Darf der Arbeitgeber verlangen, das der Arbeitnehmer schon am Anfang des Jahres seinen kompletten Jahresurlaub planen und einreichen muss?

14 Antworten

Wie aus dem mehrfach aufgeführten Link "Arbeitgeber können Urlaubspläne fürs ganze Jahr erfragen" hervorgeht, gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen einer (z.B. am Jahresbeginn) durchzuführenden Urlaubsplanung und der konkreten Beantragung, verbunden mir der individuellen Genehmigung.


Nach meiner Rechtsauffassung hat der Arbeitgeber aufgrund seines berechtigten Interesses der Planung seiner betrieblichen Abläufe sehr wohl das Recht, eine Urlaubsplanung einzufordern. Ob dies (z.B. am Jahresbeginn) auch für eine konkrete Beantragung/Genehmigung gilt, wage ich zu bezweifeln, und müsste im Ernstfall über ein Arbeitsgericht einmal ausgeurteilt werden.

Auf der anderen Seite ist die letztgenannte Variante unüblich und sehr selten anzutreffen, weil sich ein Arbeitgeber damit auch selbst absolut festlegen würde, und keine Möglichkeit einer Verschiebung mehr hätte, sollte irgendein unerwartetes Ereignis geschehen (z.B. Umsatzeinbruch, Maschinenausfall, Kündigungswelle usw.).

Wenn es mich persönlich betreffen würde, würde ich durchaus meine Urlaubsplanung bekanntgeben, aber noch keinen konkreten Urlaubsantrag einreichen.

Dann würde ich auf die Reaktion des Arbeitgebers warten, und wenn er auch diese einfordert, eine Beratungsstunde bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht buchen.      

Da hast du ja noch zwei Monate Zeit zum Planen reicht doch oder willst du dich vor dein Chef stellen mitten im Jahr und fragen ob du in einer Woche zwei Wochen Urlaub haben kannst?

Bei einem Unternehmen ab einer bestimmten Größe müssen alle ihren Jahresurlaub bis zu einen gewissen Datum abgeben damit der Abteilungsleiter oder Chef ggf zum Angestellten geht und mit ihnen klärt wie der Urlaub geschoben werden kann, weil sich die Kollegen nicht absprechen "können".

Ich muss bis zum 30.11. des Jahres meine Urlaubsplanung für das Folgejahr abgeben. Ich habe es bisher auch überlebt. Wenn das die Vorgesetzten aus organisatorischen Gründen verlangen, spricht da nichts gegen.

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folgende Lage:

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