Briefkasten überfüllt

7 Antworten

wie ist das normale Verhalten eines Postboten, wenn er an einen Briefkasten kommt, der überfüllt ist

Wenn der Postbote dort schon sehr lange austrägt, es eine "gute Gegend ist" und dies bei dem Haushalt noch nie vorgekommen ist, wird er möglicherweise davon ausgehen, dass der Empfänger unbemerkt verstorben ist oder verletzt in der Wohnung und in der Nachbarschaft nachfragen, ob die was wissen, evtl. die Polizei einschalten. Ordentliche Leute leeren nämlich ihren Briefkasten und organisieren bei Ortsabwesenheit, dass dies jemand für sie übernimmt.

Wenn es ein Brennpunkt ist und die Briefe, die er überbringt überwiegend von Inkasso-Unternehmen kommen, wird er möglicherweise davon ausgehen, dass jemand sich entschlossen hat, seine Probleme durch Ignorieren zu lösen. Er wird dann die Situation eventuell Post-intern eskalieren.

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Viel geschrieben, keine Antwort auf die Frage wie mit dem Brief umgegangen wird.

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@Jamiraaa

Briefkasten nicht leeren schützt nicht vor Strafe, falls Du das meinst.

Im Normalfall geht man bei vernünftigen Leuten davon aus, dass etwas passiert sein muss, wenn der Briefkasten nicht geleert wird.

Bei Leuten, die sich der Realität versperren, kommt dennoch irgendwann der Gerichtsvollzieher, wenn sie auf Post nicht reagieren / mutwillig dafür sorgen, dass diese nicht bei Ihnen ankommt.

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@Gerneso

Was wie wo Gerichtsvollzieher? Hab ich irgendwas von unstellbaren Rechnungen gesagt? Nö. Wenn eine Privatperson jemanden was schickt (also Beispiel) sagen wir eine Angebotsbestätigung, dann haben wir unter Umständen ein "fahrlässiges Hindernis" zu dem es eben total viele Meinungen gibt, die wir heute kurz in der Uni ankratzten, aber nicht vertieften. Und ich informiere mich halt jetzt, was ein Postbote täte, wenn er in die Situation kommt. Dass du da jetzt deine Fantasie spielen lässt, ist irrelevant - es interessiert gerade null de Inhalt des Briefes, sondern der Zugang bzw die Information beim Absender, dass es nicht zugestellt werden konnte.

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@Jamiraaa
Wenn eine Privatperson jemanden was schickt (also Beispiel) sagen wir eine Angebotsbestätigung, dann haben wir unter Umständen ein "fahrlässiges Hindernis"

Ich hoffe mal sehr, dass ein guter Postbote auch mitdenkt und "nicht nur nach Vorschrift" handelt und Post dann zurück gehen lässt. Aber in unserer heutigen Gesellschaft wundert man sich wahrscheinlich gar nicht mehr darüber, warum ein Briefkasten überquillt.

Da kann scheinbar jemand wochenlang tot in der Wohnung liegen - aber Hauptsache die Post wurde umgeleitet.......

Wenn jemand nur normale Post erhält, leert der auch regelmäßig den Briefkasten, wenn er dazu in der Lage ist. Wenn der Briefkasten also überfüllt ist, ist dies nicht der Normalzustand. Ein Postbote, der die Gegend kennt, wird also hinterfragen, was los sein könnte und nicht nur die Briefe an die Absender zurück gehen lassen.

die wir heute kurz in der Uni ankratzten, aber nicht vertieften.

Na dann hoffen wir mal, dass unsere lieben Studenten sich nicht nur für Vorschriften und Regeln interessieren, sondern später im Job auch etwas mitdenken.

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@Gerneso

Aus einem Sachverhalt kann ich aber keine Theorie mache die lautet "Der Kaufvertrag ist nicht zustande gekommen, weil der Privatanbieter vielleicht tot in seiner Wohnung liegt." Es geht hier um fahrlässige Hindernisse zB das einer einfach vielleicht wirklich mal blöd ist und seinen dummen Kasten (nicht absichtlich, sondern halt warum auch immer fahrlässig) nicht leert.

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@Jamiraaa

Der Kaufvertrag ist nicht zustande gekommen, weil der Privatanbieter vielleicht tot in seiner Wohnung liegt

In Deiner Fragestellung ging es aber nicht darum, wann ein Kaufvertrag zustande kommt, sondern was das "normale Verhalten" eines Briefträgers ist, wenn er an einen überfüllten Briefkasten kommt und Post nicht einwerfen kann. Ganz allgemein gehalten.

Ich habe darauf hingewiesen, dass das Verhalten sicherlich davon abhängt, wie der Postbote die Situation einschätzt. Sieht er "Gefahr im Verzug" und informiert Nachbarn oder Polizei, weil es ihm bei diesem Haus komisch vorkommt oder informiert er die entsprechende Stelle innerhalb seiner Firma, dass die Post nicht zustellbar ist und er davon ausgeht, dass der Briefkasten mutwillig nicht geleert wird.

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@Gerneso

Ja das steht da auch nicht, weil es IRRELEVANT ist. Mein Sachverhalt hat ja zB eine Frist in der das Angebot eingegangen sein muss - die Annahme hätte auch telefonisch sein können, aber er wollte es eben per Post machen. So und dann gehts, und zwar ganz genau wie oben beschrieben, nur darum ob dann die Post als unzustellbar zurückgeht und somit der Absender darüber innerhalb von ca 2-3 Tagen (je nachdem ob es einen erneuten Zustellversuch geben könnte oder es auf normalen Postweg zurüclgeht) oder wie jemand anderes es sagte es zB 7 Tage noch gelagert wird bis es zurückgeht. Und dann könnte man daran grob sehen, ob er das Angebot - rechtzeitig - noch andersweitig annehmen kann, weil es auf dem Postweg gescheitert ist. Das aber wiederum, ist hier für das was ich im Kern wissen wollte, aber eigentlich egal. Denn die Gedanken, wie es danach weitergeht, wenn ich diese völlig nicht emotionale sachliche Information hätte.

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@Gerneso

gut zu wissen, dass ich es nicht als einziger so interpretiert hatte ;)

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@Jamiraaa
So und dann gehts, und zwar ganz genau wie oben beschrieben, nur darum ob dann die Post als unzustellbar zurückgeht und somit der Absender darüber innerhalb von ca 2-3 Tagen (je nachdem ob es einen erneuten Zustellversuch geben könnte oder es auf normalen Postweg zurüclgeht) oder wie jemand anderes es sagte es zB 7 Tage noch gelagert wird bis es zurückgeht.

Dann wäre dies eine Frage, die die Deutsche Post Dir gemäß Arbeitsrichtlinien beantworten kann.

Wenn Du hier fragst, wie ein Postbote sich verhält, wird eben berücksichtigt, dass der Postbote auch ein Mensch ist und selbständig denkt.

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Das normale Verhalten dürfte sein, dass der Bote den Brief entweder mit Gewalt doch irgendwie in den Kasten stopft oder dass er ihn auf den Kasten drauflegt. Letzteres birgt natürlich die Gefahr, dass der Brief/die Benachrichtigung vom Winde verweht wird.

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Oben steht doch "dass nicjtmal mehr eine Benachrichtigungskarte reinpasst" und es gibt auch Briefkästen, das sind Briefschlitze (zB wenn man in einem Haus mit 200 Parteien wohnt)

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Wenn du länger nicht zuhause bist kannst du bei der Post ein Formular ausfüllen und um einen eher kleinen Betrag richten sie es so ein dass sie irgendwo zwischenlagern wo du es dann abholen kannst.

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