Baufinanzierung bei Zwangsversteigerung - wie funktioniert das eigentlich?

6 Antworten

Hallo Monika1200,

unter dem nachfolgenden Link findest Du allgemeine Informationen und Tipps zur Zwangsversteigerung:

http://www.interhyp.de/bauen-kaufen/tipps-zur-immobilie/objekte-aus-zwangsversteigerungen.html

Hinsichtlich der Finanzierung kannst Du Dir von Deiner Hausbank eine Finanzierungszusage über einen gewissen Darlehensbetrag ausstellen lassen, so dass Du für die Zwangsversteigerung die notwendige Sicherheit hast. Nach Ersteigerung wird Dir Deine Bank dann konkrete Finanzierungsangebote unterbreiten.

Selbstverständlich kannst Du Dir dann auch weitere Angebote, zum Beispiel bei einem unabhängigen Immobilienfinanzierungsvermittler, einholen.

Die meisten Banken erstellen die Finanzierungszusagen objektabhängig, so dass Ihr vor jedem Versteigerungstermin mit Eurer Hausbank sprechen solltet.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meiner Antwort weiterhelfen.

Viele Grüße
Christina

Interhyp AG

Danke!

also das mit Objektabhängig ist natürlich umständlich -  besser wäre so eine art "Pauschale" Kreditzusage.

wir hofften, das wäre das vielleicht möglich, weil es sich ja um eine eher kleine Summe handelt.

Ok, ist noch die Frage mit dem Teil, der von den Eltern kommt - hört sich so an, als ob man das Geld schon auf dem eigenen Konto braucht - besser wäre natürlich, wenn das die Eltern erst überweisen müßten, wenn es soweit ist.

viele Grüße!

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Für die ersteigerung braucht ihr eine fest zugesagten Kredit von einer Bank oder eben die vorhandenen Eigenmittel in dieser Höhe. Da ihr nicht wisst wieviel ihr am Ende genau braucht, müsst ihr einen Kredit in Höhe des von euch maximal anvisierten Gebots bei einer Bank suchen und den auch als Zusage vorliegen haben. Den Wisch brauchen die Behörden bei der Versteigerung sonst wird das nix.

Kredite vergleichen, bei mehreren Banken vorsprechen und vor allem richtiges Finanzierungskonzept überleggen. Am besten ihr lasst euch mal von unabhängigen Finanzvermittlern wie Interhyp beraten oder sprecht schon mal mit eurer Hausbank.

Das mit dem "Wisch" ist leider falsch. Bei einer Zwangsversteigerung muss der Bieter auf Antrag eine Sicherheitsleistung i. H. v. 10 % des festgestellten Verkehrswerts erbringen. Eine Finanzierungsbestätigung braucht er vor Gericht nicht.

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Hier wurde mehrfach geäußert, daß ihr für die Versteigerung eine Kreditzusage braucht. Das ist so nicht richtig. Zunächst müßt ihr bei der Versteigerung auf Antrag eines Beteiligten eine Sicherheit von 10% des gerichtlich festgesetzten Verkehrswertes hinterlegen. Das kann geschehen durch eine Vorab-Überweisung an die Gerichtskasse, durch die Übergabe eines bankbestätigten Schecks oder durch die Vorlage einer Bankbürgschaft. Eine unverbindliche Finanzierungszusage genügt auf keinen Fall. Das sollt in eurem Fall aber auch kein Problem sein, da ihr ja T€ 40 als Eigenkapital habt.

Unabhängig davon braucht ihr natürlich eine Finanzierung, aber keine unverbindliche Wohlwollenserklärung. Wenn die Floskeln "Vorbehaltlich der Zustimmung von..." oder "Positive Prüfung von ... vorausgesetzt" auftauchen, ist der Schrieb schon nix wert. Ihr solltet mit eurer Hausbank sprechen, vielleicht noch mit einer zweiten oder dritten Bank. Da gibt es durchaus Möglichkeiten, euch einen Kreditrahmen, z. B. in Form eines Kontokorrentkredites verbindlich zuzusagen, der später in ein langfristiges Darlehen umgeschuldet wird.

Legt Wert darauf, daß die Sache so wasserdicht wie möglich ist. Wenn ihr am Verteilungstermin (ca. 4 - 6 Wochen nach der Versteigerung) nicht zahlen könnt, kommt ihr in Teufels Küche.

Finanzierung eines Hauses mit 3 Kreditnehmern/ Bürgen?

Servus!

Da wir Nachwuchs erwarten, stellt sich aktuell folgende Frage. Wir würden uns gerne ein Haus kaufen und wären in folgender SItuation:

  • Gesamtkosten des Hauses inkl. anfallenden Gebühren/ anfallender Courtage ca. 260.000 EUR
  • Verfügbares Eigenkapital ca. 10.000 EUR
  • Soll ein Mehrgenerationenhaushalt werden, Vater 26, ca. 2200 EUR Netto, Oma, 54, ca. 2300 EUR Netto, Opa, 51, ca. 1500 EUR Netto; 2 Kinder a 180 EUR KIndergeld;

Laufzeit ca. 20 Jahre, Tilgung ca. 3 % mit 10 Jahren Sollzinsbindung, wäre mit 2,3 % Zinsen um die 1300 EUR Rate! Vom Netto her absolut finanzierbar!

Alle möglichen Kreditnehmer sind angestellt, keine Selbständigkeit! Würde dies eine Bank finanzieren? Problematisch ist meiner Meinung nach das geringe EK sowie das Alter der anderen beiden Kreditnehmer. Wie schätzt ihr die Chancen ein?

Grüße!

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2.Muss ich im Grundbuch eine Dienstbarkeit eintragen lassen? Kann ich eine Pacht verlangen?

3.Wer trägt die kosten, wenn die Anlage für eine Dacherneuerung demontiert werden muss? Gerne würde ich an manchen Stellen Fenster einsetzen lassen. Also besteht keine Möglichkeit die Anlage wieder so zu montieren, wie sie vorher war. Was passiert dann?

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Viele Grüße

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