Deckvertrag

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Ich kenne Deckverträge, bei denen Verlustklauseln, dass heisst später verstorbene Welpen inkludiert sind. Ist das bei Euch nicht der Fall? Wenn nicht, dann solltet Ihr Euch tatsächlich an den Zuchtverein wenden. Lernt aus Euren Fehlern. Viel Glück dabei!

Bei einer Decktaxe von 100 Euro und einem Welpenpreis von 500 Euro ist es ganz sicher kein seriöser Zuchtverband, schon gar nicht VDH.

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Nur 1x Welpen haben? Guten Tag,

Sie habe eine Hündin ... eine so tolle Hündin, dass Sie gerne NUR 1 x Welpen von ihr hätten?

Ihre Hündin hat aber keine VDH-Papiere, aber das ist Ihnen ja nicht so wichtig ...denn sie ist ja trotzdem ein wunderbarer, toller Hund ... und deshalb möchten Sie unbedingt einmal Welpen haben. „Die gehen doch weg wie warme Semmeln“ denken Sie!

“Die werden von der Mutter gesäugt, spielen süß miteinander und schwuppdiwupp sind die 8 Wochen rum und die Käufer stehen Schlange“ ... das denken Sie?

Aber Sie wissen überhaupt nichts über die Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern Ihrer Hündin, weil es keine Aufzeichnungen darüber gibt, wenn es kein VDH Hund ist.

Vielleicht hatte die Uroma gestromte Beine? Vielleicht hatte der Uropa einen massiven Zahnfehler? Vielleicht war die Oma überängstlich und scheu? Vielleicht war der Opa sehr aggressiv und bissig? Vielleicht hatte der Vater HD (eine vererbbar kranke Hüfte)? Vielleicht hatte die Mutter eine endogene Augenkrankheit?

Nun lassen Sie Ihre Hündin von einem Rüden decken, dessen Vorfahren vielleicht auch etliche Krankheitsgene in sich tragen. (Weil ein VDH Hund Ihre Hündin nicht decken wird, müssen Sie einen ohne VDH-Papiere nehmen.) Können Sie sich nun vorstellen, was die Welpen für Krankheiten haben können? Vielleicht bekommt Ihre Hündin „nur“ 8 Welpen und diese sind aber krank!. Die nehmen nicht gut zu, die sehen vielleicht gar nicht wie reinrassige Hunde aus ... die sind scheu oder blind oder bekommen keine Zähnchen!

Da kauft Ihnen niemand einen von ab! Und wenn doch, dann haben Sie ständig die Leute auf der Matte stehen, die sich beschweren, Ihnen die Tierarzt-Kosten erstattet haben wollen oder den Hund gar zurückgeben möchten!

Dann sitzen Sie auf mehreren Welpen. die 4 – 5 x täglich fressen wollen, die jeder 3 – 4 x täglich kacken werden, unzählige Male pinkeln, kläffen, spielen, toben, alles Kaputtbeißen ...haben Sie dafür Platz, Zeit und das Geld dafür? (Es kann auch sein, dass zufälligerweise diese Welpen gesund sind – aber gehen Sie NIE davon aus!)

Aber was glauben Sie, was das alles kostet? Vielleicht gibt es Komplikationen, ein Kaiserschnitt ist nötig. Vielleicht stirbt die Hündin bei der Geburt, vielleicht bekommt sie eine Infektion? Vielleicht muss der Tierarzt alle 2 Tage kommen. Vielleicht bekommt der ganze Wurf eine Darminfektion? Vielleicht geht alles gut, aber was ist, wenn nicht? Selbst bei erfahrenen Züchtern gibt es schon mal komplizierte Würfe mit Kaiserschnitt und immens hohen Tierarzt-Kosten.

Eine trächtige Hündin braucht besonderes Futter, eine Wurfkiste, sie muss regelmäßig geimpft und entwurmt sein. Eine Geburt ist nicht immer schön anzusehen: Blut, Schleim, Fruchtwasser. Die Hündin hat tagelang Ausfluss, muss gut sauber gehalten werden. Die Wurfkiste muss groß und hoch genug sein, abwaschbar und manchmal musst du stündlich die Decken wechseln. Da kommt Wäsche zusammen wie bei einer Großfamilie. Manche Hündinnen sind ein wenig "blöd", legen sich auf die Welpen oder treten drauf. Da musst du ständig da sein. Manche dicken Welpen drängen die Kleineren weg, da musst du die Kleinen an der besten Zitze anlegen, damit er in der Entwicklung nicht zurückbleibt.

Ab der 3. Woche fressen Welpen selber Futter. Das ist eine Riesensauerei wenn die mit ihren Pfötchen im Babybrei rummatschen. Die Welpen müssen regelmäßig entwurmt werden und mindestens 1 x von deinem TA geimpft werden. Wie weit wohnt dein Tierarzt weg ... kann er im Notfall schnell kommen?

Wenn die Welpen 4- 5 Wochen alt sind: ja dann geht’s erst so richtig los. Du brauchst jede Menge Platz, abgetrennt oder eingezäunt, warm, trocken und sauber. Du musst die Welpen sozialisieren, das heißt an alle Geräusche und Gegenstände des Alltags gewöhnen, sonst werden sie immer scheu und ängstlich bleiben!

Welpen aufziehen ist so viel Arbeit. 24 Stunden rund um die Uhr - und das für mindestens 8 Wochen!

Trauen Sie sich das zu? Haben Sie das Geld dafür? Haben Sie Zeit dafür?

Sie können Ihren Welpenkäufern nicht sagen, dass die Vorfahren der Welpen gesunde Hunde waren, da Sie ja keinerlei Gesundheitsnachweise haben. Was machen Sie, wenn die Interessenten sagen: „Nö! So einen Vermehrerhund möchten wir nicht!“

Erkranken die Welpen an erblichen Krankheiten, müssen Sie dafür gerade stehen - finanziell natürlich! Du musst eine Menge Geld investieren und hast ein sehr hohes Risiko. Sollte man nicht die größtmögliche Verantwortung tragen, wenn man lebende Wesen in die Welt setzen (lassen) will ?

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihr Wurf Welpen schwer krank wäre und die armen Tiere ihr kurzes Leben lang Schmerzen haben würden? Schau Sie Ihrer Hündin ins Gesicht und überlegen Sie gut was Sie vorhaben ... oder hatten! Schauen Sie nun in den Spiegel und fragen sich: „Möchte ich verantwortlich sein für einiges MEHR an HUNDE-ELEND?

Und sagen Sie jetzt nicht: „Aber einmal im Leben Welpen ist doch gut!“ NEIN ist es NICHT ... das ist ein festsitzendes Ammenmärchen in Köpfen, die nicht denken!

Verfasserin unbekannt

Das kannst Du mal an deine Mutter weiterreichen. Wenn man keine Ahnung hat- sollte man nicht züchten. Es gibt ausserdem genug arme Hunde im Tierheim.

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Meine Antwort ist offenbar aus Versehen gelöscht worden - gut, dass ich sie noch habe:

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Wendet euch mit dieser Frage am besten an euren Zuchtverein.

Ihr seid doch Mitglied im VdH, dort wird man euch mit Sicherheit weiterhelfen können und sagen, wie im Normalfall in solchen Fällen entschieden wird.

Oder seid ihr gar keine eingetragenen Züchter, habt vielleicht überhaupt keine Ahnung, worauf man bei der Hundezucht achten muss, welche Verpaarungen gefährlich sind, bzw. mit Sicherheit zu Defekten führen? [... ich zensiere mich selbst - man kann sich denken, in welche Richtung es nun eigentlich geht ...]

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Wenn ihr Hunde züchten wollt, dann tretet dem VdH bei, geht mit eurer Hündin (die natürlich Papiere hat) auf Ausstellungen, besucht die notwendigen Kurse, sodass ihr wisst, was ihr da eigentlich macht, beantragt einen Zwingernamen und legt dann los.

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Andernfalls: Anfrage an den Zuchtverein!

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Normalerweise ist es so, dass dem Besitzer des Deckrüdens ein Welpe oder der Verkaufswert des Welpen zustehen. Näheres regelt der Deckvertrag. Nun habt ihr offenbar den Fall der Totgeburt nicht mit in den Vertrag aufgenommen (weil damit natürlich niemand gerechnet hat). In diesem Fall ist es tatsächlich eine Frage des Ermessens, wie ihr euch einigt.

Da ihr ja nicht innerhalb eines Vereins züchtet, sondern recht blauäugig eine möglicherweise schwierige Verpaarung vorgenommen habt, könnt ihr euch natürlich auch nicht an den Zuchtverband wenden.

Mein Vorschlag (da der Vertrag offenbar die Möglichkeit der Totgeburt nicht klar regelt): Einigt euch darauf, dass der Besitzer des Rüden den Welpen für 100 oder 200 Euro bekommen kann. Da er keine Papiere hat, ist er eh nicht mehr "wert", als ihr für Impfungen, Entwurmung, Nahrung und Mikrochip bezahlt habt.

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Und bevor mir hier ein "Rassenwahn" vorgeworfen wird: Ich hab selbst (jetzt nur noch) einen Hund aus dem Tierschutz und würde mir niemals einen Hund kaufen. Weder vom Züchter und erst recht nicht vom Vermehrer. Sondern immer nur aus dem Tierschutz!

tja, ich denke da hast du mal wieder den nagel auf den kopf getroffen. mit totgeburten kann man ja auch nieee rechnen tsts genauso , wie mit müttern, die ihre welpen wegbeissen, gesäugeentzündungen bekommen, kaiserschnitte, etc. alles seltene phänomene der natur.

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Super Baiana, genau meine Meinung!

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Bei einer Decktaxe von 100 Euro und einem Welpenpreis von 500 Euro ist es ganz sicher kein seriöser Zuchtverband, schon gar nicht VDH.

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