E-Mail versenden klappt nicht - Empfängeradresse beinhaltet ein ß welches sich in ein? ändert

2 Antworten

Gehen wir mal davon aus, dass es noch lange dauern wird, bis deutsche oder auch europäische alpahbetische Sonderzeichen ihren Einzug halten werden. Solange wirst Du das "ß" gerne in ein "ss" umwandeln können, ich bin mir sicher, danach ist Deine Mail auch zustelllbar.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Mail-Adresse durch die Autokorrektur abgeändert wurde, ohne dass Du es bemerkt hast.

Hallo

danke für die Antwort.

Die E-Mail wurde mit ß angegeben, kommt die an, wenn ich es einfach mit einem ss ersetze?

MfG

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@BuddyOverstreet

Hat komischerweise funktioniert. Kam auch eine Antwort.

Was die Frage stehen lässt, wieso man die E-Mail mit ß angibt, wo man gleich ss schreiben könnte.

Danke für die Hilfe!

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@65KS65

Kann bei mir auch passieren, ich habe eine Mail-Adresse mit einem Umlaut drin, da muss ich manchmal auch umdenken, Ü = ue.

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Das wird auch nichts - weil sinnloserweise Umlaute zwar in Domänennamen seit 2010 erlaubt sind, aber im local part - also dem eigentlichen Postfachnamen - gar nicht, und auch nur bestimmte Sonderzeichen. Der Namen-Teil darf schlicht gar kein "ß" enthalten.

Hallo,

danke für die Antwort.

Bedeutet also, dass es nicht an Hotmail liegt sondern Allgemein nicht möglich ist. Hatte mir schon überlegt eine neue E-Mailadresse bei einem anderen Anbieter zu eröffnen.

Bringt aber wohl nichts.

Wie klappt dies bei Firmen? Es gibt einige die eine E-Mail mit ß haben, erhalten die dann gar keine Mails?

MfG

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@65KS65

Ich vermute, die benutzen einen internen Mailalias dafür. Serverseitig ist das jedenfalls bislang gar nicht möglich; evtl. ab Exchange 2013, den habe ich darauf noch nicht abgeklopft.

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@FordPrefect

Okay danke.

Fand es nur ein wenig komisch, da Fragen und selbst Bewerbungen bei manchen Firmen an eine E-Mail versendet werden sollen, wo ein ß vorkommt.

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@65KS65

Dieses Problem ist leider weder neu noch bislang befriedigend gelöst worden. Grundsätzlich gibt es seit 2012(?) eine entsprechende technische Referenz, die Umlaute und andere nicht-7bit-ASCII Zeichen in Mailadressen umsetzen sollte, nämlich RFC6531 (Stichwort SMTPUTF8).

Dummerweise löst die aber das Problem nicht, weil sie nämlich nichts darüber aussagt, was passiert, wenn ein Mailserver so eine Mail versendet, aber ein System in der Sendekette damit noch nichts anfangen kann. Es gibt hier keine Fallback-Lösung, was bedeutet, dass die Email dann als unzustellbar zurückgeht, wenn nur eine der Maschinen, durch die die Mail zufällig geroutet wird, das nicht unterstützt. Das Ganze ist Murks - denn es wird noch viele Jahre dauern, bis mit hinlänglicher Sicherheit davaon ausgegangen werden kann, dass die Mailserver weltweit das implementiert haben. Wenn also jemand so eine Mailadresse lokal generiert, muss er ggfs. damit leben, dass die überwiegende Masse seiner Mails (ob nun aus- oder eingehend) im Nirwana verschwindet. Üblicherweise umgeht man das, indem man auf dem eigenen Mailserver ein Adress-Rewriting implementiert (noch mehr Murks), damit ausgehende Emails eine gültige SMTP-Adresse nach RFC2822 respektive RFC5322 besitzen.

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