Der Mieter verlangt vom Vermieter, dass dieser das Sofa repariert, da es sich nicht ausziehen lässt und mit der Wohnung vermietet wurde.?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Sofa ist mitvermietet und du hast, wenn es keine gegenteilige individuelle Vereinbarung gibt, auch für die ordnungsgemäße Funktion zu sorgen. So weit die Theorie. 

Die defekten Birnen gehen eindeutig auf das Konto des Mieters. Nach einem halben Jahr wird ihm keiner mehr abnehmen, die Birnen wären bereits bei Einzug kaputt gewesen. 

Praktisch wird der Mieter nicht viel machen können, da die nicht gangbare Ausziehfunktion wohl keine Mietkürzung rechtfertigt.

Dazu behauptet U, ich müsss das Sofa reparieren, weil die Ausziehfunktion kaputt ist.

Wenn das Sofa kaputt ist, dieses aber vermietet wurde, dann wärst Du für die Reparatur verantwortlich. Hier der Verweis auf § 535 BGB.

Die Tatsache, dass Du nicht wusstest, dass das Sofa ausziehbar ist, schützt dich nicht vor einer Reparatur.

Er schreibt auch, dass ich es innerhalb von dreißig Tagen reperieren muss, so stehe es im Gesetz.

Hier würde ich den Ball mal zurückspielen und nach dem Gesetz fragen.

Für Glühlampen innerhalb der Wohnung ist immer der Mieter verantwortlich.

Für Glühbirnen ist er selbst zuständig. Was er behauptet ist Quatsch. Es kann doch nicht sein, dass er ein halbes Jahr im Dunkeln haust und nun meint, sie wären von Anfang an kaputt gewesen.

Beim Sofa ist es in der Tat so, dass Du ein Sofa mit Ausziehfunktion vermietet hast, auch wenn Dir das nicht bewusst war. Du bist als Vermieter verpflichtet, den Mietgegenstand voll funktionsfähig zu halten. Es wäre an Dir gewesen, bereits in den Mietvertrag rein zu schreiben, dass die Ausziehfunktion defekt und daher nicht nutzbar ist.

Angesichts der übrigen Probleme, die Du schon hattest und der Tatsache, dass Dir Dein schlauer Untermieter was von Gesetzen schreibt:

Teile ihm doch mit, dass Du durchaus beabsichtigst, Glühbirnen und Sofa zu reparieren, aber erst nach seinem Auszug:

§573c BGB (3) Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ist die Kündigung spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats zulässig.

Gib ihm die Kündigung zu Ende Februar spätestens am Montag. Danach könnt ihr ggf. immer noch über die Forstsetzung des Mietverhältnisses zu Deinen Bedingungen sprechen.

Allerdings brauchst Du einen triftigen Grund für die Kündigung, die nicht erkennbar mit den Reklamationen zu tun hat. In Deinem Fall ist es Eigenbedarf. Du  hast entschieden, doch wieder die ganze Wohnung allein zu nutzen. Das dürfte ausreichen.

rechte und pflichten in wg untermiete für vermieter,sowie für untermieter

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