Habe Deckvertrag und die Besitzer der Hündin wollen Geld. Ist das rechtens?

13 Antworten

Hi,

Wäre gut den Vertrag zu sehen, so müsste da ja drin stehen das dir unentgeltlich für die Leistung (das Decken) ein Welpe zusteht. Wenn da nur steht das du ein Welpe bekommst, so steht da ja nicht unter welchen Umständen du den bekommst. Ein findiger Anwalt macht daraus ein Vorkaufsrecht, so das du lt Vertrag zwar ein Welpe bekommst aber halt auch erst nach Bezahlung.

Und grad unter Hobbyvermehrer kommt sowas am Ende raus, wenn jemand die Rasse erhalten will oder alles richtig machen will der züchtet im Zuchtverein. So ist der Grundgedanke meist nur das schnelle Geld für wenig Arbeit, die Rechnung ist bei der Dame nun nicht aufgegangen, da solche Leute aber uneinsichtig sind wird die Schuld woanders gesucht, das bist nun du. Kann dir nur empfehlen diesen zweifelhaften Hobby nicht mehr nachzugehen, dann hat man solche Probleme nicht, zumal es ja noch gut ausging für euch. Wenn die Hündin krank ist kann dein Rüde sich anstecken, auch Hunde können Geschlechtskrankheiten haben. 

Die Tiere waren beide vorher beim Tierarzt. Die Kosten habe ich ja auch schon getragen (von meinem). Ihr Tierarzt hatte wohl dazu geraten, das die Hündin einmal werfen sollte. Ob das stimmt bezweifle ich jetzt mal.
Im Vertrag steht: " Falls ein Welpe als Deckgebühr vereinbart wurde, hat der Halter der Hündin den Halter des Deckrüden unverzüglich nach erfolgtem Wurf zu verständigen. Der Halter des Deckrüdens hat innerhalb von 5 Wochen nach dem Wurftag einen Welpen seiner Wahl auszusuchen, diesen zu kennzeichnen und ab der 9. Woche abzuholen."

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@Sunny71080

Ähm das Wörtchen "falls" ist da der Fallstrick. Das bedeutet das da gesondert nochmal eine Zusatzvereinbarung dabei sein müsste wo drin steht was als Deckgebühr vereinbart wurde. Oder steht im Vertrag noch mehr zur Deckgebühr?

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@jww28

Ganz oben steht,
Deck Taxe: Ein Welpe aus dem Wurf
Also es steht noch einmal extra so drinnen!

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@Sunny71080

Ja dann kann die Dame zum Anwalt rennen wie sie will, dir steht dann aufjeden Fall auch ein Welpe zu. 

Dein Soll ist ja erfüllt du hast die Vertragsbedingungen eingehalten, so muss sie ihren Teil den sie unterschrieben hat auch erfüllen. Auch wenn sie Pech hatte, denn sie vermehrt ja auf eigene Gefahr, das da Kosten entstehen hätte sie vorher Bedenken müssen. 

Ich würde sie zunächst nun schriftlich auffordern ihren Vertragspflichten nachzukommen. Das ganze mit Einschreiben mit Rückschein senden, so das du rechtlich weisst das das angekommen ist. Sollte das nicht reichen am besten mit den Vertrag, der schriftlichen Erinnerung und Rückschein mal zum Anwalt gehen und den mal ein Schreiben aufsetzen lassen ;) 

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@jww28

Ja, es steht ein Welpe zu - aber dieser Welpe hat vom Tag seiner Geburt an - also genau von dem Tag, an dem das Eigentum auf den Rüdenbesitzer überging, Kosten verursacht - und die muss der Eigentümer tragen.

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@dsupper

Im Vertrag steht ja das er bis zur 5ten Woche Zeit hat einen aussuchen , ist es rechtlich dann so das er für einen xbeliebigen Welpen zahlen muss den er evtl gar nicht aussuchen würde? Man müsste echt mal den ganzen Vertrag sehen :/ 

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Der Vertrag umfasst nur das Decken. Dafür gibt es Decktaxe oder einen Welpen. Ihr habt euch auf einen Welpen geeinigt.

Der Rüde hat erfolgreich gedeckt, also steht die jetzt ein Welpe deiner Wahl zu. So sagt es der Vertrag. Bei Züchtern ist es in der Regel so, dass bezahlt wird, wenn der Deckakt erfolgte. Bleibt die Hündin leer, gibt es das Recht auf Nachdeckung bei der nächsten Läufigkeit.

Auch bei angemeldeten Züchtern ist der Vertrag damit erfüllt. Alle weiteren Risiken der Trächtigkeit trägt die Halterin der Hündin. Die jetzt auf dich abzuwälzen liegt nahe, entspricht aber nicht dem Vertrag. Das ist halt so, wenn man mit der Natur arbeitet, das ist nicht alles planbar. Ein Wurf kann auch darauf hinauslaufen, dass man jede Menge Kosten hatte und am Ende keinen Welpen zum Verkaufen. Das ist Züchterrisiko. Und bei 9 Welpen wird sie doch wohl auf einen verzichten können.

Hallo,

meinst du denn, der Welpe hat in den ersten Lebenswochen nichts zu fressen bekommen? Musste nicht zum Tierarzt? Wurde nicht geimpft???

Wie kommst du auf die Idee, dass diese Kosten inkludiert sind.

Ja, ihr habt einen Welpen vereinbart - also gehörte vom Tag der Geburt einer der Welpen dir. Aber das schließt doch nicht die Aufzuchtkosten mit ein? Oder steht das ausdrücklich im Vertrag?

Wenn nicht, dann musst du natürlich für die Kosten, die dein Welpe verursacht hat, auch aufkommen.

Und nur zum Verständnis: das ist auch bei seriösen Züchtern so, wenn ein Welpe als Decktaxe vereinbart wurde (was übrigens nur selten der Fall ist. Meist wird eine Summe X pro eintragungsfähigem Welpen ausgehandelt).

Gutes Gelingen

Daniela

Deckvertrag

Hallo,

meine Mutter hat einen total blöden Deckvertrag für ihre Hünden unterschrieben.

Im Deckvertrag steht drinne, das wenn die Hündin mehr als 2 Welpen bekommt, dann hat die Besitzerin des Deckrüden anspruch auf einen Welpen, mit dem bekommen des Welpen entfällt die Decktaxe und sie übernimmt die Impfkosten für den Welpen.

Die Hündin hat jetzt 4 Welpen bekommen davon sind aber 2 Stück gestorben. Jetzt hat meine Mutter der Besitzerin des Rüden aber gesagt das sie ruhig einen Welpen bekommen kann aber für 500,00€ abzgl. 100€ der Decktaxe also für 400,00€. Jetzt hat sie sich für einen Welpen entschieden und möchte jetzt aber über den Preis verhandeln da es ja anderst im Vertrag stand.

Meines erachtens nach ist doch der Vertrag hinfällig oder? D.H. meine Mutter ist dazu verpflichtet die 100,00€ Decktaxe zu zahlen. Sie muss den Welpen jetzt nicht wie vertraglich festgehalten an die Besitzer des Deckrüden nur für die Tierarztkosten abgeben oder?

Vielen Dank und LG

Danny

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