BWL oder Wirtschaftswissenschaften, was ist schwerer?

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2 Antworten

Wenn du BWL studierst, wirst du je nach Uni auch mehr oder weniger VWL-Module belegen müssen. Nach meiner Erfahrung ist VWL mathematisch das anspruchsvollere Fach mit Matrizen wirst du dich aber in beiden Studiengängen beschäftigen müssen. 

Vor Beginn des Studiums gibt es an der Uni meistens noch Vorbereitungskurse, um das Wissen aus der Schule aufzufrischen und etwas zu verbessern. Wenn man ein Thema aber noch nie hatte, würde ich das vor dem Studium lieber selbständig bzw. mit einer Nachhilfe oder Freunden lernen. Sonst bringt einem so ein Kurs auch nicht viel.

Wegen der Mathenoten würde ich mir jetzt nicht zu viel Gedanken machen. Wichtiger ist, dass du dich von einem relativ hohem Matheanteil in den ersten Semestern nicht abschrecken lässt und mit einem normalen Taschenrechner zurechtkommst. Falls ihr in der Schule einen GTR benutzt habt ist der nämlich nicht mehr erlaubt. An einer Fh soll der Matheanteil übrigens wesentlich leichter sein. Jedenfalls kenne ich einige, die von der Uni auf die FH gewechselt sind und danach viel besser mit dem Studium zurechtkamen.

Was für dich arbeitsaufwändiger ist, kann man nicht sagen. Das kommt immer darauf an, wie gut man mit dem Stoff zurecht kommt, wie viel man selbstständig nacharbeitet und was von den Dozenten erwartet wird.

Bei Stellenanzeigen wird oft sowieso nur stehen, dass jemand gesucht wird, der einen Abschluss in einem wirtschaftswissenschaftlichen Fach gemacht hat und davon gibt es ja deutlich mehr als nur BWL,VWL und WiWi. Wichtiger, als das Fach, ist bei einigen Jobs die Vertiefung, die man gewählt hat/ der Bereich in dem man seinen Master gemacht hat, Arbeitserfahrung durch Praktika oder zusätzliche Kenntnisse wie Fremdsprachen.

Das du bei dem 2-Fach-Bachelor mehr lernst, als bei einem WiWi-Studium, denke ich nicht. Der 2-Fach Bachelor setzt sich aus 90 LP im Erstfach, 60 Lp im Zweitfach und 30 LP in Schlüsselqualifikationen zusammen. Das ist also entweder genau so wie bei Wirtschaftswissenschaften oder sogar weniger, wenn es beim WiWi-Studiengang einen kleineren/keinen Bereich mit Schlüsselqualifikationen gibt. Da würde ich einfach mal den genauen Aufbau des Studiums an verschiedenen Unis/FHs vergleichen.

Also prinzipiell sind beide Fächer total überflutet, nicht umsonst haben Leute aus diesem Uni Bereich bei uns Wissenschaftlern ein total schlechten Ruf, liegt leider daran, dass die meisten dort einfach nichts drauf haben. Was ich dir natürlich nicht unterstellen will.

Aber wegen Mathe mach dir mal keine Sorgen ich studiere Chemie an einer TU und hatte auch nur Mathe GK und bin bisher erfolgreich im 3 Semester angelangt !

Oho Chemie, das hatte ich als Leistungskurs haha, aber danke, was genau meinst du mit nichts drauf, hatte die keine Ahnung, interessierten die sich nicht dafür oder woran hast du das am ehesten gemerkt

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