Einschreiben Privat oder Behördlich?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

steht meist nur am Brief selber daruf, ob er RSa, RSb oder nicht an Postbevollmächtigte ist.

Die gelben Schmierzettel werden meist äusserst schlampig bekritzelt, sodass nicht immer ersichtlich ist um welchen Brieftyp es sich handelt.

Das heißt auch bei Behördliche Einschreiben (RSa,RSb,...) wird der normale gelbe Schmierzettel hinterlegt und kein besonderer Vermerk welcher es gleich ersichtlich macht das es sich um ein besonderes Einschreiben handelt?

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@questionmaster1

mit viel Glück steht am gelben Zettel eine Aktenzahl drauf (z.B. Gericht). Aufgrund der inzwischen häufigen Schlamperei bei der Post sollte man sich einen Account auf post.at anlegen. Dort wird dann der Brief genauer erfasst und regisitriert, sobald er in der Postfiliale vor dem Austragen durch den Postboten dort ankommt.

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Falls man es nie dort abholt dann gilt das Einschreiben als nie zugestellt und gesetzte Fristen in dem Einschreiben sind ungültig

Vorweg: Die genaue Rechtslage in Österreich ist mir unbekannt.

In Deutschland ist es aber so, dass im Fall der vorsätzlichen Zugangsvereitelung (Einschreiben wird nicht abgeholt, weil man genau das bewirken möchte, was Du oben beschreibst) der Zugang dennoch fingiert wird.

Das ist dann im Wesentlichen dieselbe Zugangsfiktion, wie Du sie für behördliche Schreiben nennst.

Wie kann ich anhand des Abhol-vermerks feststellen

Ich würde einfach zur Post gehen und den Brief dort abholen - und zwar so schnell wie möglich. Erstens weißt Du dann, wer ir geschrieben hat und zweitens hättest Du, wenn es sich um ein behördliches Schreiben handeln sollte, mehr Zeit zu reagieren.

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