darf man ein geerbtes Haus verkaufen obwohl der Pfl.teilsber. nicht mit dem Preis einverstanden ist

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Pflichtteilsberechtigte hat kein Mitspracherecht. Du kannst das Haus auch verschenken; allerdings hat er/sie einen Anspruch aus dem objektiven Wert des Nachlasses. Wenn ein Wertgutachten von einem öffentlich vereidigten Sachverständigen vorliegt, dann wird sie schlechte Karten haben. Der Anspruch des Pflichtteilsberechtigen bemisst sich in Geld, nicht in Sachwerten; die Schwester hat also einen geldwerten Anspruch gegen Dich; falls der Schwester der Wert nicht passt, muss sie Dich verklagen; aber wie gesagt, bei vorliegendem Gutachten dürfte sie schlechte Karten haben. Sie kann natürlich auf eigene Kosten ein Gegengutachten erstellen lassen. Sollte sich dann tatsächlch eine erhebliche Differenz ergeben, ist mit einem der beiden Gutachten etwas nicht in Ordnung. Allerdings kannst Du mit Deinem Erbe nach Deinem Willen verfahren.

Das ist nicht korrekt!

Im Falle des Verschenkens oder des Verkaufes ist der Fragesteller von der Miterbin voll haftbar zu machen, sie kann auch die Rückabwicklung zu Kosten des Bruders betreiben. Wenn man sich mit Erbrecht und BGB nicht auskennt, sollte man solche Fragen nicht beantworten.

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Das ist eher ne Sache für die Anwälte. Beauftrage doch deine Schwester, selbst ein Wertgutachten anfertigen zu lassen. Denn ein Gutachter kann auch bischen parteiisch sein, es sei denn, er ist vereidigt (oder so).

Wenn Du das Haus verkaufen willst, brauchst Du hierfür sowieso einen Notar. Am besten besprichst Du die Sache bereits jetzt mit ihm!

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