Darf ein Referendar das?

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14 Antworten

Oh Mann...

...ich weiß gerade kaum, was ich dazu sagen, geschweige denn Euch raten soll.

Natürlich darf er das nicht, das ist ein hochgradiger Täuschungsversuch in einer Staatsprüfung.
Stell Dir vor, ein Abiturient würde sich vor den Abiprüfungen die Prüfungsfragen verschaffen und ich als Lehrer das mitbekommen: Klar würde ihm das in dem Moment ein Stück weit seine Zukunft verbauen, wenn ich ihn dann melde - aber ich könnte ja nicht einfach weggucken.
So jemand verschafft sich auf unlautere Weise einen Wettbewerbsvorteil gegenüber denjenigen, die regelkonform arbeiten.

Ja, das Ref ist für Viele die pure Hölle, man wird zum Teil echt auf Sollbruchstelle geprüft um zu schauen, ob man resilient genug für den anstrengenden Lehrerberuf ist.
Aber man weiß ganz genau, wie streng so etwas geahndet wird, wenn es herauskommt, sodass es einfach nur hochgradig dämlich ist, sich ein besseres Ergebnis betrügerisch erschleichen zu wollen.

In Prüfungsordnungen für Lehrer wird z.B. unterschieden zwischen der "Wiederholung einzelner Prüfungsteile", die schlechter als "4,0" benotet wurden, oder Täuschungsversuchen, die entweder mit "6,0" oder dem Ausschluss von der Prüfung geahndet wird, die damit dann insgesamt als "nicht bestanden" gilt.

Eine der beiden Vorführstunden zu "versemmeln" ist also bei weitem nicht so schwerwiegend wie ein aufgeflogener Betrug. Zumal man diese Stunden im anschließenden Prüfungsgespräch noch reflektieren muss; man hat also die Chance, die Note einer misslungenen Stunde durch seine Einsicht und Überlegungen, was man nächstesmal bessermachen würde, ein Stück weit zu retten.

Außerdem entscheidet nicht diese eine Stunde über seine Karriere:
Die gesamte Zeit im Ref schlägt sich im Dienstgutachten nieder; ein weiterer großer Teil der Note besteht aus der schriftlichen Hausarbeit, in welcher eine Unterrichtseinheit evaluiert werden muss.
Einen Teil machen die beiden Stunden plus die jeweilige Refklektion aus, einen Teil die Schulrechtsprüfung und dann noch das Prüfungsgespräch über pädagogische, psychologische und didaktische Fragen.

Für ca. 15% der Endnote so einen plumpen und nur schwer geheimzuhaltenden Täuschungsversuch zu unternehmen, ist also dämlicher, als sich in Worte fassen lässt....

Zu meiner Prüfung war es so, dass meine eine Prüfungsgruppe, ein Oberstufenkurs, durch die mehrwöchige Klausurenphase so ausgepowert und neben der Spur war, dass ich 2 Tage(!!!) vor der Prüfung vor der Situation stand: Entweder die Schüler briefen, was sie zu sagen haben - oder mal eben eine komplett neue Stunde zusammenschustern, die der Lerngruppe gerecht wird.
Tjaaa... Das waren dann noch zwei interessante, arbeitsreiche Tage mit wenig Schlaf. Aber Schlafentzug macht ja bekanntlich euphorisch... Ich konnte nicht mal mehr wirklich nervös sein, alles lief wie auf Autopilot. Diese "Notfall-Stunde" war natürlich keine Sternstunde, lief aber okay.

Was soll ich Dir jetzt raten?

Als jemand, der sich seinen Status Quo selber durch harte Arbeit erkämpft hat, widert mich der Gedanke an, dass jemand, der weder das Know-how, noch die Routine, geschweige denn den Anstand hat, zumindest eine 08/15-Stunde zu zeigen, dafür belohnt und dauerhaft in den Schuldienst eingestellt werden soll.

Der Gedanke, jemandem für seine aus Angst entstandene Dummheit das Genick zu brechen, ist aber auch nicht schön.

Aber so, wie Du das Thema hier bereits diskutierst, wird es eh nicht dauerhaft geheim bleiben.
Und dann ist für Euren Referendar die Geschichte richtig am dampfen, weil ihm rückwirkend die gesamte Prüfung aberkannt wird, und er, selbst wenn er nochmal an einer anderen Schule wiederholen darf, immer das Stigma des Versagers und Betrügers mit sich schleppen wird. (Glaub mir, Schulen sind untereinander vernetzt...)

Wenn noch genau Zeit besteht - hat er die Prüfung erst nach dem Wochenende? - dann könnten die Kurssprecher ihn diskret ansprechen, dass sie es nicht dem gesamten Kurs zutrauen, sein Geheimnis dauerhaft zuverlässig zu wahren. Da Ihr Euch Sorgen macht, ihm könnte wegen eines Täuschungsversuchs sonst die gesamte Prüfung aberkannt werden, wolltet Ihr ihn netterweise warnen, damit er die Chance hätte, vorher zu seiner Sicherheit noch eine alternative (zumindest abgeänderte) Stunde zu planen.

Melden macht frei. Er ist dann gewarnt und kann selber entscheiden, was er daraus macht, und Ihr seid nicht die Petzen.

Toi, toi.


 Vermutlich sieht es aus eurer Perspektive wirklich so aus, als würde der seinen Tag chillen und euch die Arbeit machen lassen. Vllt ist er tatsächlich so (denn auch diese Exemplare gibt es natürlich unter den Lehrämtlern, aber was ich bisher kitbekommen habe, schmeißen die eh nach dem 1./2. Semester hin).
Aber es kommt echt drauf an, was man an der Uni in Fachdidaktik und Bildungswissenschaften beigebracht bekommt. Die einen haben vllt das Glück, nen super Dozenten zu haben, der einem Lern- und Unterrichtsmethoden beibringt, die tatsächlich in der Praxis durchführbar sind. Das ist leider selten.
Ich wurde im Praktikum ins kalte Wasser geworfen, sollte plötzlich (nach einem Semester Studium) eine Klasse unterrichten können. Da hab ich erstmal blöd geguckt, denn auch jetzt nach einem Modul Fachdidaktik und Bildungswissenschaften bin ich kein Stück schlauer. Man schreibt die Klausuren über iwelche realitätsfernen Schul- und Bildungstheorien, die echt so ziemlich NULL Bezug auf die echte Situation im Unterricht haben.
Anderthalb Jahre hat man im Ref (zumindest bei mir), um diese ganzen unnötigen Sachen in den geistigen Mülleimer zu verfrachten und Erfahrung zu sammeln, sich bei anderen Lehrern erkundigen etc.
Einige schaffen das schneller und sind vllt von der Persönlichkeit her authentischer, andere brauchen länger. Habe das selbst als Schüler erlebt, dass Referendare immer so krass "ungeeignet" wirkten, also noch keine Struktur drin hatten, komische neue Methoden angewendet haben, die keiner verstanden hat und die nicht funktionierten, und dass sie viiiiele Blätter verteilt haben, weil man mit dem gedruckten Fachtext sicherer arbeiten kann als mit einem offenen Unterrichtsgespräch, was ganz schnell in die falsche Richtung abdriften kann (kommt auch aufs Fach an, in Chemie z.B. ist es schwierig etwas nachträglich zu korrigieren, was sich einmal in des Schülers Kopf festgesetzt hat).
Ich kann euren Referendar in dem Punkt verstehen. Persönlich finde ich es etwas zu sehr vorgeplant, aber naja... Wie wäre es denn, wenn ihr ihm mal ne Rückmeldung geben würdet? Von wegen "Herr/Frau XY, wir haben das und das nicht verstanden und wir kommen mit den vielen Texten nicht gut klar, könnten Sie das vllt anders erklären, an Beispielen oder Übungen an der Tafel?"

Sowas weiß der Referendar wohl weit mehr zu schätzen, als wenn ihr ihn indirekt durchfallen lasst. Bitte seid euch bewusst, dass sowas nicht "nur" am Ego kratzt, sondern wirklich die Karriere kaputt machen kann, ob aus psychischen Gründen oder wegen der nicht bestandenen Prüfung! Sagt ihm, dass ihr das komisch fandet, die komplette Unterrichtsstunde so zu planen, aber macht jetzt nix einfach aus Unwillen. Euer Referendar ist ja nicht vom anderen Stern, sprecht ihn einfach mal (am besten gesammelt nach einer Stunde oder so) auf das an, was ihr kritisiert, aber vllt auch, was er gut macht. Wenn er dann komplett abblockt und sich weigert, seinen Unterricht zu ändern, dann könnt ihr ihn meinetwegen als "schlechten Lehrer" abstempeln, aber gebt ihm doch erstmal die Chance, sich zu verbessern, wenn er weiß, was er verbessern sollte.

Helft ihm einfach, er hat sonst echt schlechte Karten, weil er mit nem Lehramtsstudium nicht so viel machen kann, außer eben Lehrer werden. Unser Referendar letztens war sehr nervös und hat uns alle angefleht pünktlich, ruhig und aktiv zu sein, den Unterricht hat er aber spontan gemacht. Viele in unserer Klasse hielten ihn nicht für einen guten Lehrer, aber er hatte sich von Anfang bis Ende des Schulhalbjahres sehr gebessert und wir haben ihm so gut es ging versucht dadurch zu bringen. Lasst ihm das durchgehen, er wird sich daran erinnern und vielleicht dadurch ein besserer Lehrer, weil er mehr Vertrauen zu Schülern im Allgemeinen hat. Vll ist er einfach sehr aufgeregt, kann aber unter normalen Bedingungen ganz gut unterrichten. Verbaut ihm doch nicht die Zukunft, indem ihr ihn verpetzt, denn ob es legal ist oder nicht, nen guten Eindruck macht es sowieso nicht.

War der Referendar denn allein mit euch? War da kein anderer Lehrer dabei?

Mysteriös ist das ja schon, auch wenn man ihn verstehen kann, denn er möchte ja bestehen. Versetz dich mal in seine Lage. Er studiert jahrelang, und dann wäre alles umsonst.

Ich würd´ ihm nicht so böse sein, und ihn nicht verpetzen. Der ist schon nervös genug. 

Ich würd´ihn vielleicht auch mal drauf ansprechen. Aber ohne, dass ein Prüfer das mitbekommt. 

Er ist vielleicht ein Mensch, der sehr schnell nervös wird. Wie wäre es, wenn ihr ihm einen Glücksbringer mitbringt, um ihm zu zeigen, dass ihr auf seiner Seite seid. 

Pass auf, was euch mal einfällt, wenn ihr kurz vor dem beruflichen Abschluss steht, was vielleicht nicht ganz koscher ist ;o)... . 

Jetzt gönnt ihm halt seinen Abschluss :o) .

Ecm99 05.07.2017, 22:15

Nein er war alleine . Es geht uns nicht darum, dass wir es ihm nichts gönnen oder sein Leben versauen wollen. Es geht darum, dass wir bei ihm nichts lernen, aber ihn als Lehrer behalten müssen, wenn er besteht. Wenn er nicht als lehrer geeignet ist, den Schülern nichts beibringen kann und sie deshalb die Antworten auswendig lernen lässt, dann tun mir nur die Schüler leid. Weil wir müssen uns ja auf seine Qualitäten verlassen und bekommen ja nicht einfach die Lösungen zu einer Klausur zum auswendig lernen 

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HerrRaabe 05.07.2017, 22:16

Noch einer, der dieses Märchen tatsächlich für bare Münze nimmt.....

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Ecm99 05.07.2017, 22:22
@HerrRaabe

Noch einer der in einer Utopie lebt, dass alle Menschen auf der welt ehrlich und gut sind :)

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Ich würde auch sagen, dass ihr ihm helfen sollt und einfach ein Auge zudrückt. Es ist ein Unterschied, ob man als Schüler mal eine Klasse wiederholt (ja, ich hatte auch eine Ehrenrunde wegen "solchen" Lehrern), oder ob man jemanden den Job komplett fürs Leben versaut, für den er Jahre seines Lebens geopfert hat.

Und einen Schulabschluss oder eine Ausbildung kann man nachholen, das Ref eben nicht.

Da ich selbst das Referendariat schon hinter mir habe, kann ich aus Erfahrung sagen, dass man im Ref soviel anderes (meiner Meinung nach oft auch Unwichtiges) zu tun hat, dass es meist einfach zu kurz kommt, sich richtig auf den Unterricht vorzubereiten und dann wirkt es oft, als wäre man ein schlechter Lehrer.

Er kann lernen, ein guter Lehrer zu werden, aber das geht eben nur, wenn ihr ihm auch die Chance dazu gebt. Man kann das Referendariat wirklich nicht mit dem Schulalltag vergleichen.

Schüler denken sich oft, dass Lehrer "sch*****" sind. Aber spätestens, wenn sie ins Arbeitsleben eintreten, werden sie sehen, dass nicht nur Lehrer "sch*****" sein können, bzw. sie werden verstehen, warum das System so ist, wie es ist.

Seht es nicht so streng mit ihm, er ist da wirklich nicht der einzige Referendar, der das tut.

Ecm99 05.07.2017, 22:33

Eine frage, wenn wir damit zu dem Rektor gehen würden, würde er dann gleich sein Job verlieren? Ist das verboten, den Unterricht abzusprechen? Vllt wird er nur ermahnt und muss dann ein anderes Thema wählen bzw andere Arbeitsmaterialien nehmen 

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annahannabelle 05.07.2017, 22:44
@Ecm99

Ich weiß nicht genau, was dann ist (da es bei uns keiner gemacht hat). Komm drauf an, wann er sie hat. Aber ein gutes Licht wird es sicher nicht auf ihn werfen.

Aber ich kann dir eines sagen: Wenn es wirklich ein "schlechter" Lehrer ist, dann werden die Bewerter es ohnehin mitbekommen, dass er es abgesprochen hat und dementsprechend auch seine Bewertung bekommen. Weil es nicht nur darum geht, dass alles abgesprochen ist, sondern auch darum, dass er seine Stunde im Allgemeinen gut präsentiert. Eine wirklich gute Bewertung bekommt man sowieso nur, wenn man auf unerwartete Fragen spontan gut reagiert.

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Johnny2017 05.07.2017, 22:47

Auf die Schüler einzureden, dass diese sich "normal" verhalten sollen, z.B. während der Prüfung nicht mit Sachen umherwerfen, lautstark miteinander reden etc. und als Belohnung Eis in Aussicht zu stellen, könnte man noch verstehen.

Aber den Unterricht für die Prüfung fast komplett vorher zu "skripten" / durchzuspielen, wer wann was wie sagt etc., zeigt seine Angst / Hilflosigkeit und dass er schlichtweg nicht geeignet ist und mit der Prüfungssituation nicht adäquat umgehen kann. 

Dass das Referendariat nicht einfach irgendwie, beliebig oft etc. gemacht werden kann, hat seine Gründe und sorgt für die nötige Qualität im Schulsystem, welche durch sein konkret beabsichtigtes Verhalten ausgehöhlt wird und Schaden nimmt.

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Sein Verhalten / was und wie er es vorhat, ist schon sehr fragwürdig und zeigt, dass er nicht unbedingt für das Lehreramt geeignet ist.

Ob er es darf oder nicht, ist eine Sache. Ob du (und/oder andere Schüler) etwas dagegen unternehmen wollen/werden eine ganz andere.

Wenn dir wirklich daran gelegen ist das zu verhindern, solltest du eindeutige Beweise dafür haben, sodass du evtl. nachher nicht der Lüge bezichtigt wirst. Du solltest dir auch überlegen an wen/welche Person du dich deswegen meldest. (Das ganze könnte im schlimmsten Fall trotzdem "unter den Teppich gekehrt werden")

Rhenia 06.07.2017, 00:25

Ich glaube, diese Situation ist schwer nachzuvollziehen. Ich kann den Referendar schon verstehen (studiere selbst Lehramt), man hat Prüfer hinten drin sitzen, die einen leider nicht einfach nur das Fachwissen abfragen, was man nach dem Studium runterbeten könnte, sondern man hat 30 Jugendliche vor sich, die in diesem Moment ja nicht "berechenbar" sind, das heißt, es liegt nicht an dem ganzen Fachwissen, was man intus hat, ob man die Pr7fung besteht, sondern zu einem sehr großen Teil an den Schülern, wie die so drauf sind. Klar find ich es etwas krass sogar abzusprechen, wer sich für was meldet, aber in dieser Stresssituation... Klar muss man als Lehrer damit klarkommen, vor einer Klasse zu stehen und die unter Kontrolle zu haben, aber da vorne zu stehen und zu wissen "wenn du durchfällst, dann war vllt dein ganzes Studium umsonst", obwohl man selbst den Beruf mag (was ich natürlich bei dem genannten Referendar nicht beurteilen kann), das ist glaub ich schon krass... Und dass man da im Vorhinein so viel wie möglich beeinfkussen will, was iwie möglich ist, um endlich auch mal fertig als Lehrer zu sein, das ist doch auch verständlich und muss nicht unbedingt was darüber aussagen, ob man als Lehrer geeignet ist oder nicht, sondern eig nur, ob man so ein riesen Selbstvertrauen hat...

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Nein, das darf man in der Tat nicht und das zeugt absolut nicht von Professionalität. Wie in jedem anderen Untersbesuch auch, muss es eine realistische, echte Stunde sein. Die Methodenformen sollten euch natürlich schon bekannt sein (z.B. solltet ihr ein Expertenpuzzle kennen, wenn er das in der Stunde machen möchte; aber ihr dürft nicht den genauen Ablauf der Stunde oder genaue Inhalte kennen). Es ist ein Unding, wenn sogar einzelne Meldungen abgesprochen werden.

Am besten sprichst du mal mit einem Lehrer, der das gleiche Fach unterrichtet.

jdkeidie72 05.07.2017, 21:57

........

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Ecm99 05.07.2017, 22:04

Wir waren uns nicht sicher, nicht dass es legal ist sein Unterricht abzusprechen und wir am Ende die a-Karte gezogen haben,weil er uns hasst. Aber wie gesagt lernen wir bei ihm nichts und ich finde nicht,dass er die Qualitäten als Lehrer hat, dann lieber eine ordentliche kompetentere Lehrkraft, die uns mehr beibringt. Zumal wir ihn dann als lehrer auch behalten müssen, wenn er die Prüfung besteht

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VanyVeggie 06.07.2017, 17:32
@Ecm99

Weil du das auch beurteilen kannst. Unglaublich wie leichtsinnig ihr über die Zukunft eines Menschens entscheidet... 

Deswegen arbeite ich nicht mit undankbaren Kiddies...

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Kann er machen, wird ihm aber wenig nützen. Es geht bei der Prüfung nicht darum, was die Schüler wissen, sondern darum wie er den Unterricht konzipiert und gestaltet.

Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass

  1. jemand so blöde ist und einen solchen Betrugsversuch in der Prüfung unternimmt und
  2. eine ganze Klasse pubertierender und plapperfreudiger Blagen zu Mitwissern macht

 

Ecm99 05.07.2017, 22:20

anscheinend doch. Habe ich auch noch nie erlebt GENAU DESHALB frage ich ja. Er hat auch nicht gesagt, dass es verboten ist, deshalb wollte ich ja hier fragen ob das so legal ist. Nicht dass dann paar Leute deswegen zum Direktor gehen und am Ende war es kein ding und er hasst uns.

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Er wird das doch mit der Schulleitung abgesprochen haben.

Helft ihm einfach - es ist doch nur 1 Stunde. 

Ecm99 05.07.2017, 22:00

Nein das glaube ich nicht , wenn der Direktor wird auch bei der Prüfung dabei sein

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beangato 05.07.2017, 22:13
@Ecm99

Es gibt viel zu wenig Lehrer. Von sich aus wird er das nicht gemacht haben. 

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Hat bei uns auch eine Referendarin gemacht. Wir sind zum Schulleiter und haben das gemeldet. Klar ist es für ihn dann doof wenn er durchfällt, aber all die Schüler nach euch müssen dann unter einen inkompetenten Lehrer leben und lernen nichts. Unbedingt Bescheid sagen!

jdkeidie72 05.07.2017, 21:55

das hat damit eigentlich nichts zu tun diese eine stunde entscheidet über seine gesamte Zukunft..... er ist wahrscheinlich ein guter Lehrer die schriftlichen Prüfungen gibt es ja auch avdr diese eine stunde entscheidet so viel dass solche tricks nicht unüblich sind...

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Ecm99 05.07.2017, 21:55

Genau darum geht es .. wir lernen bei ihm nichts. Und ehrlich gesagt haben viele das Thema nicht einmal verstanden, wir lernen nur die Antworten auswendig und die Bewerter denken, dass er wohl gut unterrichtet. Ich finde er hat nicht die Qualitäten als ein guter Lehrer

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Tarsia 05.07.2017, 21:56

Die Referendare die als Lehrer etwas taugen und ihren Schülern den Unterricht gut vermitteln, schaffen so eine Prüfung leicht. Warum also jemandem helfen, der es einfach nicht drauf hat? Bestechung zählt nicht und grade Lehrer haben so einen wichtigen Beruf, das darf da einfach nicht schief gehen!

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VanyVeggie 06.07.2017, 17:36
@Tarsia

Die wenigsten sind als Referendare gut! Einfach weil sie null Struktur haben, verschiedene Methoden ausprobieren müssen und förmlich ins kalte Wasser geworfen werden. Bei den allermeisten zeigt sich gute Qualität im Unterricht erst im Laufe der Jahre. Da muss man sich erstmal einleben. 

Aber hauptsache man hat einem Menschen seine Zukunft zerstört...ich kann nur hoffen, dass solche Menschen eines Tages mal das Gleiche erleben.

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Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unfair Lehrer bewertet werden und diese Stunde alleine entscheidet darüber ob er in Zukunft noch Aussichten auf den Job hat, für den er jahrelang studiert hat. Tut ihm doch einfach den Gefallen - es ist nur eine Stunde. Und wenn ihr danach Eis spendiert bekommt, ist es doch eine WinWin-Situation. Klar ist das nicht zu 100% richtig aber ich würde als Lehrer das genaso machen - Dieses Schulsystem ist einfach verrückt.

Deine lange Abhandlung beantwortet doch bereits deine Frage !!

pk

paulklaus 06.07.2017, 13:09

PS: Dieser Referendar wird - da bedarf es kaum großartiger Prophezeiungen - als künftiger Lehrer eine Katastrophe sein; ihm in dieser Situation zu helfen, wird ganzen Schüler-Generationen (und natürlich ihm selbst) schaden !!

pk

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Ahahaaha geil. Grundsätzlich ist es verboten aber seit correct und verbockt ihm das nicht hahahaha ich feier den typen😂

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