Dürfen Veganer Auto fahren?

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46 Antworten

In Berlin gibt es den veganen Koch Attila Hildmann. Ein "Star" in der veganenen Szene. Millionen Bücher verkauft. Der hat richtig Schlagzeilen gemacht, weil er schön im dicken Porsche fährt, mit Lederausstattung.

Für ihn ist es okay. Muss ja auch jeder für sich selbst entscheiden. Und ganz vom realen Leben, will sich vermutlich, nicht jeder verabschieden.

Der eine sieht es halt strenger, der andere nicht so eng. So lange ich an keiner Curry Wurst vorbei komme, werde ich das sicher nicht verurteilen.

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Kommentar von Maisbaer78
01.05.2016, 00:40

Ein "Star" in der veganenen Szene.

Den Mann kenn ich nicht mal.

Man muss vorsichtig sein, wer wen als "vegane Szene" identifiziert. Aber klar, so ein Typ ist natürlich ein echtes Negativbeispiel für Doppelmoral.

Veganer sind zu 99% nicht übermäßig wohlhabend, einfach weil Profit praktisch immer auch Kollateralschäden an Mensch, Tier und Umwelt nach sich zieht und einer gewissen Skrupellosigkeit dem gegenüber nicht entbehren kann.

Wenn der gute Mann einen Porsche fährt, ist er ein schneller Veganer dem es ein wenig an Konsequenz mangelt.

Hat er eine Lederausstattung und hat diese in seiner Zeit als "Veganer" erworben, ist er kein Veganer.

Hinzu kommt, ein Vegan-Koch muss nicht zwingend selbst vegan leben. Er kocht halt so.

So lange ich an keiner Curry Wurst vorbei komme, werde ich das sicher nicht verurteilen.

Finde ich einen tollen Satz, der mehr Selbstreflektion und Prinzip nicht enthalten könnte.

Danke!

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Welche tierischen Produkte sind denn in einem Auto verarbeitet?

Die Karosserie besteht aus Metall. Definitiv nicht tierisch. Die Sitze sind, wenns keine Ledersitze sind (und selbst die sind meistens eher aus Kunstleder), aus Stoff. Ebenfalls nicht tierisch. Der Rest ist aus Plastik. Plastik besteht, wie Benzin/Diesel auch, aus Erdöl. Wenn du jetzt mit den fossilen Überresten von irgendwelchen Tieren in Erdöl kommst: Die Viecher wurden ganz bestimmt nicht dafür getötet. Und zu Erdöl werden sie so oder so, ob du nun Veganer bist oder nicht.

Das einzig tierische an deinem Auto ist sehr wahrscheinlich die Tatsache, dass der Fabrikarbeiter, der das Ding zusammengeschraubt hat, eventuell Currywurst zu Mittag hatte :D

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Kommentar von Chefelektriker
09.05.2016, 13:15

Oh geil, könnte ich jetzt auch drauf.:)

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Guckt man sich an, wieviel Tiere oft Überfahren am Straßenrand liegen, kann man das Autofahren als sehr unvegane Angelegenheit betrachten....

Zumindest sollte (bezügl. Vermeidung von Unfällen mit Vögeln) ein Veganer nie schneller als 120km/h fahren, denn bei schnelleren Geschwindigkeiten können Vögel, die auf der Farbahn hocken, nicht mehr wirkl. wegfliegen.

Weltweit sterben Hunderte Millionen Vögel und andere Tiere pro Jahr bei Kollisionen mit Fahrzeugen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/voegel-koennen-autos-bei-hoher-geschwindigkeit-nicht-ausweichen-a-1011563.html

Laut Jagdverband ereignet sich in Deutschland alle 2,5 Minuten ein Wildunfall.  http://www.focus.de/panorama/welt/unfaelle-jagdverband-alle-2-5-minuten-ein-wildunfall-in-deutschland\_id\_4576401.html   ; Und guckt man sich Statistiken an, gibt es jährlich mehr als 220-Tausend gemeldete (!!!) Wildunfälle. Und man sollte nicht davon ausgehen, das kleine Tiere gemeldet werden..... Igel, Katze und Co erscheinen in keiner Statistik.

So gesehen ist Autofahren unvegan.

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Kommentar von scheggomat
02.05.2016, 19:15

Sehr interessanter Ansatz.

Da verzichtet man Jahre auf sein Schnitzel, um es dann später in Form von Bambi himself zu plätten.

Welch Ironie!

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Es gibt "Teilvegane" Autos.

http://www.mag-mobil.de/auto-und-urlaub/gibt-es-ein-veganes-auto.html

Wobei man natürlich sagen muss, dass ein komplett veganes Leben so gut wie unmöglich ist. Man müsste im Grunde komplett auf Strom verzichten, denn im Herstellungsprozess von Kupferkabeln werden tierische Produkte verwendet.

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Kommentar von Maisbaer78
01.05.2016, 11:13

Naja nicht ganz. Bei der Herstellung von gewöhnlichen Kupferkabeln nicht. Das betrifft nur hochreines Kupfer, das eig. in Kabeln keine Verwendung findet. Man findet es aber sehr wohl in microelektronischen Komponenten, zb. bei einem KFZ im Bordcomputer, im Steuergerät aber auch den Lautsprechern.

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Witzige Frage, aber du verstehst das Problem nicht, denn ich koennte Fragen, wieso gehen Veganer noch, sie treten doch auf Ameisen und loeschen so Leben aus, das haben sie doch sicherlich nicht so gewollt. Es geht bei dieser Frage um Bewusstsein, zu erkennen, das Leben respektiert wird, wie du auch deinen Nachbar respektierst und nicht beim naechsten Streit einfach umbringst. Du erkennst das Leben etwas wertvolles ist, was geschuetzt werden muss, damit sich Leben als Leben erkennt und so erloest wird.  Damit meine ich nicht, das du dir nicht ein Reh schiesst und es aufisst und dir dessen voll bewusst bist, dass das Ausloeschen eines anderen Lebens deines fortfuehrt. Das ist schon OK. Damit meine ich, dass das gedankenlose Verzehren anderer Lebewesen Konsequenzen hat, ueber die du dir noch nie Gedanken gemacht hast, weil du auf niedere Ebene schwingst, wo solche Fragen keine Bedeutung haben, wie werden erst wichtig, wenn du dich von deinem  Leiden erloest werden willst und diese Leid ist gleichzeitig auch das  Leid der Tiere. Verstehst du, wenn die Tiere leiden, dann leidest auch du, du leidest im Moment noch unbewusst, aber spaeter wirst du dir der Qualen bewusst und erkennst den Irrtum. Es ist OK aus deiner Warte, aber nicht gut, wenn du mal ein Tier fragst, die haben ziemlich sicher etwas gegen ihren Tod, wie du auch. Betrachte die Saetze aus einer Art Pilotensitz und denke darueber nach! Alles Gute!

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Was Vegan ist bestimmt jeder für sich selbst. Natürlich gibt es eine engere Definition, aber manche beziehen diese Lebensweise nur auf die Ernährung, andere nur auf 95% ihres Lebens, andere sehen es streng, andere hingegen wieder locker.

Was ein Veganer tut, kannst du ihm nicht vorschreiben. Er kann sich als Vegan ansehen und dabei ein Auto mit Ledersitzen fahren.

Der Unterschied ist, wie du es definierst. Aber deine Definition kann Anderen ziemlich egal sein ;)

Ich bin übrigens nicht vegan, auch wenn es sich eventuell so anhört, dass ich es sei könnte.

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Du verwechselst den Entschluss, vegan zu leben mit der Konsequenz, überhaupt keinen Einfluss mehr auf seine Umwelt zu nehmen, was natürlich völlig unmöglich ist.

Dabei steht dahinter, den aktuellen Umfang, in dem Menschen Ihrer Umwelt Schaden und Leid aufzwingen, soweit wie möglich zu reduzieren.

Nun wird aber im Leben vieles diktiert, die Arbeitsstelle ist heut bei weitem nicht mehr so einfach auszuwählen wie vor 30 Jahren, viele müssen sich glücklich schätzen, wenn Sie überhaupt eine Festanstellung haben um so Ihren Lebensunterhalt sichern zu können.

Darum können auch Veganer nicht immer auf ein Auto verzichten, viele tun es aber, vorallem in den Großstädten.

Was deinen Hinweis auf tierische Bestandteile in Kraftfahrzeugen angeht, so hoch ist der nicht. Meist beschränkt es sich noch auf das eventuelle Cholesterin in Bildschirmen, das aber nicht mehr notwendiger Weise eingesetzt worden ist.

Die tierischen Schneidöle, die früher im Maschinenbau eingesetzt wurden, wie zb. Rinderklauenöl, sind seit Jahrzehnten durch bessere synthetische Öle ersetzt.

Eine Lederausstattung oder Lederlenkrad wirst du selten bei einem Veganer finden, es sei denn, es stammt noch aus seiner Fleischesser-Zeit.

Im Treibstoff:

Naja, es handelt sich da vorallem um Tiere, die vor millionen Jahren eines, und darauf kommt es an, natürlichen Todes gestorben sind.  Sie wurden nicht für mich umgebracht.

Etwas Anderes ist natürlich die Gewinnung der Rohstoffe für die Produktion von Kraftfahrzeugen und deren Betriebsmitteln. Da wird oft die Umwelt geschädigt. Die meisten Veganer halten es daher meistens so, dass Sie ein Fahrzeug so lange wie möglich nutzen, bevor ein Neues angeschafft wird.

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Kommentar von Omnivore10
02.05.2016, 22:00

Sie wurden nicht für mich umgebracht.

Die Tiere für den Knochenleim schon!

Und deine Tierchen für dein Obst und Gemüse wurden auch umgebracht und starben NICHT natürlich!

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Wenn man konsequent ist, nein. Wie du schon sagtest, der Treibstoff ist aus fossilen Rohstoffen, und die enthalten nun mal tierische Bestandteile.

Und ein Elektro-Auto würde ja Strom verbrauchen, und da käme dann nur Strom aus Atomkraft oder Sonnenenergie in Frage. Gas- und Kohlekraftwerke nutzen fossile Rohstoffe, Windräder schreddern Vögel, Wasserkraft könnte Fische töten. Die Elektronen aus der Steckdose haben aber kein "Schleifchen" um, an denen man erkennen könnte, wo sie herkommen.

Die Frage ist nur, ob jemand ohne Auto und Strom leben möchte.

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Kommentar von Maisbaer78
01.05.2016, 12:31

Du unterliegst einem Irrtum. Vegan sein bedeutet nicht, alles zu meiden was irgendwann mal Bestandteil eines Tieres war.

Es bedeutet, kein Tier auszubeuten.
Und vor Jahrmillionen verstorbene Tiere lassen sich nur schwer ausbeuten, es gab noch nicht mal Menschen, für die diese Tiere hätten Ihr Leben lassen können.

Recht hast du mit der Stromproblematik, wobei jede Art der Energieerzeugung negative Folgen für die Umwelt hat.

Atomenergie zu nutzen ist der blanke Wahnsinn, bei Halbwertszeiten von bis zu 1 Million Jahre muss Jedem klar sein, das für radioaktiven Abfall kein Plan B existiert.

Windkraft tötet Vögel, seit 1980 sind knapp 700 Fälle nachgewiesen. Es gibt aber eine deutlich höhere Dunkelziffer.

Solarenergie ist ebenfalls nicht unbedenklich. Zumindest für die Produktion von Photovoltaik-Komponenten wird die Umwelt durch die Ressourcengewinnung stark beeinträchtigt.

Trotzdem sind erneuerbare Energien tierfreundlicher als fossile Kraftwerke. Da durch Klimaerwärmung Millionen Tiere Ihren Lebensraum verlieren und aussterben, wählt man mit klimaneutralen Energieformen das kleinere Übel.

Wenn ich Öko-Strom kaufe, reagiert der Markt und bietet mehr davon an, im Gegenzug wird die Kapazität an . Ich kann mir nicht aussuchen welches Elektron zu mir kommt, aber ich kann dem Betreiber mitteilen, welches ich gern hätte. Das ist besser als einfach da zu sitzen und nichts zu tun.

Ansonsten gilt auch hier, den Schaden so klein wie möglich halten. Dort wo man wählen kannn, tut man es.

Alles andere ist eine Wahl-Qual zwischen Notwendigkeiten.

Ohne Arbeit wird es schwer sich zu ernähren. Also sind Veganer gezwungen, Strom zu nutzen und ggf Auto zu fahren. Ist eben nicht Ihre Welt, in der Sie zurecht kommen müssen.

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theoretisch nicht. Aber praktisch machen das eben doch viele, weil man ohne Auto z.B. nicht zur Arbeit kommt usw. 

Hier wird also quasi aus Selbstherhaltungsgründen mit zweierlei Maß gemessen bzw. kann man nicht immer 100% Vegan leben, die Meisten versuchen darum so nah wie es nur geht an die 100% zu kommen. So kann man beim Autokauf z.B. darauf achten, dass "weniger Tier verbaut ist", das geht mehr oder weniger einfach (das Einfachste ist: keine Ledersitze im Auto zu haben!)

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Veganer die Auto fahren sind scheinheilig!

Buddhistische Mönche laufen barfuß, weil sie Angst haben reinkarniertes Leben zu zertreten - aber Veganer fahren Auto und Leben gut damit, das sie bei jeder Autofahrt z.t. Mehrere hundert fliegen, Mücken etc platt machen .

Ich war gestern Abend meine Schwiegereltern vom Flughafen abholen, knapp zwei Stunden Autobahn und geschätzt 500 Viecher auf Scheibe, Scheinwerfer, Nummernschild und frontschürze

Wäre ich Veganer, müsste ich jetzt wohl depressiv werden - oder messt ihr mit zweierlei Maß?

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Das ist eine interessante dennoch abstruse Frage ... sorry! Zwar besteht Erdöl und somit auch Benzin/Diesel/Erdgas aus organischen Materialien, darunter auch aus Tieren der Urzeit, aber das sollte kein Grund sein, auf das Autofahren zu verzichten. Nach deiner Einstellung dürften Veganer dann fast gar nichts mehr. Ein Lebensstil ohne Erdöl-Produkte ist heute kaum vorstellbar. 

Aus Erdöl wird z. B. Kunststoff erzeugt, das wiederum zu unzähligen Produkten oder Produkt-Teilen verarbeitet wird. Von der Einkaufstüte bis zum Sitzbezug im Auto, von der Polyesterfüllung in der Bettdecke bis zur Gardine. Viele Farben, Putzmittel und Cremes enthalten ebenfalls hochverarbeitete Erdölprodukte. Praktisch in allen Bereichen des täglichen Lebens treffen wir Erdöl-Produkte an. Auch in vielen Kosmetik- und Medizinprodukten werden sie verwendet. Die Industriestaaten sind so abhängig von Erdöl wie nie zuvor. 

Obwohl sich Erdöl als so genannter fossiler Rohstoff aus Abbauprodukten toter Tiere und Pflanzen gebildet hat, ist es vegan. Bei der veganen Lebensweise geht es unter anderem darum, Tiere nicht für die eigene Lebensweise auszubeuten. Auf die Entstehung von Erdöl über mehrere Jahrtausende hat man als Veganer natürlich keinerlei Einfluss mehr. Zudem ist Erdöl nicht durch die Ausnutzung von Tieren entstanden, sondern vielmehr aus den sterblichen Überresten von Tieren und Pflanzen.  

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Kommentar von Maisbaer78
01.05.2016, 01:06

Bringt es auf den Punkt, super Antwort.

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Kommentar von Pangaea
01.05.2016, 10:08

Ja, so kann man es sich auch zurechtbiegen.

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Ähm ....Eine verbindliche Regelung gibt es nicht, die es ihnen verbietet. Das können sie sich nur selbst verbieten, sofern sie es wollen.

Der veganen Lifestyle fokussiert sich fast ausschließlich nur auf Ernährung und auf Kleidung.....

Alle anderen Lebensbereiche werden ausgeblendet, weil sonst wäre man nicht mehr lebensfähig, denn 100% vegan zu leben würde bedeuten, zu leben wie zu Zeiten, als die Menschen noch Jäger und Sammler waren, nur eben ohne Jäger.... Und das werden sie nicht wollen, weil zu mühselig.


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Kommentar von Maisbaer78
01.05.2016, 00:51


Und das werden sie nicht wollen, weil zu mühselig.

Nein, es wäre nicht zu mühseelig, es wäre unmöglich. Zum einen diktiert die Gesellschaft wo und in welchem Rahmen man zu leben hat. Jeder Schritt in der Natur hat für irgend ein Lebewesen einen negativen Aspekt, auch wenn man nur Beeren sammelte.

Der Markt an vegan entwickelten und produzierten Medikamenten ist bescheiden ausgedrückt "überschaubar". Auch Veganer erkranken, und sei es nur eine veerbte Organinsuffizienz. Sie müssten also jeden Morgen abwägen, vegan leben oder sterben.


Der veganen Lifestyle fokussiert sich fast ausschließlich nur auf Ernährung und auf Kleidung.....

Eine der vielen Halbwahrheiten.

Es ist eben der Versuch, so wenig wie möglich Schaden anzurichten. Nicht mehr und nicht weniger. Dazu gehört, sich nicht ständig neue Elektronik, Autos oder Klamotten zu kaufen (auch nicht, wenn diese frei von tierischen Stoffen produziert wurden).

Vegan zu leben bedeutet eben auch, zb. keine Tierzucht zu unterstützen oder wo möglich, Fair Trade zu handeln.

Natürlich legt sich das Jeder selbst aus, wie es Ihm möglich und dienlich ist, aber im Allgemeinen ist wohl die Ansicht am verbreitetsten, das es ein "genug getan" nicht gibt.

Mit Lebensstil hat das nichts zu tun, eher mit Überzeugungen, die nunmal nicht jeder teilt. So ist das eben.


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Naja, solange sie das Auto nicht essen, dürfte einer entspannten Fahrt nichts im Wege stehen.

Weiß jetzt aber nicht wie sich das mit tierischen Autos wie Fiat Panda oder Puma verhält.

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Kommentar von Chris10021999
30.04.2016, 15:47

Es geht ja eher um den Treibstoff, der aus Erdöl hergestellt wird, und dieser von Tieren kommt, die vor Millionen von Jahren gestorben sind.

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  • Die vegane Lebensweise beinhaltet meist ein hohes Maß an ökologischem Bewusstsein. Öffentliche Verkehrsmittel werden hier viel häufiger benutzt. In vielen Kreisen hat sich außerdem ein Fahrradkult entwickelt. Ähnliche Begeisterung für das Fahrrad und eine rein durchs Fahrrad gestützte Mobilität kennt man auch von anderen (sub-) kulturellen Bereichen. So gibt es in vielen alternativen Szenen eine reiche Fahrradkultur insbesondere im urbanen Bereich. Hier spiegelt sich die Begeisterung auch in der Musik, der Kunst und der Symbolik wieder.
  • Erdöl ist vegan (Der Verzicht auf Tierisches außerhalb von Lebensmitteln bezieht sich ausschließlich  auf die Tierethik. Die Frage nach der Tierethik stellt sich bei Erdöl aber nicht)
  • Wie Veganer leben steht in keinem Gesetz. Aber die Definition besagt, dass Veganer nichts Tierisches essen. Ethisch motivierte Veganer (das sind aber nicht alle Veganer) versuchen außerdem tierische Produkte im Alltag zu meiden. Für viele Veganer bedeutet veganer Lebensstil außerdem auch noch allgemeiner Umwelt- und Ressourcenschutz.
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Kommentar von ASmellOfRoses
01.05.2016, 09:11

Sehr gute Antwort - DH ! :)

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Sie werden die Teile sicher nicht essen wollen.

Ob der Treibstoff wirklich aus dem besteht, was man uns immer gelehrt hat, ist zumindest fraglich. Es gibt eine sehr interessante, plausible Theorie, wonach dieser mineralischen Ursprungs ist.

Darauf deuten Funde in sehr großen Tiefen von über 10 km hin - übrigens selbst unter massivem und sehr dickem Felsgestein - und die Tatsache, dass manche Lager sich anscheinend wieder - aus noch größeren Tiefen - auffüllen.

Außerdem müssten für diese Mengen geradezu unvorstellbare Massen an Kleinstlebewesen ihr Leben geopfert haben. Ud das selbst unter Berücksichtigung der doch recht vielen Jahre.


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Kommentar von LordPhantom
30.04.2016, 15:37

Millionen von Jahren--> täglich 1 Tonne (?)

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Kommentar von Mikkey
30.04.2016, 15:58

Nur, damit Du Dir über die Größenordnungen klar wirst:

Die Alpen bestehen, so wie viele andere Gebirge auch, zu überwiegendem Teil aus den Schalen von Meerestieren.

Im Vergleich dazu ist die Menge an Erdölvorkommen verschwindend gering.

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Der Treibstoff besteht eher aus pflanzlichen Bestandteilen....und sofern auf die Lederausstattung verzichtet wird.....^^

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Kommentar von schmickens
01.05.2016, 00:32

Nö!!!

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nein, selbstverständlich dürfen veganer kein auto fahren - sie müssen sich, sobald sie den entschluss gefasst haben, vegan leben zu wollen, an der nächsten möglichkeit erhängen, um nicht mal kleinstlebewesen schaden zuzufügen.

das ist doch die "konsequenz" aus fragen wie dieser und auch "warum essen veganer pflanzen, die haben auch gefühle?" etcpp.

im prinzip sprichst du veganern die lebensgrundlage ab.

steht dir das zu?

nein.

solche fragen sind nicht besonders schlau- es sollte jeder kapieren, dass in unserem land ein leben ohne mobilität nicht funktioniert und sich so eine frage daher nicht stellt. zumindest nicht für jemanden, der respekt für die freiheit der menschen hat, eigene entscheidungen zu treffen.

einen führerschein gibt es aufgrund des nachweises bestimmter fähigkeiten und kenntnisse, ein auto kriegt man für geld - man muss dafür kein schnitzel bestellen.

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Kommentar von Maisbaer78
01.05.2016, 01:07

Naja, klar dass er versucht zu provozieren, aber er spricht nicht wirklich die Lebensgrundlage von Veganern ab. Er fragt nur ein wenig schwammig in die Richtung :)

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Nur weil man Veganer ist (sich so ernährt), weil es für zB die eigene Gesundheit bzw das körperliche Wohlbefinden so entschieden wurde...muss das ja nicht heißen, dass man Tier- und Umweltschützer ist, Öko ist oder sonst was. 

Nur weil viele an andere "Elemente" denken, heißt das nicht, dass der, der vegan lebt, dem anderen verpflichtet ist. 

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Sofern er keinen biodiesel tankt ist doch alles ok.in biodiesel werden heute alle organischen Abfälle verarbeitet (Reste aus Restaurants und Schlachtabfälle eingerechnet)

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Veganer, die ihre Lebensweise auch umstellen und nicht nur das Essverhalten, werden sicher auf das Auto verzichten, nur selten Bahn fahren und eher das Fahrrad benutzen.

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Kommentar von BlackBanan24
01.05.2016, 23:02

Wieso? Vegan und umweltbewusst sind zwei verschiedene Sachen, die zunächst einmal nix miteinander zu tun haben.

Sicherlich wird es nicht wenige Veganer geben, die verhältnismäßig umweltbewusster leben. Aber das sind längst nicht alle. Nur weil man Veganer ist, ist man nicht automatisch ein besserer Mensch.

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