Blutplasmaspende trotz regelmäßigem haschischkonsum?

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4 Antworten

Die Frage wurde hier bereits des Öfteren erörtert. Mach Dir keinen Kopf. Der Empfänger eines Teils Deines Blutplasmas wird weder breit noch high oder gar stoned. Von Deinen 7 Litern wird Dir konkret wie viel abgezapft? Und wie viel aktives THC könnte da noch drin sein? Wie viel THC-Abbauprodukte?

Dein wöchentlicher Nebenverdienst sei Dir gegönnt. Wer so ehrlich ist wie Du und sich um die Gesundheit seiner Mitmenschen derart sorgt, der sollte permanent entlohnt werden. Meinetwegen auch ohne Blutspende.

Hilfreich im weiteren Zusammenhang ist u.U. bei Wikipedia den Begriff: "Endocannabinoidsystem" nachzulesen...

Danke dir für die humane Antwort. Also muss ich mir auch um rechtliche Konsequenzen keine Sorge machen?

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@jakobinus

Nein. Wenn Du in der "Spende-Station" nicht mit Deinem Hobby hausieren gehst, auf gar keinen Fall.

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Ich habe zwar keine Antwort auf die Frage, möchte hier aber eins klarstellen: absolut jede Plasmaspende wird überprüft! Ich selbst wurde schon zwei mal für je 2 Wochen gesperrt, weil ich an Eiweiß mangelte, was die nur durch mein Plasma herausgefunden haben. Also nichts da mit "auf Ehrlichkeit verlassen". Wäre auch bescheuert wenn nur Stichprobenartig untersucht werden würde und es beim Unfall nachher hieße: "Oh, sie sind jetzt HIV positiv".

Also so weit ich weiß, wird das Plasma sowieso noch einmal nachkontrolliert! Ich war selbst eine lange zeit spenden und kann mir nicht vorstellen, dass sie den leuten nur vertrauen und alles glauben! Nach Rückfragen erklärten sie mir, dass sie gesetzliche Vorschrifen haben, alles nocheinmal zu kontrollieren. Da es sicherlich leute gibt, die dies nur wegen dem Geld machen würden!

Also das Blutplasma wird zu 100 % nocheinmal kontrolliert!

Das wäre aber eine sehr teure Angelegenheit. Kannste vergessen, ich weiß das besser. Die Ehrlichkeit ist elementar.

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@Vampirfrau

ja klar, aber ein großes Unternehmen kann sich nicht auf Ehrlichkeit stützen, sondern auf Kontrolle! Ich habe dort den Artzt gefragt und dieser hat mir das so beantwortet!

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@tiniwini33

Weißt Du warum er das antwortet? Damit der Spender denkt, man würde merken, wenn er was genommen hat und das Spenden deshalb vor lauter Angst sein lässt. Da ich von solchen Lügen nichts halte, kann ich nur nochmal unterschreiben, dass das NICHT gestestet wird. Die Blutspendedienste sind leider auf die Richtigkeit der Angaben angewiesen, sonst wäre eine Blutkonserve unbezahlbar. Da ich in einem Labor ein und ausgehe, welches genau diese Untersuchungen macht, kann ich die Aussage machen.

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@Vampirfrau

Ich halte von solch Lügen ebenfalls nichts, um das mal klarzustellen! Also bei uns(Plasmazentrum) wird am Anfang und dann ca alle 4 Monate das Blut, und somit das Plasma, auf Krankheiten, Drogen und der gleichen kontrolliert! Wird dann wahrscheinlich verschieden gehandhabt^^

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Leider muss man den Leuten vertrauen und kann nicht alles nachprüfen. Aus diesem Grund muss man den Fragebogen ausfüllen. Könnte man darauf verzichten, man würde es tun. Außerdem kann es bei einem Dauerkiffer eher zu Kreislaufproblemen kommen. Großer Verwunderung ist mir da schon oft begegnet. Eure Denkweise falsch: Ihr schadet nicht dem Unternehmen, sondern dem, der das gespendete Produkt bekommt. Das Unternehmen muss dann ggf. den Empfänger entschädigen, aber nicht wieder gesund machen. Kiffer haben zudem oft den Bezug zur Realität verloren und geniesen kein sonderlich hohes Vertrauen. Die Last von Viren sowie Rückständen von z.B. Medikamenten und anderen Substanzen ist im Plasma übrigens höher als im Erythrozytenkonzentrat. Es ist also ein klassischer Denkfehler, wenn Menschen meinen, bei der Gabe von Blut besteht eine hohe Infektionsgefahr. Bei Plasma ist die Übertragungsgefahr viel höher. Geh doch 2 Stunden arbeiten. Ich hörte mal, dafür soll man Geld bekommen. Zumindest schadet das keinem.

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