Drogentest während der laufenden Ausbildung

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Az.: 27 Ca 136/06).

Dieses Urteil gibt Ihnen als Arbeitgeber keinen Freifahrschein für jede umfangreiche körperliche Kontrolle Ihrer Mitarbeiter. Drogentests sind ein schwerwiegender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht Ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie tatsächlich solche weitgehenden Kontrollen durchführen wollen, müssen Sie entweder •einen konkreten Verdacht hierfür haben oder •es muss sich um Arbeiten mit einem gewissen Gefahrenpotenzial handeln. Wichtig ist auch ein Wahlrecht Ihres Mitarbeiters. Er muss die Chance haben, den Drogentest bei einem Arzt seiner Wahl durchführen zu lassen.

Dabei müssen Sie sich als Arbeitgeber damit begnügen, dass Ihnen der Arzt die Arbeitsfähigkeit des Mitarbeiters bestätigt. Die Testergebnisse oder weitgehende Diagnosen erhalten Sie als Arbeitgeber auf keinen Fall.

Soll der Arbeitgeber abwarten bis er "bekifft" vom Dach fällt? Dann ist er dafür verantwortlich. Was denkst du, was der für einen Ärger mit seiner Berufsgenossenschaft bekommt?

Naja, wenn jemand trinkt wird ihm ja auch nicht gekündigt, aus Angst er würde betrunken vom Dach fallen.^^ Solange er sich bei der Arbeit keine Patzer erlaubt hat und immer gut arbeitet, zählt das Kiffen doch dann zu seiner Freizeit und hat mit Arbeit nix mehr zu tun? Oder?

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Da der Drogenkonsum bei dem Beruf des Zimmermanns eine erhöhte Unfallgefahr darstellen kann,ist der Wunsch des Ausbilders nach einem Drogentest bei entsprechendem Verdacht wegen seiner Fürsorgepflicht verständlich und auch in Ordnung.

Der Auszubildende kann allerdings den Test verweigern,macht sich aber dadurch natürlich noch verdächtiger.

Für deinen Kumpel würde ein positives Testergebnis mindestens eine Abmahnung bedeuten.

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