Darf der Lehrer das (Test wie Klausur werten)?

9 Antworten

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Kommt auf dein Bundesland an...

Wo kann ich das nachlesen wie es in welchem Bundesland ist?

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@Pelin20012

Sehr kompliziert. Da musst du je nach Bundesland im Schulgesetz nachschauen.

Es wäre einfacher, mir das Bundesland zu sagen und ich recharchier dann...(Falls notwendig...Ich weiß z.B. dass es in Bayern nicht erlaubt ist...)

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@Pelin20012

Ok, also:

  1. Es dürfen nur höchstens 2 Klausuren geschrieben werden.(Pro Halbjahr)§14(2)VO-GO
  2. Der Termin und der inhaltliche Schwerpunkt muss mindestens eine Woche zuvor bekannt gegeben werden.§15(5)VO-GO
  3. Kurzkontrollen gehen in den allgemeinen Teil ein, der alles außer die Klausuren beinhaltet.§14(8)VO-GO

§14VO-GO

Das Gesetz ist ziemlich ähnlich zum bayrischen.

Klausuren müssen vorher angekündigt werden. Das wäre also unzulässig.

Was aber rein theoretisch möglich wäre, wenn der Lehrer nur eine einzige Note abgesehen vonb den Klausuren macht.

Dann würde diese quasi 1:1 zu den Klausuren zählen und hätte dadurch sogar mehr Gewicht als diese!

Da die Anzahl der mündlichen Noten durch die Schule festgelegt wird(§14(8)VO-GO) könnte es also möglich sein, dass vom Lehrer nur eine Note verlangt war.

Am Besten fragst du mal genauer nach, wie viele mündliche Noten der Lehrer pro Schüler hat. Ist es tatsächlich nur eine, solltest du bei der Schulleitun g oder bvei einem anderen Lehrer des selben Fachs nach der von der Schulleituing festgelegten mindestanzahl für dieses Fach fragen.

Wurde diese vom Lehrer unterschritten, dann wäre auch diese Note allein nicht in Ordnung...

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In BW wäre das nicht zulässig. Tests können unangekündigt geschrieben werden, zählen aber weniger als eine Ka. (1/10). Sie sind nicht so anspruchsvoll. Eine reine Wiederholung z.B. oder Vikabeltests.

Ka s müssen angekündigt sein.

Ich weiß jetzt nicht in welchem Bundesland du wohnst. Du könntest beim Vertrauenslehrer oder bei der Schulleitung oder beim Regierungspraesidium nachfragen.

Danke dir

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Eine Klausur und einen unangesagten Test gleich zu werten halte ich zumindest für problematisch.

Also bei uns an der Schule muss die Arbeit min. 1 Woche vorher angekündigt werden. Kannst dich ja mal informieren ;)

Lg

Ja, darf er.

Schade, dass Schüler mehr Zeit damit verbringen rauszufinden "was der Lehrer darf" anstatt sich auf ihre eigentlich Arbeit zu konzentrieren: lernen!

In diese Richtung argumentiere ich sonst auch. Bei der Bewertung von Arbeiten müssen aber Regeln beachtet werden, sodass hier eine genauere Nachfrage durchaus berechtigt ist. Ich halte eine Gleichbewertung einer Klausur und eines kleinen Tests nicht für regelkonform.

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Also sollen sich Schüler lieber einem diktatorischen System beugen, anstatt ein Haufen über unser Rechtssystem zu lernen?

Ich hoffe du bist kein Lehrer!

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@Destranix

Meiner Meinung nach sollten Klausuren grundsätzlich nicht angesagt werden. Dann würden sich die Schüler vielleicht regelmäßiger mit dem Stoff auseinander setzen und nicht nur vor der Klausur "ins Kurzzeitgedächtnis" schieben. Dann würde das Niveau an Schulen und Hochschulen vielleicht auch nicht mehr weiter abfallen...

Natürlich, kann man hier das böse "diktatorische" Schulsystem angreifen. Aber am Ende ist es einfach nur die Aufgabe von Schülern zu lernen. Was ist die Alternative? Auf Feldern ackern?

Man nimmt Lehrern sowieso schon so viele Freiheiten und Möglichkeiten durchzugreifen. Dieses permanente "darf der überhaupt" ist lächerlich.

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@LKZUM

Komisch...Bei uns in Bayern funktioniert das Schulsystem einwandfrei.

Zwar gibt es einen Haufen Leute, die so aussehen, als könnten sie nicht, die dann in den Klausuren aber doch gute Noten schreiben.

Das der Stoff oft nur ins Kurzzeitgedächtnis kommt ist zwar tatsächlich ein Problem, hat aber nichts mit den Klausuren zu tun.

Der Stoff wird einfach nicht oft genug wieder aufgegriffen oder er wird einfach nicht mehr gebraucht.

Als Quantenphysiker muss ich keine Dramenanalyse schreiben und als Jurist brauche ich nicht zu wissen, wie die Meiose abläuft.

Das Gehirn vergisst unwichtiges.

Laut deiner Aussage ist es "Aufgabe der Schüler zu lernen":

Das mag in gewisser weise stimmen. Sofern du meinst "fürs Leben lernen" oder "neues lernen" oder "lernen, was einen interessiert".

Auswendig lernen ist aber falsch! Es hilft nicht weiter und es sorgt auch nicht dafür, dass m,an sich etwas langfristig einprägt.

Lehrer haben genügend Möglichkeiten durchzugreifen!

Und alle sind im angemessenen Rahmen.

Die Frage nach dem Recht der Lehrer, ist komplett verständlich, erst rechtr, wenn der Schüler jeden Grund hat, sich ungerecjht behandelt zu fühlen, so wie hier!

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