Darf ich in eine andere Stadt ziehen ,wenn ich das ALG II beziehe?

5 Antworten

ja umziehen darfst schon du musst halt das bei dem amt im vorraus melden und absprechen hatte das gleiche probleme ja geh zu ner drogenberatungstätte und red mit denen oder du gehst zu deinem arzt und sagst er soll dir eine bescheinigung ausstellen das du ein drogenproblem hast und es das beste ist das du umziehst dann geht das schon und zu welchem amt du gehen solltest am besten zur arge also viel glück

Als ALG II Bezieher darfst du natürlich umziehen. Es wird aber nur unter bestimmten Vorrausetzungen dein Umzug vom Amt bezahlt. In deinem persönlichen Fall würde ich mir tatsächlich von deiner Suchtberatungsstelle bescheinigen lassen, dass es notwendig für dich ist, umzuziehen. Dann hat die Sachbearbeiterin auch die Möglichkeit deinen Umzug zu finanzieren. Ansonsten gilt: Kannst hinziehen wohin du willst, bist aber für alle anfallenden Kosten selbst zuständig. Und du mußt bei der neuen Wohnungssuche berücksichtigen, dass die Wohnung den Auflagen nach ALG II entspricht.

Hallo,

ganz so einfach mit "hinziehen wo du willst" ist das unter Umständen nicht.

Wichtig ist, dass du vorab in deinem neuen Landkreis in der ARGE vorsprichst um die Mietobergrenzen zu erfahren. Die sagen dir dann auch, ob du eine Umzugsgenehmigung ("ist der Umzug notwendig? wenn ja warum") von deiner "alten" ARGE benötigst (Das ist das, worauf deine Vermittlerin bereits angesprochen hat) Ich würde ebenfalls empfehlen, da mit deiner Suchtberatungsstelle zu sprechen und evtl. Empfehlungen in der ARGE vorzulegen. Ggf. wird dies auch schon als wichtiger Grund anerkannt. (Wichtige Gründe sind normalerweise Arbeitsaufnahme oder Familienzusammenführungen etc.)

Natürlich darfst du in jedem Fall umziehen, halten kann man dich natürlich nicht... nur könnte es sein, dass sich die neue ARGE bei Nicht-Vorliegen der Umzugsgenehmigung sperrt, dir die KdU (Kosten der Unterkunft) und die Kaution zu bezahlen. Den ALG II-Regelsatz erhältst du aber auf jeden Fall.

Ich selbst finde dies ja rechtlich bedenklich die KdU zu streichen (vergleiche Grundrechte - Freizügigkeit), trotzdem schützt du dich vor Problemen, wenn du dies mit deiner "neuen" ARGE vorher genau abklärst, was beim Umzug zu beachten ist. Das wird teilweise etwas lockerer, teilweise etwas strenger gehandhabt. Schlussendlich erfährst du dort, was wichtig ist, die Aussage der Vermittlerin hat im Bezug auf deinen Umzug recht wenig wert.

Liegt kein wichtiger Grund für den Umzug vor, wirst du aber zumindest den Umzug vermutlich selbst finanzieren müssen.

Alles Gute!

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