E Herd normale Steckdose

11 Antworten

Ein Herd braucht keinen "Starkstrom"! Ist eh ein absolut falsches Wort. Man kann 99% aller Herde sowohl mit 1x230V als auch mit 3x230V anschließen. Also mit einer Sicherung als auch mit drei. In jedem Fall wird aber eine Herdabnschlußdose in der Wand gebraucht. Einen E-Herd mittels eines normalen Steckers an einer Schuko-Steckdose anzuschließen ist nicht zulässig. Du brauchst also in jedem Fall einen Elektriker. Den Herd selber kann man zu 99% vom Elektriker auf 230V durch Veränderung der Brücken geändert werden. Es besteht dann allerdings die Gefahr, daß diese eine Sicherung mal kommt/fliegt. Es kann sein daß du nicht alle Platten und den Ofen Gleichzeitig benutzen kannst. Kaputt geht nix, nur die Sicherung kann halt mal Rausfliegen.Dazu kommen noch die anderen Verbraucher die auf der gleichen Sicherung liegen wie die umgebaute Steckdose. Wenn da noch einiges mehr läöut wirds ne nervige rennerei oder ne gute Logistic welches Gerät mit welchem gleichzeitig läuft ;)

Mit den hier bereits erwähnten Brücken versehen, werden die Herdplatten bei 230 V genauso heiß wie mit einem 400V Anschluß, da im normalen Haushaltsherd nichts die 400 V wirklich benötigt, alles in dem Gerät läuft mit 230 V.

Der große Nachteil ist aber, dass max. zwei Platten gleichzeitig auf großer Stufe laufen dürfen, da sonst die Sicherung auslöst. Beim Backen darf, je nach Leistung und Einstellung des Backofens, evtl. sogar keine Platte gleichzeitig benutzt werden.

Diese Angaben beziehen sich auf eine 16A Sicherung. Dieser Wert ist seit einigen Jahrzehnten im Haushalt Standard und es ist das Maximum, was über eine normale Steckdose laufen darf. Eine stärkere Sicherung darf nur verwendet werden, wenn das Gerät fest angeschlossen wird.

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Ja, man kann einen E-Herd so umbauen lassen, das er mit einem normalen kabel in die Steckdose passt. Er läuft dann nur nicht auf Starkstrom sonder 230V. Die möglichkeit besteht. Dazu brauchst Du aber einen Elektriker, der dir das umbaut. Habe ich bei mir auch schon mal machen müßen. Der stellt dann da was um.

Und dann wird er heiß genug? Das wird doch sicher die andern Sicherungen raushauen, oder?

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@Hannipuepp

Du hast hinten im Herd eine Brücke drin. Und ein Elektriker kann die aber so einstellen, das er ganz normal mit 220V läuft. Nicht jedes Haus hat ja Starkstrom. Wie gesagt ich habe es auch mal machen müßen und es ging nachdem der Elektriker die Brücke geändert hat. Der wird dann ganz normal mit einem Stecker in die Steckdose gesteckt.

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@Szintilator

Starkstrom ist 360Volt. Der wird in der regel benötigt um Durchlauferhitzer, Öfen oder auch Nachtspeicherheizungen ans laufen zu bekommen.

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@splaza

400V ;) naja wird halt vom Laien als Starkstrom bezeichnet obwohls eigentlich auch nichts besonderes ist... Aber mit der Brücke ahat "splaza" recht die ist extra dafür da...

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Das ist, mit Verlaub, Unfug. Eine normale Schukosteckdose darf mit maximal 16A abgesichert werden. Das ergibt eine Leistung von ca. 3600W. Der Anschlusswert von einfachen Elektroherden liegt bei etwa 8000W. Die werden im täglichen Betrieb sicher kaum einmal gezogen, aber es ist abzusehen, dass die Leitung der Steckdose bzw. der dazugehörige Stromkreis permanent an seiner Belastungsgrenze arbeiten würde. Zumal die infrage kommende Steckdose mit einiger Sicherheit keine einzeln abgesicherte Steckdose ist. Den Anschluss für den E-Herd musst du legen lassen, wenn dein Wohnungsanschluss es zulässt (Querschnitt der Zuleitung, Vorsicherung).

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Nein das geht nicht zu mindestens hat der Herd einen zu großen Stromverbrauch! wenn sich auch ein Herd über eine Phase betreiben läßt braucht dieser eine Stärker Zuleitung und eine Separate Stärkere Sicherung! Alles andere ist Verboten! Und den Anschluss eines Herdes sollte wirklich nur ein Fachmann machen!

Hi,

Wie meine Vorredner schon festgestellt haben, läuft ein Herd normalerweise mit 3 Phasen 400V an einer speziellen Herdsteckdose. Dann sind die Heizplatten auf die drei Phasen verteilt. Nun läßt sich ein Herd normalerweise auch an 230V betrieben, indem man diese Platten im Herd über Brücken so schaltet, daß alle in Reihe auf einer einzigen Phase mit 230V liegen. Da die Leistung des Herds dabei aber gleich bleiben soll (Soll ja warm werden ;-) ) muß nun über diese eine Phase der dreifache Strom fließen. Und die könnte die Sicherung der Steckdose zum Auslösen bringen, wenn sie nicht groß genug ausgelegt ist. Das wäre zwar nicht gefährlich, der Herd würde aber eben auch nicht funktionieren. Ist sie groß genug, dann brauchst du außer einem Elektriker und einem Schukostecker nichts weiter.

Was du tun kannst, bevor du einen Elektriker beauftragst: Auf dem Herds müßten irgendwo ein Typenschild oder ein Aufkleber sein, auf dem die Stromaufnahme bei 3ph. 400V und 1ph. 230V angegeben ist. Die bei 230V sollte dreimal so hoch sein wie bei 400V. Diesen Stromwert kannst du mit dem Auslösewert der Sicherung/des Automaten in deiner Wohnung vergleichen (16A?), der für die Küche zuständig ist. Der Stromwert des Herds muß natürlich kleiner sein. Und zu knapp dürfen die Werte nicht beisammen liegen, weil sicher noch andere Verbraucher auf der Sicherung betrieben werden. Dann würde z.B. der Herd nur so lange funktionieren, wie du das Licht oder die Kaffeemaschine ausgeschaltet läßt. Das wäre auch nicht im Sinne des Erfinders.

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