Eigentumswohnung gekauft, wann kann ich einziehen?

11 Antworten

Die einzige gesetzliche Vorschrift für die Zeit zwischen der Zusendung eines Kaufvertragsentwurfes und dem Zeitpunkt der Unterzeichnung sind 14 Tage für den Fall, dass es sich bei dem Käufer um einen Immobiliengewerbetreibenden handelt. Alles was danach kommt, richtet sich nach den Vereinbarungen im Kaufvertag und deren Umsetzung. Im kaufvertag wird auch die Voraussetzung für den Besitzübergang sehr genau beschrieben.

Wenn Sie dies alles mal gelesen haben, was uns ja nicht möglich ist, werden Sie feststellen, das hier keine Frechheit vorliegt, sondern bestenfalls der Amtsschimmel verzögert wiehert.

Da ist überhaupt nichts "frech" dran. Es gibt einen Notarvertrag, in dem die Regularien drinstehen, und zwar in Absprache zwischen dem Verkäufer und dem Käufer. Was mündlich angedacht wurde, zählt nicht, sondern nur das, was schriftlich in beiderseitigem Einvernehmen vor dem Notar vorgelesen und unterschrieben wurde. Da hilft es auch wenig bzw. nichts, irgendetwas irgendwo gelesen zu haben.


Es geht also um Schutz vor Übereilung. Denn während mit der Schuldrechtsreform zu Beginn des Jahres Verbrauchern bei Haustürgeschäften oder Rechtsgeschäften im Fernabsatz ein 14-tägiges Widerrufsrecht nach Vertragsunterzeichnung eingeräumt wird, gilt dies nicht bei Notarverträgen. Ist die Tinte einmal unter die notarielle Kaufvertragsurkunde gesetzt, kann der Verbraucher hiervon grundsätzlich nicht mehr zurücktreten. Deshalb soll er "wenigstens" vorher die Gelegenheit erhalten, sich die Auswirkungen des Rechtsgeschäftes noch einmal genau vor Augen zu halten. So steht es jetzt in dem neu gefassten § 17 Absatz 2a Beurkundungsgesetz.

Somit können 5 Wochen nicht stimmen. Es sind nur 2 und die müssen eingehalten werden.

Richtig. Das mit den 2-3 Wochen wegen der Frist zum überlegen verstehe ich auch. Das hatte er auch letzte Woche gesagt. Aber nun von nochmal 5 Wochen zu sprechen wegen Gesetzen? Das klingt für mich irgendwie komisch. Habe den Kaufvertrag etc. natürlich nicht vorliegen aber werde später nochmal mit meinen Grosseltern sprechen. Danke!

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Gültigkeit einer Teilungserklärung und anspruch auf Sondernutzung beim Kauf einer Eigentumswohnung?

Guten Tag,

hiermit hoffe ich auf Hilfe, bei einem aüsserst komplizierten Sachverhalt im Immobilienrecht.

Ich habe einen Kaufvertrag für eine Eigentumswohnung abgeschlossen. Allerdings beeinhaltet er ein Rücktrittsrecht für mich, da eine Punkt einer neu aufgesetzten Teilungserklärung noch fehlt.

Hierbei haben alle Parteien ein Sondernutzungsrecht an den Terassen und Gartenflächen des Hauses. Allerdings sind die Terassen und der Garten nur durch die Erdgeschosswohnungen erreichbar.

In der neu aufgesetzten Teilungserklärung haben alle Eigentümer der Wohnungen ihr Sondernutzungsrecht an der Terasse, der von mir erworbenen Wohnung abgetreten und beim Notar unterschrieben.

Hier geht es insbesondere darum, dass die Terassenfläche an unserer Wohnung zu einem Wintergarten ausgebaut worden ist und so offen an das Wohnzimmer angeschlossen ist.

Allerdings hat einer der anderen Eigentümer im Grundbuch auf seiner Wohnung im Haus, ein Vorkaufsrecht für jemanden eingetragen. Diese Person muss nun aber auch die Teilungserklärung unterschreiben oder sein Vorkaufsrecht abtreten.

Diese Person ist leider nicht auffindbar oder reagiert nicht.

Nun zu meiner eigentlichen Frage, da ich ja noch vom Kaufvertrag zurück treten kann.

Gilt die Teilungserklärung nun für alle schon unterschrieben Parteien auf der Teilungserklärung, oder wird sie erst gültig wenn auch die nicht auffindbare Person unterschreibt?

Wäre es denkbar und uns zumutbar, dass man nachträglich einen Durchgang zu der Terasse durch den Keller baut, damit eine ander Partei von ihrem Sondernutzungsrecht auf die Terasse oder den Garten gebrauch machen kann?

Ich hoffe jemand kann helfen,

vielen Dank und freundliche Grüße.

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Ich habe meinen Origninalvertrag für einen Wohnungskauf verlegt oder verloren

Hallo,

ich habe im Jahre 2003 eine Eigentumswohnung gekauft und mit dem Bauherrn sehr viel Ärger gehabt. Es waren Mängel etc., die bis heute nicht erledigt sind und ich plage heute noch mit Anwälten und Gerichten herum. Aktuell hat mich der Insolvenzverwalter verklagt, weil ich mit einer Grundschuld von 50.000,00 Euroauf der Eigentumswohnung des insolventen Bauherrn eingetragen bin. Ich habe ihm die Löschung verweigert, weil der Bauherr lt. Lageplan von meinem Stellplatz 80,0 cm für seinen daneben liegenden Stellplatz genommen hat. In einem Gespräch Ende 2011 hat der Insolvenzverwalter gesagt, da ich schon soviel Ärger mit der Wohnung gehabt habe und ein Teil des Stelllplatz sowieso mir gehört, wolle er dafür sorgen, dass ich den besagten Stellplatz des insolventen Bauherrn ganz bekomme, da ja zu dessen Wohnung noch ein zweiter Stellplatz gehört. Dann sollte die Wohnung verkauft werden und ich habe es abgelehnt, die Löschungsbewilligung zu erteilen, da der Insolvenzverwalter beide Stellplätze verkaufen will. Mein Anwalt hat ihn angeschrieben, was mit dem Stellplatz ist, denn er will etwas verkaufen, wo ein Teilstück mir gehört und ich dieses auch bezahlt habe, aber er hat sich nicht geäußert. Stattdessen ist mir eine Klage ins Haus geflattert.

Die Verhandlungen mit Anwälten etc. habe ich mit meinem damaligen Lebensgefährten geführt, dem ich voll vertraut habe. Er hat zig Kopien vom Kaufvertrag und den dazugehörigen Auflassungen gemacht und ich habe jetzt festgestellt, dass sich der Originialvertrag mit den dazugehörigen Auflassungen nicht mehr in meinen Akten befindet und ich vermute, dass er die Unterlagen aus der Akte genommen hat. Da wir nicht im Guten auseinandergegangen sind, wir er mit die Unterlagen nicht aushändigen. Ich weiß, dass er noch Unterlagen hat, habe aber immer gedacht, es seien nur Kopien. Kann er etwas mit dem Originalvertrag anfangen und was kann ich tun, damit ich wenigstens eine Zweitausfertigung erhalte. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.

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