Darf eine Supermarktkassiererin so etwas fragen?

26 Antworten

war vielleicht "bewundernd" gemeint: eine ganze flasche gesoffen UND geht nochmal los nein, ernsthaft: ein kleiner aber schwerer einkauf ist mrk-würdig (prägt sich gut ein) und kassierer(innen) sind schließlich auch (nur) menschen: freundlich: ich habe dich heute schon mal gesehen und weiß sogar noch, was du gekauft hast- finde dich so sympatisch, dass es mir im gedächtnis geblieben ist.

das ist eine normale Unterhaltung wo nichts anstössiges ist. Sie möchte nur reden

Nein, glaube ich nicht, da sie schon länger dort Kassendienst macht, und bis dahin nie eine persönliche Frage stellte oder etwas sagte.

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Ich kann die FRAGESTELLERIN nur zu verstehen und was sie hier darstellt verstehe ich nur zu gut:

Als Kunde muss man gezwunger Maßen an der Kassiererin vorbei. Man will aber nur bezahlen und nicht belästigt, schon gar nicht dumm angemacht werden, was hier eindeutig der Fall war. Die Kassiererin hat hier ihre Position, dass die Kundin nicht an ihr vorbei kann auf unverschämte und beleidigende Weise ausgenutzt. Als Kunde hat man das RECHT, seinen Einkauf zu erledigen und an der Kasse lediglich zu bezahlen.

Ich kenne viele Fälle, bei denen Kunden von Supermarktkassiererinnen "angemacht", auf unsägliche Weise angsprochen und auf andere WEISE ganz unmissverständlich provoziert oder/und herabgewürdigt wurden.

Die Supermarktkassierin hat die Artikel zu scannen, das Geld zu kassieren und das Wechselgeld sowie den Kassenbon zu übergeben, und SONST NICHTS.

An dieser Stelle möchte ich die anderen Antwortgeber, die der Kundin noch unterstellen besonders "empfindlich" zu sein oder keinen Sinn für "Humor" zu haben, bitten, sich genauere Gedanken darüber zu machen. Der tägliche Einkauf kann durch solches und schlimmeres Verhalten der Kassiererinnen zu Qual und Tortur werden.

Spricht man die Kassiererin selbst darauf an, so besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese dann einen Eklat provoziert und den Kunden noch als den Schuldigen dastehen lässt. Ähnliches gilt für schriftliche Beschwerden beim Filialleiter: 1. Wird vom Personal alles verdreht und schlicht gelogen, d. h. der Kunde wird verleudet ("Wollte einen Artikel klauen, habe sie/ihn gerade noch erwischt", "hat mich eine blöde Schnepfe genannt" etc.).

  1. Begibt man sich dadurch selbst in Gefahr der Üblen Nachrede/Verleumdung bezichtigt zu werden, wenn die Kassierin, unterstützt von Kolleginnen/Kollegen, die Inhalte der Beschwerde abstreitet und anstatt dessen den Kunden verleumden.

Ich habe dafür deshalb kein Patentrezept. Am besten: Jedes Gespräch meiden, nicht antworten, Gemeinheiten der Kassiererin erdulden. Irgendwann wird sie so über die Stränge schlagen, dass auch andere Kunden das mitbekommmen und somit offensichtlich wird, was die Kassiererin da treibt; erst dann hat man eine Handhabe.

Ich selbst wünsche mir deshalb schon längst, dass die bereits technologisch ausgereiften KASSENAUTOMATEN endlich eingeführt werden, damit man als Kunde nicht auf die beschriebene Weise belästigt wird und einfach seinen Einkauf erledigen kann.

Aus meiner persönlichen und vielfach beobachteten Erfahrung verhält es sich stets so, dass Kassierinnen Kundinnen/Kunden "dumm anmachen", anders lässt sich das kaum ausdrücken, noch nie habe ich erlebt, dass es sich umgekehrt verhalten hätte. Trotzdem wird es von Kassierinnen, v. a. in den Medien so dargestellt, als gebe es sehr viele Kunden, die sich Ihnen gegenüber unkorrekt verhielten. Das ist das Gegenteil der Wahrheit und der wirklichen Verhältnisse.

DAS PROBLEM dabei ist, dass man sich als Kunde so gut wie alles gefallen lassen muss, da, man wenn man sich beschwert, riskiert "den Betriebsablauf aufgehalten", die "Kassiererin beleidigt" oder sogar den Versuch zu haben, etwas zu stehlen o. ä.. Das kann dann in einem HAUSVERBOT resultieren, obgleich man sich nicht das geringste zu Schulden hat kommen lassen. Da Einkaufstüten schwer sind, kann man als Kunde das kaum riskieren, wenn es sich um den einzigen Supermarkt in der Wohnungumgebung handelt und man beispielsweise entweder kein Auto hat oder verständlicher Weise nicht mit dem Auto zu einem anderen Supermarkt fahren will, nur weil man noch eine Flasche Sekt, Shampoo o. ä. benötigt.

Meiner Meinung nach sollte pro Supermarkt wengistens ein Kassenautomat stehen, damit man als Kundin/Kunde einer gelangweilten oder kontaktsuchenden oder einfach aggressiven und daher provokativen Kassierin nicht ausgesetzt sein muss.

Ich selbst habe mich einmal bei einem Supermarkt schriftlich beschwert, da eine Kassiererin durch Ihr Verhalten es mir verunmöglichte, meinen Einkauf zu bezahlen: Zunächst wurde ich von der Kassierin mit einem derart latstarkem und rüden "Gruß" angefahren, dass einem Hören und Sehen verging ("Man kann 'Grüß Gott' oder 'Guten Tag' auch so aussprechen, als sagte man: 'Ich hasse Dich, du (...)" Ich durfte meinen Stift, den ich bereits in der Hand hielt, nicht zur Unterschrift benutzen, danach fand die Kassiererin meine Unterschrift nicht schön genug, danach wollte Sie dreimal wissen ob ich auch wirklich drei Tüten wolle, wie ich gesagt hatte. Anzumerken nur: Ich selbst hatte, außer der Frage nach drei Tüten absolut NICHTS gesagt. Jetzt bitte keine Kommentare, ich sei besonders empflindlich. Das Beschriebene ist Provokation und Unverschämtheit, ein ganz normaler Einkauf kann dadurch zur Tortur werden. Ich habe hier ein Beispiel genannt, das mir selbst widerfahren ist, ich könnte aber auch andere nennen.

Man hat als Kunde das Recht einzukaufen und an der Kasse zu bezahlen, OHNE von der Kassierin belästigt oder provoziert zu werden. Soche DISTANZLOSIGKEIT muss man sich auf Dauer nicht gefallen lassen.

Wichtig wäre nur, dass das auch einmal in den MEDIEN entsprechend vermittelt wird, wo immer nur Supermarktkassiererinnen zu Worte kommen, die dann behaupten, sie hätten so viele "schlimme" Kunden und was ihnen nicht alles widerfahre. Abschließend daher nochmals: Ich selbst kenne nur Beispiele, wo die Kassiererin sich dem Kunden gegenüber unverschämt verhielt und vor distanzlosesten Unverschämtheiten nicht zurückschreckte. Die Kundinnen/Kunden nahmen das immer wortlos hin.

Die Erklärung dafür ist sehr einfach: Als Kunde ist man letztlich Einzelperson, auch wenn noch so viele andere Kunden anwesend sein sollten, die Belegschaft des Supermarkts ist in der Überzahl und hält zusammen, Marktleiter eingeschlossen.

Dargestellt wird es, wie erwähnt, von Supermarktkassierinnen immer, als verhalte es sich anders herum, als würden sie von Kunden belästigt, nicht umgekehrt, wie es sich in der Realität in den allermeisten, meiner persönlichen Erfahrung nach in ALLEN, Fällen aber verhält.

Daher so etwas nicht einfach als "Empfindlichkeit" der Kundin abtun. Das von der Fragestellerin Beschriebene ist typisch und eine ungeheuerliche Unverschämtheit von der Supermarktkassierin.

Tut man das als "lustigen Witz" ab (der es mit es Sicherheit nicht war, und obgleich man als Kunde auch das Recht hat von "lustigen Witzen" verschont zu bleiben) so unterstützt man solches Verhalten von Kassiererinnen. Dann man sich auch darüber beklagen wenn einem dann Ähnliches oder Schlimmeres widerfährt.

Daher nochmals: Damit ist nicht zu spaßen und das ist kein Witz sondern perverses Verhalten der Supermarktkassiererin und für den Kunden unerträglich. Sollten da die Vorgesetzten wirklich aufmerksam reagieren, so ließe das hoffen.

Meine Erfahrung (Beschwerdebrief an Marktleiter) ist aber, dass der Marktleiter sehr wohl darum bekümmert ist, dass seine Kassiererinnen korrektes Verhalten an den Tag legen, das nützt aber dann wenig, wenn diese lügen, die Sachverhalte verdrehen und v. a. untereinander zusammenhalten.

Helfen würde da nur, dass man sich für das Einführen KASSENAUTOMATEN einsetzt (wie bei Bahn, Banken, Tankstellen etc.) schon seit Jahren bzw. Jahrzehnten üblich.

Man muss nicht an einen Bahnschalter, wenn man nicht will, man muss nicht an eine Tankstellenkasse, wenn man nicht will, man muss nicht an einen Bankschalter wenn man nicht will, ABER: man muss im Supermarkt an der KASSIERERIN vorbei, ansonsten verhungert man.

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