Dürfen Angehörige subkutan spritzen?

4 Antworten

Natürlich sollten Angehörige vom Arzt eine Schulung bekommen, aber es spricht nichts dagegen. Eltern mit Typ 1 Kindern müssen, solange diese noch klein sind, das auch übernehmen und müssen dafür auch nicht Medizin studieren. ;)

Ich kann mir nicht vorstellen das bei Deiner Oma was dagegen spricht. Versicherungstechnisch habe ich davon allerdings keine Ahnung. Eine Erkundigung bei der Krankenkasse Deiner Oma könnte da aber helfen.

Hm,
vielleicht nicht sofort die Versicherung fragen, das könnte schlafende Wölfe aufwecken... Vielleicht zuerst den Hausartz anfragen ? Oder vielleicht in Ihrer beruflichen/schulischen Umgebung ? Da sind Sie scheint's ja an der Quelle...

Wie das mit Versicherung aussieht, weiss leider ich nicht.

Ich hatte sc spritzen von einem Tierarzt und von Krankenschwestern abgeschaut. Die Vorsichtsmassnahmen, und den "Swing" das richtig zu machen.
Zuerst machte ich es für meine Pferde damals, seitlich oben auf der Kruppe. Antibiotika von der Apotheke oder der Tierklinik, Puder, selber mischen. Die Stelle desinfizieren, auch meine Hände, mit Fingern schnell leicht draufklopfen um zu desensibiliseren, dann die Spritze rein. Hinterher Nachsterilisiern. Auch unseren Hund, Langhaar. Da zog ich vor, die Stelle vorher zu rasieren.
Seitdem mache ich es mir selber, in die Oberschenkel. Die Haut zwischen zwei Finger etwas hochgeklemmt, damit ich sicher bin nicht zu tief zu kommen. Meine Grippespritzen mache ich mir selber.

Auch hatte ich meine ehemalige Frau etwa anderthalb Jahre sc gespritzt.  Zuerst täglich, dann alle zwei Tage, dann ein Mal pro Woche. Sie hatte einen fürchterlichen Verkehrsunfall gehabt, sieben Operationen unter Vollnarkose. Am Anfang machten sie ihr die Spritzen im Krankenhaus.
Bei ihrer Entlassung gaben sie die Verschreibungen für die Spritzen und Krankenschwester. Jedoch waren wir damals sehr schlecht krankenversichert (Frankreich). Meine Kasse zahlte nur sehr wenig, auch nur auf beschränkte Zeit, und wir waren arm.
Also machte ich selber... und es ging immer bestens, kein Problem. Eben die "Einschußstellen" andauernd wecheln.
Die einzige Frage die mir gestellt wurde, kam vom Apoteker (Er wollte uns netterweise Krankenschwester besorgen) : "Können Sie das ?". Ich : "Ja". Damit war er zufrieden gewesen.

Wie das jedoch mit Verantwortung aussieht, weiss ich nicht. Noch, ob das Heim da etwas vorschreiben/verlangen wird/kann/muss. Die sind ja für die Sicherheit Ihrer Oma verantwortlich...

hat sie denn einen Pflegegrad oder lebt sie ohne einen im Altenheim?

über die Pflegeversicherung wäre es doch wohl sicher inbegriffen.

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