Braucht man in einer Mietwohnung eine Genehmigung für einen aufblasbaren Garten-Pool?

7 Antworten

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Diese haben sich schon bei einer Satelitenschüssel, und einem Gartenschrank aufgeregt.

Taktisch ist es einfach gut, die es mal wissen zu lassen, als ob sie einem Genehmigungsverfahren zustimen könnten. Das nimmt Ihnen die Luft raus.

Also mich hat es sehr berührt wie ein Nachbar mir erzählte:

Ich wollte sie mal besuchen kommen, da wir jetzt noch ein Kind datzu bekommen und es dann lauter werden könnte.

Da war ich baff. Erstmal will ich den Nachbarn gar nicht zu mir in die Wohnung kommnen lassen und zweitens kann er doch ein Kind aufnehmen. Aber daß er mir das Gefühl gab meine mögliche Situation mit in Bedacht gezogen zu haben, dafür bekommt er Respekt.

Denn was wollen die Nachbarn machen. Einen Gummipool verhindern? Sag denen es könnte etwas lauter werden. Und das wolltest du Ihnen schon mal sagen.

Damit ist dann der Ärger minimiert.

Ähm viel Spaß! Und springt rein ins Vergnügen!

Eine bauliche Veränderung wäre, wenn ihr einen Pool ausheben würdet. Der aufblasbare Pool kommt ja wieder weg. Wenn das ein Garten ist, der nur von euch alleine genutzt wird, dann würde ich das so betrachten, als wenn ich da Gartenmöbel aufstelle.

Hi. Wenn Ihr kein Fundament aus Beton für Euern Pool gießt, ist das keine bauliche Veränderung! Ich nehme an, Ihr stellt das Ding auf eine Wiese. Die können maximal verlangen, dass Ihr den Rasen neu einsäht, falls er nicht mehr von alleine nachwachsen sollte. Der Pool ist doch sowieso keine feste Installation, weil ohne Bodenanker und Leiter und wird am Ende der Saison wieder eingepackt.... Das sollte genauso behandelt werden wie ein Kinderplanschbecken. Und das darf man im eigenen Garten. LG

Ein Pool darf im Garten einer Mietwohnung nicht einfach aufgestellt werden. Es handelt sich in diesem Fall nicht um einen "eigenen" Garten.

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@Terrorpinguin

Natürlich, wenn der Garten zu dieser einen Wohnung gehört und im Mietvertrag steht.

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@derrolf

Aber nicht, wenn nur ein Nutzungsrecht drin steht...

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@XtraDry

Verstehe ich nicht, was braucht man denn sonst? Die Wohnung gehört doch doch auch dem Vermieter, da darf man doch auch drin wohnen:-)

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@derrolf

Die Wohnung hat man auch gemietet und nicht "nur" ein Nutzungsrecht vereinbart. Der Unterschied liegt eben vor allem darin, was für Veränderungen man vornehmen darf und wie in welchem Zeitraum genutzt werden darf. Bei einem Nutzungrecht darf der Vermieter Nutzungszeiten und Nutzungsregeln vorgeben, bei einer Mietsache nicht...

In diesem Fall ist das relativ unerheblich, aber ein Pool schädigt nunmal den Rasen, was bei einer Anmietung des Gartens eher hinzunehmen wäre, als bei reiner Nutzung. Bei einem reinen Nutzungsrecht müsste man wohl davon ausgehen, dass der Pool auf Verlangen des Vermieters nach jeder Nutzung wieder abgebaut werden müsste. Und bevor das Argument kommt, dass das ja nicht geht: Wenn das nicht geht, ist es ja wohl doch als bauliche Veränderung anzusehen...

Der Unterschied wird im WEG-Recht wesentlich deutlicher, denn da darf der Eigentümer quasi alles und der mitbenutzende Eigentümer quasi nichts...

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Also der Garten gehört ja rein rechtlich unserem Vermieter, aber nur wir habe das Recht ihn zu nutzen...

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@Bieweryorki1

Hey. Ich muss mal sagen, daß das ein Problem sein könnte, wenn der Garten nicht im Mietvertrag steht. Dann seid auf des Vermieters Gunst angewiesen. Ich würde das Ding aber trotzdem aufstellen und erst abbauen, wenn er es beanstandet. Stellt Euch doof, es ist Sommer und +30° und die armen Kinderchen....

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