E-Bass schnarrt - was tun?

4 Antworten

Hallo :-)

Da Du den Bass von Thomann hast, und die da auch solche Fragen wie Deine beantworten, wende Dich ruhig an den Kundendienst. Dort gibt es Experten für alle Bereiche des Online Shops.

Den Versuch ist es allemal wert. Ansonsten, wenn Du das Teil noch nicht so lange hast, schicke den Bass zurück und hole einen anderen. Es gibt nicht schnarrende Bässe unter 200 Euro. Meiner ist von Ibanez. Von Fender gab es da auch einen, als ich vor einem dreiviertel Jahr meinen Bass bei Thomann bestellte. Der von Fender hatte allerdings eine zu lange Lieferzeit. Ich spiele übrigens auf einem Shortscale.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hm - also wenn du die Saite(n) im ersten Bund gedrückt hälst, klappert nix, aber "leer" angespielt gibts plötzlich Störgeräusche? Das kann passieren, wenn die Saite(n) vom 0. Bund zu den Stimmwirbeln zu "flach" verlaufen, d.h. der 0.-te Bund wird von der Saite nicht fest genug gedrückt. Drücke mal beim Anspielen auf diesen obersten Bund - wenn es dann "sauber" klingt, hast du das "Problem" gefunden. Meist hilft es dann, die Saite anders auf dem Stimmwirbel zu befestigen (anders wickeln) - so, dass sie weniger flach verläuft und damit stärker auf diesen obersten Bund drückt. (Mein Bass hat diese "Macke" auch, aber nur bei der g-Saite, diese drückt je nach Wickelung der Saiten auch zu wenig auf den obersten Bund).

Nein das ist es nicht. Mit "beim Loslassen" meinte ich auch nicht wenn die Saite schon losgelassen wurde, sondern beim Druck wegnehmen. Also klar, wenn man mit zu wenig Druck greift, dann schnarrt es immer. Aber bei dem Bass in der Schule schnarrt es auch nicht für den einen Augenblick, wenn man den Druck wegnimmt - bei meinem (billigeren) Bass schon.

Trotzdem Danke

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Hallo,

das Naheliegendste wäre wohl den Bass zum Unterricht mitzunehmen und deinen Lehrer zu fragen.

Tendenziell kann man dieses Verhalten auf jeden Bass hinbekommen. Da ist halt die Frage, wie deine Spielweise aussieht. Wenn der Bass keine weiteren Probleme hat und der Ton nur daher rührt, dass die Saite gegen den gegriffenen, bzw. in diesem Moment nicht mehr ganz so gegriffenen Bund schlägt kann man da mit einer entsprechenden Spieltechnik viel gewinnen.

Zudem hat der Bass ab Werk wohl .105er Saiten, die sind etwas Dicker und diese zusätzliche Masse schwingt eben länger nach; Trägheit kennt man sicher aus dem Physikunterricht.

Auch kann man sich diesen Ton, dieses Greifgeräusch, mit dem aktiven EQ an dem Bass auch recht ungünstig betonen. Vielleicht drehst du die Höhen mal etwas zurück.

Es gibt auch Saiten die Griffgeräusche weniger stark betonen. Werkssaiten klingen gerne mal etwas spitz.

Lass mal jemanden über den Bass schauen der sich damit auskennt und auch ausschließen kann, dass der Bass nicht sonst irgendwelche Probleme hat. Der kann dir dann auch sagen, ob es vielleicht einfach an deiner Greifhand liegt.

P.S.: Hast du denn auch die Oktavreinheit eingestellt nachdem du die Halskrümmung verändert hast? So ein Bass ist ein komplexes System und Veränderungen an einer Stelle wirken sich auch auf andere Aspekte aus.

Tja, einen Basslehrer habe ich nicht.

Zu den Saiten: also lieber mal ein bisschen dünnere und hochwertigere Saiten aufziehen?

Auf jeden Fall danke für deine ausführliche Antwort und auch danke für deine Erinnerung zur Oktavreinheit

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Ursache finden: entweder (Ich denke mal das isses) oben am Steg der ist abgenutzt - irgendwie die Saite wieder 1 mm höher bekommen also sprich was darunter legen - oder noch besser den Steg aus tauschen.

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