Ein Aufzug stürzt ab, warum stirbt man?

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Die Insassen würden tatsächlich nicht zu Tode kommen, wenn sie dann in der Luft schwebend stehen bleiben würden. Aber sie fallen ja trotz des Sprungs wieder auf den Boden zurück. Du kannst dir das mithilfe eines Pfeildiagramms vielleicht vorstellen: der Aufzug rast mit großer Geschwindigkeit nach unten, die Passagiere haben die selbe Geschwindigkeit, dann hüpfen sie kurz vor dem Aufprall nach oben, d.h. in Bezug auf den Aufzugboden haben sie keine nach unten gerichtete Geschwindigkeit mehr, aber natürlich im Vergleich zu dem Aufzug von aussen betrachtet schon noch. Das ist wie wenn man im Zug, der mit 100 km/h nach vorne fährt, in die andere Richtung rennt. Bezogen auf die Landschaft bewegt man sich dann immer noch mit großer Geschwindigkeit, z.B. mit 90 km/h nach vorne. Wenn also die Aufzugskabine plötzlich zum Stehen kommt, hat man immer noch eine sehr hohe nach unten gerichtete Geschwindigkeit und man prallt dann ungebremst auf.

Das Gute an der ganzen Sache ist, Aufzüge sind so konstruirt, dass sie nicht abstürzen können. Seit 1851 haben sie, durch eine Erfindung von Elisha Graves Otis eine automatische Sicherheitseinrichtung, die den Aufzug stoppt, falls die Halteseile reißen. Wenn in Filmen oder Geschichten von einem Absturz eines Aufzugs die Rede ist, dann ist das Fiktion. Es kann nicht passieren.

Umso schneller man hochspringt, desto mehr kann man von der Fallhöhe abfedern. Abgesehen davon, dass man gar nicht reichlich schnell springen kann, knallt man auch gegen die Decke. Ist in beiden Fällen meistens der Tod, bei mehreren Stockwerken.

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Ich glaube nicht dass es möglich ist, genau zu dem Zeitpunkt in die Höhe zu springen. Wenn die Aufzugskabine am Boden aufknallt, wird an der Aufzugskabine viel kaputt gehen, das den Benutzern dann rauf fällt und selber kanllt man auch noch auf. Da kann man sicher sehr leicht sterben.

Wie hoch kann der Mensch aus dem Stand springen? 1 Meter, 1.50 Meter? Mehr sicher nicht.

Also beträgt die Geschwindigkeit, die man durch eigene Kraft erzielt geschätzte 1/2 m/s, also 1,8 km/h.

Ein Aufzug im freien Fall, der auch nur wenig mehr als 2 Sekunden fällt (angenommen der Luftwiderstand ist da noch nicht zu hoch) kommt auf immerhin knappe 20 m/s, also etwa 70 km/h (das entspricht einem Absturz aus schätzungsweise der 10 Etage, mit einem gewissen Bremseffekt durch die Luft und vielleicht Teile des Seils, etc.).

Also schlägt der Fahrgast mit immer noch 19.5 m/s (und damit kaum weniger als 70 km/h) auf den Boden auf... - das dürfte auch ohne Bruchstücke des dann deformierten Aufzugs tödlich sein.

Wenn man in einem Fahrstuhl abstürzt, dann befindet man sich doch fast im freien Fall, es sei denn der wird noch irgendwie gebremst. Also dürfte ein Hochspringen so gut wie unmöglich sein. Sie könnten dann schweben, klatschen aber mit der gleichen Geschwindigkeit auf den Kabinenboden, wie die KAbine auf die Erde. Wenn sie irgendwie noch gebremst wird und die Insassen noch hochspringen können, kann man die Geschwindigkeit des Sprungs von der Fallgeschwindigkeit abziehen. Insofern wird der Aufprall schwächer ausfallen, ich glaube aber nicht, dass das viel ausmacht. Könnte man bestimmt berechnen, habe ich aber keine Lust zu. ;-)

Ich denke u.a. weil Du bei weiten nicht so schnell hochspringen kannt, wie der Fahrstuhl runterfällt.Wenn Du dann nach Deinem Sprung aufkommst, hast Du nur ein paar kmh gewonnen, was aber nix bringt. Zum 2. stösst Du dabei ja auch den Fahrstuhl nach unten ab.