Der Berliner U-Bahn-Treter muss für 2 Jahre und 11 Monate ins Gefängnis - Wie findet Ihr die Strafe?

... komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Hi Hamabitur,

habe schon mit 2 Jahren Plus irgendwas an Monaten gerechnet. 

Interessant wäre, wie sich die Verletzte  also Zeugin vor dem Gericht geäußert hat hinsichtlich der Verletzungen, der "bleibenden" Schäden und ob die Entschuldigung angenommen wurde, ob Wiedergutmachung gezahlt wurde. 

Es zählt halt das was faktisch ist.

Weiß jemand, ob er den Gerichtssaal nach der Urteilsverkündung verlassen hat? 🙏

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaraVgt
06.07.2017, 16:50

Oh je, ich meine natürlich, ob er nach der Verhandlung weiter inhaftiert ist? 🙏

0

Also für knapp 3 Jahre. 

Da die Verurteilung wohl wegen gefährlicher Körperverletzung erfolgte und auf die 5 Jahre als Höchststrafe steht, bewegt sich das Gericht da schon im gehobenen Strafbereich.

Das Gericht muss dabei die gesamten Tatumstände würdigen. Die kennen wir kaum. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Irgendwie lächerlich diese Strafe, wenn man eigentlich bedenkt das die U-Haft angerechnet wird. In knapp 2 Jahren kommt er dann frei und der Rest wird auf Bewährung ausgelegt. Im Vergleich mit manchen Urteilen für Steuersünder eben ein Witz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MaraVgt
06.07.2017, 17:00

@ rotweinfan67

Glaube ich nicht, dass er zum Zwei-Drittel entlassen wird. 

Er soll ja schon wegen einschlägigen Delikten verurteilt worden sein, auch die möglichen  Alkohol- und Drogenprobleme deuten daraufhin, dass die Problematiken nicht schnell zu beheben sind.  Sollte er nicht vorzeitig aus der Haft entlassen werden, dann wird er unter Führungsaufsicht gestellt. 🙏

0

Hallo. 

Waren das nicht 2 Jahre 9 Monate. Wir hatten vor einigen Tagen noch darüber geredet und ich sagte so um die 2 Jahre, aber ohne Bewehrung.
Das Urteil hätte 1 Jahr mehr sein müssen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Tat war feige und völlig gewissenlos!

So ein Treppensturz kann auch zum Tode führen - wird also in Kauf genommen! Ich hätte ihn wegen versuchten Mordes angeklagt!

Viel zu geringe Strafe!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung


Der Berliner U-Bahn-Treter muss für 2 Jahre und 11 Monate ins Gefängnis - Wie findet Ihr die Strafe?

Lächerliche Strafe, er sollte mindestens 5 Jahre ins Gefängis ohne Bewährung, besser 10 Jahre 


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist viel zu wenig. Die Frau hätte sterben können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von GoodFella2306
06.07.2017, 16:19

auch wenn ich deine Antworten sonst sehr schätze, aber "hätte" bringt uns an dieser Stelle nicht weiter, denn es interessiert nur was wirklich geschehen ist. wenn wir Urteile fällen würden aufgrund einer Vermutung, was alles noch hätte geschehen können, würden wir der Willkür Tür und Tor öffnen. Davon abgesehen gebe ich dir aber Recht, es hätte ein ganzes Stück härter ausfallen müssen, alleine schon aufgrund der Tatsache dass eine große Anzahl Bürger gerade in den letzten Jahren einen sehr großen Unmut äußert bezüglich relativ laxer Urteile

0
Kommentar von surfenohneende
06.07.2017, 16:31

Ja, mindestens bedingt vorsätzliche geplante Tötung

1

Täterschutz!!!

Hätte er Steuern hinterzogen, wären es bestimmt mind. 5 Jahre gewesen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ES1956
06.07.2017, 16:22

Täterschutz!!!

Schmarrn.

2

Könnte von mir aus eine heftigere Strafe sein..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Er war mutmaßlich besoffen und insofern weniger für seine Tat verantwortlich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von nax11
06.07.2017, 18:51

Das mußt du mal im Straßenverkehr machen:

"Herr Richter, ich war besoffen, kann also nichts dafür!"

Dann unterstellt der Richter dir Vorsatz und fertig!

0

Das war doch klar!
Man fischt irgendeine psychische Erkrankung, schwere Kindheit und einen IQ von 63 heraus und die Strafe wird stark vermindert.

Ob man ihn deswegen wieder auf die Straße lassen kann, obwohl er mehrfach vorbestraft ist, seine Gewaltsdelikte und Drogenexesse bekannt sind, ist für mich sehr fragwürdig.

Aber machen wir uns doch nichts vor! Das war von Anfang an klar...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?