BWL oder Wirtschaftswissenschaften studieren?

5 Antworten

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Au Backe, da gibt es wirkliche Nebelkerzen als Antworten. Bitte Vorsicht und hinterfragen.

Zuerst: Wirtschaftswissenschaft ist der zusammenfassende Oberbegriff von Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft. Also Du studierst immer WiWi, wenn Du Dich für BWL oder VWL entscheidest. BWL ist dabei mehr auf das private Unternehmen einer Person (kann auch eine juristische Person sein!) ausgerichtet, VWL mehr auf das "staatliche Unternehmen" Staat, also die Volkswirtschaft. Dort lernst Du zB etwas über die Geldtheorie, also den Euro. Das hörst Du in der BWL nur am Rande. Bei BWL hörst Du dagegen etwas vom Personalwesen, was Du bei der VWL nur am Rande hörst. Insbesondere hängt es auch davon ab, welche Fächer Du im Hauptstudium belegst. Leider hat sich da inzwischen mit dem Blödsinn Bachlor und Master sehr viel geändert. Bei mir war im Studium das Grundstudium (heutiger BA Abschluß) in BWL und VWL gleich. Im Hauptstudium (heutiger MA Abschluß) dann hatte ich allgemeine BWL und allgemein VWL und daneben noch drei Fächer spezielle BWL. Dort unterschied sich das Studium dann stärker ziwschen VWL und BWL. Es liegt also letztlich an Deinen persönlichen Interessen, was Du studierst. Vergiß das mit den Berufsaussichten. Kein Mensch weiß heute was und wie es in 10 Jahren aussieht. Wenn Du aber das studierst, was Du für Dich als richtig empfindest, wirst Du Dich auch noch in 20 Jahren in neue Arbeitsfelder mit Leichtigkeit einarbeiten, weil es DIR SPAß MACHT! Das ist ganz wichtig, aber nicht verwechseln: keine Party feiern, sondern herausfinden, was Du für Dich willst und brauchst!

Mit WiWi hast Du einen breiten Fundus, aus welchem Du bei Deiner Berufswahl schöpfen kannst. Egal ob bei Aldi, Dachser, Novartis oder selbst eine eigene Kanzlei als Steuerberater eröffnen willst. Alles ist möglich, aber Richter kannst Du zB nicht werden. Zum Studium empfehle ich Dir von Anfang an die Studienordnungen zu besorgen und danach Dein Fach auszuwählen. Die Studienordnung ist sozusagen Dein Lernplan zum Examen. Dort erkennst Du auch, was im Examen an Fächern benötigt wird. An den Lehrstühlen erfährst Du dann den materiellen Inhalt der Fächer. Weiß nicht ob es heute noch einen ASTA gibt, der für Studenten eine "Laufbahnberatung durch das Studium gibt". Dort bin ich vor ca. 35 Jahren hingegangen als ich mein Studium der BWL an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät in Köln begann. Habe es auch mit dem akademischen Grad Diplom-Kaufmann abgeschlossen. Das Gegenstück war damals der Diplom-Volkswirt in der VWL.

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Ich denke genauso. Danke für Deine bzw Ihre Antwort.

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mmh dafür müsste man jetzt überhaupt mal den Unterschied wissen, von BWL und Wirtschaftswissenschaften. welche Fächer muss man belegen etc etc?

Ich studiere auch BWL, habe aber auch viel VWL Vorlesungen. denn reines BWL geht ja auch nicht, man muss ja schon verstehen in welche Volkswirtschaft man sein Unternehmen reinsetzen möchte und mind. Grundkenntnisse in VWL haben. Denn irgendwie hängt ja alles zusammen. Ich habe sogar sozialwissenschaftliche Module, da auch in einem Betrieb Menschen sind und auch etwas Grundkenntnisse über die Verhaltensweisen und Motivationsmöglichkeiten vom Personal gibt. Und der Studiengang heißt einfach nur "BWL"...

Irgendwie finde es, meist ist es der gleiche Inhalt nur eben in einem anderen Namen verpackt, damit man sagen kann: "nein ich studiere nicht wie zig Leute BWL, ich studiere Wirtschaftswissenschaften." Nicht jeder BWL studiengang ist gleich und auch nicht jeder Wirtschaftswissenschaften-Studiengang ist gleich. Was entscheiden ist, für die Unterschiede, sind die Unterschiede in den Modulen, Wahlangeboten etc etc und das sagt nur der Name alleine nicht aus, dafür muss man sich die Modulhandbücher der Unis ansehen.

Auch ein Master kann schon wieder viel in eine gewisse Richtung lenken, aber auch hier muss man erstmal rausfinden, wo sind denn überhaupt die Unterschiede?

Was weißt du denn über Wirtschaftswissenschaften? welche Uni bietet das an? was sind die Module (siehe im empfohlenen Studienverlauf...).

wenn du angst hast bei REWE zu "enden", das kann dich mit beidem passieren... denn BWL ist eine Wirtschaftswissenschaft... Und in einem stinknormalen BWL studium hörts du auch eben BWL und VWL.

oder meinst du jetzt etwas spezielles wie "Wirtschaftssoziologie etc"?

Wenn du kein Marktleiter werden willst? was willst du dann sein? hast du da ein konkretes Ziel? Falls schon ein konkretes Ziel sicher ist und du wirklich darauf hinarbeiten willst, würde ich danach auswählen, unabhängig wie sich jetzt dieser Studiengang dann konkret "schimpft"...

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Ich kenne schon den Unterschied, in Wiwi hat man noch verschiedene Aspekte mit einwirkend auch technische,... Deswegen hielt und halte ich es für interessanter. Naja, und Marktle

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@capperle

naja also ich hab genausoviel BWL wie VWL. deswegen meinte ich ich könnte auch sagen, ich studiere "wiwi" weil ich beides zum gleichen Teil habe und auch keinen Unterschied zu einem anderen "Wirtschaftswissenschaften" studiengang sehe. aber nun gut...

wenn du gut bist, Praktika, Fremdsprachen, ausland und sonst interessiert bist kannst du überall einen guten Job finden. Egal was für einen Studiengang du jetzt studierst. Oft steht bei den Stellenangeboten auch nur "wirtschaftswissenschaftlicher" Studiengang und darunter fällt immer alles. der, der am besten rüberkommt, bekommt dann den Job.

such also nach Intresse aus, einen großen Unterschied gbts da nicht unbedingt.

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Also nach einem Wirtschaftswissenschaftsstudium könntest du ein Praktikum oder sowas als Steuerfachangestellte/r absolvieren und nach genügend Praxis dein Steuerberaterexam machen und beim Bestehen zum Steuerberater mit eigener Kanzlei werden. Steuerberater ist doch besser als Marktleiter bei REWE hehe (auch vom Geld her).

Aber wie die andern schon meinten: Fast jeder studiert mittlerweile BWL und du müsstest schon hervorragende Leistungen haben um gute Jobangebote zu bekommen (adidas, BMW etc.).

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Aufgrund überwiegender Absagen auf meine Bewerbungen als Immobilienfachwirt bin ich derzeit in einer kleinen "Findungskrise". In fast allen Fällen bekomme ich durch die Blume mitgeteilt, dass sich die Unternehmen an meinem recht jungen Alter stören. Um mich nun den Personalern zu beugen sowie mich breiter aufstellen zu können, überlege ich ein Studium an einer FH/Universität aufzunehmen. Eines meiner Lebensträume ist es, meinen Lebensmittelpunkt in einer überschaubaren Anzahl an Jahren, nach Südamerika zu verlagern. Demnach ist ein Spanisch Studium/Kurs/Weiterbildung unabdingbar.

Nun zu meinen eigentlichen Fragen:

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