Bruder kauft Elternhaus, braucht es meine Zustimmung? Was kann ich fordern?

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7 Antworten

Habe ich irgendeinen Anspruch auf irgendetwas an dem Haus?

Nein.

Wie ist das mit dem Erbe?

Wenn das Haus wie zwischen Dritten verkauft wurde, also keine gemischte Schenkung vorliegt, hat es keinen Einfluss. Die Eltern haben ja nun anstelle des Hauses den Kaufpreis. Da offensichtlich eher mehr als marktüblich gezahlt wurde, sollten sie Ihrem Bruder doch dankbar sein.

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Du hast da weder mitspracherecht noch sonstwas. Soweit ich es verstehe hat dein bruder das haus zu einem reelen Wert gekauft, also in etwa zu dem preis für den ein anderer käufer es auch bekommen hätte. Es würde anders aussehen wenn er sagen wir mal 10€ bezahlt hätte und das haus keine Schulden gehabt hätte. In so einem fall könntest du dich dadrauf berufen das deine Eltern dich hinterlistig enterben wollten. Aber diesen fall sehe ich nicht.

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Deine Eltern dürfen selbstverständlich ihr Haus verkaufen, wem sie wollen. Da hast du keinerlei Mitspracherecht. Wenn dein Bruder das Haus zu einem reellen Preis gekauft hat, ist dagegen nichts einzuwenden. Wenn deine Elltern das erlöste Geld "verballern" gibts auch nichts zu vererben. Sollte nach dem Tod deiner Eltern noch etwas da sein, gilt für dich, das du zumindest deinen Pflichtteil von erbe beanspruchen kannst. Und das du dich übergangen fühlst, ist verständlich...allerdings hast du auch selber Schuld, immerhin hättest du ja auch das Haus kaufen können, wenn du dich dfür interessiert hast.

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Wenn Du sowieso kein Interesse hast, warum interessiert es dich. Deine Eltern haben doch Geld erhalten, das du dann auch erbst. Wenn auf dem Haus Schulden waren, dann sind sie diese Los. An dem Haus hast du keinen Anspruch, denn der ist nun in den Eigentum deines Bruders übergangen.

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Das Haus stand zum Verkauf, du hast kein Interesse gezeigt, dein Bruder hat es zum vollen Kaufpreis erworben. Warum solltest du irgendeinen Anspruch haben?! Du hast keinerlei Grund dich übergangen zu fühlen.

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Deine Eltern können ihr Haus verkaufen, an wen immer sie wollen! Deine Zustimmung wird nicht gebraucht und du hast auch keinen Anspruch auf irgendwas!

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Ich hatte einen ähnlichen Fall im Bekanntenkreis. Da kaufte auch der Sohn das Haus der Eltern mit seiner Ehefrau zusammen - es wurde jedoch vorher ermittelt, welchen Wert des Hauses die Schwester mal zu erben hätte; und diesen Geldbetrag mußte er bei einem Notar "einfrieren" lassen. Bei der Kaufvertragsunterzeichnung mußte die Schwester auch ihr Einverständnis geben.

Ich denke also nicht, daß du da so einfach übergangen werden kannst; würde mich da mal anwaltlich beraten lassen, bzw. bei dem Notar mal nachfragen.

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Kommentar von user1792
30.01.2013, 19:18

Das Haus stand ganz normal zum Verkauf, auch der Fragesteller hätte es kaufen können! Hat er aber nicht! Er hat keinen Anspruch, die Sache wird so behandelt, als ob ein Aussenstehender das Haus gekauft hätte!

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