Bleibt automatisches Licht länger an, wenn man erneut den Lichtschalter drückt?

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Das hat nichts mit dem "Schalter" zu tun, sondern mit dem sogenannten "Treppenhausautomaten" der an den Knöpfen angeschlossen ist.

Die alten mechanischen Treppenhausautomaten hatten eine Sperre. Der Knopf gibt Strom auf einen Elektromagneten der das Uhrwerk aufzieht. Würde ein Knopf klemmen oder mutwillig dauerhaft gedrückt, dann würde der Elektromagnet durchbrennen. Daher schalten die den Elektromagneten ab wenn das Uhrwerk läuft und geben es erst kurz vor Ablauf der Zeit wieder frei. Wird der Knopf dauerhaft gedrückt, zieht es das Uhrwerk immer wieder neu auf, der Magnet hat aber immer nur kurz Strom. Meistens kann man das Uhrwerk erst wieder aufziehen wenn die letzte Minute läuft. Kommt aber auf die einstellbare Mindestzeit an, denn die Restzeit wo man wieder aufziehen kann muss kürzer als die kleinste einstellbare Zeit sein.

Die modernen, elektronischen haben diese Sperre in der Regel nicht, die fangen jedes mal nach dem loslassen dens Knopfes an die Zeit komplett neu zu zählen. Nur wenige simulieren die mechanische sperre aus Kompatiblitätsgründen, kann ja sein, dass der zu ersetzende Treppenhausautomat in einer Industriesteuerung für ander Zwecke "missbraucht" wurde.

Bei einigen modernen Treppenhausautomaten kann man auch noch andere Sachen einstellen bzw. sind diese permanent vorgesehen.

Z.B. kann man bei einigen Automaten die Laufzeit durch mehrfachdrücken erhöhen. Also z.B. der Mieter im 1.OG drückt ein mal, der Mieter im 2. OG zwei mal um mehr Zeit zu kriegen in das höhere Stockwerk zu gelangen. Viele lassen sich auch durch langes drücken in den "Dauerbetrieb" schalten, dann bleibt das Licht so lange zum putzen usw. an bis man noch mal drückt (oder eine Maximalzeit von z.B. 4 Stunden abgelaufen ist)

Dann gibt es noch welche die Piepsen oder lassen kurz das Licht flackern um zu warnen, dass die Zeit bald um ist und man dann noch mal drücken kann damit das Licht nicht aus geht.

Klare Antwort: Kommt auf den verbauten Treppenhauszeitschalter an !

"Eigentlich" sind schon seit mindestens 5 Jahren nachschaltbare Schalter vorgeschrieben. Heißt: Wenn du in jeder Etage auf den Taster drückst, wird die Zeit neu gestartet. Viele Zeitschalter warnen dich auch vor dem "Lichtausgehen", indem sie das Licht etwa 1 min. vor dem Ausschalten kurz flackern lassen.

die derzeit üblichen Systeme mit Abschaltwarnung (laut Bauforschriften in mehrfamlienhäusern vorgeschrieben) sind nach der abschaltwarnung (wenn das Licht geflackert hat) durch nochmaliges drücken verlängerbar.

es gibt auch Modelle z.b. von Eltakko, die durch einen mehfachkick (weniger als 1 Sekunde Pause zwischen den Klicks) "aufpumpbar" das heißt in 30 Minutenschritten bis 2 Stunden Licht am Stück...

lg, Anna

das heißt in 30 Minutenschritten bis 2 Stunden Licht am Stück...

Kann man meistens aber auch einstellen, z.B. 1x drücken für 1 bis zwei Etagen Treppen steigen zeit, zwei mal drücken für 3 bis 4 Etagen.

So kann man dann je nachdem wie viele Etagen man treppen steigen will die Zeit anpassen. Oder alte Leute die langsammer sind können sich so extra Zeit einstellen.

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Viele Systeme schalten die Taster "tot", sobald das Flurlicht angeht. Erst nach einer voreingestellten Zeit bekommen sie wieder Strom (erkennbar am Glimmen der Schalterleuchte). Erst jetzt kann durch Betätigen des Tasters die Uhr neu gestartet werden.

Das Glimmen des Schalters zeigt Dir auch, dass es Zeit wird, die Uhr neu zu starten, bevor Du die Treppe zur nächsten Etage betrittst.

Das ist von System zu System unterschiedlich. Vielfach ist das "Nachtiggern" erst kurz vor Ende der normalen Laufzeit möglich.

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