Chihuahua und Yorkshire Terrier?

14 Antworten

Ohne jegliches Wissen über Zucht ziehst Du in Erwägung Hunde zu verpaaren? Du solltest erst mal entsprechende Bücher wälzen und Dich schlau lesen!! Hunde die miteinander verpaart werden sollen, müssen auf Zuchttauglichkeit und auf Erbkrankheiten tierärztlich untersucht werden, denn sonst besteht die Gefahr, mißgebildete und kranke Welpen in die Welt zu setzen, für die Du als "Züchter" verantwortlich gemacht werden kannst. Du allein trägst die volle Verantwortung für das, was Du "produzierst"

Desweiteren mußt Du Dich über Geburtshilfe ausführlich informieren und auch was zu tun ist, wenn die Hündin wenig oder gar keine Milch hat. Du mußt auch genügend Geld bereit liegen haben, falls ein Kaiserschnitt notwendig ist.

Entschuldige, aber es nervt mich gerad echt schrecklich!!! Woher sollt ihr denn wissen ob ich die Hunde untersucht habe oder nicht und was ich alles gelesen habe und worüber ich mich informiert habe! Es tut mir auch furchtbar leid für mein Verhalten, aber man fühlt sich echt persönlich sehr angegriffen mit solchen Antworten!

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@sarahmickymaus

Ja, Du hast massig gelesen, daher ja auch Deine Frage. Beim Lesen bist Du wohl über Blume und Biene noch nicht weiter in die Materie vorgedrungen.

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O.k., Du stellst hier Fragenm welche von größter Unwissenheit geprägt sind. Erfahrene Hundehalter geben Dir fachlich kompetente Antworten und Du spielst die beleidigte Leberwurst.

  • Jeder der Tiere vermehrt, handelt gewissenlos! Denn wer unbedingt einen Mischling möchte, holt sich einen aus dem Tierheim. Wird ein Welpe aus der Vermehrung erworben, ist derjenige genau so gewissenlos. Einzigste akzeptable Ausnahme, die Welpen sind das Ergebnis eines "Unfalls". Dieser kann passieren, ist jedoch relativ selten.

  • Um Hunde für die Vermehrung tierärztlich untersuchen zu lassen (röntgen, Blutuntersuchung, Ultraschall usw.) reicht ein Tierarzt. Der Besuch eigens zum Zweck der Vermehrung bei 3 TÄ ist unglaubwürdig.

  • Der Wunsch Welpen zu produzieren ist nicht der des Hundes, sondern der des egoistischen Menschens. Der biologische Fortpflanzungstrieb dient ausschließlich der Erhaltung der Art und ist evolutionsbedingt. Seit der Domestikation des Hundes vor rd.15.000 Jahren ist dieser Trieb untergeordnet. Bei der gezielten Zucht macht man sich diesen zu Nutzen.

  • Bei der Vermehrung unterschiedl. Rassen sollte man stets bedenken, dass sich nicht nur die positiven Attribute verstärken (hinsichtl. Größe, Farbe, Fellstruktur ...), sondern auch die negativen (Erbkrankeiten, Wesen). Die negative Verstärkung ist Tierquälerei!

  • Letztendlich bleibt der Aspekt der Kosten. Kleinwüchsige Hunde haben oft Geburtsprobleme. Diese nicht erkannt und behandelt führen meistens zum qualvollen Tod der Hündin. Kaiserschnitt, allgemein die gesamte tierärztliche Versorgung (auch der Welpen) sind nicht unbeträchtlich. Zzgl. hochwertiges Futter für die tragende und laktierende Hündin, spez. Aufzuchtsfutter für Welpen, Wurmkuren, Impfungen.

Überlass Dein Ansinnen nicht der Mutter Natur, sondern Deinem Verstand!

Klasse Antwort, schließe mich dir an DH

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Hallo,

gerade Chihuahuas sind was Erbkrankheiten betrifft sehr empfindlich und vorbelastet. as heißt es hilft nicht nur den eigenen Hund zu untersuchen sondern auch die Vorfahren. Bekannte Probleme sind Mitralklappeninsuffizienz, Patellaluxation, Progressive Retina Atrophie, offene Fontanelle, Hydrocephalus, Morbus Perthes. Die Anlagen für diese Krankheit kann man nicht erkennen! Dafür benötigt es ein genaues Wissen der Ahnen und deren Nachwuchs.Der Yorki neigt neben den Krankheiten die beim Chi häufig vorkommen noch zu ED und Trachealkollaps.

Auf die üblichen lass es besser Sprüche verzichte ich mal, bringt ja eh immer nix. Spßende doch wenigsten den "erlös" von den Welpen ans Tierheim....

Bitte lass deine Tiere sich nicht vermehren. Dir ist nicht bewusst, was du dir und jedem Hund damit antust.

Ich erzähle dir mal meine Geschichte (und die meiner Hunde): Vor fast 8 Jahren hat sich meine Familie zu einem neuen Hund entschlossen (der letzte Hunde in der Familie lag ungefähr 30 Jahre zurück), wir sind also ins Tierheim gegangen, haben verschiedene Hunde angeschaut (die Auswahl ist riesig) und uns letzten Endes für einen Dackelmischling entschieden, der daraus entstanden ist, dass eine Zucht-Dackel-Dame von einem frechen dt. Jagdterrier geschwängert wurde. Ursprünglich wollte man die Ergebnisse angeblich umbringen und das Tierheim hat unseren Hund in letzter Sekunde gerettet. Vor ebenfalls 8 Jahren hat eine Freundin von mir eine kleine Dackelwelpin aus der Moskauer U-Bahn gerettet, die beinahe erfroren wäre. Mittlerweile wohnt diese Dackeldame auch bei uns.

Wir haben also innerhalb von 8 Jahren 2 Hundeleben gerettet, die nicht in Tierheimen verrotten oder sterben müssen.

Und du kannst mit deinen beiden Rassehunden innerhalb eines Jahres 3 bis 12 Welpen in die Welt setzen. Egal, wie sehr du mir versicherst, dass du schon 15 mögliche Übernahmeversprechen erhalten hast, ich glaub dir das einfach nicht. Das bedeutet, dass diese Welpen die von dir bewusst in die Welt gesetzt werden, wohl zu einem Teil im Tierheim landen oder eventuell bei euch bleiben und euch daran hindern noch mehr Hunde zu bekommen.

Wegen euren 3 bis 12 Welpen gibt es also wieder einige Hunde in Tierheimen mehr, die eventuell die Chance auf eine Familie gehabt hätten, aber im letzten Moment gegen die süßen kleinen armen Mischlingswelpen verlieren.

Und da man sich höchstens alle 15 bis 20 Jahre einen neuen Hund anschafft (denn Hunde werden einfach so alt und dann braucht man meist noch Verarbeitungszeit), merkst du vielleicht jetzt langsam wie viel 3 bis 12 Welpen in einem Jahr anrichten können.

Bitte denke an all diese Hunde, die bereits existieren und auch eine Familie haben wollen, anstatt an deinen egoistischen (tut mir leid, aber es ist egoistisch an so wenige zu denken anstatt so viele) Wunsch.

Was soll denn bitte dabei rauskommen? Ein ständig kläffender Jagdhund? Die Charaktere der Hunde sind schon unterschiedlich genug, einmal abgesehen davon, dass eine Hündin frühestens bei der zweiten Läufigkeit gedeckt werden sollte. Hast Du Dir auch mal Gedanken gemacht, was zu einer Welpenaufzucht alles gehört und wie hoch allein die Kosten für alle erforderlichen Impfungen, Wurmkuren usw. sind? Hast Du Platz für 6 - 8 Welpen und die Mutter? Hast Du Dir überlegt, dass Du nach dem Werfen rund um die Uhr bei der Hündin und ihren Jungen bleiben musst, schon allein um zu kontrollieren, dass alle Welpen genug Milch von der Mutter abbekommen bzw. ob die Hündin genug Milch produziert, um alle Welpen entsprechend zu versorgen? Ich kann Dir nur ganz dringend davon abraten, einfach nur Welpen produzieren zu lassen, weil diese evtl. niedlich aussehen und sich gut an den Mann oder an die Frau bringen lassen. Woher willst Du die Erfahrung nehmen, um zu entscheiden, ob der oder die Interessenten den Welpen auch ein gutes Zuhause geben können?

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