Darf ein Arzt einen Heilpraktiker in seiner Praxis anstellen?

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18 Antworten

Da gibt es ja zwei wilde Lager im Forum!

Zum einen scheinen manche noch nicht begriffen zu haben, welches Niveau Heute die HP-Prüfung hat und zum anderen, wie wichtig dieser Berufsstand für einen großen Teil der austherapierten Patienten ist, die im „normalen“ Medizinapparat einfach keine Hilfe mehr finden.

Aber das war ja nicht Deine Frage.

Also mein Mann (Gynäkologe) und ich (Heilpraktikerin) arbeiten sehr gut zusammen und ergänzen uns sinnvoll. Mein Mann kennt seine Grenzen und ich meine. Rechtlich gesehen betreiben wir zwei getrennte Praxen, nutzen jedoch eine gemeinsame „Lobby“. Auch andere Ärzte (sowohl auf Deutscher- als auf Schweizer Seite) arbeiten mit mir gerne zusammen (und ich mit Ihnen).

Wenn beide Berufsstände ihren „Standesdünkel“ bei Seite lassen und gegenseitig ihre Stärken und Schwächen, sowie die eigenen Behandlungsgrenzen erkennen, ergibt sich für den Patienten (welcher ja im Mittelpunkt stehen sollte) der maximale Heilnutzen.

Angestellt bin ich nicht bei meinem Mann und Er nicht bei mir, da scheint auch kein Nutzen drinnen zu liegen. Eine gemeinsame Praxis verbietet tatsächlich in Deutschland der Gesetzgeber. In der Schweiz ist das etwas anders geregelt (je nach Kanton). Jedoch wird sich das sicher ändern, wenn die Ärzteflucht in Deutschland so weiter geht.

Und nun für diejenigen, welche immer auf Schulmedizinern rumhacken müssen: Nicht das fehlende Können oder Wissen schränkt den „Schulmediziner“ ein, es ist das Kassenärztliche Abrechnungsverfahren, welches den/die Heilerfolg/e verhindert.

Und mal an die oberschlauen Heinroth und Tristanian

Ich betreibe meine Praxis nun seit 11 Jahren hauptberuflich. Seit ca. 5 Jahren auf dem Einkommensniveau der Praxis meines Mannes. Meine Aus und Weiterbildung hat mich mittlerweile ca. 60.000 EUR (ca.75.000 CHF) gekostet. Ich hatte mich bewusst gegen ein Medizinstudium entschlossen (was ich mit einem 1,5er Abi hätte können) und bin bewusst den Weg zur Heilpraktikerin gegangen. Ich habe viele Heilpraktiker Praxen kommen und gehen sehen, da sich ein „schlechter“ Heilpraktiker nicht lange halten kann, schlechte Ärzte jedoch überleben fast unbegrenzt.

> Und ein medizinischer Laie wie ein Heilpraktiker soll das können ?<

Aus welchem schlechten Film hast Du das denn? Dann bezahlen Krankenkassen also die Behandlung durch medizinische Laien, das ist echt witzig!

> Was soll denn ein Hauptschulabsolvent bei einem Arzt ergänzen ?<

Ich bin viel auf HP- und Naturmedizinischen Kongressen und sehr selten habe ich HP´s getroffen, die Hauptschule haben. Ich kann mir auch fast nicht vorstellen, das jemand der es nicht gelernt hat solche Mengen an Wissen auswendig zu lernen (und das muss man in der Hauptschule ja glaube ich nicht), die Prüfung schaffen kann (sorry, es gibt selbstverständlich auch Hauptschulabsolventen die vom Intellekt her auch hätten Abi machen können, die sozialen Umstände es jedoch nicht ermöglichten. Diese Menschen meine ich nicht!).

Ich verzichte darauf, die weiteren unqualifizierten Äußerungen einiger zu kommentieren, frage mich aber wirklich, woher man diese Fehlinformationen und Vorurteile herbekommt.

Es muss einen Grund haben, warum der Gesetzgeber dem Heilpraktiker - fast - keine Einschränkungen in Therapie und Diagnose setzt (meldepflichtige Infektionskrankheiten behandeln oder Geschlechtskrankheiten und Totenschau sind auch nicht wirklich das, was zu den Aufgaben eines HP´s zählt).

So, das soll es nun erst ein Mal gewesen sein. Aber es ist schon sehr traurig, was man hier zum Teil lesen muss. Denn ganz am Rande erwähnt, zu meinen Patienten zählen auch Ärzte und deren Angehörige (die sich gerne von dummen, medizinischen Laien behandeln lassen).

Gruss J. Walden

scheinen manche noch nicht begriffen zu haben, welches Niveau Heute die HP-Prüfung hat

Na dann schauen wir uns mal ganz konkret die Anforderungen zum Heilpraktiker an:

Die Zulassung zur Heilpraktiker-Prüfung und Berufsausübung.

Je nach Bundesland können folgende Nachweise verlangt werden:

a. Geburtsurkunde (Vollendung des 25. Lebensjahres zum Prüfungstermin)

b. Amtliche Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

c. Ärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

d. Ein Hauptschulabschluss mit einer Durchschnittsnote von 4,0

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Ablauf der Überprüfung

Schriftliche Prüfung

Mit 60-80 Fragen: 90% davon im Antwort-Wahl-Verfahren (Multiple-Choice), pro Frage 2 Minuten Zeit 10% davon in Form einer wörtlichen Darlegung, pro Frage 4 Minuten Zeit. Nach richtiger Beantwortung von 75% der gestellten Fragen erfolgt die Zulassung zum mündlichen Teil.

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Mündliche Prüfung

Mindestens 15 bis maximal 45 Minuten evtl. in Gruppen von bis zu 4 Antragstellern vor dem Amtsarzt und einem von ihm berufenen Gutachtlich mitwirkenden Heilpraktiker. Die mündliche Prüfung beinhaltet meist auch eine praktische Aufgabe, die der Antragsteller in Anwesenheit des Prüfungsgremiums zu lösen hat. Über die Prüfung wird ein Protokoll erstellt. Das Ergebnis der Prüfung wird der zuständigen Behörde (Amt für Öffentliche Ordnung) mitgeteilt.

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Es werden Prüfungskurse angeboten wie zum Beispiel dieser hier.

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Wochenendkurse an der Heilpraktikerschule München:

Die Heilpraktikerausbildung im Wochenendkurs, findet jeden Monat an zwei Wochenenden statt. Die Termine für die gesamte Kursdauer werden bei der Anmeldung bekanntgegeben. Der Unterricht findet Samstags und Sonntags von 9 bis 16 Uhr an der "Heilpraktikerschule München" statt.

Abzüglich der Pausen sind das ca. 60 Stunden.

Das ist anscheinend ausreichend, denn die Schule wirbt mit einer hohen Erfolgsquote.

53 Prüflinge an 6 verschiedenen Gesundheitsämtern in Deutschland davon haben 48 die Prüfung bestanden!

11 von 12 Schülern bestehen die Oktober 09 Prüfung auf Anhieb.

Gar soooo schwer kann also die Prüfung zum Heilpraktiker nicht sein, wenn schon ein irgendwie geschaffter Hauptschulabschluss und 60 Kursstunden ausreichend sind.

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Hallo Leute! Ein Arzt und ein Heilpraktiker dürfen sich eine Praxis teilen, allerdings sollte jeder seine eigenen fest zugeschriebenen Behandlungsräume habe, sowie eine getrennte Abrechnung führen. (Was ja eigentlich klar ist). Am besten ist es vielleicht auch geregelt, wenn man den Platz dazu hat, zwei unterschiedliche Anmeldungen mit unterschiedlichen medizinischen Fachangestellten zu betreiben, damit würden die beiden die Räume getrennt benutzen, aber sich die Miete des Objekts trotzdem teilen können. Das ein Arzt einen Heilpraktiker in ein Arbeitsverhältnis aufnimmt würde natürlich schon gehen, aber der Gesetzgeber verbietet es. (Ich mein welcher Arzt würde auch das Risiko eingehen, dass er hinterher für die Schaden, den der Heilpraktiker am Patienten anrichtet haften muss). Ich denke diese Gesetzeslage ist so zum Schutz des Arztes geregelt. So muss nun der Heilpraktiker selbstständig bleiben, wendet seine Behandlungen an und haftet dann selber, falls etwas schief läuft. Damit will ich jetzt nicht sagen, dass Heilpraktiker oft Fehler machen. Wie man weis passieren selbst Ärzten häufiger Behandlungsfehler. Also Ärzte sind auch keine Götter. Den Machtkampf wer besser ist, Arzt oder Heilpraktiker gibt es zu oft...leider. Nur weil man die Ausbildung zum Heilpraktiker mit einem Hauptschuleabschluss machen kann wird dieser Beruf abfällig bewertet, weil man denkt von einem Hauptschüler kann man ja nicht viel erwarten, also kann die Prüfung nicht allzu schwer sein. Tatsächlich hat mein Bekannter eine Heilpraktikerschule und es kommt wirklich sehr selten vor, dass jemand mit Hauptschulabschluss diese Ausbildung beginnt. In der Regel findet man in diesem Beruf, Personen aus dem medizinischen Bereich (Rettungssanitäter, Arzthelferinnen, Alten-und Krankenpfleger usw.) , sowies Leute mit Abi und ein bereits fertiges Studium. Dazu kann ich sagen, ich habe selber eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten mit 1,0 beendet, mein Abi mit 1,7 gemacht und mal selber ein Medizinstudium angefangen und bin garnicht zum schlafen gekommen durch den Stress. Ich finds gut wenn es Menschen gibt die damit klar kommen, aber nur weil man Medizin studiert hat ist man kein Gott und weis und kann alles. Das wird leider zu häufig so dargestellt und der Heilpraktiker ist dann der kleine Mann der nen bisschen Naturwässerchen anwendet. Tatsächlich bekommt der Heilpraktiker eine vom Gesundheitsamt geprüfte anerkannte Heilerlaubnis...Und wie oben schon jemand erwähnt hat, die Heilpraktiker die es nicht drauf haben, die werden ausgesiebt und da geht dann auch keiner hin. Also mein damaliger Hausarzt hat mir bei der Chiropraktik eine Rippe gebrochen, wenn mein Heilpraktiker bei mir Chiropraktik macht gehts mir prima dabei und auch danach. Heilpraktiker werden halt mehr in eine andere Richtung geschult...back to the roods. Zurück zu dem was damals die alten Chinesen und die "Hexen" verwendet haben. Ein Allheilmittel gibt es nirgendwo, deswegen sind auch damals so viel Mensch an leichten Infektionen gestorben. Trotzdem braucht man auch die Schulmedizin, weil heutzutage kann man in manchen Fällen froh sein Antibiotika zu haben, da sind die Grenzen des Heilpraktikers. Man sieht also, beide Berufsgruppen haben ihre Vor-und Nachteile, sollten sich aber dennoch gegenseitig respektieren. Der Arzt weis zwar viel über die Schulmedizin, aber im Bereich was unsere Natur hergibt wurden sie leider weniger geschult und dafür gibt es den Heilpraktiker. Ich hoffe man kann den Streit hier so beilegen und vielleicht jeden Beruf versuchen zu Schätzen....und dieses Argument von wegen der Beruf des Heilpraktikers kommt aus der NS-Zeit..da hat aber einer toll recherchiert um sich Argumente gegen den Heilpraktiker einfallen zu lassen. In der NS-Zeit wurden von Ärzten an lebenden Menschen Lobotomien durchgeführt um Zeugen mundstill zu machen. Da redet heute auch keiner mehr drüber.

Mein lieber Tristan,an Deiner Stelle wäre ich doch mit der Verbreitung Deiner Meinung über HPs etwas vorsichtiger! Du solltest Dich wirklich 'mal mit der Ausbildung und Weiterbildung von HPs beschäftigen, bevor Du solch ein, entschuldige den Ausdruck, Geschwafel von Dir gibst!MfG.: H.Gottschalk HP

Und was konkret ist nun falsch an Tristanians Aussagen ?

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Du solltest Dich wirklich 'mal mit der Ausbildung und Weiterbildung von HPs beschäftigen

Ja welche Ausbildung ist denn für Heilpraktiker zwingend vorgeschrieben ?

Von der Heilpraktikerprüfung abgesehen.

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Hallo zusammen

Die Berufsordnungen besagen, dass eine direkte gemeinsame Berufsausübung/ Zusammenarbeit nicht zulässig ist. Es kann aber eine Überweisung an einen Heilpraktiker von einem Arzt, und umgekehrt erfolgen. Die meisten Ärzte arbeiten ohnehin nicht mit Heilpraktikern zusammen. Interessant ist auch, ob es in Deutschland einen gravierenden Ärztemangel geben, und eine Versorgung möglich sein wird. Ich persönlich arbeite lieber im Ausland, wo die alternativen Heilmethoden akzeptiert werden.

Aber Heilpaktiker nicht!

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wo die alternativen Heilmethoden akzeptiert werden.

Du verwechselst da was.

Jeder Arzt darf auch alternative Heilmethoden einsetzen, dazu muss er nicht ins Ausland.Der Arzt dürfte auch im Ausland als Arzt arbeiten.

Heilpraktiker dürfen zwar ( zum Beispiel nach Österreich ) kommen aber nur als Urlauber . Gut sie dürfen bei uns auch arbeiten aber in einer Arztpraxis bloß als Putzfrau mit erweitertem Kompetenzbereich. Dieser erweiterte Kompetenzbereich kann sich auch bis zum Telefonhörer erstrecken.

Und als Heilpraktiker darf er noch nicht einmal in schmutzigen Hinterhöfen diverser Bahnhofsviertel arbeiten.

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@Heinroth

Hallo zusammen

Dann frage ich mich allerdings, warum es in Deutschland so viele Heilpraktikerpraxen gibt, und immer wieder über Ärztemangel diskutiert wird. Ist denn das Gesundheitswesen in Deutschland schon so krank? Komisch, dass bei chronischen Krankheiten die Schulmedizin trotz allen Fortschrittes oft nicht heilen kann. Da doch lieber in der eigenen Praxis arbeiten.

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@WaltingerB

"Dann frage ich mich allerdings, warum es in Deutschland so viele Heilpraktikerpraxen gibt":

Weil es nirgends mit so geringen Voraussetzungen sonst möglich ist, so viel Geld an Land zu ziehen.

"Komisch, dass bei chronischen Krankheiten die Schulmedizin trotz allen Fortschrittes oft nicht heilen kann."

Das können Homöopathen ebenso wenig. Aber die wissenschaftliche Medizin macht Fortschritte - die Homöopathie leider nicht - sie verharrt im alten Aberglauben.

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Wer heilt hilft - ganz klar. Es gibt mittlerweile genug Ärzte die ihre Approbation abgeben und eine Heilpraktiker Approbation bekommen/beantragen (beides ist nicht möglich), nur weil sie als HP mehr verdienen können. So kenne ich auch Ärzte die sich von Heilpraktiktern behandeln lassen oder sogar ihre Patienten dorthin schicken wenn die Schulmedizin am Ende ist. Und das hat seit Jahren Erfolgt..

Und wie schonmal erwähnt _ die Krankenkassen zahlen teilweise die HP Rechnungen - würden sie wohl nicht machen, wenn es ein Laienberuf wäre ;)

Hallo! Mir kommt vor das die Bevölkerung immer weniger auf Ärzte vertraut undsich, täglich mehr, der Behandlung durch Heilpraktiker und Naturheikundlerunterzieht. Die Liste der Medikamente ist bald unübersichtlich geworden. Bei jedemZeichen einer scheinbaren Erkrankung, werden sofort eine Reihe 1,2,3,4... vonverschiedenen Farmazeutika verabreicht. Eine sollte schon wirken...Mein Vorschlag währe wenn, zukünftig, ein Naturheilpraktiker in seiner Praxis, einenoder sogar mehrere Ärzte-Spezialisten anstellen könnte. Dieses nach einem sehrfortschrittlichen Modell der Tradizionellen Chinesischen Medizin (TCM). Es klingtlächerlich, ist es aber nicht. Im antischen China wurden die Heiler-Ärzte nach derGesunheit der betreuten Gemeinde bezahlt. Auserdem sollten die Ärzte lieberrechtzeitig die Naturheilpraxis studieren. Wünschenswert wärs wenn Naturheilpraktikerdie Möglichkeit (oder Pflicht) zugeteilt bekommen, das Arztstudium zu vollenden undzusammen mit allen Ärzten als staatliche Beamten (mit Lohn) arbeiten würden.Dann müssten sie sich gegenseitig helfen, nicht wie jetzt bekriegen.

Hallo! Mir kommt vor das die Bevölkerung immer weniger auf Ärzte vertraut undsich, täglich mehr, der Behandlung durch Heilpraktiker und Naturheikundlerunterzieht.

Das kommt dir aber nur so vor. Die meisten Krankheiten dürfen die Heilpraktiker doch gar nicht behandeln. Anders gesagt: Zum Heilpraktiker kann ich gehen wenn mir langweilig ist aber nicht, wenn ich ernsthaft krank bin.

Die Liste der Medikamente ist bald unübersichtlich geworden. Bei jedemZeichen einer scheinbaren Erkrankung, werden sofort eine Reihe 1,2,3,4... vonverschiedenen Farmazeutika verabreicht.

Erstens ist das Quatsch und selbst wenn das vereinzelt vorkommt. Kein Patient wird gezwungen diese sich verabreichen zu lassen.

Mein Vorschlag währe wenn, zukünftig, ein Naturheilpraktiker in seiner Praxis, einenoder sogar mehrere Ärzte-Spezialisten anstellen könnte.

Schilda lässt grüßen. Die Hauptschulabsolventen sollen die studierten Ärzte anstellen und die studierten Ärzte sollen dann unter der Führung von medizinischen Laien arbeiten.

Dieses nach einem sehrfortschrittlichen Modell der Tradizionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Ich wusste nicht dass das derzeit in China Mode ist.

Es klingtlächerlich, ist es aber nicht.

Deine lächerlichen Vorschläge werden nicht weniger lächerlich, nur weil du selber das nicht merkst.

Wünschenswert wärs wenn Naturheilpraktikerdie Möglichkeit (oder Pflicht) zugeteilt bekommen, das Arztstudium zu vollenden undzusammen mit allen Ärzten als staatliche Beamten (mit Lohn) arbeiten würden.

Falls ein Heilpraktiker ein Medizinstudium begonnen hat, dann kann er das mit den derzeitigen Gesetzen auch jetzt schon beenden. Studenten die ein Studium begonnen haben aber nicht zu Ende gebracht haben nennt man normalerweise Studienabbrecher. Der Volksmund sagt auch gerne Versager dazu.

Und du schlägst jetzt allen ernstes vor, diejenigen die das Medizinstudium zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht haben, sollen unter der Leitung eines Studienabbrechers ( falls der Heilpraktiker überhaupt mehr als einen Hauptschulabschluss zustande brachte ) angestellt werden.

Das ist an Lächerlichkeit echt nicht mehr zu überbieten.

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Wirkliche Arzthelferinnen brauchen eine entsprechende Fachausbildung. Für alles Weitere in einer Praxis ist kein Qualifikationsnachweis vorgeschrieben. Für den Schreibtisch darf man auch einen Koch oder einen Gärtner einstellen, wenn man das gut findet.

Wer aber keine Fachausbildung hat, ist eben nicht berechtigt, Spritzen zu geben, Blut abzunehmen u.Ä.

§ 30 der Berufsordung für die Ärzte verbietet eine Zusammenarbeit mit Heilpraktikern, da diese weder Ärzte noch Angehörige eines medizinsichen Berufs sind. Heilpraktiker gelten aufgrund ihrer nicht vorgeschriebenen Ausbildung und fehlenden Berufsprüfung als medizinische Laien, denen ein Arzt keine Verantwortung übertragen darf.

DH

Die Fakten sind zwar unter Heilpraktikern nicht sonderlich beliebt, trotzdem vorhanden.

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Ich weiß nicht ,ob das erlaubt ist, aber es wäre ein enormer Fortschritt wenn der Mensch mit seinen Krankheiten als ganzes gesehen würde und nach den Umständen behandelt werden könnte. also als ganzes. Leider wird oft nur eine Krankheit behandelt und nicht das ganze Umfeld gesehen.

Und ein medizinischer Laie wie ein Heilpraktiker soll das können ?

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@Tristanian

Wer sagt das medizinische Laien Heilpraktiker sind. Die gehen mit einem ganz andern Wissen an die Krankheit ran und wenn das von beiden Seiten genutzt wird , bringt das dem Patienten am meisten.

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@tinimini

Richtig, mit einem ganz anderen Wissen, was immer das bedeuten mag. Infomier Dich mal über die "Ausbildung" zum Heilpraktiker. Im übrigen ist das ganze Heilpraktiker(un)wesen ein Überbleibsel der NS-Zeit, ich frage mich, warum diese nicht längst abgeschafft worden ist.

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@Tristanian

Infomier Dich mal über die "Ausbildung" zum Heilpraktiker.

Naja bei der Heilpraktikerprüfung werden schon sehr schwere Sachen verlangt, die hat nicht jeder.

Zum Beispiel muss man mindestens einen Hauptschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von vier vorweisen können. Und ein Führungszeugnis hat auch nicht jeder. Selbst das Mindestalter ist eine größere Hürde als bei einem Medizinstudium.Das leichte Medizinstudium kann jeder mit dem richtigen Abitur schon mit süßen 19 beginnen, für die schwierigen Fragen der Heilpraktikerprüfung muss man mindestens 25 Jahre auf dem Buckel haben.

Richtig, mit einem ganz anderen Wissen, was immer das bedeuten mag.

Ich hoffe Tristanian, du weißt nach meinen Ausführungen, was das immer zu bedeuten hat. Das andere Wissen findet einfach auf einem anderen Level statt.

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@Tristanian

Du solltest Dich etwas mehr mit der Geschichte befassen, bevor Du solche mißverständlichen Halbwahrheiten schreibst.

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So sehe ich es auch, tinimini. Die meisten Ärzte behandeln ihre Patienten sehr oberflächlich, von Heilung kann gar nicht die Rede sein. Von Schulmedizinern halte ich nicht viel.

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@thiesjan

Jeder kann nur so gut heilen ,wie er ausgebildet wurde, Das gilt für Ärzte genau so wie für Heilpraktiker.Bei der Ausbildung sollte der Ansatz auf ganzheitliche Medizin ausgerichtet sein, So wären die erfolge wesendlich besser. Aber die Pharmazie will ja gar nicht heilen, da man mit Kronisch kranken immer noch das meiste Geld verdienen kann.

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@thiesjan

Von Schulmedizinern halte ich nicht viel.

Du gehst also bei allen Krankheiten nur mehr zum Heilpraktiker ?

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@tinimini

Jeder kann nur so gut heilen ,wie er ausgebildet wurde,

Da sind wir einer Meinung. Wer hätte das gedacht.

Welche Ausbildung für Ärzte zwingend vorgeschrieben ist kann mir jeder Medizinstudent sagen.

Aber welche Ausbildung ist für Heilpraktiker zwingend vorgeschrieben.Vom Hauptschulabschluss und der Heilpraktikerprüfung abgesehen.

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@tinimini

"Aber die Pharmazie will ja gar nicht heilen, da man mit Kronisch kranken immer noch das meiste Geld verdienen kann.":

Gähn, - immer die gleichen platten Sprüche!

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@ heinroth.endlich mal einer der klartext redet.gebe ich dir völlig recht.bin ganz deiner meinung..

Ich muß heinroth völlig recht gebe... Prima kerl,der endlich mal klartext redet!!!

Klar, denn sie können sich mitunter sogar ergänzen.

Falsch, ist nicht erlaubt.

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Klar, denn sie können sich mitunter sogar ergänzen.

Was soll denn ein Hauptschulabsolvent bei einem Arzt ergänzen ?

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Ja, warum sollte er das nicht können? Kenne auch ein Arzt-Center mit Heilpraktiker. Ist also möglich.

Falsch, ist nicht erlaubt.

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Du verwechselst da was.

Nur weil in dem Gebäude, in dem mein Hausarzt seine Praxis hat, auch ein Friseur seine Dienstleistungen anbietet, heißt das noch lange nicht, dass die beiden zusammen arbeiten oder der eine den anderen angestellt hat.

Und wenn es in einem Gesundheitscenter auch einen Heilpraktiker gibt, so ist der dort eigenständig für sich verantwortlich und bei keinem Arzt angestellt.

Und falls sich ein Heilpraktiker in ein Arztcenter eingeschlichen haben sollte, so wäre das illegal.

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Darf ein Arzt einen Heilpraktiker in seiner Praxis anstellen?

Ja als Vorzimmerdame.

Oder können beide in irgendeiner Form zusammenarbeiten?

Ja die Vorzimmerdame darf alle Anweisungen ihres Chefs befolgen.

Apropos Ärzte und Heilpraktiker: mein voriger kommentar war nicht lächerlich, sonder gewollt satyrisch. Die Ärzte und Heilpraktiker sollten zusammenarbeiten. Es werden Gelder verbraucht, aber Heilung, Genesung und in spe. die Profilaxe hinken nur hinterher.Kein weiterer Kommentar. Für den satyrischen Streich habe ich mich bei HEINROTH schon entschuldigt und es gilt für alle auch.

Es werden Gelder verbraucht, aber Heilung, Genesung und in spe. die Profilaxe hinken nur hinterher.

Ja selbstverständlich muss man erstmal ein Medikament entwickeln ( was erstmal viel Geld kostet ) bevor man es heilend einsetzen kann.

Für den satyrischen Streich habe ich mich bei HEINROTH schon entschuldigt

Das hab ich total übersehen. Wo soll das gewesen sein ?

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@Heinroth

Das war in der EMail von "gutefrage-team" an mich mit Deinem Kommentar vom 20.06.2011, 16:53. Es wurde als meine Antwort gesendet: ""Hallo! Das war eben eine satyrische Antwort, auf solch sinnlose Fragen wie diese. Wozu fragt man sowas wenn es dabei klare Regeln und Gestze gibt? Ich möchte mich entschuldigen, dass gerade Sie reingefallen sind ! Es wird bestimmt nicht mehr vorkommen. Mit freundlichen Grüßen, albriel01.""

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@albriel01

Akzeptiert. Nur solltest du dir merken, dass hier kein anderer User deine Emailkorrespondenz mit dem GF Team mitlesen kann ;-)

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Auf beide Fragen: Ja!

Falsch, ist nicht erlaubt.

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@Tristanian

Was ist nicht erlaubt? Ein Arzt kann doch anstellen, wen er will, in der Beziehung ist er doch Unternehmer. Und zusammenarbeiten kann er auch mit wem er will!

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@Schuhu

Ein Arzt darf jemanden als Praxisgehilfen/in (Sprechstundenhilfe) anstellen, auch wenn diese Person Heilpraktiker ist. Der Arzt darf dieser Person aber keine medizinische Verantwortung, also keine medizinische Tätigkeit am Patienten übertragen.

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@Djoser

Ein Arzt darf jemanden als Praxisgehilfen/in (Sprechstundenhilfe) anstellen

Als Putzfrau darf der Arzt ebenfalls jeden erfolgreichen Hauptschulabolventen anstellen.

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Nach dem ärztlichen Standesrecht ist das nicht erlaubt.

Ihr seit alle einach nur dumm!! Werdet Euch doch erstmal über die Motivation eurer Meinung klar- Und es gibt sowohl Ärzte, Heilpraktiker, Professoren, Hauptschüler, Realschüler, Gesamtschüler, Ingeneure und Legasteniker die genauso dumm sind wie Ihr! Alles klar??? Die Unendlichkeit und menschliche Dummheit kann der Geist nicht erfassen........

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