Dirigent überflüssig im Orchester?

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12 Antworten

Während des spielen schaut man immer auch zum Dirigenten. In soweit weiß man was man spielen muss, dass niemand durchgängig in die Noten schaut.
Der Dirigent gibt die Einsätze der einzelnen Gruppen, denn im Orchester kann niemand jedes andere Instrument hören während man selbst spielt und sich noch aufs Spiel konzentriert.

Beim üben gibt der Dirigent immer mal wieder für den genauen Takt solange bis bspw die zweiten Geigen durchgängig im Takt bleibt, die ersten Geigen so spielt wie er es sich vorstellt.
Der Dirigent hört alles.

Aber auch bei Konzerten bleibt er wichtig als Einsatz Geber oder in dem er für eine Gruppe ein Zeichen gibt, das sie breiter streichen oder akzentuierter spielen.

Ich hoffe du verstehst wie ich es meine, falls nicht fragt einfach nach :)

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Die könnten das Stück sicher auch ohne Dirigent spielen, aber jeder Dirigent hat seine eigene Interpretation eines Stücke, vor allem was die Geschwindigkeit angeht.

Bei der maximalen Wiedergabelänge der ersten Audio-CDs hat man sich auf 74 Minuten geeinigt, weil die längste bekannte Interpretation der 9ten Sinfonie von Beethoven genau 74 Minuten betrug und man sie ohne CD Wechsel auf eine CD bekommen wollte (zumindest angeblich). Es gibt aber auch Versionen von anderen Dirigenten, die kürzer sind. Jeder Dirigent hat seine eigene Vorstellung davon wie schnell oder langsam (und auch laut oder leise) bestimmte Passagen gespielt werden sollen. In den Notenblättern finden sich nämlich nur Angaben in Form von Adagio (langsam), Andante (mittel) und Allegro (schnell). Elektronische Musik benutzt oft die Angabe BPM (beats per minute), was einen absoluten Wert darstellt. In der klassischen Musik gab es das nicht

Der Dirigent hat also den Sinn den Musikern die Geschwindigkeit vorzugeben, die er sich vorstellt. Den Takt und die Noten kennen alle Musiker auswendig, aber der "Gleichklang" ist von enormer Wichtigkeit. Wenn ein Instrument die Sinfonie in 70 Minuten spielt und ein anderes in 74 Minuten, dann ist es am Ende kein Genuß mehr, sondern eine Kakophonie.

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Also, es ist folgendermaßen:

1) Der Dirigent gibt die Einsätze, d.h. er sagt, wann wer spielen aoll. Das ist sehr wichtig, da man vor allem in großen Orchestern nicht immer auf alle anderen Musiker achten kann und somit vielleicht seinen Einsatz verpassen würde. (Mit etwas Pech und ohne Taktgefühl.)

2) Der Dirigent gibt Tempo, Takt und Rythmus an. Das ist ebenso wichtig, aus obengenanntem Grund.

3) Alle Musiker schauen über den Rand des Notenständers hinweg auf den Dirigenten, doch eben nur aus den Augenwinkeln.

LG,

BuckyBuck

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Nein, natürlich nicht. Er gibt Einsätze, gibt den Takt an und fals jemand raus kommt kann er sofort widder sehen wann der nächste Takt anfängt.

Während sie spieleb gucken sie logischerweise auf ihre Noten, sie müssen ja wissen was sie spielen müssen.

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er sorgt für synchronen Start und bei bestimmten Übergängen oder Betonungen schauen alle kurz auf ihn um das Synchron zu machen.
Ohne Dirigent würde es nach kurzer Zeit ein wildes durcheinander. Der Dirigent ist sozusagen der Taktgeber ( Metronom ) eines Orchesters


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Wenn alle gut spielen, ist der Dirigent perfekt - auch wenn du von ihm nichts merkst.

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Die Musiker hören weit entfernte Instrumente nicht. Der Dirigent hilft das nicht gehörte sichtbar zu machen.

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Das wäre dann eine Showeinlage, die es schon seit ein paar Jahrhunderten gibt. 

Das wilde herumgefuchtel vom Dirigenten sind quasi Anweisungen an das Orchester. 

Wer wann spielt, wie hoch oder tief gespielt wir?

 Die Notenblätter dienen  zum nachschauen, also man kann sagen zum nachlesen. 

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Nein er gibt Alles vor wie sie spielen sollen usw

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Kommentar von SpaceYear
26.06.2016, 10:57

warum haben die dann noch Noten vor sich und gucken nie zu ihm?

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Kommentar von Kittysworld
26.06.2016, 11:41

Weil sie logischerweise nach Noten spielen müssen?

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Die Musiker haben den Dirigenten immer im Auge. Das ist so wie beim Autofahren, wo man aus den Augenwinkeln ständig in die Spiegel schaut.

Man reagiert zwar nicht auf ihn direkt, aber man merkt, wenn sich etwas verändert. Man merkt auch, wenn er einen "anspricht". Dann spielt man lauter/schneller/leiser/betonter oder sonstwie.

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Oft sieht man ihn im Augenwinkel und sieht wie er z.b die eins gibt (Handbewegung nach unten)
Und wenn man eine längere zeit Pause hat, dann zählt man mit und ohne Dirigenten ist es schwierig 😁

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Es gibt großartige ,hochbezahlte Dirigenten,die man sich sparen würde,wären die nur wild rumfuchtelnde Komiker.

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