Einfädelungsstreifen: Was tun wenn man nicht auf die Autobahn/Kraftfahrstraße kommt?

4 Antworten

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Die Frage wurde erst gestern in ähnlicher Form gestellt, deshalb kopiere ich nur meine Antwort:


Du darfst den Seitenstreifen nicht befahren, das geht aus §2 Abs.1 StVO hervor.

Seitenstreifen sind nicht Bestandteil der Fahrbahn.

Du darfst aber auf dem Einfädelungsstreifen schneller fahren als der Verkehr auf dem durchgehenden Fahrstreifen. §7 Abs.2 StVO:

Auf Autobahnen und anderen Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften darf auf Einfädelungsstreifen schneller gefahren werden als auf den durchgehenden Fahrstreifen.

Versuche also so früh wie möglich den Verkehr einzuschätzen. Such Dir eine Lücke und passe Deine Geschwindigkeit an. Je nach den Umständen geht das ganz leicht durch Halten der Geschwindigkeit, etwas Gas wegnehmen oder auch durch Beschleunigen was meist die der beste Weg ist. Einen LKW kannst Du so locker rechts überholen und Dich vor ihm einordnen.

Du darfst aber auf keinen Fall den Seitenstreifen befahren, wenn es nicht reicht dann musst Du am Ende des Einfädelungsstreifen stehen bleiben und auf eine große Lücke warten.

Vielen Dank für deine Antwort. DH!

;)

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Das ist lebensmüde

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@ThoughtfuI

Auch 8 Jahre später ist meine Antwort noch richtig, egal was Du darüber denkst.

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Wenn man keine Lücke sieht, wo man einfädeln kann, dann auf jeden Fall am Anfang anhalten; der Streifen ist ja zum Beschleunigen. Und wenn's beim Einfädeln eng wird, niemals am Ende anhalten. Lieber ein bisserl über das Ende hinausfahren und dann einfädeln; sonst rauscht der nächste mit Vollgas hinten drauf.

Und wenn's beim Einfädeln eng wird, niemals am Ende anhalten.

Auch falsch.

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Mag nicht ganz der Theorie entsprechen - so hat es mir mein Fahrlehrer auch geraten und so mache ich es im Ernstfall auch. Ich bin einmal fast einem hintendrauf gerauscht, der am Ende angehalten hat. Grund: Man guckt verstärkt in den Rückspiegel; sucht eine Lücke und gibt Gas. Und wenn dann da einer am Ende steht, kann es schnell eng werden.

Wie gesagt: Nicht in der Prüfung machen! - lt. STVO MUß man am Ende sogar anhalten. Wie man dann mit 0 km/h Startgeschwindigkeit auf eine vielbefahrene Autobahn kommen soll, weiß aber nur der liebe Gott persönlich.

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@Olaf68

@ Olaf68:

Kaum etwas was in der Fahrschule gelehrt wird ist dann auch immer zu 100% in der Praxis umsetzbar, das wissen wir alle die jeden Tag im Straßenverkehr unterwegs sind.

Deshalb ist Deine Einschätzung auch zu akzeptieren.

Wenn aber auf die Frage von jemandem der kurz vor der Prüfung steht solche Antworten wie oben kommen dann muss man doch ernsthaft an der Hilfsbereitschaft oder am Wissen desjenigen der antwortet zweifeln...

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...und auch nicht am Anfang stehen bleiben. Dann fahre ich Dir drauf. Ich bin es gewohnt, auf dem Beschleunigungsstreifen das Gaspedal zu betätigen, um mit dessen Hilfe die passende Geschwindigkeit zum Einfädeln zu erreichen. Und deswegen heißt es auch Beschleunigungsstreifen und nicht Anhaltestreifen.

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du -------m u s s t-----warten, bis Du rein kannst. Blinker links anmachen, im Außenspiegel den Verkehr beobachten und wenn eine größere Lücke ist, oder einer seine Lichthupe betätigt,( Dich also rein lässt) dann nix wie los und rein. Auf gar keinen Fall darfst Du, wie "Bujin" Dir empfiehlt, auf dem Standstreifen weiterfahren. Was glaubst Du, warum es Standstreifen heißt ? Bitte lasse Dir das nochmal von Deinem Fahrlehrer erklären. Sonst sehe ich schwarz für das Bestehen der Fahrprüfung.

....wobei warten nicht anhalten bedeuten muss, aber kann.

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Zum zweiten Mal die Fahrprüfung nicht bestanden?

Hallo Leute, ich bin gestern durch meine Fahrprüfung gefallen. Leider bin ich ein Monat zuvor schon mal durch meine erste Fahrprüfung gefallen. Ich weiß echt nicht mehr was ich tun soll. Das ist echt absurd. Mein Fahrlehrer weiß mit mir auch nicht weiter. Ich bin nämlich laut seiner Aussage einer seiner besten Fahrschüler mit dem größten Potenzial. Er sagt er verstehe nicht warum ich immer durch die Prüfung falle. Er hätte Fahrschüler die viel schlechter Auto fahren als ich und selbst die würden im ersten Anlauf bestehen. Mittlerweile habe ich für beide anlaufe über 540 € verpulvert. Wenn ich mir diese Zahl anschauen kriege ich das kotzen. Mit dem Geld hätte ich unzählige Fahrstunden absolvieren können. Oder ich hätte mir einen Urlaub gegönnt oder sonst was. Ich weiß nicht woran es liegt. Außerhalb der Prüfung fahre ich gut und während der Prüfung mache ich dumme Fehler. Beim ersten Anlauf bin ich mit dem vierten statt mit dem dritten Gang von der Autobahn runter gefahren. Und beim zweiten Anlauf habe ich einfach eine Straße zu spät gesehen und konnte wegen rechts vor links nicht mehr abbremsen. Ich muss aber auch sagen, dass mir in der zweiten Prüfung sehr warm war. Hab schon überlegt ob ich zum Psychologen gehe soll oder interpretiere ich da zu viel rein? Ich meine irgendwann hab ich einfach auch keine Lust mehr es weiter zu probieren und meine Familie ist jetzt nicht so wohlhabend, das kostet ja alles auch ziemlich viel Geld. Und jetzt muss ich erneut einen Monat warten bis ich die dritte Prüfung und zwei Fahrstunden durchlaufen kann. Also wenn ich die dritte auch nicht bestehe und wieder einen dummen Fehler mache, ich glaube dann kapituliere ich, bevor da Unsummen noch verloren gehen und ich daran verzweifle. Am Fahrlehrer liegt es ja nicht, er ist gut und verunsichert mich jetzt nicht oder so (er sagte auch er habe so etwas in seinen ganzen Jahren noch nie erlebt, dass ein guter Fahrschüler es nicht schafft, die Prüfung zu bestehen). Es ist ja für mich auch nichts neues jetzt mit einer Prüfungssituation zurecht zukommen, ich habe letztes Jahr auch ohne Probleme und Schwierigkeiten Abitur gemacht, also ganz allgemein hatte ich schon unzählige Prüfungen...

Danke im voraus für hilfreiche Antworten.

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