Brief von Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Fahrerflucht.

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15 Antworten

Du solltest deiner Versicherung eine Kopie dieses Schreibens zukommen lassen. Dann wird der Versicherer auch nichts an die Anspruchstellerin zahlen. Ggfs. wird Anzeige wegen versuchten Versicherungsbetrug erstattet werden.

Du selbst kannst Anzeige wegen falscher Beschuldigung erstatten.

falsche Beschuldigung???

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Einstellung nach 170 (2) ist eine Einstellung 1. Klasse; sie bedeutet, dass der StA keinen Anhaltspunkt zur Erhebung einer Klage sieht, also es ihm am Tatverdacht mangelt.

Unter dem Strich bedeutet die Einstellung, dass du allseits "aus dem Schneider" bist.

Wenn du es genau wissen willst, welcher Sachverhalt dem Ermittlungsverfahren zugrunde lag, solltest du Einsicht in die Ermittlungsakten verlangen (§ 147 Abs. 7 StPO). Viel Hoffnung, dass gegen den Anzeigeerstatter ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung oder sogar Vortäuschung einer Straftat eröffnet wird, solltest du dir aber nicht machen.

An deiner Stelle würde ich die Sache als "erledigt" abhaken und nichts mehr machen.

"Eingestellt" heißt, dass kein Verfahren mehr kommt.

Komisch ist es aber schon.

Wenn die Versicherung nichts ausgezahlt hat, wird sie ja von Dir nichts fordern können.

Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt, da man Dir wohl nichts nachweisen kann. Wenn tatsächlich kein Unfall passiert ist und sich die Frau das alles nur ausgedacht hat, hätte ich die Gegenanzeige z. B. Verleumdung oder wie auch immer vermutlich schon direkt gemacht. Jetzt im Nachhinein wirkt das seltsam. Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch eine Versicherung auf Dich zukommt. Was haben sie gegen Dich in der Hand - ja wohl nichts. Da hast Du viel Ärger mitmachen müssen, aber ist ja scheinbar nochmal gut ausgegangen.

wenn ganz sicher keinerlei Unfall oder sonstiges stattgefunden hat würde ich zur Polizei gehen und einfach mal nachfragen. selbst wenn dabei nix rauskommen sollte, wissen die, wie mit sowas umzugehen ist. Du kannst ja auch ein Gutachten für dein Auto erstellen lassen, womit nachweisbar ist, dass das Auto in keinen Unfall verwickelt war. LG Sheza

Du bist aus dem Schneider! Nichts anderes. Soll aber wohl § 47 II OWiG bedeuten? Mehr kann man aus Deinem Vortrag nicht schliessen. Telefonier mal mit der Versicherung...

Es wurde doch eindeutig festgestellt, das du nicht an einem Unfall beteiligt warst und das Verfahren eingestellt wurde.

Also braucht deine Versicherung auch nicht zu zahlen und dementsprechend wirst du auch nicht zum Regress auffgefordert werden.

Bitte mache eine Kopie des Schreibens von der Staatsanwaltschaft und sende diese zur Versicherung, damit die auch wirklich nichts zahlen.

Es werden immer Lackspuren von den Fahrzeugen genommen und miteinander verglichen, Stimmen diese Lackspuren nicht mit den Lackspuren des geschaedigten Fahrzzeuges ueberein, dann ist der Beweis erbracht, das du nicht an dem Unfall beteiligt warst.

Wenn dir der Name der Fahrerin bekannt ist, dann kannst du sie selbstverstaendlich bei der Polizei anzeigen beispeilsweise wegen Falschaussage usw.

eingestellt ist schonmal gut. eigentlich kannst du jetzt aufhören dir sorgen zu machen. allerdings bedeutet eingestellt nicht freigesprochen. einstellung des verfahrens bedeutet "falls schuldig, geringe straftat" oder so....aber ich glaube, es gibt keinen eintrag irgendworein....

in dem Fall bedeutet es entweder nichtschuldig oder die Beweise haben zur Anklage nicht ausgereicht.

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Das steht doch da - das Verfahren wurde eingestellt. Heißt also, dass es beendet bzw. abgebrochen wurde. Also ist die Sache gegessen.

Leg die Füße hoch und hak es ab.

Das Verfahren gegen Dich wurde eingestellt, Du kriegst also keine Strafe.

Das Schreiben der Staatsanwaltschaft, solltest Du Deiner Versicherung in Kopie zur Kenntnis zusenden.

Du kannst Anzeige erstatten wg. falscher Verdächtigung (§164 StGB) evtl. auch wg. Vortäuschen einer Straftat (§145d StGB).

Vielen Dank für die Antwort. Ich wollte die Frau schon anzeigen aber die Polizisten meinten, dass das nicht möglich sei, da den Unfall angeblich ihr bekannter gesehen hat. Allerdings hat den Unfall noch eine überwachungsKamera aufgezeichnet und wahrscheinlich bin ich deswegen aus dem Schneider. Ich muss dazu sagen, dass die SachBearbeiterin sehr anti gegen mich war, hat mich sogar aus dem PolizeiGebäude geschmissen, weil sie mir unterstellt hat ich lüge.

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@Mario5610

Tja, da kannst Du es jetzt Kachelmann nachfühlen. Leider unterstellt man Frauen immer, sie würden die Normen einhalten und nicht lügen. Anzeigen kannst Du jetzt schon, kann auch sein dass die Staatsanwaltschaft von sich auch tätig wird.

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@Mario5610

Wenn du bei der Polizei rausgeworfen wurdest, bist du wahrscheinlich pampig geworden. Das lässt sich niemand gefallen.

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@DerHans

Nein, er hat wohl eher seine Untat nicht gestanden, und sich auch noch geweiger zu widersprechen. Das mag mancher Beamte nicht ...

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@WalterE

Beamte mögen es - wie andere Menschen auch - wenn man sich weigert zu widersprechen! :-))) Das sind ja dann erwünschte Ja-Sager!

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eingestellt =gestoppt, aufgehoben, also auf gut deutsch keine Strafe zu erwarten, da vermutlich nicht nachweisbar. Alles in Ordnung.

Da steht doch eindeutig, dass das Verfahren EINGESTELLT wurde. Also NICHTS passiert.

Eingestellt bedeutet man hört auf etwas zu tun. Es passiert nix mehr, die sache ist aus der Welt!

Du bist raus aus der Nummer.

Dass das Verfahren eingestellt wurde, steht doch da.

Dass solche Leute überhaupt Auto fahren dürfen...

Ja und? Rechtskunde gibts in deutschen Schulen kaum, und wenn lernt man da BGB

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