Ehe und frisch verheiratet - aber wo ist die Grenze?

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11 Antworten

Les Dir deinen eigenen Text nochmals mit Bedacht durch.

Mir scheint, dass er noch nie das erfüllt hat, was Du dir von ihm wünscht. Bislang hast Du dafür immer Ausreden für ihn gesucht, dich selbst dabei klein gemacht.

Du erfüllst, was er sich von Dir wünscht. Und wenn Du jetzt still und brav bleibst, ist für ihn alles in bester Ordnung. Weil euer Verhältnis anscheinend noch nie anders war, glaube ich nicht, dass er sich ändert. 

Für ihn muss es völlig unverständlich sein, dass vier Jahre lang alles gut war und jetzt, ohne dass er etwas änderte, fängst Du an zu "meckern". Nicht falsch verstehen. Ich verstehe schon, was Dich stört. Bis jetzt hast Du gedacht, dass er auch gibt, wenn Du es möchtest. Aber Du hast es noch nie gefordert und auch noch nie erlebt. Du hast Dir leider etwas schöngeredet.

Redest Du mit ihm, wird er BEWUßT laut und verletzend.

Wenn Du das weiterhin möchtest, sei leise und brav. 

Ansonsten geh. 1x ankündigen, dann durchziehen. Streiten lohnt nicht.

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Tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber diesen Mann hättest du nicht heiraten sollen!

er kann sich doch nach einem Monat nicht so zu seinem Nachteil verändert haben, daß du nicht schon vorher  gemerkt hast, daß die Beziehung mit ihm problematisch ist?

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Wenn einer in einer Beziehung einer eine negative Bilanz zieht, ist es Zeit zu handeln.
Dabei ist es völlig egal, ob es objektiv wirklich so ist, daß du mehr für ihn tust als umgekehrt oder ob das "nur" dein subjektives Empfinden ist.

Ihr solltet euch Hilfe bei einer Paartherapie holen. Er hat ja offensichtlich nicht das Gefühl, daß ihr Hilfe braucht. Er wäre zufrieden, wenn du störungsfrei funktionieren würdest. Aber auch für ihn sollte es wichtig sein, wie du dich fühlst.
Da er wohl erst mal nicht mitziehen wird, solltest du alleine Hilfe suchen und sehen, wohin der Weg dich führt. Es ist dann irgendwann auch seine Entscheidung, ob ihr den Weg zusammen geht oder ob jeder allein weitergeht.

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute
DasDackodil

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ich muss hier wegen der begrenzten Wortwahl weiter schreiben:

..wenn ich mich einmal nicht zusammen reißen konnte.

hoffentlich seht ihr den 2ten Teil noch. danke schon mal für die vielen Meinungen

er
ist ein Mensch der nach außen immer vernünftig und wohlbesonnen herüber
kommen möchte, Menschen die ihre Sorgen zu sehr nach außen tragen sind
in seiner Ansicht schwach...das akzeptiere ich auch, da denkt ja jeder
anders darüber. Aber das waren auch Gründe dass ich dachte auch im
Supermarkt wenn jemand nicht ordentlich mit dir spricht zu sagen so geht
das nicht. unbewusst war es auch ein Weg dass vielleicht jemand anders
mal sagt der einen beziehungskrach mitkriegt, hey..das liegt aber an
dir.

aber das ist lange her und auch nicht so
offentsichtlich. aber ich war einfach kurz davor zu Platzen durch ein
solches Auftreten und miteinander sprechen.

Dann kamen Dinge dazu
wie die Hochzeit. Ich hänge sehr an meinem Mann und ich habe ihn
geheiratet weil sein Herz eigentlich gut ist. Damit meine ich dass er in
sich ein lieber Mensch ist der nichts anderes als Liebe möchte. Ich
habe mich auf das Eigentliche was uns ausmacht konzentriert, und weil
ich denke dass auch sein Beruf eine Menge dazu beiträgt.

Er ist schon viele Jahre Soldat, aber bisher habe ich nie den Eindruck gehabt dass er sich stark verändert hat.

Vort
der Hochzeit waren es aber Situationen wie dass er heiraten wollte aber
nicht mit zum Termin bei dem Standesbeamten kam. Seine Antwort war er
würde nicht freibekommen. Das habe ich noch hingenommen. aber auch
sämtliche Angelegenheiten die zu klären waren sollte ich erledigen. Er
hat sich viel und lange mit unseren Ringen auseinandergesetzt, das waren
wirklich Monate ..aber all die Dinge die man doch gemeinsam erledigt
fanden nicht statt, immer mit der Aussage die Zeit hätten wir nicht.

Ich
musste selbst darum kämpfen dass meine Schwester ihre Kinder mit zur
Hochzeit mitbringen darf. Auf Fragen und Versuche normal mit ihm darüber
zu sprechen folgten nur seinerseits Fragen wie "Was glaubst du wer die
übernachtung bezahlen soll, ich bezahle für andere nichts...oder gehst
du arbeiten?"

Auf dass ich meinen Wunsch nach einem Kleid äußerte
(dass er im Nachhinein toll fand) entgegnete er bloß wozu wenn wir nur
standesamtlich heiraten.

Ich habe mir eine Rede gewünscht, von
allein hat er nichts gemacht. Am allerletzten Tag, abends einen Tag vor
unserer Hochzeit hat er die Email mit den Worten an den Standesbeamten
geschickt. Seine Aussage davor "ich wollte das mit dir zusammen machen;
ich finde wir brauchen keine großen Worte; uÄ"

bei der Rede selbst hat er sich aber viel Mühe gegeben. das war kein husch husch. wirklich durchdacht und 2 Seiten

das ruft in mir alles Fragen auf :(

aber nach der Hochzeit ging es weiter mit schwierigen Tagen..

ich
weiß nicht was mit ihm los ist. aber sobald ich ihn frage heißt es
immer nur "du redest sch*** mit mir". das stimmt aber nicht. ich rede
ordentlich und ruhig, aber beim 10 Mal und Prüfungsstress werde auch ich
langsam fuchtig.:( weil ich mich so unverstanden und ignoriert fühle.
und immer daran denke dass wir erst geheiratet haben und ich Achtung und
all die Dinge die man sich verspricht an einem solchen Tag vermisse .

und wenn ich ihm all dies sage kommt nur ein das liegt an dir oder das stimmt nicht, mir ist das genauso wichtig.

aber wie soll es weitergehen?

Liegt es an seinem Beruf?

Ich weiß nicht weiter..

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Kommentar von Mignon4
12.06.2016, 13:46

Dieser 2. Teil deiner Frage bestätigt all das, was dir die Nutzer geschrieben haben. Nur sind dein Zustand und deine Situation noch viel schlimmer, als man es im 1. Teil der Frage vermuten konnte.

1

Komisch, dass du den Mann überhaupt geheiratet hast. Das alles wußtest du doch auch schon vor 4 Wochen, oder?

Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Größtenteils hast du selbst Schuld. Du hast dich von deinem Mann in die Opferrolle drängen lassen, hast dich nie gewehrt, hast alles über dich ergehen lassen und immer zurückgesteckt.

Dass er das ausnutzt, ist klar. Du hast ihm das Verhalten sozusagen selbst "anerzogen". Jetzt ist es schwer, es ihm wieder abzugewöhnen. Dass er dich geheiratet hat, ist ebenfalls nachvollziehbar. So eine angepaßte und brave Ehefrau gibt es kein zweites Mal. Kaum eine Frau außer dir würde sich sein Verhalten gefallen lassen.

Du mußt lernen, deine eigenen Bedürfnisse mehr in den Vordergrund zu stellen und nicht ständig auf deinen Mann Rücksicht zu nehmen. Warum auch? Es ist gar nicht nötig. Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Du gibst, er nimmt. So eine Einbahnstraße kann nicht funktionieren.

Du mußt dich in aller Ruhe mit deinem Mann zusammensetzen und deine Probleme mit ihm besprechen. Du mußt ihm klarmachen, dass sein Egoismus und seine Rücksichtslosigkeit dir gegenüber nichts mehr mit Liebe zu tun haben und dass du diese "Einbahnstraßenbeziehung" nicht länger führen möchtest. Wenn das alles nichts bringt, schlage ihm eine Paartherapie vor.

Auf jeden Fall solltest du dich aber jetzt rein prophylaktisch nach einer anderen Wohnung umsehen und dir überlegen, ob und wie du dich alleine ernähren kannst. Wenn er sich nicht ändert, ist eine Trennung unvermeidlich. Sieh wenigstens zu, dass du nicht schwanger wirst. Ein Baby würde deine Situation verkomplizieren.

Alles Gute!

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Diese Heirat war ein Fehler. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen...

Doch, eines noch: Nimm deine Sachen und geh! Du wirst mit ihm nicht glücklich! 

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Mein Vater hat mama auch immer alles machen lassen, gleich nach der arbeit ging er seinen Hobbys nach. Irgendwann konnte meine Ma nicht mehr und dann kam die Trennung. Ich denke es hätte geholfen wenn es mal n richtiges gespräch gegeben hätte. Das ehe keine einseitigen Pflichten hat und so. Am besten mit 1-2 neutralen Personen, die nicht aus der Familie sind. ZB gute Freunde der Familie. Manchmal ist es schwer den unterschied zwischen liebe und Psychischer abhängigkeit zu finden, allerdings denke ich sollte eine trennung immer der letzte ausweg sein.

Vllt hilft es ja auch mal 1-2 monate auf Kur oder so zu fahren damit er merkt das deine tätigkeiten nicht selbstverständlich sind :)

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Eine Beziehung besteht aus geben und nehmen. Den ersten Teil hat er wohl nicht verstanden. Ich würde ihn darauf ansprechen und mit ihm reden. Alles was dich bedrückt rauslassen. Ist er nicht einsichtig, dann geh und gib ihm Zeit. Wenn du ihm wichtig bist, wird er versuchen was zu ändern. Ist es ihm aber nicht wichtig, war es wohl der falsche, dem du das "Ja-Wort" gegeben hast.
Viel Glück! :)

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Ich gehe jetzt mal einfach davon aus,dass er das unbewusst/unterbewusst und nicht absichtlich macht...wenn das so weitergeht,macht er dein selbstbewusstsein komplett nieder und er hatt die mama/ehefrau ,die er sich anscheinend zu wünschen scheint.Eine die alles für ihn tut,während er sich zurücklehnt und das leben geniesst. Dich alles erledigen zu lassen ,dich verbal niederzumachen( sein job  sollte es sein dir mut zuzusprechen,solange du das machen willst,selbst wenn es aussichtslos ist.) usw. lass dir das nicht gefallen oder dir einreden,dass du iwie an allem schuld bist oder sowas.Konfrontiere ihn mit diesen Sachen,VERLANGE eine änderung dieser dinge ... und wenn das nicht hinhaut oder er sich weigert,verlasse ihn.

Da bist du alleine besser dran..,.ihr habt ja zum Glück noch keine Kinder wie es aussieht.

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Kommentar von Katie27
12.06.2016, 13:55

an dem Konfrontieren scheitert es...wie verlangt man nach einer Änderung ohne dass der andere es als Anschuldigung wahrnimmt? er sagt oft ich kritisiere ihn oder sei nie zufrieden. weil er Bestätigung für Dinge erwartet die er tut, jedoch diese Dinge häufig wenn ich im Stress bin ihn um eine sache bitte und er etwas anderes tut. ich fühle mich dann erneut ignoriert und so geht eins ins andere. und wenn ich gehe fühlt er sich im Stich gelassen. Das Problem ist jedoch ich denke dass er das wirklich su aufnimmt und ich möchte ihn ja auch nicht von mir wegtreiben oder das durch seine Arbeit dann große Fehler geschehen...

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Hallo Katie27,
wenn Du Dein hier Geschriebenes noch einmal durchliest, dann wirst Du zu
dem Entschluss kommen, dass die Hochzeit ein Fehler war.

Du hast bereits 10 Antworten erhalten und es zum Teil gute Antworten.

Allerdings muss ich sagen, dass sich Dein Mann wohl kaum ändern wird.

Wir werden älter und Reifer, unser Denken verändert sich, unsere Bedürfnisse werden anspruchsvoller, und wenn schon jetzt nach so kurzer Zeit ein verhältnismäßig rauer Ton den Alltag bestimmt, dann wird es Zeit die Notbremse zu ziehen.

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Eure Partnerschaft besteht aus Abhängigkeit und Gewohnheit. Mit Liebe hat das nur wenig zu tun.

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