Darf der Vermieter die Betriebskostenabrechnungen zweier Jahre verrechnen?

7 Antworten

Ich fürchte, mit fälligen Forderung darf aufgerechnet werden, also rüge die Abrechnungen. Prüfe, ob sie überhaupt ordnungsgemäß sind. Oft fehlerbehaftet: Es werden nicht eingestellt die Gesamtkosten des Grundstücks, auch die nicht umlagefähigen und bei Beleuchtung werden weitere Stromabnehmer den Mietern untergejubelt (Fahrstuhl, Heizanlage, Parkflächenbeleuchtung (wenn vermietet)). Viel Glück.

Was der Vermieter alles darf oder nicht darf ist eine Seite. Was er sich erlaubt und wogegen man kaum was tun kann, ist eine andere Sache. Was ich meine:

Er weiß jetzt, dass er Dir Geld zahlen müßte und gleichzeitig bekommt er noch Geld von Dir. Es wäre aus seiner Sicht dumm, Dir das Geld auszuzahlen, um dann vergeblich der Nachzahlung hinter her zu rennen, die auch noch bestritten wird. Kannst Du dagegen was machen?

Die Abrechnung für 2011 ist eigentlich zu spät. Aber nur dann, wenn Du für 2011 was nachzahlen müßtest. Für den Fall, dass Dir eine Rückzahlung zusteht, ist sie nicht zu spät.

Du kannst und solltest natürlich die aus Deiner Sicht zu hohe Abrechnung beanstanden. Wurden bei Deinem Auszug die Zähler oder Heizkostenverteiler abgelesen? Hast Du darüber eine Ableseprotokoll? War eine Firma, wie Techem oder ISTA beteiligt, sollte es kein Problem sein, die Stände nochmal zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Die Abrechnung dieser Firma sollte eigentlich Deiner Nebenkostenabrechnung beigefügt sein. Ist sie das nicht, hast Du dennoch ein Recht darauf, die Belege einzusehen und ggf. abzufotografieren. Das solltest Du tun. Stellt sich heraus, das die Abrechnung korrekt ist, musst Du das so hinnehmen und bekommst dann eben nur noch 50 € raus.

Ist die Beanstandung aus Deiner Sicht begründet und entwickelt sich daraus ein längerer Prozess, könntest Du natürlich über eine separate Forderung, evt. gerichtl. Mahnbescheid und anschließendem Vollstreckungsverfahren die € 380,- unabhängig von der 2012er-Abrechnung einfordern. Ist aufwändig und dauert eine gewisse Zeit.

Vermutlich wird aber der Ex-Vermieter gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen und dann musst Du auf Zahlung verklagen, also vor Gericht. Dort werden sich dann Rechtsanwälte auseinander setzen. Es entstehen Kosten und es ist die Frage, ob diese nicht gleich wieder das aufzehren, um was es eigentlich geht. Der Schritt sollte also sorgsam überlegt werden.

Lieber jetzt versuchen, die Beanstandung zu klären, um damit festzustellen, wer denn nun wirklich noch wieviel zu zahlen hat. Das geht dann vielleicht ohne Rechtsanwälte und Gericht und kostet deshalb auch eher wenig.

Nur Widerspruch einlegen reicht nicht aus, den müssen Sie schon begründen. Wenn Sie sicher sind das etwas nicht stimmt suchen Sie einen RA für Mietrecht auf der die Betriebskostenabrechnung prüfen kann. Er kann dann Belegkopien anfordern, Sie hätten nur Belegeinsicht beim Vermieter.

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Ich habe eine ziemlich hohe Mietnebenkostenabrechnung erhalten. Wisst ihr vielleicht, wo man das überprüfen lassen kann? Ich kenn mich mit dem Thema überhaupt nicht aus, aber irgendwie kommt mir die Rechnung ziemlich hoch vor

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Preis pro Einheit / Grundkosten um ca 28% gestiegen

erstmal Hallo :)

Wir wohnen nun knapp 3 Jahre in diese Mietwohnung, Heizen mit Fernwärme und haben eigentlich nur ein Problem mit den Extrem kalten Wänden gehabt bzw. haben Probleme diese Wohnung warm zuhalten.

nun die Abrechnung im Zeitraum von 01.01.2012 - 31.12.2012 war für meine Freundin und mich, total verwirrend. ich nenne nun Zahlen zum Jahr 2011 damit man halt den direkten vergleich hat.

2011: Fernwärme verbrauch: 2.215.446,04 kWh 2012: Fernwärme verbrauch: 2.892.393,27 kWh (nachdem ich telefonisch nach info´s vom Vermieter gefragt habe, wurde Mir mit mitgeteilt das der Durchschnittliche verbrauch pro Wohnung leicht zurückging zum Vorjahr.) Laut den zahlen oben machte die Aussage irgendwie wenig sinn für mich.

Der zweite punkt in der Abrechnung ist nun, 2011: 9605 Einheiten verbraucht 2011: Heizungs- und Warmwasserkosten: 836,02 Euro 2012: 9945 Einheiten verbraucht (beide Daten stimmen habe ich überprüft am Zähler) 2012: Heizungs- und Warmwasserkosten: 1087,08 Euro

die Nachzahlung beträgt nun 224,04 Euro trotz knapp 3 %weniger verbrauch

nun stellt sich für mich die Frage, wie kann es sein das die Grundkosten für Heizung ect. einfach mal eben um 28% ca. steigen ? Die Vermietung müsste ja jedes Jahr die selbe menge an Wasser vertraglich geregelt haben, die wird doch nicht einfach grundlos spontan erhöht. So das sich die restlichen Kosten auf die Mieter niederschlägt.

Mir ist bewusst wenn Heizkosten für fernwärme um 9 % steigen, dass man auch ca 9 % mehr zahlt. Aber ich verstehe nicht wie das Gerechtfertigt ist mit den Stark erhöhten Grundkosten.

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Noch keine Betriebskosten bekommen?

Eine Freundin von mir ist am 20.09.2013 in ihre neue Wohnung gezogen, der Mietvertrag läuft seit dem 01.10.2013. Bis heute hat sie für diese Wohnung noch keine Betriebskostenabrechnung bekommen.

Meine Frage ist jetzt: Wie lange hat der Vermieter Zeit um diese zuschicken?

Hätte sie nicht bis zum 31.12.2014 die Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum vom 01.10. - 31.12.2013 bekommen müssen? Oder darf der Vermieter die 3 Monate aus dem Jahr 2013 mit an die Betriebskosten für 2014 hängen?

Laut Mietvertrag ist der Abrechnungszeitraum immer vom 01.01. - 31.12.

Die Betriebskosten für 2014 können ja noch kommen. Aber was ist mit den 3 Monaten aus 2013?

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Jobcenter will Betriebskostenabrechnung für Zeitraum wo man nicht Arbeitslos war. Ist das Rechtens?

Und zwar ist es so,

Mein Schwiegervater hat bis Einschließlich 2011 seine Kranke Frau seit mehr als 10 Gepflegt und Bezahlte Miete samt Betriebskosten und Co. selber durch Pflegegeld usw... Keiner der Beiden bezog Arbeitslosengeld!!!

Seit 2012 ist er Arbeitslos da Sie Verstorben ist er bezieht seit dem ALG II.

Nun zu meiner Frage...

Das Jobcenter fordert Aktuell von Ihm die Betriebskostenabrechnung von 2011 nach. In dieser Betriebskostenabrechnung gab es aufgrund sehr guter Wirtschaft ein nicht unerhebliches Guthaben.

Das Guthaben floss im AUGUST 2012 dem betroffenen zu (da bezog er ALG II)! Darf das Jobcenter JETZT da zu diesem Zeitpunkt des Zuflusses ja ALG II bezog das Rückwirkend Verrechnen? Obwohl er 2011 noch gar nicht Amtsabhängig war und selber die Miete trug?

Bitte nur um Antwort von Leuten mit Ahnung... ;)

Beste Grüße Und danke für HILFreiche Antworten!

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