Eintrag im Grundbuch "Sanierungsverfahren wird durchgeführt".Ist es hinderlich beim Grundstückskauf?

5 Antworten

Zur reibungslosen Durchführung einer im öffentlichen Interesse stehenden städtebaulichen Maßnahme kann die Gemeinde bestimmte Grundstücke in ein Sanierungsverfahren einbeziehen. Das Verfahren wird durch die Gemeinde eingeleitet und kann durch Eintragung eines entsprechenden Vermerks in Abt. II des Grundbuchs gesichert werden. Ein im Grundbuch eingetragener Sanierungsvermerk bewirkt, dass die Sanierungsbehörde der Gemeinde der Belastung (nicht aber der Abtretung oder Rangänderung) eines Grundpfandrechts zustimmen muss.

Im Einzelfall kann dies hinderlich sein, wenn deutlich höhere Belastungen als bisher geplant sind. Zweckmäßig erscheint es mir, in jedem Fall genauere Informationen über die geplante Sanierung des Gebietes einzuholen und Kontakt mit der Sanierungsbehörde aufzunehmen. Da die Sanierungskosten regelmäßig zumindest teilweise auf die Eigentümer umgelegt werden, ist auch hier Vorsicht gefragt / helfen nähere Informationen.

Das bedeutet zwar die Möglichkeit, zur Sanierung oder Bebauung erhebliche Zuschüsse erhalten zu bekommen - worauf aber kein Rechtsanspruch besteht -, hat aber die Nachteile, dass man sich den Anforderungen des "Sanierungsträgers" (-meistens die Gemeinde-) völlig ausliefert und nach Abschluss der Sanierung Ausgleichszahlungen in nicht abschätzbarer Höhe (-Abschöpfung der Wertsteigerung -) zahlen müss.

So ein Eintrag hat den Vorteil, dass ein neuer Eigentümer,( Käufer) die Bedingungen des Sanierungsverfahren übernimmt. Meistens werden solche Sanierungen von der LAndesentwicklungesgellschaft, bzw, von der Kommune mit 20 % der Gesamtkosetn bezuschusst.

frage dort mal bei der Kommune nach.

Kann der Verkauf einer vererbten Immobilie durch eintrag in Grundbuch verhindert werden?

Ich möchte verhindern, dass die Eigentumswohnung, die mein Kind nach meinem Ableben erbt, verkauft werden kann, sie sollte ihn eine Sicherheit bis zu seinem Ableben bieten. Ist das überhaupt möglich? Danke Alma

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Wie kann ich eine komplizierte Grundbuch-Belastung gelöscht bekommen?

Hallo,

ich habe eine Frage zu einer Grundbuch-Belastung eines Grundstücks+Haus, dass ich plane zu erwerben. Der Fall setzt sich wie folgt zusammen.

Auszug aus dem Grundbuch: "Reallast betr. Unterhaltung von Ufermauern"

Erklärung Der Verkäufer "A" ist Eigentümer eines Grundstücks+Haus an dem ein Mühl-Kanal vorbei fließt. Die Nachbarn "B" sind Eigentümer dieses angrenzenden Kanals + anschließenden Wasserwerks. Eine Ufermauer des Kanals liegt allerdings auf dem Grundstück von "A". Weshalb o.g. Reallast laut Grundbuch auch dieses Grundstück von "A" belastet. "A" als Eigentümer des Grundstücks würde gerne eine Löschung dieser Grundbuch-Belastung erreichen, da natürlich niemand bereit ist, ein Grundstück zu kaufen, dass mit so einer Belastung „gesegnet“ ist. "B" hat allerdings signalisiert, dieser Löschung nicht zuzustimmen.

Soweit die Fakten. Habt Ihr eine Idee/Ahnung/Erfahrung wie oder ob man das o.g. Problem lösen kann? Kann man "B" verpflichten, für alles was in seinem Eigentum ist, auch selbst Haftung zu tragen?

Ich habe noch eine Idee: "A" bekommt das Grundstück seit Jahren nicht verkauft wegen dieser Belastung (und wegen dem miesen Gebäudezustand nicht vermietet) und muss momentan für die Instandhaltung des Hauses+Grundstück investieren.

Wäre es möglich, die Ufermauer aus dem Grundbuch von "A" rauszumessen. Sodass "B" seinen Kanal hat, "A" die Ufermauer + Haftung behält und ich mein Grundstück ohne Belastung? Ist das ein realistischer Deal? Dann hätte "A" das Haus los und das Geld, aber auch die Haftung.

Ich bin gespannt was ihr sagt. Und Danke schonmal für eure Auskunft.

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Grundbuch/Grundschuld - Wie ist die Rangfolge?

Hallo!

Ich habe eine Frage zum Thema Grundbuch/Grundschuld bzw. Rangfolge der Grundschulden.

Beispiel:

In Abt. III steht am 1. Rang eine Grundschuld für die Commerzbank von EUR 100.000,00. (Eingetragen am 01.01.1985) An 2. Stelle stehen weitere EUR 30.000,00. (Eingetragen am 01.01.1985)

Von den EUR 30.000,00 werden am 01.01.1996 an Bank XYZ EUR 10.000,00 abgetreten. Die EUR 100.000,00 werden am 01.01.1999 an eine Volksbank abgetreten.

Sind die EUR 100.000,00 noch an 1. Rangstelle obwohl die Abtretung der EUR 10.000,00 zuerst durchgeführt wurde?

Würde mich über eine Rückmeldung freuen.

LG

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Beim Verkauf meiner ETW habe ich eine Rechnung "Grundbuchsache" vom Amtsgericht erhalten. Ich bin aber doch Verkäufter. Muss der Käufer nicht alles tragen?

Fazit, final:
Es handelte sich um die Löschung im Grundbuch beim Amtsgericht. Diese steht bei mir in der Urkungendenrolle unter §12 Löschungen.

Urkundenrolle
§12 Löschungen
Das im Grundbuch von XXXXX Blatt XXXX in Abt. XXX unter lft. Nr. XX eingetragene Recht wird vom Käufer nicht übernommen.

Der Verkäufer beantragt hiermit Löschung des vorgenannten Rechtes un Grundbuch von XXXXX Blatt XXXX.

Der Verkäufer beauftragt den beurkundenen Notar mit der Einholung der Löschungsunterlagen und trägt alle damit im Zusammenhang stehenden Mehrkosten.

Vielen Dank für die Hilfe von allen beteiligten!! :)

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Grundschuldeintrag, kann man den im Nachhinein anzweifeln?

Hallo, ich habe da eine Frage, folgender Fall:

Eintrag auf ein Grundstück im Grundbuch, die Grundschuld beträgt 30.000 euro.

Das Grundstück hat einen Wert von ca. 7000.- die im Grundbuch eingetragene Person verlangt nun den Übertrag des Grundstücks, der Schuldner behauptet nun , das es zum damaligen Zeitpunkt keinen Darlehnsvertrag über die Summe gegeben hat, und deshalb die Ansprüche nicht geltend gemacht werden können, ist das Richtig? und muss die im Grundbuch eingetragene Person einer Löschung zustimmen , weil kein Darlehnsvertrag besteht? Aur das Geld , 30000.- wird sowiso verzichtet, es geht nur um die Übertragung des Grundstückes, damals wurde eine sofortige Pfändung ohne Einspruch vereinbart. Bitte bei Rückfragen melden. Ich bedanke mich für aussagekräftige Antworten.

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