Der Vater meiner Freundin ist Alkoholiker, wie verhalten?

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9 Antworten

Du solltest dich weitestgehend zurückhalten, wenn möglich, der Sache etwas aus dem Weg gehen.

Alkoholismus äußert sich auf unterschiedliche Weisen. Nicht selten merkt man Alkoholabhängigen nichts an. So wird es oft notwendig, sich bereits am frühen Morgen Alkohol zuzuführen, um das Arbeitspensum des Tages bewältigen zu können. Ein derartiges Verhalten bleibt oft lange Zeit unentdeckt. Hierbei müssen es nicht zwangsläufig große Mengen Alkohol sein. Mehrere kleinere Einheiten über den Tag können schon ausreichend sein.

In der Familie des Betroffenen wird das Problem meist übergangen und ignoriert.

Einige Infos dazu auf der folgenden Seite.

 http://www.a-connect.de/helfen.php

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Hallo.      

Das der Vater deiner Freundin ein Alkoholkonsumproblem hat ist nach deiner Schilderung nicht von der Hand zu weisen und auch nicht, das es dir zur Belastung ist wenn du dich dort aufhälst. 

Was sagt deine Freundin denn dazu, hast du mit ihr mal darüber gesprochen?      

Der Rettungswagen bringt ihn doch nicht nach Hause..., eher bringt die einen in die Klinik oder wenn es kein Indikationsfall für den Rettungsdienst ist, lässt man ihn da, wo er ist, man ist ja schließlich kein Taxiunternehnen...

Ich denke das dir wenn du dort bist, nichts anderes bleibt als einen für dich abgestimmten Abstand zu ihm zu halten. Auch wenn jemand betrunken ist, ist es ein jeder Recht, seine persönlichen Grenzen mitzuteilen insbesondere dann, wenn sie überschritten werden denn übermäßiger Alkoholkonsum ist kein Freifahrtsschein um anderer Grenzen zu überschreiten. 

Wenn du am WE deine Freundin besuchst, kannst du kurz hallo zum Vater sagen und dann zieht ihr euch zurück wenn es möglich ist.  

Wie reagiert die Mutter außer ihn auf das Sofa zu legen? Hat sie bereits schon resigniert oder lohnt sich das mit ihr zu sprechen und zu schauen ob man ihn nicht ggf. zu Therapie bewegen kann?      

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Kommentar von Michael19881
05.11.2015, 09:29

Die Mutter und die Freundin nehmen es auf die leichte Schulter. Meistens geht meine Freundin zum einkaufen und kauft entsprechend das Bier und das Wein ein. Die mutter und die Freundin nehmen es relativ auf die leichte schulter, also eher sportlich und lachend

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Besonders schön ist sowas natürlich nicht. Hier kann nan dir eigentlich nur Raten ihn soweit als möglich wen du damit nicht klar kommst aus dem Weg zu gehen. Solange keine Gewallt von ihm ausgeht, ist das ja alles noch erträglich. Meist steckt hinter solchen menschen ein recht unschöne Geschichte wie es überhaut dazu gekommen ist. Frage doch mal deine Freundin warum er so geworden ist ?

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Also über die Beleidigungen im trunkenen Zustand musst du hinweg sehen. Und der Mann braucht offensichtlich professionelle Hilfe. Sprich vielleicht erst mit deiner Freundin und dann mit ihrem Vater darüber.

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Kommentar von turalo
05.11.2015, 09:15

Als Außenstehender spricht man einen Trinker nicht auf sein Problem an. Das ist sinnlos u d anmaßend 

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Verhalte dich gar nicht! 

Geh diesem Mann weitestgehend aus dem Weg. Gib deiner Freundin nicht das Gefühl,  sich schämen zu müssen. Thematisiert das Problem nur, wenn sie es beginnt. Und selbst dann zurückhaltend bleiben 

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alkoholiker sind betrunken schlimmer als kleine kinder. da du nicht zu den angehörigen zählst, musst du dich zurückhalten oder ignoriere einfach verbale entgleisungen. erst wenn es zu gewalt kommen sollte, musst du etwas unternehmen.

ansonsten ist das in erster linie sache der angehörigen, die sich bemühen sollten, ihn einer maßnahme/suchthilfe zuzuführen.

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Kommentar von Michael19881
05.11.2015, 09:11

Er ist schlimmer als jedes kleine Kind, ich meinte, mein Vater hat früher auch getrunken, aber so war er noch nie.

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So weit wie möglich ignorieren. Deine Freundin sollte von ihm weg ziehen. Seine Frau möglichst auch.

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Kommentar von turalo
05.11.2015, 09:22

So einfach ist das alles nicht. Man gibt nicht einfach einen Menschen auf....schäbig

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Kommentar von ponter
05.11.2015, 09:32

Nicht zu empfehlen. Alkoholismus ist eine Krankheit, die behandelt werden sollte. 

Überlässt man also einen kranken Menschen einfach seinem Schicksal?

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Kommentar von diroda
05.11.2015, 09:38

Viele Süchtige merken erst das sie ein Problem haben wenn sie ganz allein da stehen bzw. in der Ecke liegen. So lange sich die Angehörigen um die negativen Folgen des Drogenkonsums kümmern, z.B. Erbrochenes beseitigen, gibt es ja keinen Grund damit auf zu hören.

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Sprich doch mit deiner Freundin darüber, sie muss das ganze jeden Tag mit erleben und so kann das nicht weiter gehen...
Er braucht professionelle Hilfe!

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Alkoholkranke sind bedauerlich aber ändern kann man an denen rein garnix. Die einzige heilung bei solchen leuten ist die selbstreflexion und das machen alkoholiker leider wirklich selten. Bzw. ziehen es kaum durch.

In meiner Kindheit trank mein stiefvater solang ich denken kann und das auch bis zu seinem todestag. Ich hab es zigmal versucht ihn aufzurappeln obwohl er ein ar... war.

Hoffnungslos sag ich dir wenn solche leute nicht selbst einsehen das sie ein problem haben dann gibt es keine hilfe

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