Ehe und frisch verheiratet - aber wo ist die Grenze?

11 Antworten

ich muss hier wegen der begrenzten Wortwahl weiter schreiben:

..wenn ich mich einmal nicht zusammen reißen konnte.

hoffentlich seht ihr den 2ten Teil noch. danke schon mal für die vielen Meinungen

er
ist ein Mensch der nach außen immer vernünftig und wohlbesonnen herüber
kommen möchte, Menschen die ihre Sorgen zu sehr nach außen tragen sind
in seiner Ansicht schwach...das akzeptiere ich auch, da denkt ja jeder
anders darüber. Aber das waren auch Gründe dass ich dachte auch im
Supermarkt wenn jemand nicht ordentlich mit dir spricht zu sagen so geht
das nicht. unbewusst war es auch ein Weg dass vielleicht jemand anders
mal sagt der einen beziehungskrach mitkriegt, hey..das liegt aber an
dir.

aber das ist lange her und auch nicht so
offentsichtlich. aber ich war einfach kurz davor zu Platzen durch ein
solches Auftreten und miteinander sprechen.

Dann kamen Dinge dazu
wie die Hochzeit. Ich hänge sehr an meinem Mann und ich habe ihn
geheiratet weil sein Herz eigentlich gut ist. Damit meine ich dass er in
sich ein lieber Mensch ist der nichts anderes als Liebe möchte. Ich
habe mich auf das Eigentliche was uns ausmacht konzentriert, und weil
ich denke dass auch sein Beruf eine Menge dazu beiträgt.

Er ist schon viele Jahre Soldat, aber bisher habe ich nie den Eindruck gehabt dass er sich stark verändert hat.

Vort
der Hochzeit waren es aber Situationen wie dass er heiraten wollte aber
nicht mit zum Termin bei dem Standesbeamten kam. Seine Antwort war er
würde nicht freibekommen. Das habe ich noch hingenommen. aber auch
sämtliche Angelegenheiten die zu klären waren sollte ich erledigen. Er
hat sich viel und lange mit unseren Ringen auseinandergesetzt, das waren
wirklich Monate ..aber all die Dinge die man doch gemeinsam erledigt
fanden nicht statt, immer mit der Aussage die Zeit hätten wir nicht.

Ich
musste selbst darum kämpfen dass meine Schwester ihre Kinder mit zur
Hochzeit mitbringen darf. Auf Fragen und Versuche normal mit ihm darüber
zu sprechen folgten nur seinerseits Fragen wie "Was glaubst du wer die
übernachtung bezahlen soll, ich bezahle für andere nichts...oder gehst
du arbeiten?"

Auf dass ich meinen Wunsch nach einem Kleid äußerte
(dass er im Nachhinein toll fand) entgegnete er bloß wozu wenn wir nur
standesamtlich heiraten.

Ich habe mir eine Rede gewünscht, von
allein hat er nichts gemacht. Am allerletzten Tag, abends einen Tag vor
unserer Hochzeit hat er die Email mit den Worten an den Standesbeamten
geschickt. Seine Aussage davor "ich wollte das mit dir zusammen machen;
ich finde wir brauchen keine großen Worte; uÄ"

bei der Rede selbst hat er sich aber viel Mühe gegeben. das war kein husch husch. wirklich durchdacht und 2 Seiten

das ruft in mir alles Fragen auf :(

aber nach der Hochzeit ging es weiter mit schwierigen Tagen..

ich
weiß nicht was mit ihm los ist. aber sobald ich ihn frage heißt es
immer nur "du redest sch*** mit mir". das stimmt aber nicht. ich rede
ordentlich und ruhig, aber beim 10 Mal und Prüfungsstress werde auch ich
langsam fuchtig.:( weil ich mich so unverstanden und ignoriert fühle.
und immer daran denke dass wir erst geheiratet haben und ich Achtung und
all die Dinge die man sich verspricht an einem solchen Tag vermisse .

und wenn ich ihm all dies sage kommt nur ein das liegt an dir oder das stimmt nicht, mir ist das genauso wichtig.

aber wie soll es weitergehen?

Liegt es an seinem Beruf?

Ich weiß nicht weiter..

Dieser 2. Teil deiner Frage bestätigt all das, was dir die Nutzer geschrieben haben. Nur sind dein Zustand und deine Situation noch viel schlimmer, als man es im 1. Teil der Frage vermuten konnte.

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@Mignon4

hallo, danke euch allen für eure ehrliche Meinung. inwiefern ist die Situation schlimmer? ja:( der Ton macht die Musik...ich habe aber natürlich für die Problembeschreibung die schönen Dinge nicht so in den Fokus gestellt, sondern nur das das mich hauptsächlich beschäftigt. Meinst du das schlimmer ggf auf seinen Beruf bezogen oder allgemein?

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@Katie27

Ich meine es allgemein. Und höre bitte auf, ständig Entschuldigungen und Ausreden für das Verhalten deines Mannes zu finden. Es gibt keine!! Er ist gerade dabei, dich seelisch kaputtzumachen. Nimm bitte die rosarote Brille ab und komme ganz schnell in die Realität zurück! Dein Mann ist egoistisch und rücksichtslos. Mit Liebe hat das nichts mehr zu tun. Er mag dich, weil du seine Bequemlichkeit unterstützt. Es gibt außer dir kaum Frauen, die sich das alles gefallen lassen und mitmachen. Deswegen, aber auch nur deswegen hält er dich fest.

Sag mal, hast du eigentlich gar keinen Stolz, dass du dir das alles gefallen läßt? Dass du keinen Stolz hast, hat er auch bemerkt und deshalb behandelt er dich so respektlos.

Du mußt euer Zusammenleben ganz schnell ändern oder ihn verlassen. Du gehst sonst unter und das ist er gar nicht wert.

Alles Gute!

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Komisch, dass du den Mann überhaupt geheiratet hast. Das alles wußtest du doch auch schon vor 4 Wochen, oder?

Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Größtenteils hast du selbst Schuld. Du hast dich von deinem Mann in die Opferrolle drängen lassen, hast dich nie gewehrt, hast alles über dich ergehen lassen und immer zurückgesteckt.

Dass er das ausnutzt, ist klar. Du hast ihm das Verhalten sozusagen selbst "anerzogen". Jetzt ist es schwer, es ihm wieder abzugewöhnen. Dass er dich geheiratet hat, ist ebenfalls nachvollziehbar. So eine angepaßte und brave Ehefrau gibt es kein zweites Mal. Kaum eine Frau außer dir würde sich sein Verhalten gefallen lassen.

Du mußt lernen, deine eigenen Bedürfnisse mehr in den Vordergrund zu stellen und nicht ständig auf deinen Mann Rücksicht zu nehmen. Warum auch? Es ist gar nicht nötig. Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Du gibst, er nimmt. So eine Einbahnstraße kann nicht funktionieren.

Du mußt dich in aller Ruhe mit deinem Mann zusammensetzen und deine Probleme mit ihm besprechen. Du mußt ihm klarmachen, dass sein Egoismus und seine Rücksichtslosigkeit dir gegenüber nichts mehr mit Liebe zu tun haben und dass du diese "Einbahnstraßenbeziehung" nicht länger führen möchtest. Wenn das alles nichts bringt, schlage ihm eine Paartherapie vor.

Auf jeden Fall solltest du dich aber jetzt rein prophylaktisch nach einer anderen Wohnung umsehen und dir überlegen, ob und wie du dich alleine ernähren kannst. Wenn er sich nicht ändert, ist eine Trennung unvermeidlich. Sieh wenigstens zu, dass du nicht schwanger wirst. Ein Baby würde deine Situation verkomplizieren.

Alles Gute!

Les Dir deinen eigenen Text nochmals mit Bedacht durch.

Mir scheint, dass er noch nie das erfüllt hat, was Du dir von ihm wünscht. Bislang hast Du dafür immer Ausreden für ihn gesucht, dich selbst dabei klein gemacht.

Du erfüllst, was er sich von Dir wünscht. Und wenn Du jetzt still und brav bleibst, ist für ihn alles in bester Ordnung. Weil euer Verhältnis anscheinend noch nie anders war, glaube ich nicht, dass er sich ändert. 

Für ihn muss es völlig unverständlich sein, dass vier Jahre lang alles gut war und jetzt, ohne dass er etwas änderte, fängst Du an zu "meckern". Nicht falsch verstehen. Ich verstehe schon, was Dich stört. Bis jetzt hast Du gedacht, dass er auch gibt, wenn Du es möchtest. Aber Du hast es noch nie gefordert und auch noch nie erlebt. Du hast Dir leider etwas schöngeredet.

Redest Du mit ihm, wird er BEWUßT laut und verletzend.

Wenn Du das weiterhin möchtest, sei leise und brav. 

Ansonsten geh. 1x ankündigen, dann durchziehen. Streiten lohnt nicht.

Wie seht ihr das Ganze nun?

Ich bin schon seit einigen Jahren mit meinem Freund zusammen, nun hat er ein neues Hobby bei dem er jeden Samstag morgen verhindert ist, ich freue mich aber sehr für ihn und gönne ihm das auch. Da wir uns aber immer nur am Wochenende sehen können, ist die einzige Möglichkeit, zu ihm Nachhause zu fahren (Er lebt noch mit seinen Eltern und Geschwistern). Ich liebe seine Familie und verbringe auch gerne Zeit mit Ihnen. Da ich ihn aber den halben Samstag nicht sehen und die Routine auch immer gleich ist (Aufräumen während er weg ist, In der Küche stehen bis dann auch Oma und Opa kommen, den ganzen Tag reden und essen, schlafen gehen) ist es langsam etwas anstrengend, ich würde gerne an meinen freien Wochenenden entspannen und was mit ihm unternehmen...

da ich ihn aber natürlich sehen will, fahr ich jedes Wochenende zu ihm..

Jetzt hatte er letztes Wochenende vorgeschlagen, diesen Samstag ( wenn Familie weg ist) zu MEINER Familie zu fahren..nun ist er genervt und sagt er muss lernen und ich bin ziemlich sauer, da wir so selten mal was mit meiner kompletten Familie was unternehmen.. und ich beschwere mich ja auch nie, ich finde das gerade ziemlich unfair und habe das Gefühl viel zu nachgiebig zu sein.

Habe das Bedürfnis jetzt extra bockig zu sein und die nächsten Wochenenden auch zu sagen ich hätte was zu erledigen, bis er sich auch mal „erbarmt“ seine Zeit mit meiner Familie und bei mir zu verbringen.

Wie seht ihr das? Was sollte ich tun?

Danke schon mal 👍🏼

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