Selber Football spielen ist sicherlich von Vorteil, aber zwingend erforderlich ist es nicht: Natürlich braucht man grundlegendes taktisches Verständnis und Fachwissen über Football, aber das kann man sich ggf. auch auf anderen Wegen aneignen. Gerade wenn man über die NFL schreibt, dreht sich die Berichterstattung ja sowieso oft weniger um den taktischen Aspekt, sondern vielmehr um das ganze drum herum, also Trades, Free Agency, Draft, Salary Cap etc. Ganze Spielzüge und Taktiken auswendig zu kennen ist natürlich immer "nice to have", aber wenn man nicht gerade Kommentator werden will, bringt einem das je nach Artikel herzlich wenig. Sich im NFL-Kosmos gut auszukennen ist da mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar deutlich wichtiger.

Das gleiche gilt fürs Journalismus-Studium: Natürlich ist es ein großer Vorteil, da man dort wahrscheinlich auch leichter erste Kontakte knüpfen kann, aber es ist definitiv keine Voraussetzung. Journalismus ist vermutlich eine der Berufsgruppen, mit dem höchsten Quereinsteiger-Anteil überhaupt. Einen vorgezeichneten Weg, mit dem man auf jeden Fall da rein kommt, gibt es nicht. Viel wichtiger als irgendein Studium oder theoretische Ausbildung sind hier Talent und vor allem jede Menge Praxiserfahrung. Bestes Beispiel: Adrian Franke ist Kommentator bei DAZN, leitet bei Spox als Redakteur den NFL-Bereich und hat zusammen mit Christoph Kröger den Podcast "Down Set Talk", der wohl der mit Abstand größte deutsche Football-Podcast ist. Gespielt hat der Typ meines Wissens nie, und studiert hat er Geschichte und Anglistik. Christoph Kröger hat übrigens ebenfalls kein Journalismus studiert, sondern Kultur-, und Medienwissenschaften. Aber beide haben eben immer wieder Praktika/Volontariate gemacht oder als Redakteure neben dem Studium Erfahrung gesammelt und sind so letztendlich in die Branche reingekommen.

Mein Tipp wäre also: Proaktiv Redaktionen anschreiben, und alles an Praktika und Volontariaten mitnehmen, was nur irgendwie geht. Offensichtliche Anlaufstellen wären natürlich die großen Sportmagazine z.B. RAN, Spox/Dazn, Sport1, Kicker etc. aber wenns da nicht klappt, kann man auch erstmal kleiner anfangen und bei der kleinen Lokalzeitung oder Lokalradio anfragen und sich dort um den Sportteil kümmern. Hauptsache man sammelt Praxiserfahrungen, lernt Leute in der Branche kennen und bekommt Stück für Stück einen Fuß in die Tür.

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Würde ich nicht empfehlen.

Zum Schmoren nimmt man am besten durchwachsenes Fleisch, das genug Fettanteil und Bindegewebe hat. Durch das Fett bleibt das Fleisch schön saftig, gibt jede Menge Geschmack an die Sauce und das Bindegewebe, das mit der Zeit schmilzt macht das Fleisch extrem zart und die Sauce dickflüssig.

Rinderfilet ist jedoch extrem mager und kaum durchwachsen. Bei einer so langen Kochzeit wird das Fleisch zäh und staubtrocken. Für Gulasch wäre das viel zu schade. Du könntest aber ein Ragout/Geschnetzeltes oder sowas wie Boeuf Stroganoff damit machen.

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Um es kurz zu machen: Ja, ein Center kann einen False Start produzieren.

Als False Start gilt jede abrupte Bewegung kurz vor dem Snap, die den Beginn des Spielzugs vortäuscht. Vor dem Snap muss jeder Spieler eine feste Position nehmen und für mindestens eine Sekunde komplett still stehen. In den offiziellen NFL-Regeln heißt es dazu, der Spieler muss für eine Sekunde in einer "set position" sein (siehe Rule 7, Section 4, Artikel 6 im offiziellen NFL Regelbuch). Nimmt der Spieler zunächst diese set potision ein, und bewegt sich dann nach vorne oder anderweitig ruckartig, sodass es so wirkt, dass der Ball gesnappt wird ("an offensive player who has assumed a set position charges or moves in such a way as to simulate the start of a play" - Rule 7, Section 4, Artikel 2), gilt das als False Start.

Bewegt sich der Center also vor dem Snap zu ruckartig, indem er z.B. mit der Snap-Hand Antäuschungen macht, den Ball nochmal neu positioniert, seinen Oberkörper bewegt oder seine freie Hand abrupt nach oben reißt, bekommt er ebenfalls einen False Start. Natürlich passiert das eher selten, denn der Center snappt den Ball ja selber und weiß dementsprechend genau, wann der Spielzug startet und ab wann er sich nicht mehr bewegen darf. Aber möglich ist es durchaus.

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Klar doch..nichts leichter als das.

Wirf doch einfach mal einen Blick in die Nachrichten, was mit den Menschen passiert, die in Russland gegen den Krieg demonstrieren,

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Meiner Meinung nach sollte man die Entscheidung vom eigenen Spielstil abhängig machen: Ich kenne die Schläger selber nicht, aber laut deren Webseite unterscheiden sich die beiden vor allem bei der Balance: Der 951 ist ausgeglichen, genau wie dein 211. Der 1011 ist dagegen kopflastig. Heißt: Beim 951 liegt der Gewichtschwerpunkt ungefähr in der Mitte, beim 1011 dagegen weiter oben am Schlägerkopf. Grundsätzlich sagt man, dass kopflastige Schlägervor allem für offensive Spieler und für's Einzel geeignet sind: Durch das zusätzliche Gewicht am Schlägerkopf hat man bei Smashes und Clears mehr Power, aber auch mehr Kontrolle bei Drops. Wenn du also gerne aggressiv spielst und viel aus dem Hinterfeld mit Überkopfschlägen arbeitest, dann könnte ein solcher kopflastiger Schläger was für dich sein. Der Nachteil bei kopflastigen Schlägern ist allerdings, dass sie, durch das zusätzliche Gewicht am Kopf, bei defensiven Schlägen sowie schnellen, flachen Ballwechseln am Netz etwas schwerfälliger und langsamer sind. Wenn du also eher etwas variabler spielst, gerne Drive-Duelle spielst und im Doppel gerne vorne am Netz stehst, dann wäre ein etwas ausgeglichener Schläger eher etwas für dich. Grundsätzlich machst du mit einem ausgewogenen Schläger selten etwas falsch, gerade als Anfänger. Wenn du noch nicht so lange spielst und "deinen" Spielstil noch nicht gefunden hast, würde ich im Zweifelsfall eher zum ausgeglichenen Schläger greifen. Härtere Smashes und Clears klingen natürlich erstmal toll. Aber gerade als Anfänger solltest du dich eher auf eine saubere Technik konzentrieren ;) Der Schläger macht da vllt 5%, der Rest ist Technik. Ein kopflastiger Schläger macht einen harten Smash noch härter, aber kann einen schlechten Smash nicht gut machen ;)

Was ich zudem etwas merkwürdig finde ist, dass der 1011 laut Webseite gerade einmal 80 Gramm wiegt, was gerade für einen offensiven, kopflästigen Schläger mMn fast schon zu leicht ist (leichter ist nicht immer besser und kann auch weniger Kontrolle bedeuten).Wenn es unbedingt einer der beiden sein soll, würde ich tendenziell eher den 951 nehmen.

Ich würde grundsätzlich aber nochmal nach Alternativen schauen und die Marke Yonex in den Raum werfen. Talbot Torro macht teilweise ziemlichen Billigkram. Die teureren Schläger sind zwar kein kompletter Müll, aber Marken wie Yonex sind da für den gleichen Preis qualitativ einfach ein gutes Stück besser. Wenn du einen kopflastigen Schläger suchst, schau dich in der Astrox-Serie um z.B. den Yonex Astrox 88 D Game. Bei ausgewogenen Schlägern wäre die Duora Reihe was für dich z.B. der Duora 55. Beide liegen ungefähr im gleichen Preisbereich wie deine Vorschläge und sind ebenfalls relativ anfängerfreundlich. Außerdem taugen die Yonex-Saiten ebenfalls deutlich mehr als die von Talbot Torro.

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Ich denke auch, dass man das nicht verallgemeinern kann. Vor allem kommt es drauf an, wo und auf welchem Niveau man kocht: Wenn man seit Jahren in der alten Dorfstube arbeitet, die seit Jahrzehnten die gleiche Karte mit typischer Hausmannskost anbietet, kann ich mir gut vorstellen, dass man das Kochen irgendwann sowas von satt hat. Dort hat man nicht nur den extrem stressigen Arbeitsalltag als Koch (viel Zeitdruck, rauer Umgangston, besch*ssene Arbeitszeiten, körperlich anstrengend etc.), sondern steckt eben auch noch komplett in der Routine fest: Man hat kaum Möglichkeit sich als Koch kreativ auszuleben oder mit besonderen Zutaten zu arbeiten, sondern macht seit Jahren nix anderes als jeden Tag 50 Portionen Schnitzel mit Pommes fertig zu machen. In so einem Fall könnte ich mir gut vorstellen, dass diese Aussage stimmt.

In einem Sternerestaurant kann das aber auch ganz anders aussehen: Dort arbeitet man häufig mit hochwertigen und teuren Zutaten und kocht sehr schwere Gerichte, die einem viel Können abverlangen. Außerdem wechselt die Karte in solchen Restaurants auch häufiger, z.B. wenn bestimmte Zutaten saisonal verfügbar sind und weil dort eben immer der Anspruch herrscht, etwas kreatives und außergewöhnliches anzubieten. Man kann also häufiger seine Kreativität einbringen, regelmäßig mit besonderen Zutaten arbeiten, wird jeden Tag aufs Neue gefordert und steckt weniger in seiner Routine fest. Das sorgt wahrscheinlich dafür, dass man mehr Spaß bei seiner Arbeit hat und mit viel Leidenschaft dabei ist. Natürlich ist der Arbeitsalltag dort nochmal deutlich stressiger, weil der Anspruch, das Niveau und der Druck um ein Vielfaches höher ist. Aber sich genau dieser Herausforderung zu stellen und jeden Tag auf absolutem Spitzenniveau abzuliefern, macht dann irgendwo auch den Reiz des Jobs aus.

Beides sind natürlich Extrembeispiele aber ich denke, die Idee ist klar geworden ;)

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Freunde findet man an der Uni eigentlich relativ schnell: So gut wie jede Uni bzw. jede Fakultät macht für ihren Studiengang zum Semesterstart eine sog. Ersti-Woche mit speziellen Veranstaltungen für die Erstsemester. Organisiert wird das alles von älteren Studierenden. Du musst dir das also nicht wie ne strenge Vorlesung vorstellen. Das Ganze ist ziemlich locker, man kommt schnell mit Leuten ins Gespräch und meistens spielt Alkohol eine nicht unerhebliche Rolle :D

Zum einen bekommt man dort wichtige organisatorische Sachen erklärt z.B. wie man sich für Kurse anmeldet, wie man sich auf dem Campus zurechtfindet und all sowas. Zum anderen sollen die Erstis die Möglichkeit haben, sich untereinander kennenzulernen, und es gibt z.B. ein Ersti-Frühstück, Stadtrallye, Kneipentour, Flunkyballturniere und all solche Sachen. Bei uns war es so, dass man für die ganzen organisatorischen Sachen in kleinere Gruppen eingeteilt wurde. Dadurch kommt man sehr schnell mit den Leuten ins Gespräch. Und wenn es dann danach abends mit allen auf die Kneipentour ging hatte man direkt die Leute aus der eigenen Gruppe als "Bezugspersonen", denen man sich für den Abend anschließen konnte. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du dann ganz allein in der großen Runde bist. Man hängt sich einfach erstmal an die dran, die man aus seiner Gruppe kennt und spätestens nach der 3. Runde Flunkyball sind eh alle so angetrunken und gut drauf, dass das zu nem Selbstläufer wird. Denk einfach immer dran, dass die anderen genauso unsicher sind, weil ihr ja alle in der gleichen Situation seid: Jeder dort ist neu, kennt noch niemanden, will deshalb möglichst schnell Anschluss finden und freut sich, wenn jemand ihn anspricht.

Den Tipp von Muga kann ich übrigens bestätigen: Wenn man sich draußen zu den Rauchern stellt, kommt man immer mit Leuten ins Gespräch, ganz egal ob man selber raucht oder nicht. Wenn man dann noch Feuer dabei hat, ist das natürlich optimal. Und auch sonst ist ein Feuerzeug in der Ersti-Woche ziemlich praktisch, zum Beispiel um sich unterwegs ein neues Bier aufzumachen :D

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Ganz einfach: Wenn der Spieler durch den Kontakt mit dem Gegenspieler mit jedem beliebigen Körperteil außer seinen Händen und Füßen den Boden berührt. Sobald man also vom Gegenspieler umgehauen wird und mit einem anderen Körperteil außer Hände und Füße den Boden berührt, gilt man als "getackled". Gleiches gilt, wenn der Spieler bereits auf dem Boden ist (z.B. nach einem Catch) und dann von einem Gegenspieler berührt wird. Der offizielle Begriff dafür ist übrigens nicht getackled, sondern "down by contact". Rutscht der Spieler dagegen einfach nur aus, d.h. berührt den Boden aber nicht durch Kontakt des Gegenspielers, ist er nicht down und darf weiterlaufen (zumindest in der NFL, im College sind die Regeln da etwas anders).

Wenn die Refs in kritischen Situationen entscheiden müssen, ob und wann ein Spieler down by contact war oder nicht, wird immer darauf geschaut, wann das Knie oder der Ellenbogen des Spielers den Boden berührt. Faktisch kommt man nach einem Tackle fast immer mit einem diesen beiden Körperteilen zuerst auf, weshalb man daran sehr gut erkennen kann, wann der Spieler down war.

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Ich zähl einfach mal paar Sachen auf in der Hoffnung, dass sich nix mit den Vorschlägen der anderen doppelt:

  • Insomnium
  • Be'Lakor
  • Avatar
  • Mors Principium Est
  • Dark Tranquillity
  • Kvelertak
  • Florence Black
  • Trivium
  • At The Gates
  • Avenged Sevenfold
  • Gojira
  • Machine Head
  • Behemoth
  • Mgla
  • Marduk
  • Harakiri For The Sky
  • Borknagar
  • Primordial
  • Winterfylleth
  • Batushka
  • Audn
  • Obscurity
  • Kanonenfieber
  • Schammasch
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Ich weiß nicht, warum hier einige Leute ja schreiben, wenn sie offensichtlich keine Ahnung haben.

Nein, der Aufschlag, egal ob mit der Vorhand oder Rückhand, muss im Badminton immer von unten kommen.

Falls du es ganz genau nachlesen willst: Regelbuch des BWF (Badminton-Weltverband), Artikel 9.1.6: "In a correct service [...] the whole shuttle shall be below the server’s waist at the instant of being hit by the server’s racket."

Heißt auf Deutsch nix anderes als: Der Ball muss beim Schlag unterhalb der Hüfte des Aufschlagenden sein, also immer von unten kommen. Bei Profi-Turnieren wird das sogar noch deutlich genauer genommen. Hier darf der Ball aus einer maximalen Höhe von 1,10 Metern aufgeschlagen werden

https://system.bwfbadminton.com/documents/folder_1_81/Regulations/Laws/Part%20II%20Section%201A%20-%20Laws%20of%20Badminton%20-%20June%202016%20Revised%202.pdf

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Musikalisch gibt es da jede Menge Unterschiede. Der offensichtlichste ist wohl der Gesang: Beide Genres verwenden gutturalen Gesang. Im Death Metal benutzt man jedoch tiefe Growls, im Black Metal dagegen hohe Screams.

Zweiter großer Unterschied ist der Sound: Im Death Metal werden die Gitarren um mehrere Töne nach unten gestimmt, im Black Metal dagegen kaum oder gar nicht. Im Death Metal ist B-Standard, d.h. um 2,5 Ganztöne nach unten gestimmt, keine Seltenheit. Im Black Metal geht man selten tiefer als D-Standard (1 Ganzton). Außerdem ist der Bass im Death Metal sehr viel präsenter und die Aufnahmequalität und Produktion ist oft ziemlich gut und modern. Im Black Metal hingegen spielt der Bass eine sehr untergeordnete Rolle und manche Bands (insbesondere ganz alte Klassiker wie Darkthrone) klingen teilweise wie auf der Baustelle aufgenommen. Death Metal ist also deutlich tiefer, brutaler und brachialer. Black Metal dagegen ist höher und wirkt eher kalt und schneidend. Beides ist auf seine Art und Weise aggressiv. Black Metal klingt dabei aber wie eine rasiermesserscharfe Klinge, während Death Metal eher die Kategorie Vorschlaghammer ist.

Was die Musik an sich angeht, gibts einige Gemeinsamkeiten wie z.B. die bewusste Verwendung von Dissonanzen (= Akkorde aus Tönen, die musiktheoretisch eigentlich gar nicht zueinander passen und eigentlich total besch*ssen klingen). Im Black Metal wird das Ganze aber häufiger durch klassische Moll-Akkorde ergänzt. Es werden also tendenziell etwas andere Akkorde verwendet, und in Kombination mit gewissen Spieltechniken (z.B. im Black Metal Tremolo-Picking und Two-Note-Riffs mit offenen Seiten entsteht wieder ein anderer Sound: Death Metal klingt aggressiver und brutaler, Black Metal dagegen düsterer und oft auch trauriger. Zudem werden Riffs im Black Metal häufig relativ lange wiederholt und die Songs sind deutlich simpler und monotoner: Es gibt wenige Riff-Variationen, der Rhythmus bleibt meistens gleich und auf metal-typische Gitarrensoli wird komplett verzichtet. Death Metal ist dagegen musikalisch deutlich anspruchsvoller: Die Riffs sind tendenziell schwerer, es gibt häufiger Geschwindigkeits-, und Rhythmus-Wechsel (teilweise mit sehr ungewöhnlichen Taktarten) und die meisten Songs enthalten Gitarrensoli.

Im Death Metal steht das musikalische Können also viel viel mehr im Vordergrund. Black Metal hingegen setzt den Fokus vor allem auf die Atmosphäre. Beides ist brutal und düster, aber während Death Metal eben noch mehr "in die Fresse" ist, gehts im Black Metal mehr um die kalte, nachdenkliche und oft auch sehr traurige Atmosphäre. Das macht Black Metal meiner Meinung nach auch sehr viel emotionaler. Das merkt man vor allem modernen Black-Metal Bands an, da sich die Szene von dem ganzen stumpfen Satanismus-Gedöns ziemlich wegentwickelt hat und mittlerweile musikalisch und thematisch extrem breit gefächert ist.

Kurz gesagt: Death Metal ist mehr voll auf die 12 und technisch-musikalisch anspruchsvoller, Black Metal dagegen düsterer und mMn emotionaler und vielseitiger.

Mal ein paar Beispiele für Death Metal:

https://www.youtube.com/watch?v=Go64Oauc8-8

https://www.youtube.com/watch?v=gyUylnlRK0o

https://www.youtube.com/watch?v=F4lvYc8waSQ

Und hier für Black Metal:

https://www.youtube.com/watch?v=KphlVeJX6fE

https://www.youtube.com/watch?v=TvGPAVTYfXI

https://www.youtube.com/watch?v=9MolAvqXbzU&

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Weil es im persischen Golf und auf der arabischen Halbinsel jede Menge Erdöl gibt.

Mit der Ethnie oder der Religion hat das absolut nix zu tun.

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Es gibt etliche vegetarische Gerichte in der türkischen Küche, z.B. die meisten Mezes, Gerichte mit Auberginen und anderem mediterranem Gemüse oder Gerichte mit Bohnen oder Linsen. Kuru Fasulye beispielsweise gilt als eins der populärsten Nationalgerichte der Türkei und ist ein Eintopf mit weißen Bohnen, der häufig vegetarisch versendet wird.

Dass die türkische Küche nur aus Fleisch besteht, stimmt also nicht wirklich (zumindest nicht mehr als für andere Küchen aus der Region). Vielmehr hat man hier oft einfach ein falsches Bild von der türkischen Küche: Das was einem hier als typisch türkisches Essen verkauft wird, ist sehr fleischlastig, hat aber relativ wenig damit zu tun, was die Menschen tatsächlich in der Türkei im Alltag so essen. Das gleiche gilt für fast alle Landesküchen: In China isst man nicht jeden Tag Peking-Ente oder gebratene Nudeln, und in Deutschland nicht jeden Tag Schnitzel, Sauerkraut und Haxe - auch wenn man das in vielen anderen Ländern denkt, weil deutsche Restaurants dort eben hauptsächlich solche Sachen servieren.

Diese Bilder haben sich oft mit der Zeit entwickelt, vermutlich weil es sich einfach besser verkauft und Fleisch lange Zeit als Statussymbol galt. Außerdem werden in Restaurants generell ja häufig eher etwas aufwändigere/besondere Gerichte angeboten, die oft Fleisch enthalten und man in dem Land nicht jeden Tag isst, wie eben z.B. Peking-Ente im China-Restaurant. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild, und irgendwann haben viele Leute diese Vorstellungen so verinnerlicht, dass sie auch genau das in einem solchen Restaurant erwarten: Wenn man in ein türkisches (oder eben auch jedes andere Land) Restaurant geht, will man nicht unbedingt wirklich authentische türkische Alltagsküche haben, sondern man will die Gerichte essen, von denen man denkt, dass sie typisch türkisch sind und die die eigene Vorstellung von der türkischen Küche bestätigen - ganz unabhängig davon, ob das Essen wirklich authentisch ist oder nicht. Und deshalb werden solche Gerichte wiederum auch häufiger angeboten.

China z.B. fokussiert eher Fischgerichte.

Wo hast du denn den Quatsch her? In China gibt es etliche Regionalküchen, die teilweise extrem unterschiedlich sind, schon allein weil das ein riesiges Land ist und die einzelnen Regionen teilweise ganz andere landschaftliche und klimatische Bedingungen haben. An den Küsten wird natürlich schon viel Fisch gegessen, aber im Inneren des Landes ganz sicher nicht.

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Blödsinn. Dass asiatische Länder in Badminton besser sind als Europäer liegt ganz einfach daran, dass diese Sportarten dort viel bekannter und beliebter sind. Hier in Europa ist Badminton eine Randsportart, die im Vergleich mit Fußball oder anderen Sportarten von eher wenigen Menschen gespielt (je weniger Spieler, desto weniger Talente werden entdeckt und gefördert) und finanziell kaum gefördert wird. In manchen asiatischen Ländern ist Badminton dagegen eine der beliebtesten Sportarten überhaupt: Lin Dan ist in China so bekannt wie Manuel Neuer in Deutschland, und Lee Chong Wei gilt in Malaysia als Volksheld. Es gibt dort also viel mehr Spieler, Kinder und Jugendliche kommen früher damit in Kontakt, wachsen mit Badmintonspielern als Idolen auf und werden bei entsprechendem Talent besser gefördert usw. Außerdem wird dort sehr hart und systematisch trainiert, da der Leistungsdruck in vielen asiatischen Ländern sehr hoch ist.

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Da die Serie in den USA spielt, wird es vermutlich ein Bourbon, Rye oder irgendein anderer amerikanischer Whiskey sein. In dem Bereich kenn ich mich zwar nicht besonders gut aus, aber das Etikett und Flaschendesign ist mir noch nie begegnet.

Wenn es eine echte Marke gewesen wäre, und das ganze ein Product-Placement gewesen wäre, hätte man das Ganze aber wahrscheinlich so gefilmt, dass man das Etikett und den Namen besser erkennen kann. Von daher würde ich einfach mal die Vermutung in den Raum stellen, dass es diese Marke überhaupt nicht gibt, und die Macher sich einfach irgendwas ausgedacht haben. Sowas kommt in Filmen und Serien schließlich häufiger vor, z.B. in Tarantino-Filmen der Big Kahuna Burger oder die Red Apple Zigaretten, die es ebenfalls nicht wirklich gibt.

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Klar geht das. DSBM und Black Metal allgemein sind ernstzunehmende Musikrichtungen. Wenn die Vorgabe also einfach nur Musikgenre ist, sollte das passen.

Du musst allerdings damit rechnen, dass deine Mitschüler und Lehrer dich eventuell schief anschauen, wenn du durchscheinen lässt, dass du solche Musik magst und privat hörst. Die Musik und die Texte sind nun mal recht gewöhnungsbedürftig. Und da bei solchen Referaten erfahrungsgemäß ja doch 80% der Klasse eh nicht wirklich zuhört (sind wir mal ehrlich, wenn jemand anders ein Referat über irgendein Thema hält, passt man meistens selbst auch nicht auf), werden die sich vermutlich nicht ernsthaft auf das Thema einlassen, sondern eher mit Vorurteilen und dummen Sprüchen reagieren. Ob du damit klar kommst, musst du selbst entscheiden. Falls du wirklich Bock drauf hast, soll dich das natürlich nicht davon abhalten.

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Ist es das brüllen ?

Nein. "Brüllen" gibt es nur in einigen wenigen Subgenres, hauptsächlich bei den extremeren Spielarten wie Thrash Metal, Doom Metal und v.a. Death Metal und Black Metal. In anderen Genres wird Klargesang und teilweise auch opernähnlicher Gesang verwendet. Hör dir zum Beispiel Power Metal-Bands wie Powerwolf, Blind Guardian oder Sabaton an. Das hat mit "Brüllen" absolut nichts zu tun.

Und ja, die Instrumente sind prinzipiell erstmal gleich: Zwei E-Gitarren, E-Bass, Schlagzeug und evtl noch'n Keyboard für Synthie-Einlagen. Wo es jedoch teilweise unterschiede gibt, ist das Tuning: Im Hard Rock wird für die Gitarren meist Standard-Stimmung verwendet (also E A D G B E). Gleiches gilt auch für den klassischen Heavy Metal a'la Iron Maiden oder Black Sabbath. In den härteren, Genres trifft man jedoch häufig auch andere Tunings wie Drop D, D-Standard oder Drop C oder noch tiefer. Amon Amarth zum Beispiel verwenden B-Standard, da werden die Gitarren 2,5 Ganztöne nach unten gestimmt. Ein zweiter Unterschied ist das Verhältnis der Instrumente zueinander: Im Hard Rock ist die Musik meistens so abgemischt, dass sich der Gesang gut hörbar von der Musik abhebt. Das Schlagzeug ist eher im Hintergrund und steuert das Rhythmusfundament bei. Im Metal dagegen ist der Gesang im Verhältnis zu den Instrumenten häufig nicht ganz so laut, sondern fügt sich etwas besser in den Gesamt-Mix ein. Zudem ist das Schlagzeug meist präsenter, klingt härter und wird stärker als eigenes Instrument wahrgenommen:

https://www.youtube.com/watch?v=qxVt8nfdIcw

Ab ca. 2 Minuten, wenn das Lied richtig los legt, ist das Schlagzeug sehr deutlich wahrnehmbar, und das konstante, eindringliche Hämmern von Snare und Bass-Drum trägt sehr viel zum aggressiven, harten Sound bei.

https://www.youtube.com/watch?v=jJlkR358yjY&

Hier noch ein Extrem-Beispiel aus dem DSBM (Depressive Suicidal Black Metal...ja, sowas gibts): Der Gesang (Screaming) ist sehr undeutlich, mit sehr viel Hall unterlegt und relativ leise, sodass er sich kaum noch vom Rest der Musik abhebt.

Ein dritter Punkt sind mögliche Effekte und Nachbearbeitung: Zum einen wird im Metal meistens mehr Verzerrung verwendet. Bei klassischem Hard Rock und Heavy Metal sind die Unterschiede meistens nicht besonders groß. In extremeren Genres wie zum Beispiel Black und Death Metal wird die Verzerrung dagegen bis zum Anschlag aufgedreht. Zum anderen wird das Ganze beim Mastern dann nochmal zusätzlich bearbeitet, sodass der Gitarrensound am Ende deutlich härter, aggressiver und "dreckiger" klingt. Kann man schlecht erklären, muss man hören:

https://www.youtube.com/watch?v=o1tj2zJ2Wvg

Einmal klassischer Hard Rock mit mäßig stark verzerrten Gitarren.

https://www.youtube.com/watch?v=gfZYcc5Ra2g

Und hier Black Metal mit extrem verzerrten, dreckigen Sound jenseits von Gut und Böse

Ein letzter Punkt wären dann noch tatsächliche musikalische Unterschiede. Während Hard Rock meistens mit klassischen Dur und Moll-Akkorden arbeitet, werden gerade in den extremen Metal-Genres auch gerne mal Dissonanzen oder chromatische Tonleitern verwendet.

Letztendlich kommt es immer darauf an, welches Metalgenre du betrachtest. Zwischen Black Metal und Hard Rock sind die Unterschiede riesig. Wenn man aber Hard Rock mit klassischem Heavy Metal wie z.B. Black Sabbath oder Judas Priest vergleicht, sind die Unterschiede dagegen relativ gering und ziemlich fließend, da Hard Rock eben der direkte Vorläufer war. Wo Hard Rock aufhört und Heavy Metal anfängt, muss dann jeder ein Stück weit für sich selbst entscheiden.

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Er hatte zwischen 2012 und 2014 eine ganz gute Phase. In der war er überdurchschnittlich, aber auch kein Top-Spieler a'la Patrick Mahomes, Aaron Rodgers oder Tom Brady, der dir Spiele im Alleingang gewinnt. Aber er hat die 49ers immerhin in den Super Bowl und 2x in die Playoffs geführt.

Danach kamen einige Verletzungen, und 2016 wurde er vom neuen Head Coach der 49ers, Kyle Shanahan langsam aussortiert. Inzwischen hat er über 5 Jahre lang nicht mehr gespielt. Damals war er also ganz gut, aber stand jetzt ist er sehr wahrscheinlich kein guter Quarterback mehr.

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Natürlich gibt es beim Football einen Heimvorteil. Der QB bekommt die Spielzüge per Funk direkt ins Ohr angesagt und im Huddle versteht man ihn meistens noch. Schwierig wird es aber, wenn er an der Line of Scrimmage kurz vor dem Snap den Spielzug anpassen oder einzelnen Spielern Anweisungen geben möchte. Dort ist die Entfernung größer und die Heimfans sind in solchen Situationen natürlich extra laut

Davon abgesehen macht es natürlich auch mental einen Unterschied, ob man zu Hause von den eigenen Fans angefeuert wird, oder aber auswärts spielt, durch die lange Anreise durch mehrere Zeitzonen weniger Vorbereitungszeit hatte (zwischen LA und New York liegen immerhin 3 Stunden) und dort dann von den gegnerischen Fans ausgebuht wird.

Dome Teams gibt es mehrere, z.B. haben die Saints und Rams ein komplett überdachtes Stadion, während die Cardinals ihr Dach je nach Wetter ausfahren können. Dome Teams spielen im Schnitt tatsächlich schlechter Outdoor. Dafür haben sie zu Hause aber einen Vorteil, denn das Dach reflektiert Schall, weshalb es in einem überdachten Stadion tendenziell lauter ist.

Was das Wetter angeht: Grundsätzlich haben Teams eher ein Problem mit Kälte als ein Problem mit Wärme. Die Rams aus dem sonnigen Kalifornien würden in Buffalo oder Cleveland bei heftigem Wind und Regen deutlich eher ins Schwimmen kommen, als umgekehrt. Extreme Hitze kann dann aber natürlich schon ein Nachteil sein, v.a.wenn es dazu noch schwül ist, wie z.B. im September in Florida. Allerdings ist es um diese Jahreszeit in den meisten Gegenden nicht mehr so heiß.

Und die Titans werden von den Bills nächste Woche so oder so ne ordentliche Klatsche bekommen. Das hat überhaupt nix mit dem Wetter zu tun, sondern liegt einfach daran, dass die Bills mit Josh Allen on fire sind und die Titans Defense ungefähr so stabil wie ein Kartenhaus ist ;)

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