in einem Röhrenfernseher wird ein Elektronenstrahl erzeugt.

Hinten im Hals der Bildröhre sitzt die sogenannte "Elektronenkanone". Die besteht aus einem glühenden Draht und einem Stück Blech zur Strahlformung.

Glühendes Metall schleudert Elektronen heraus. Um einen Glühfaden entsteht also eine Wolke aus Elektronen. Normalerweise gehen die Elektronen fast sofort wieder auf den Faden zurück, denn durch die Abgabe von Elektronen wird er bezogen auf die negativ geladene "Wolke" positiv geladen.

https://virtuelle-experimente.de/bilder/kanone/halbe-Anode.svg

In der Nähe des Fadens wird ein Blech positioniert das über eine Spannungsquelle noch positiver wird als der Faden. Die Elektronen werden also vom Blech noch stärker angezogen als vom Faden.

Der Trick ist, dass in dem Blech ein Loch ist. Elektronen die das Loch treffen kriegen die Kurve nicht um das Blech zu erreichen und fliegen durch das Loch durch.

Da der Bildschirm der Röhre noch viel Positiver ist (über 20000 Volt), werden die durch dads Loch ausgetretenen Elektronen weiter in Richtung Bildschirm beschleunigt. Es entsteht ein Strahl aus Elektronen, genau wie eine Lampe einen dünnen Strahl Licht durch einen mit Loch versehenen Bierdeckel erzeugt.

Dieser Strahl trifft jetzt mit hoher Geschwindigkeit auf den Schirm weil die Elektronen über ihre Flugbahn ständig von der Hochspannung beschleunigt wurden. Beim Auftreffen auf Phosphor wird diese kinetische (Bewegungs-) Energie in Licht umgewandelt. Da wo der Strahl trifft entsteht ein Leuchtpunkt.

Um die Helligkeit steuern zu können wird ein Zylinder über den Glühfaden gestülpt. Der wird negativ geladen so dass der die Elektronen zum Faden zurückdrängt. Man kann sich den wie einen Blumentopf vorstellen, je weniger er geladen ist, desto mehr Elektronen können durch das "Loch im Boden" entweichen. Mit der Spannung an diesem sogenannten Wehnelt-Zylinder kann man also die Helligkeit des Leuchtpunktes steuern.

Damit ein Bild entsteht, muss der Strahl Zeilenweise über den gesamten Bildschirm bewegt werden. Mit Ablenkspulen kann man den Strahl verbiegen. Der Strom für diese Ablenkspulen wird von Transformatoren erzeugt, einer für Vertikal und einer für Horizontal. Die werden über Transistoren (oder ganz früher Radioröhren) mit einer Frequenz angesteuert die synchron zum gesendeten Bild sein muss.

In Europa (PAL) werden vertikal ca. 50Hz benutzt damit Störungen durch das Stromnetz kein Flimmern erzeugen können. Das Bild wird also 50x pro Sekunde neu gezeichnet, also hat der Vertikaltrafo ebenfalls etwa 50Hz.

Das das Fernsehbild aus 625 Zeilen besteht, muss der Strahl pro Sekunde 625 × 25 (Halbbild) Hz = 15626 Hz in der Horizontalen "schnell" sein. Der Horizontaltrafo läuft also mit ca. 15,6 kHz.

Da man wie oben beschrieben über 20kV an Hochspannung braucht, wird ein Hochspannungsgenerator benötigt. Je höher dessen Frequenz, desto kleiner fällt der Transformator aus der dazu notwendig ist. Praktischerweise läuft der Zeilentrafo mit einer für damalige Verhältnisse sehr hohen Frequenz, also baut man in den Zeilentrafo direkt eine "dicke" Wicklung ein aus der dann die benötigte Hochspannung kommt. Da Trafos nur eine Wechselspannung erzeugen können werden Dioden nachgeschaltet die nur eine Halbwelle (nur positive Spannung) durchlassen. Damit eine "saubere" Gleichspannung entsteht braucht man einen Pufferkondensator. Der ist die Bildröhre selber, der schwarze Belag auf der Röhre ist elektrisch leitend und den, den man sieht ist Masse (Minus), im Inneren der Röhre unsichbar ist eine weitere Schicht die mit dem Zeilentrafo verbunden ist (über die Gummikappe an der Oberseite). Das Bildet einen Kondensator der die Spannung puffert und so für eine gleichmäßige Beschleunigung der Elektronen sorgt.

Und jetzt zur eigentlichen Antwort:

Die Frequenz des Zeilentrafos ist nicht hörbar, da 15,6kHz.

Es flireßt aber nur dann Strom vom Zeilentrafo in die Röhre wenn dessen Momentanspannung höher ist, als die in der Röhre gespeicherte Spannung. Das passiert immer nur in einem sehr, sehr kurzen Moment. Der ganze Annodenstrom wird auf zeitlich sehr kurze Impulse verteilt. Zwar ist dieser Annodenstrom der Röhre nicht besonders hoch, aber da die pulse so kurz sind, ist der Stroßstrom in den Pulsen sehr groß! Jedes Mal wird der Annodendraht und der Trafo von einem extrem heftigen Stromstoß durchflutet der starke magnetische Kräfte erzeugt, das Kabel und den Trafo selber im 15,6kHz Takt verbiegt.

Durch diese Impulse entstehen also Schwingungen. Da es aber "Schläge" sind, entstehen viele Frequenzen. Schlägt man mit 60 BPM (Beats per Minute) auf eine Trommel, so entsteht ja auch nicht nur ein 1Hz Ton sondern richtig viel Krach".

Um das Bild zu synchronisieren kommt übrigens ein "Sperrschwinger" zum Einsatz. Der will auf einer niedrigen Frequenz laufen, wird aber durch die Synchronimpulse des Fernsehsenders passend beschleunigt. Der wirkt wie ein Schwungrad, fehlende oder verzerrte impulse werden ausgeglichen so dass immer ein einwandfreies Bild entsteht, auch wenn das Signal in den vielen Stationen bis zum Sender und dann durch die Luft bis zur Antenne verzerrt wird. Auch schaltende Stromverbraucher, vor allem Motoren und Leuchtstoffröhren erzeugen impulse die als Sync-Impuls genommen werden können. Die werden vom Sperrschwinger ausgeregelt.

Da der Sperrschwinger aber ohne Signal langsammer läuft, pfeift ein Fernseher ohne Signal anscheinend lauter, einfach weil der jetzt nur noch etwa 13kHz "pfeift" was besser wahrgenommen wird. Auch einige Spielekonsolen (NES) und Heimcomputer (Apple II, BBC Micro) laufen langsamer als ein TV-Fernsehsignal und lassen den daran angeschlossenen Fernseher deutlicher pfeifen. Andere Systeme (z.B. C64) laufen dagegen schneller, erzeugen am Fernseher also weniger hörbares pfeifen.

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Jain

Eine "EXE" enthält den reinen Maschinencode, also die Zahlenfolgen die die CPU steuert.

Das kann man sich mit einem Assembler angucken, da werden die Maschinenbefehle in Kürzel übersetzt die ein Mensch besser lesen kann. Außerdem werden Befehle und deren Parameter getrennt sowie Sprungziele markiert. Damit kann man das Programm als Mensch lesen und nachvollziehen. Die originalsprache bzw. deren Befehle sind aber unbekannt. Variablen sind hier nur als Speicheradressen dargestellt oder höchstens "Durchnummeriert".

Ein De-Compiler versucht Code zu erzeugen der wieder zum Maschinencode führt. Früher, also vor etwa 20 jahren ging das auch ganz gut. Ein C Compiler hat die Befehle einfach nach einer Datenbank stur in Maschinensprachebefehle übersetzt. Anhand dieser Datenbank konnte man leicht die original Befehle rekonstruieren. Heutzutage wird aber sehr komplex optimiert, unnötige Befehle werden weggelassen bzw. viele Befehle werden je nachdem was die bewirken durch weniger Befehle ersetzt die in genau diesem Szenario zum gleichen Ergebnis führen.

Variablennamen können nicht "überleben", aus

Fläche = Länge * Breite;

wird höchstens

A1 = A2 * A3

Noch schlimmer, auch Formeln werden vom Compiler optimiert. Der kann zum Beispiel den Wertebereich den eine Variable annehmen kann feststellen und dann eine ganz neue Formel erfinden die mit dem begrenzten Wertebereich zum gleichen Ergebnis kommt, nur schneller. Wird das Programm geändert so dass der Wertebereich der Variablen anders ist, kommt diese Formel zu falschen Ergebnissen, der Compiler würde dann eine neue Formel erfinden. Die alte allgemein gültige Formel die der Programmierer da vor dem compilieren eingegeben hatte ist verloren, die kann man nicht mehr rekonstruieren.

Auch werden ganze Programmteile vom Compiler weg gelassen wenn die nicht ausgelöst werden. Solche Programmteile werden vor allem zum debugging benutzt. In der "Final Version" legt man mit einem #define fest, dass diese debugging Programmteile ignoriert werden als wären die gar nicht da. Das kann aber auch "aus versehen" passieren, eben wenn Wertebereiche bestimmter Variablen dazu führen, dass bestimmte Programmteile nie ausgeführt werden können und wenn der Compiler das merkt, lässt der diese Teile weg. Durch winzige Änderungen im programm können diese Programmteile später wieder mit eingebaut werden.

So erhält man vom De-Compiler immer nur "Spaghetticode" der auch noch nicht mal vollständig ist was das original Programm angeht und alle Variablen sind nur durchnummeriert.

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Dem PC selber macht das nichts aus. Tatsächlich wurden alle PCs bis etwa 1995 immer mit einem mechanischen Schalter abgeschaltet. Damals bei DOS auch "einfach so!"

Aber ab Win95 ist das anders, hier darf man den PC nicht einfach so "ausknipsen". zuerst muss man den PC herunter fahren und der meldet dann "Sie können Ihren Computer jetzt ausschalten" auf dem Bildschirm - oder der hatte bereits ATX und konnte sich selber abschalten wie es heute üblich ist.

Das Problem ist, dass Auf Massenspeichern man nicht einfach so was verändern kann. Es muß immer ein ganzer Block auf ein mal gelesen und geschrieben werden. Zum Beispiel erstellt und löscht man eine Datei. Dazu wird ein Teil des inhaltsverzeichnisses des Dateisystems gelesen und in den Speicher kopiert und die entsprechenden Änderungen im RAM gemacht. Dann wird die Stelle wo das Inhaltsverzeichnis war gelöscht und dann mit den im RAM liegenden Daten überschrieben. Fällt dabei der Strom aus, dann ist entweder das alte Inhaltsverzeichnis noch unverändert da, die neue Datei aber nicht drin und somit für den PC nicht mehr existent oder das Verzeichnis wurde bereits gelöscht aber nicht mehr neu geschrieben, dann sind alle Dateien die da drin standen nicht mehr auffindbar.

Um den Vorzubeugen haben moderne Dateisysteme wie NTFS mindestens zwei Stellen an denen die Inhaltsverzeichnisse liegen. So kann nur eines davon verloren gehen. Trotzdem muss der PC erst mal vergleichen was da jetzt stimmt und was nicht, das macht der beim nächsten Hochfahren. Nach dem Einschalten wird die Festplatte mit einem "Dirty Bit" markiert was erst nach dem herunterfahren gelöscht wird. Fährt der PC hoch und findet das Dirty Bit, weiß der, da da im Dateisystem was faul sein kann und prüft erst mal alles. Dann dauert das hochfahren viel länger. Aber je nachdem was gerade geschrieben wurde kann das trotzdem Schäden am System verursachen. So können veränderte Einstellungen die an mehreren Stellen durchgeführt werden nur "halb" gemacht worden sein und als Ergebnis funktioniert etwas nicht mehr oder nur schlecht.

Normalerweise ist "Strom aus" nicht katastrophal, aber einen gewissen Datenverlust und "verstellte Systeme" bekommt man hin und wieder dennoch. Und je öfter das passiert, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass mal was schlimmes passiert. Gerade wenn ein update läuft wird es gefährlich!

Auf jeden Fall mal einen Elektriker holen, denn normal ist das nicht, schlechte Elektrik kann sogar zum Brand führen, also einer viel größeren Gefahr für Hab und Gut bzw. Leben!

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Das ist ein "EMV" problem. EMV = ElektroMagnetische Verträglichkeit, früher "Funkstörung" genannt.

Jeder elektrische Schaltvorgang erzeugt Funkwellen. Deswegen heißt das ja auch "Funk", das hat was mit dem Schaltfunken im Schalter zu tun. Die ersten Funkübertragungen wurden durch erzeugen von kräftigen Funken (Blitzen) erzeugt.

Ein EMV konformes Gerät (Teil der CE Zertifizierung) muss

  1. Funkstörungen bis zu einer bestimmten Stärke aushalten können
  2. Darf keine Funkstörungen über eine bestimmte Stärke abgeben.

Entweder sendet der Ventilator besonders starke Störungen aus (2) oder der Monitor ist aus irgend einem Grunde empfindlicher als er sein sollte (1).

Entweder einen neuen Ventilator kaufen oder selber entstören. Zum selber entstören kann man Filter kaufen die man einfach zwischen Stecker und Dose steckt. Es gibt auch Steckdosenleisten mit eingebautem Filter, die kann man u.A. auch im Baumarkt kaufen.

Sinnvoll wäre es, eine Blitzschutzleiste mit Filter für den PC zu kaufen und den PC samt Zubehör da einstecken. Dann hast Du nicht nur Dein Problem gelöst sondern schützt Deinen PC auch vor Schäden und Fehlfunktionen durch Blitzschlag und Funkstörungen. Nicht nur Dein Monitor kann verwirrt werden so dass er eine deutliche Fehlfunktion hat, auch Dein PC kann sich "verrechnen" was dann zu Abstürzen oder anderen Fehlfunktionen führt wenn das Betriebssystem das nicht gerade erkennt und eingreift. Falls der PC per LAN am Router hängt, am besten eine Leiste nehmen die auch Ethernet schützt. Gerade über den Router kann bei Blitzschlag viel zerstörerische Energie an den PC geleitet werden.

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Das "Finden" des Teilnehmers ist natürlich ein Problem, also rausfinden wohin der Anruf geleitet werden muss.

Das Handy überwacht ständig wie stark die Signale von umliegenden Handymasten ist. Es funkt dann den "stärksten" Mast an und fragt ob der noch einen Platz frei hat. Wenn ja, meldet sich das Handy dort an und wenn es das noch kann beim alten Mast ab. Jeder Mast gehört zu einer Region in der ein Server steht der sich in einer Datenbank merkt, welches Handy in dieser Region angemeldet ist. In der Datenbank steht auch drin, wann das Handy sich das letzte mal gemeldet hat. Ist die Zeit zu lange her, fragt der Server den Mast ob das Handy noch da ist. Der Mast "pingt" dann das Handy an und meldet ob es antwortet oder nicht. Hat sich das Handy zu lange nicht mehr gemeldet und reagiert nicht auf den ping (Aus oder außer Reichweite) wird der Eintrag aus der Datenbank "gelöscht".

Beim A und B-netz gab es 4 Zonen mit unterschiedlicher Vorwahl. Wollte man jemanden anrufen, so musste man die Vorwahl der Zone in der sich der Teilnehmer aufhielt kennen oder ausprobieren.

Beim C-Netz (nennt man jetzt 1. Generation, also 1G) das bis 2001 aktiv war, brauchte man nicht mehr zu wissen wo sich der Teilnehmer befindet. Hier wird der Anruf an die Zone geleitet von der man aus anruft. Beim Festnetz hat dann die selbe Vorwahl "0161" direkt die nächste C-Netz Einrichtung angerufen so wie "110" die nächste Polizeidienststelle anruft. Der Zuständige Server hat dann in seine Datenbank geguckt und dann wenn er die Nummer gemeldet hatte das Gespräch direkt an den Handymast des Teilnehmers geschaltet. Kennt der die Nummer nicht, hat er über eigene Datenleitungen zu den anderen Servern der Reihe nach alle anderen Server gefragt ob die das Handy gemeldet haben. Wurde der Teilnehmer gefunden dann wurde eine Verbindung in diese Zone gewählt und das Gespräch so in diese Zone geschaltet. Da wurde dann wieder geprüft welcher Mast zuständig ist und der Anruf da drauf geschaltet.

Damals waren Computer noch sehr langsam, konnten sich nur wenige Telefonnummern im RAM merken und Datenverbindungen waren sehr langsam. Deswegen musste der Teilnehmer aufwändig gesucht werden, kein Server hätte sich merken können wer wo gerade ist, zum einen wegen dem Speicherplatz im RAM, zum anderen wegen der Datenflut um alle Datenbanken aktuell zu halten. Als das C-netz raus kam hatte ein gewöhnlicher Computer gerade mal 16kB an RAM! Auch bei Servern sah es nicht so viel besser aus.

Auch das D-Netz (bzw. E-Netz) fing ähnlich an, da waren die Computer aber schon so Leistungsfähig, dass die sich schon gefundene Teilnehmer merken konnten. Wurde der wieder angerufen, wusste das netz wo als erstes zu suchen war. Später waren die Server dann so weit, dass die sich jeden Teilnehmer merken konnten und die Datenverbindunegn so schnell, dass es nur Minuten dauerte bis der Standort von jedem Teilnehmer jedem Server in jeder Zone bekannt ist. Am Anfang dieses jahrhunderts merkte man das weil man nach dem wählen meistens nur wenige Sekunden warten musste, oft aber auch bis zu einer Minute, je nachdem ob der Teilnehmer "stationär" ist oder mit Auto bzw. Zug schnell unterwegs ist.

Heutzutage wird jede Handy An- und Ummeldung an den Masten praktisch sofort an das ganze System übertragen. Auch haben die Masten selber eine Datenbank aller Teilnehmer, "zentrale Server" die für mehrere Masten in einer Zone zuständig sind gibt es praktisch nicht mehr.

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Erst mal herausfinden ob das der NES oder der Fernseher ist. Kannst Du den NES mal an einen anderen Fernseher anschließen?

Im NES erzeugt der Videochip RGB Signale, daraus wird dann FBAS erzeugt. Damals gab es fast keine Fernseher die RGB verarbeiten konnten. Auch Fernsehstudios haben seltenst mit RGB gearbeitet!

BAS (Bild Austast Synchronsignal) ist das "Ur-Fernsehsignal" für S/W Fernseher. Damit man alte Fernseher weiter betreiben konnte wurde bei der Farbeinführung zwei für den S/W Fernseher "unsichtbare" Signale hinzugemischt aus denen der Fernseher dann wieder RGB für eine Farbbildanzeige herstellen kann, das nennt man FBAS, F für Farbe.

Bei Dir geht jetzt entweder etwas Schief bei der Herstellung und hineinmischen der beiden Farbsignale ins BAS oder der Fernseher/Monitor erkennt die nicht mehr.

Das kann man von einem echten Radio- und Fernsehtechniker reparieren lassen. Nur dürfte das viel zu teuer sein und der Beruf ist ja schon lange ausgestorben.

Kannst Du aber halbwegs gut löten oder kennst jemanden, dann kannst Du einen RGB umbau machen. Die RGB Signale sind im NES ja drin und moderne Fernseher können praktisch alle RGB. Da muss man nur diese Signale aus dem NES anzapfen und dann hast Du nicht nur die Farbe wieder sondern kräftigere Farben und ein viel schärferes Bild! Anleitungen für NES RGB Umbauten gibt es viele im Netz.

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Ein Elektromotor hat Nennspannung und Nenndrehzahl.

Wenn sich ein Motor dreht, wird er gleichzeitig zum Generator, erzeugt eine gegenspannung. Bei Nenndrehzahl ist die Gegenspannung genau so hoch wie die Nennspannung. Tatsächlich kann die Nenndrehzahl bei Nennspannung nie erreicht werden da dann der Strom "0" wäre und es ja Verluste alleine durch Reibung gibt.

D.H. Drehzahl messen und Spannung so lange hoch drehen bis die gewünschte Leerlaufdrehzahl erreicht ist.

Der Nennstrom ist der maximalstrom den der Motor verkraftet ohne zu überhitzen. Der wird natürlich bei weit unter Nenndrehzahl gezogen. zum anlaufen aus dem Stillstand braucht ein motor viel mehr als den nennstrom.

Also einfach herausfinden kann man da nichts. Da muss man schon wissen für welche Drehzahlen das Ding (maximal) gedacht ist (Lager) und wie heiß der innen werden darf.

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Einen guten Laptop kann man damit so etwa 8 Stunden betreiben. Für Internet braucht man dann natürlich noch mehr Strom (Router usw.). Also kann man damit einen ganzen Arbeitstag bestreiten.

Nimmt man aber die Gesamtenergie, dann gehören da ja auch Waren und Konsumgüter dazu. Auch das Wasser aus dem Hahn hat Energie verbraucht, in Wasserwerk und Pumpstationen - Abwasserreinigung kostet auch wieder Energie. Und dann Personentransport (ÖPNV oder eigenes Auto), Nahrungsmittel (Traktoren, LKW transporte, Fabrikverarbeitung, Verpackung, Supermarktkühlung/beleuchtung) und vieles, vieles mehr.

Mit 300Wh pro Tag kommt noch nicht mal ein Chinesischer Bergbauer der im Hinterland in einer einfachen Holzhütte in Armut lebt zurecht.

Als es noch Glühbirnen gab betrug der Anteil an Licht gerade mal 1% des Gesamtenergieverbrauchs eines durchschnittlichen Deutschen. Und das Glühbirnenverbot soll da die Welt retten! LOL!

Ich habe das noch nicht recherchiert, aber ich denke mal, dass alleine für den Informationskonsum einer Person die 300Wh pro Tag zu einem guten teil aufgebraucht werden, also Anteilig die ganzen Server, Handymasten, DSL infrastruktur usw. die dazu nötig sind.

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Am billigsten ist es, einen "Amazon Dash Button" zu benutzen. Dazu braucht man aber eine Firewall die dann das "Hier will jemand was kaufen" das zu Amazon geschickt wird abfängt und entsprechend umleitet oder einen anderen Vorgang auslöst. Das kann man mit einem Raspberry machen. Der Button wird ja überwiegend von Amazon bezahlt weil die hoffen, dass Du damit fleißig bei denen Käufe tätigst.

Alternativ nach "ESP8266 Türklingel" oder "ESP32 Türklingel" suchen. Das sind "Chinesische Mikrocontroller" mit eingebautem WLAN die sich wie ein Arduino programmieren lassen. Da dann der Anleitung folgen. Keine Angst, da muss man noch nicht mal löten. Versorgen kann man das über ein Handyladegerät und die Hardware die ja nur noch aus einem Taster besteht kann man mit Jumperkabeln anstöpseln. Als taster dann natürlich irgendeinen größeren Aufputz Klingelknopf verwenden oder gleich einen Lichttaster in dessen Gehäuse massig Platz ist. Was beim draufdrücken passiert hängt dann davon ab was der Autor der Bauanleitung gemacht hat. Es gibt genug Projekte wo dann eine Benachrichtigung auf dem handy erfolgt. Den ESP32 gibt es sogar für unter €20 mit Kamera und SD Slot, der ist auch stark genug für Gesichtserkennung und Aufzeicnung auf SD-karte sowie liveübertragung per WLAN.

Wenn Du sowieso vor hast Hausautomatisierung anzuschaffen, dann nimm Homematik, da gibt es auch klingeltaster die dann der Hausautomatisierungs APP bescheid sagen.

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WLAN und Bluetooth sind frei verwendbar. Da braucht man keine Lizenz.

Was Du aber brauchst ist eine Konformitätserklärung. Die kannst Du selber abgeben, stehst aber dann für alle Probleme gerade.

Da Du ein Modul verbaust, kannst Du die Konformitätserklärung vom Hersteller übernehmen. Ich habe zwar schon länger nicht mehr geguckt, aber so weit ich weiß gibt es für den ESP32 keine die hier in Deutschland bzw. in der EU gültig ist!

Was das Internet angeht brauchst Du MAC Adressen für Deine Geräte, die musst Du gegen Gebühr beantragen.

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Da "missbraucht" jemand Deine Telefonnummer. Heutzutage gehen ja die wenigsten ran bei unterdrückter Nummer und bei der echten Nummer blockiert jeder sofort nach dem ersten Anruf die Nummer. Damit die Betrugs Callcenter frei weiter anrufen können, betreiben die "ID Spoofing". Die angezeigte Nummer hat nichts mit dem Verbindungsaufbau zu tun, da kann man mit einem trick alles eintragen was man will. So rufen Betrüger gerne alte Leute an und lassen das Telefon "110" als Anrufer anzeigen. Dann behaupten die, sie währen von der Polizei und die Opis und Omis glauben denen, denn 110 muss ja die Polizei sein. Dass die Polizei gar nicht von 110 aus anrufen kann, das wissen die Opis und Omis ja nicht.

Seit etwa letztes Jahr ist es bei den Betrugsanrufen "standard" eine beliebige Nummer im gleichen Ort aus dem telefonbuch heraus zu suchen und anzuzeigen. Der Anruf kommt dann natürlich aus Callcentern aus Indien, Türkei oder andren Ländern. Der angerufene denkt dann, der Anruf käme aus der eigenen Umgebung und geht ran.

Oder der angerufene war nicht da und sieht die Nummer auf dem Display und drückt Rückruf. Der Anruf landet dann natürlich bei Dir.

Machen kannst Du dagegen nichts, außer eine neue Nummer beantragen - und die kann dann später genau so gut missbraucht werden.

Am besten sagst Du den Leuten, dass da ein Betrüger angerufen hat der die Nummer gefälscht hat, sie also vorsichtig sein müssen, der Betrüger kann jederzeit wieder unter einer anderen Nummer anrufen!

Ein Freund von mir war sauer, dass die Polizei nichts tut obwohl der ja die Telefonnummer des Betrügers aufgeschrieben hatte. Der war fest der Meinung, die angezeigte Nummer kann nicht gefälscht werden und die Polizei könnte leicht die Adresse des Betrügers ermitteln. Danach habe ich fast ein Jahr lang immer wenn ich den angerufen habe meine Nummer gefälscht.

Nummer der Pressestelle des Bundestags: "Hallo, Hier ist Deine Kanzlerin, ..." (Ich bin männlich)

1234567890: "Hier spricht die Weltraumpolizei!"

089 32168: "Hier ist die Rosie..."

Kennt ihr das noch, Spider Murphy Gang, "in München steht ein Hofbräuhaus, .... Ja, Rosie hat ein Telefon, Auch ich hab' ihre Nummer schon, Unter zwounddreißig sechzehn acht Herrscht Konjunktur die ganze Nacht...."?

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Das Symbol bedeutet, dass Deine Telefongespräche über das WLAN laufen.

Heutzutage laufen Telefongespräche über das Internet. Daher bieten fast alle Provider an über das WLAN zu telefonieren. Das entlastet zum einen das Netz des Providers, aber das hat auch für den kunden Vorteile, die Verfügbarkeit ist höher und auch die Gesprächsqualität.

Das Handy misst zwischendurch wie gut das WLAN ist, also Verzögerung und Datenrate die zur Verfügung steht und entscheidet dann ob es per WLAN oder GSM telefoniert. Es wird natürlich das genommen, was besser ist.

Es gibt nur dann Probleme, wenn WLAN zwischendurch mitten im Anruf "schwächelt", das Gespräch kann (derzeit) nicht hin- und herschalten. Auch wenn man telefonierend das Haus (bzw. den WLAN Bereich) verlässt reißt dann das Gespräch ab.

Ansonsten hat man eigentlich nur Vorteile. Ein- und Ausschalten kann man die Funktion über die Verbindungseinstellungen des Handys.

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Die Pakete im Netzwerk haben Nummern, die Portadressen. Kommt ein Paket rein, wird nach dieser Nummer geguckt und das Paket dem Dienst übergeben der für diesen Port zuständig ist.

Der Dienst wiederum verarbeitet die Daten. Wie die Daten verarbeitet werden, hängt von dem sogenannten Potokoll ab.

Es gibt Pakete, die unaufgefordert herein kommen. Das ist vor allem der sogenannte "Ping". Der Ping-Dienst antwortet dann mit einem "pong" Paket. Pingt man einen anderen Rechner an, kann man die Zeit messen die es braucht bis das Pong zurückkommt und damit messen wie hoch die Verzögerung im Netzwerk ist.

Die meisten Dienste verarbeiten aber nur Pakete, die sie erwarten. Surft man eine Webseite mit HTTP Protokoll an, sendet der Dienst (Webbrowser an Port 80) eine Anfrage an den Server der Webseite. Der Antwortet dann mit dem Inhalt der angefragten Webseite. In jedem Paket steht drin, woher es kommt (Server IP Adresse), wer es angefragt hat (Eigene IP Adresse), die Portnummer des Dienstes (hier 80) und eine Laufende Nummer falls die Datenmenge größer ist als ein Paket und mehrere gesendet werden müssen. Daran sieht der Browser, dass die Pakete von ihm angefordert wurden und auch vom angesprochenen Server kommen, im HTTP Protokoll format sind sowie die Reihenfolge in der sie zusammengesetzt werden müssen.

Bei einem Brief sieht man den ja auch an, ob der für einen ist (Adresse), von wem der kommt (Absender) und man kann (meistens) sehen ob man den erwartet oder nicht.

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Lithium brennt, wenn es mit Luft in berührung kommt. Damit ein überlasteter Akku nicht explodiert sind da viele Sicherungen eingebaut. Gegen mechanische Beschädigungen sind die eigentlichen Akkus mehrfach eingepackt. Geht eine Ebene des Schutzes kaputt, löst auch gleich eine Sicherung aus um zu verhindern, dass der nicht mehr sichere Akku durch Benutzung explodieren kann.

Durch das herunterfallen hat sich der Akku sozusagen zu Deinem Schutz abgeschaltet.

Hängt das Handy am Netzteil, versucht es den Akku zu laden und merkt, dass der keinen Strom nehmen will. Dadurch geht es davon aus, dass der Akku voll ist.

Du brauchst also einen neuen Akku. Und bis dahin lege das Handy am besten nicht in die Nähe von etwas brennbarem falls der Akku undicht wird und Feuer fängt. Es reicht das Handy auf einen Teller zu legen.

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Wenn Du gut gesprochenes Englisch (bzw. "Amerikanisch") verstehst, dann schau mal bei "Technology Connections" rein.

https://www.youtube.com/watch?v=l4UgZBs7ZGo&list=PLv0jwu7G_DFUGEfwEl0uWduXGcRbT7Ran

Der erklärt das sehr gut! Der hat auch viele andere Videos, z.B. Videorekorder/Laserdisc Funktionsweise und wie der "Krieg der Formate" (VHS/Beta/Laserdisc) verlaufen ist und warum der so verlief.

Dann von einem Briten in den 1980ern als BBC "Channel 4" Fernsehserie, "The secret life of machines" wo u.A. der Videorekorder sehr gut mit allem drum und dran erklärt wird. Zum Beispiel demonstriert der wie man magnetische Aufzeichnungen macht in dem er einen Elektromagneten neben eine laufende Bandsäge hält und dann bastelt der ein Magnetband selber aus Klebeband und Rostpulver. Auch absolut genial wie er seine Drehbank in ein analoges Faxgerät verwandelt.

https://www.youtube.com/watch?v=KDpNQQqdSh8&list=PLByTa5duIolYRtq45Cz_GmtzfWJyA4bik

(Sry, habe die Watchlist angegeben, GF zeigt nur das erste Video. Schau Dir das am besten direkt auf YT an um die Episoden aussuchen zu können)

Aber zurück zur Frage:

Elektronen haben eine wichtige Eigenschaft ohne die stabile Atome nicht existieren könnten. Die schwirren ja auf einer Umlaufbahn um den Atomkern herum. Die Geschwindigkeit ist entscheidend, genau wie bei einer Umlaufbahn eines Modes um Planeten. Wird der Mond zu langsam stürzt er ab, wird er zu schnell, verschwindet er in den Weltraum.

Das ist bei Elektronen auch so. Durch Wärme bewegen sich die Atome, sie "kollidieren" miteinander. Bei der Kollision kommt kein Kontakt zustande, die Atome stoßen sich vorher über die Feldkräfte die die Elektronen erzeugen ab. Dabei nehmen die Elektronen aber Energie auf und werden in ihrer Umlaufbahn schneller! Also zu langsam werden die nie, aber zu schnell, das werden die sehr oft!

Wird ein Elektron zu schnell und droht aus dem Atomverbund herausgeschleudert zu werden, hat es einen "Trick" um die Energie der Bewegung los zu werden. Es "Erfindet" einfach ein Photon, dazu ist eine bestimmte Menge an Energie notwendig die das Photon dann mit nimmt.

Je mehr Energie das Elektron zu viel hat, desto mehr Energie hat das Photon. Deswegen gibt man Farben in Temperaturen (Kelvin) an. Je höher die Temperatur eines Körpers, desto heftiger die "Kollisionen" der Atome. Wie heftig ein Atom kollidiert ist eine statistische Verteilung, auch in einem heißen Körper finden auch schwache Kollisionen statt. Aber je heißer, desto heftiger die "schlimmsten" Kollisionen. So entstehen Photonen mit geringer Energie bis zu Photonen mit hoher Energie entsprechend der Temperatur des Körpers.

Die geringste Energie haben Infrarote Photonen, deswegen nennt man das auch Wärmestrahlung. Die tritt ab ca. -40°C auf. Ab ca. 900K sind viele der Photonen so energiereich, dass man die als Rot gerade so wahrnehmen kann. genauer nachlesen kannst Du das unter dem Begriff "Planksches Strahlungsgesetz". Schmiede haben die Farbe in der das Metall glüht benutzt um zu wissen ob es heiß genug ist lange bevor jemand darüber nachgedacht hatte wie man Temperaturen messen kann bzw. was das überhaupt ist.

Und nach der UV-Strahlung kommt dann Röntgenstrahlung, Gammastrahlung usw.

Außer der Sonne ist nichts so heiß, dass es Röntgenstrahlung erzeugen könnte. Die Atome zerfallen vorher zu Plasma. Röntgenstrahlung erzeugt man in dem man ein Elektron sehr schnell macht und dann schlagartig abbremst. Deswegen ist Röntgenstrahlung auch als "Bremsstrahlung" bekannt.

Und genau das passiert im Fernseher. Der Elektronenstrahl trifft auf den Bildschirm!

Bei Oszilloskopen und Schwarz/Weiß Fernsehern braucht man nicht viel Energie im Elektronenstrahl, der ist langsam und schwach, es entsteht so gut wie keine Röntgenstrahlung. Bei Farbe wird der Bildschirm in drei Bereiche mit Rotem, Grünen und Blauen Phosphor unterteilt, der Strahl trifft also weniger als ⅓ der Fläche, also muss er stärker treffen um diese Fläche hell genug leuchten lassen zu können. Noch schlimmer, das Unterteilen wird mit einer Schattenmaske gemacht, die schluckt mindestens ⅘ des Strahls. Also muss der Strahl 5 bis 10 mal so stark sein um ein helles Bild zeichnen zu können (je nach Phosphorfarbe). Da der Strahl aber nicht dicker sein darf um ein scharfes Bild zu zeichnen muss er schneller sein um genug Energie zu enthalten. Während ein kleines S/W Gerät oder Oszilloskop mit max 8kV beschleunigt, beschleunigt ein kleiner Farbfernseher mit ca. 20kV, ein Großbildfernseher (oder Projektion) sogar bis 50kV!

Jetzt ist genug Energie in den Strahlelektronen um Röntgenstrahlung zu erzeugen wenn die irgendwo aufprallen. Das meiste entsteht beim Aufprall auf die Schattenmaske, die ist aus Metall und so geht die Strahlung fast nicht nach vorne sondern fast nur nach hinten. Wenn Du Dir die Röhre genau anschaust wirst Du einen dicken, schwarzen Überzug finden, das ist die Röntgenstrahlungs Abschirmung, die besteht vor allem aus Blei, deswegen die seltsame Farbe.

Was doch nach vorne geht und der Aufschlag auf die Farbschicht des Bildschirms wird vom Glas absorbiert, Farbfernsehröhren werden aus Bleihaltigem Glas gemacht. Die dennoch durchgehende Strahlung ist sehr gering, etwas weniger als die Röntgenstrahlung die man im Freien durch die Sonne abbekommt. Das alte "Fernsehen ist schädlich, geh raus zum spielen" bewirkt strahlungstechnisch genau das Gegenteil!

Noch "härtere" Strahlung muss anders erzeugt werden. Nicht nur ein Aufprall erzeugt eine Beschleunigung sondern auch eine "Kurvenfahrt". Kennt man vom Auto, fährt man schnell in eine enge Kurve, sind die Insassen einer seitlichen Beschleunigung ausgesetzt. In einem Zyklotron (Ein einfacher Teilchenbeschleuniger) rasen Elektronen mit irren Geschwindigkeiten auf einer sehr kleinen Kreisbahn. Die Querbeschleunigung die die Elektronen dabei erfahren ist so hoch, dass sogenannte "Zyklotronenstrahlung" entsteht.

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Am einfachsten ist ein "Starter Kit", das kann mit oder ohne "Bastelzeugs" also Steckbrett, LEDs, Taster, Sensoren usw. sein.

Im Starterset ist alles außer Monitor/Fernseher, Tastatur und Maus enthalten.

Mindestens brauchst Du:

  • Den Raspberry selber
  • Ein starkes USB Netzteil (Micro bei Vers 1-3, USB-C ab Version 4). Das sollte mindestens 2A haben und eine glatte Ausgangsspannung liefern. Billignetzteile vom Handy reichen oft nicht aus, zeigt der Raspberry aber an. Am besten ist ein Netzteil für ein großes Tablet bzw. ein Raspberry Netzteil.
  • Micro SD Karte, mindestens 4GB, am besten 16 GB. Mehr braucht man eigentlich nicht, da stöpselt man besser eine externe Festplatte mit ein. Damit das "Spaß" macht muss das unbedingt eine schnelle Karte sein, also "Class 10". Die im Supermarkt hängenden Class4 lassen den Raspberry deutlich langsamer und träger laufen.
  • Ein HDMI Kabel für den Fernseher/monitor. Alternativ kann man einen HDMI→VGA Konverter verwenden bzw. ein HDMI→DVI Adapterkabel. Für einen Fernsehr mit Röhre braucht man ein "Ipod AV" Kabel, aus der Klinkenbuchse kommt das analoge Videosignal. Achtung, der Raspberry 4 hat micro HDMI Anschlüsse, da braucht man fast immer ein adapterkabel auf normales HDMI.
  • Ein Gehäuse oder ein Holzbrettchen zum draufschrauben. "Nackt" läuft man Gefahr, dass der mit Metallteilen in Kontakt kommt und es einen Kurzschluss gibt.
  • Kühlkörper zum aufkleben. Nicht zwingend erforderlich, vervielfacht aber die Lebensdauer des Raspberrys, außerdem taktet der nicht wegen überhitzung runter wenn man da viel Rechenleistung abruft. Es gibt Gehäuse mit Lüfter, muss aber für normalen "Bastel und Spielbetrieb" nicht sein.
  • Tastatur, Maus, Fernseher/Monitor. Ab Rpi 3 gibt es eingebautes Bluetooth, da muss man aber erst mal das pairing machen, braucht also irgendeinen Zugang bevor man das nutzen kann. BT Maus kann man anmelden wenn man eine normale Tastatur hat, also mit Kabel oder eigenem Funkdongle.
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Der FPGA selber braucht keinen Takt, den braucht man nur um seine "simulierte" Schaltung synchron zu halten. Der angegebene Takt gilt für die Zeit die ein Gatter braucht, schaltet man mehrere hintereinander braucht man ein vielfaches dieser zeit, der Takt der simulierten CPU ist also der maximale Takt des FPGAs geteilt durch die längste hintereinanderschaltung von Gattern die man hat. Hat man 9 Gatter hintereinander geschaltet, hat man in diesem Fall also nur noch 100MHz!

Das Zauberwort hier heißt "Asynchrone CPU". Das war vor 20 Jahren mal DAS Thema. Seitdem haben sich da unzählige Wissenschaftler und Privatleute mit beschäftigt und trotz Millioneninvestments ist bis heute nichts vernünftiges bei raus gekommen.

Damals habe ich mich auch damit beschäftigt. Das Problem ist die Signallaufzeit. Jedes Gatter verzögert. Teile der CPU brauchen also zwangsläufig länger als andere. Müssen die aber zusammenarbeiten, dann weiß man nicht, wann das Ergebnis gültig ist. Schlimmer noch, durch Laufzeitunterschiede der Teile die ihre Ergebnisse einem anderen Teil weiter geben, "überlegt" sich die CPU ihre Ergebnisse dauernd neu anders bis das endgültige Ergebnis anliegt. Dadurch hat man noch mehr herumschalterei und kann nicht sicher wissen, wann das Ergebnis Endgültig ist. Dadurch braucht man mehr Strom und hat entweder eine noch langsamere CPU erschaffen oder eine extrem unzuverlässige als wenn man einfach klassisch taktet.

Zudem würden die ganzen modernen Optimierungsstrategien wie Pipelines, Pre-Prediction, Multithreading usw. mit einer asynchronen CPU gar nicht funktionieren! Damit fallen die Nachteile der Asynchronen CPU noch viel stärker ins Gewicht, die Vorteile sind fast nicht existent.

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Gespeichert werden Daten als Ladungen. In der Wirkungsnähe eines Feldeffekttransistors wird eine elektrische Ladung eingeschlossen bzw. "nicht". Das elektrische Feld das von der Ladung ausgeht öffnet bzw. schließt den Transistor. Zum auslesen wird einfach geprüft, ob der Transistor leitet oder sperrt.

Der Knackpunkt ist die Ladung, das ist das einzige was sich hier verändert. Die Ladung wird durch eine Gruppe von Atomen dargestellt denen einige Elektronen fehlen und eine zweite Gruppe von Atomen um die einige Elektronen zu viel herumschwirren.

Man bewegt also Elektronen von einem Bereich in einen anderen. Aus dem ganzem Speicher werden dabei also keine Elektronen entnommen oder eingespeist. Die Summe aller Elementarteilchen ist "theoretisch" immer gleich! In der Praxis natürlich nicht, aber das gilt sowohl für das Löschen als auch für das Beschreiben, hat also nichts mit den Daten bzw. deren Menge zu tun.

Jetzt kann man sich das so vorstellen wie Münzen In Reihen und Spalten auf einem Tisch ausgelegt. Kopf=1, Zahl = 0. Wird der Tisch schwerer oder leichter je nachdem ob mehr Kopf oder Zahl oben liegt bzw. in dem man Münzen umdreht? Der unterschied ist "Null".

AAAAABBBBBEEEEEERRRRRR:

Die Ladungen enthalten Energie. Ein geladener Kondensator kann ja auch (kurz) Energie abgeben um z.B. eine LED leuchten zu lassen. Nichts ander4es, nur in mikroskopischer Größe ist auch die Speicherzelle. Und nach der Umfassenden Relativitätstheorie

spielt auch die in der Masse gespeicherte Energie eine Rolle. Dieser Effekt ist aber so gering, dass man guten Gewissens fast immer nur

schreibt. Also ja, das Gewicht ändert sich je nachdem ob mehr 1er oder 0er gespeichert sind.

AAAAABBBBBEEEEEERRRRRR:

In einem Dateisystem wird nicht wild gelöscht, dazu müsste man aktiv überschreiben was Zeit kostet und beim Flash Speicher sogar extra verschleiß. Hier wird dann einfach im Inhaltsverzeichnis eingetragen, dass die Sektoren leer sind und deren Inhalt wird dann ignoriert oder beim hinzufügen von Daten überschrieben. Deswegen gibt es ja Wiederherstellungsprogramme die Dateien nach dem löschen oder gar formatieren immer noch zurückholen können - sofern nicht neue Daten an den Platz geschrieben wurden.

D.H. durch löschen einer Datei passiert praktisch nichts auf der Speicherkarte. Durch draufkopieren einer Datei können hinterher nach Datei mehr 1er oder mehr 0er auf der Karte sein. Dadurch schwankt zwar in der theoretischen Physik das theoretische Gewicht der Karte, aber man kann nicht sagen, dass Daten aufspielen die schwerer oder leichter macht! Weder praktisch noch theoretisch!

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Was man damit aufnimmt und abspielt ist egal. Die Betriebsstunden zählen. Da man "stundenlang" Musik hört kriegt man so viel schneller mehr Stunden zusammen als beim Diktieren. Also wird das Gerät schneller verschlissen sein.

Aber wen stört es? In einigen Jahren wird das durch Alter sowiso kaputt gehen weil Plastik sich verzieht und Gummi sich über die Zeit auflöst. Also warum nicht Freude dran haben solange es geht?

man kann das später immer noch in eine Vitrine legen. Schade ist nur, wenn das gerät durch den Gebrauch nachher angefriffen aussieht oder anderweitig beschädigt wird (herunterfallen, zerkratzen, ...)

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Das klassische analoge Telefon nennt man heute POTS (Plain Old Telephone Service). Das arbeitet mit zwei Drähten. Im Leerlauf (Hörer aufgelegt) liegen da bis zu 60V Gleichspannung an. Hebt man ab, schaltet sich das telefon auf die Leitung und zieht einen kleinen Strom. Dann fällt die Spannung auf ca. 20V ab (je nach Länge der Leitung, können Meter oder Kilometer sein). Daran erkennt das Amt, das abgehoben wurde.

Der Strom fließt durch das Mikrofon (Damals Kohlemikrofon, ein durch Schall ändernder Widerstand) und der wurde per Transformator in eine relativ hohe Spannung umgewandelt. Die Sprechwechselspannung wird dann auf die Leitung drauf gelegt. Spannungsänderungen auf der Leitung werden von dem selben Trafo wieder in einen Strom umgewandelt der in der Hörerkapsel landet. Durch eine Trickschaltung wird der eigene Sprechwechselstrom vom Hörer abgezogen so dass man sich kaum selber hört.

Dann gibt es Komforttelefone, die haben ein zweites Aderpaar über das digitale Daten z.B. für das Display übertragen werden.

ISDN arbeitet ganz anders und zwar rein digital, hier hat man den S₀ Bus. Das sind zwei Aderpaare, eines für Daten hin, das andere für Daten zurück. Auf beiden Drähten liegt dazu eine Spannung die das Telefon zum Betrieb braucht.

Das in dem Bild sieht nach einer Türsprechstelle aus, die arbeiten ähnlich wie POTS, sind aber rein dafür gedacht mit einem Lautsprecher an der Haustür verbunden zu werden.

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Bei Angaben in dB (Dezibel) hat man es UNGEFÄHR alle 3dB mit einer Verdopplung zu tun. 3dB mehr bedeutet also "doppelt so laut". 6dB sind doppelt×doppelt = 4× so laut, 9dB = 8× so laut usw.

Jetzt ist allerdings das Gehör ebenfalls logarithmisch und wirkt dem entgegen, also sind 3dB mehr nicht mehr doppelt so laut was die Ohren angeht. Bei 3dB verdoppelt sich aber die Reichweite in der man den Krach noch hören kann. 3dB mehr heißt also es dröhnt doppelt so weit durch Wohnung bzw. Haus, auch wenn es vom Höreindruck kaum mehr ist.

D.h. sitzt man daneben, spielt das kaum eine Rolle ob 3dB mehr, möchte man aber ungestört sein, muss man doppelt so weit weg gehen! Auch bei Unterhaltungen muss man sich doppelt so stark anstrengen um 3dB lauter zu sprechen wenn das Gespräch in der Nähe des Gerätes stattfindet. Kurzzeitig kein Problem, auf längere Zeit mehr als lästig.

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Das ist die Hintergrundbeleuchtung des Monitors. Der Monitor wird noch so alt sein, dass der Kaltkathodenröhren zur Beleuchtung verwendet.

Damit der schnell an geht, werden die Röhren in den ersten paar Sekunden sozusagen Überlastet damit die schnell warm werden und sofort viel Licht abgeben. Schaltet die Elektronik dann auf Normalbetrieb versagen entweder die Röhren oder die Elektronik, die Röhren glimmen nur noch.

Man kann die Röhren und deren Steuerelektronik austauschen - man sollte das auch immer zusammen machen - das kostet aber mehr als einen neuen Monitor zu kaufen. Auch die Ersatzteile kosten mehr als ein gebrauchter, kaum benutzter Monitor bei Ebay.

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Das ist ein bekanntes Problem, das ist nicht der Hersteller vom TV schuld sondern Youtube & Co ändern dauernd die DRM Verschlüsselung. Und das müssen die machen da die sonst von Sony Music, RIAA, Gema & Co wegen "Piraterie" verklagt werden. Denn immer wenn zu viele Downloadtools verfügbar sind, müssen die was ändern um illegale Downloads zu verhindern - und dann funktioniert der Smart-TV nicht mehr damit.

Die erste Zeit bekommt man für seinen Fernseher Updates die man einspielen kann um das Problem zu beheben. Aber je billiger der TV, desto seltener die Updates und je schneller werden neue Updates eingestellt.

Also schau mal nach Updates, nach jeder Umstellung dauert es natürlich eine gewisse Zeit bis das Update kommt. Und wird zu viel umgestellt, ist das System im fernseher Grundsätzlich nicht mehr in der Lage YT zu nutzen und mit einem einfachen Update wäre das nicht getan. Dann entfällt die Funktion.

Klar kann man zurückgeben wegen "Zugesicherte Eigenschaft fehlt". Ist das Gerät aber älter, dann wird es schwierig. Die Herstellre werden sich gegen Rückgabe wehren, es ist normal, dass YT Funktionen irgendwann aufhören zu funktionieren.

Das beste ist, einen nicht-Smart TV zu kaufen und da dann einen Raspberry Pi mit LibreElec anzuschließen. Ändert sich mal wieder das DRM von YouTube, dauert es in der Regel höchstens 2 Wochen bis ein Update kommt. Und die Updates werden nie eingestellt!

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Es gibt Bücher wie man Spiele programmiert. Das hat sich mit der technischen Entwicklung der Computer sehr stark geändert!

Früher hatte man die Klassische Spieleschleife. Da wurden alle Aufgaben nacheinander erledigt während der Bildschirm das Bild gezeichnet hatte. Also abfragen des Joysticks, Kollisionserkennungen, Ton der Musik halten oder auf nächsten umschalten, bewegung der Sprites (Spielfiguren), scrollen des Bildschirms, sonstige Berechnungen z.B. Computergegner. Damit war eine Schleife genau 1/25 Sekunde in Europa (PAL) oder 1/30 Sekunde in den USA (NTSC) lang. Das merkt man bei einigen Spielen deutlich, in den USA rennt der Sonic auf der SEGA Konsole schneller als in Europa. Bei dem ist die Schrittweite der Bewegungen pro Schleifendurchlauf nicht angepasst worden.

Bei PCs hat man es mit den unterschiedlichsten Taktraten zu tun, je nach Prozessor läuft der Code auch noch pro Takt schneller oder langsammer. Bei DOS vor dem Ppentium mit seinen Pipelines war das alles relativ egal, hier machte man seine Spieleschleife an der Anzahl der Befehle fest und zählte die "CPU ticks" um die vergangene Zeit zu wissen für Verzögerungsschleifen.

Beim Pentium macht sich die unterschiedliche Laufzeit der Programme schnell bemerkbar, man bekommt hier variable zeiten beim Durchlauf der Schleife. Passt man hier die Schrittweite von Bewegungen nicht an, wird es hakelig zu steuern und alles wirkt seltsam. Steuerte früher ein Spiel noch die Hardware des PCs selber kommen seit Win95 treiber hinzu die unbekannte und variable Verzögerungen erzeugen sowie bugs enthalten können.

Heute kommt noch hinzu, dass Darstellung von der GPU unabhängig gemacht ist und durch Multitreading auch Programmteile unabhängig schnell voneinander laufen. Da ist es sehr schwierig alles im Spiel im Einklang zu halten und Aussetzer/Hakeln in der Steuerung bei Engpässen zu vermeiden. Ohne eine Spiele Engine die das alles im Einklang hält ist es heutzutage unmöglich, ein Spiel zu schreiben das komplexer ist als Minesweeper.

Das ist alles so komplex geworden, das muß man studieren. Entweder an der Uni oder im Selbststudium durch fachliteratur.

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Das ist nur schädlich, wenn da keine ordentliche Elektronik zum Laden drin ist. Da ein Chip zum laden eines LiPo Akkus heutzutage spottbillig ist, kann da nichts passieren, der Chip stoppt das Laden wenn der Akku voll ist.

Tatsächlich schadet jede Ladungsbewegung dem Lithium Akku, ist das Gerät die ganze Zeit angeschlossen, wird der Eigenbedarf aus dem Ladenetzteil versorgt und nicht aus dem Akku. Je tiefer entladen wird, desto mehr "verschleiß" gibt es

So hält der Akku am längsten: das Gerät nur von der Ladeschale nehmen wenn man es braucht oder mitnimmt und dann sobald man fertig ist bzw. wieder da ist wieder auf die Ladeschale legen.

Alles andere was immer gesagt wird gilt nur für andere Akkutypen und das meiste schon seit ca. 70 Jahren sowieso nicht mehr.

Also Handy und Laptop immer am Ladekabel lassen, es sei denn das Kabel stört bei Benutzung oder man nimmt das Gerät mit. Ist unterwegs eine Steckdose vorhanden und kein Aufwand, sofort einstecken und laden lassen. Kommt man zurück, sofort wieder anstöpseln und dran lassen.

Das "immer leer machen vor dem Aufladen" wegen memoryeffekt ist ein Mythos. Der stammt aus der Zeit der Bierfaßgroßen NiCD Industriebatterien. Die im Haushalt gebräuchlichen Akkus hatten das noch nie! Zwar gab es bei NiCD das Phänomen, dass die abrufbare Leistung sinkt wenn man die immer wieder sofort auflädt, aber durch ein mal ganz entladen ist das "repariert" - Im Gegensatz zu den Bierfaßgroßen Zellen von vor 100 Jahren.

Bei Lithium ganz zu entladen ist genau so sinnvoll wie mit dem Auto immer um die Tanke herum zu fahren bis der Tank ganz leer ist vor dem tanken. Das schadet dem Auto (Verschleiß) und verschwendet nur deine Zeit, Geld (Energiekosten) und geht auf Deinen Komfort. Sofortiges Nachladen und eingesteckt lassen hat bei Lithium sogar Vorteile, es mindert den Verschleiß!

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Bei vielen Laptops gibt es verschiedene Ladegeräte. Ein starkes für "normal" und ein kleines für Unterwegs bzw. eine Zigarettenanzünderversion.

Wird das starke netzteil erkannt, dann lädt der Akku immer, außer es wird besonders viel Strom verbraucht. Z.B. Gaming, starke 3D Grafikkarte kann das Laden verhindern.

Beim Reisenetzteil kann der Akku nur geladen werden, wenn der laptop aus ist oder im Stand-By ist (Deckel zu).

Hat man ein "universalnetzteil" dran was nicht erkannt wird oder da ist was kaputt was verhindert, dass der Laptop "das große Netzteil" erkennt, dann geht der vom Reisenetzteil aus und dementsprechend lädt der Akku im Normalbetrieb nicht mehr.

IBM/Lenovo sind damals sogar hingegangen, dass der Akku mit Fremdnetzteil gar nicht geladen werden kann. Das gab dann viele Proteste und die modernen Lenovos können dann nur laden oder benutzt werden, nicht beides. Das machen jetzt auch viele andere Hersteller.

Schau Dir mal den Stecker an ob da was beschädigt ist. Meistens gibt es drei Kontakte, zwei für Strom, einer für die Ladegerättypenerkennung. der für die Signalleitung ist meistens kleiner und "fimschiger", geht leicht kaputt. Auch der viel dünnere Draht im Kabel bricht als allererstes.

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Das problem ist, irgendwo muss das Netzteil hin!

Ich nehme gerne eine Lampenschüssel für Wandmontage und setze da eine winzige LED "Birne" als E14 bzw. E27 Leuchtmittel ein. In den gesparten Platz passt dann ein Industrie Netzteil das dan die 12V für die Streifen erzeugt, die LED "Birne" sorgt dann dafür, dass die Lampe so tut als wenn die Licht spenden würde. Von der Lampe aus dann LED Streifen kleben die den Strom zur Wand leiten. Einfache Kabel sehen "doof" aus, LED-Streifen die den Strom leiten nicht!

Besonders wirkungsvoll sind LED Streifen unter dem Treppengeländer. Absolut Schattenfreie Ausleuchtung der Stufen und da blendet nichts!

Bekommst Du den Schalter nicht angezapft, kannst Du auch den ganzen Schalter verschwinden lassen (totlegen) und an seiner Stelle einen batteriebetriebenen Funkschalter für Heimautomatisierung einsetzen. Der dazugehörige Aktor hängt dann irgendwo - z.B. im Speicher darüber oder im nebenzimmer - an Dauerstrom und schaltet das LED Netzteil.

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Das ist der tiefere Sinn eines Computers - der rechnet was aus!

In einem Computer ist alles pure Mathematik. Wenn man das vermeiden möchte, muss man ein Stück Holz nehmen, aber keinen Computer.

Die Zahlendarstellung DEZ/HEX/OCT/BIN ist sehr wichtig. Zum einen muss man prüfen können, ob der DEZ Zahlenraum ausreicht wenn man einen bestimmten Datentyp verwendet und ob die Genauigkeit bei Fließkomma passt.

Zum anderen kann man Daten durch logische Manipulation schnell und effizient verarbeiten. So bekommt man z.B. eine Variable in der jeder Knopf des Gamecontrollers als einzelnes Bit dargestellt ist. Schon bei 4 Knöpfen hat man bereits 16 mögliche Zustände die man entweder aufwändig durch (≤)16 abfragen auseinanderdröselt oder man schaut sich per UND Verknüpfung an ob ein bestimmtes Bit an ist oder nicht um darauf zu reagieren.

Oder man möchte einen bestimmten Buchstaben in einem String erkennen. Jetzt gibt es aber groß- und kleinschreibung. Mit einer einfachen Maskierung kann man dann ein Bit an (ODER Maskierung) oder ausmachen (UND Maskierung) und so die groß und Kleinschreibung manipulieren. Denn Großbuchstaben haben die gleiche Bitfolge wie Kleinbuchstaben außer einem einzigen Bit das bei Kleinbuchstaben an ist.

Und dann muß man auch wissen, wie man bestimmte Mathematische Formeln in einem Programm überhaupt eingibt. Also wie z.B. werden Parameter bei der Sinusfunktion richtig übergeben (Reihenfolge), rechnet die Funktion in Grad oder in Rad? Wenn man das nicht weiß, kann man das nicht programmieren!

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Selbstverständlich! Dazu nimmt man dann entweder eine Lochrasterplatine oder entwirft eine "gedruckte Schaltung" und lässt die dann als Platine herstellen.

Die weißen Bretter nennt man "breadboard", manche sagen das nennt man so weil die wie ein Wasa Knäckebrot aussehen, aber das stimmt nicht. Der Begriff stammt sogar noch aus der Zeit als es noch gar keine Platinen gab!

Die ersten elektronischen Schaltungen wurden völlig anders gebaut als man das heute kennt. Man hat früher ein Brett oder eine Steinplatte genommen, bohrte da Löcher für die Schalter, Lampen, Anzeigeinstrumente und später Röhrensockel rein und hat dann die Bauteile wie Widerstände und Kondensatoren direkt zwichen die Anschlüsse der Bedienteile in der "Tafel" gelötet. Daher auch heute noch der Begriff der "Schalttafel". Nicht weil da Schalter drin sind sondern weil man damit früher die ganze Schaltung aufgebaut hatte.

Schaltungen ohne Tafel, also alle Teile wild aneinandergelötet nannte man gerne "Laborigel". Und eine beliebte Version davon ist das Frühstücksbrett, also das "Breadboard". Man malte den Schaltplan schön groß auf ein Blatt Papier und legte das dann auf ein Frühstücksbrettchen. An die "Knotenpunkte" steckte man dann Reißzwecken. Die waren früher oft aus Kupfer. Und an die Reißzwecken hat man dann Bauteile und Drähte genau wie im Schaltplan gelötet.

Die weißen Steckbretter zum experimentieren heißen genau deswegen "breadboard", genauer gesagt "solder less breadboard", also "Frühstücksbrett ohne löten"

Wenn Du also Projekte "verewigen" möchtest, dann benutzt Du am besten Lochrasterplatinen. Bei Amazon gibt es ein sehr schönes Set mit Stiftleisten, kontaktleisten und Schraubklemmen für einen sehr guten Preis. Im Gegensatz zu den klassichen Lochrasterplatinen sind diese Karten sehr gerade, durchkontaktiert (Keine Probleme mit Übergabe der Signale an andere Seite ohne Draht durchführung) und haben Lötstellen an den Kannten wo man Drähte zur Außenwelt oder Schalter mit dicken Pins (Pins auf Kontaktfläche liegend) anbringen kann.

Einfach die ASIN B07H94Q8P1 in die Suche bei Amazon eingeben.

Falls Du noch einen guten Lötkolben suchst der nicht teuer ist, schau Dir mal den TS100 an. Das ist eine Open Source Lötstation und die wird von den Chinesen billig gebaut. Der Clou ist, dass die eigentliche Station in den kleinen Griff integriert ist. Mit 65W (an 24V) ist das sogar eine sehr starke Lötstation die auch schnell und genau regelt. Tatsächlich ist das Teil besser als die meisten Lötstationen da das heizelement direkt in der Spitze sitzt und so noch schneller und genauer arbeitet als die meisten Stationen. Man braucht nur ein 24V Netzteil das 3A schafft, das ist heutzutage auch sehr billig. Der läuft auch mit 1,5A@12V, also auch prima unterwegs im Auto und an ≥12V Akkupack.

Man muss übrigens auch nicht den Arduino verwenden. Den Code kann man auch direkt in einen Atmel Mikrocontroller brennen und den direkt verbauen. Dazu braucht man aber ein entsprechendes Programmiergerät und ggf einen Anschluß an seiner Schaltung um den Chip zu programmieren.

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Heutzutage ist eine Linuxdistribution leichter zu handhaben als Windows - zumindest bis Win10 heraus kam. Keine Treibersuche mehr, alle wichtigen Anwendungen einfach so dabei. Macht Win10 jetzt auch, aber ohne "Aufpreis" ist da nicht wirklich viel dabei.

Mein Vater, Volksschulabschluss dann höhere Handelsschule, kann also kein Wort Englisch, hat vor 15 Jahren im Alter von 65 Jahren auf Linux umgestellt. Früher hat der mindestens 1× die Woche angerufen wegen irgendwelchen Windowskram. Irgendwas verstellt, irgendwas geht nicht usw. Seit der Linux hat ruft der nur maximal 2× im Jahr an und das dann mit Fragen bei denen ICH ins Schwitzen komme.

Also mach Dir keinen Kopp um die Konsole, mein Vater benutzt die nur wenn ich dem am Telefon buchstabiere was da reingetippt werden soll, der macht also alles "KlickiBunti" in der Grafikoberfläche. und damit meine ich nicht nur "Solitär" sondern richtige "Profi" Bildbearbeitung, Steuer/Vermieterkram, was auch immer ein Rentner im Internet so alles macht, Onlinebanking und Strategiespiele.

Möchte der was neues machen, guckt der in diversen Foren nach wie die Programme heißen die das können und probiert die selber aus.

zurück zu der Konsole:

Natürlich ist die erst mal unheimlich kompliziert. Das stammt noch aus der Zeit als man Befehle als Lochkarten eingegeben hatte oder per Fernschreiber getippt hatte. Auch im "Videoterminal" Zeitalter ging das mangels Grafik nicht anders. Bis etwa 1995 brauchte man dieses Wissen zwangsläufig, DOS arbeitet ähnlich, kann nur nicht so viel wie die Konsole von Linux - genauer gesagt UNIX was Linux in dem Punkt nachahmt.

Um Befehle - oder Programme, die meisten "befehle" sind Programme die gestartet werden - kombinieren zu können gibt es das "Pipe" Symbol. Hier kann man die Ausgabe eines Programms in ein anderes "verrohrleiten". Beispiel:

cat README.TXT | more

cat ist ein programm, das eine angegebene Datei in "standard out" (stdout) schreibt. Das landet also auf dem Bildschirm. Das | sagt, dass das gefälligst umgeleitet werden soll und zwar hier in das Programm "more". Das more nimmt dann die Ausgabe von CAT und pausiert immer dann wenn der Bildschirm voll ist und wartet auf Tastendruck.

Dann gibt es noch das >, das besagt "schreib das in eine Datei". Hier landet die Ausgabe nicht in einem weiteren programm sondern wird in eine Datei geschrieben:

cat README.TXT > HABSGELESEN.TXT

Macht in dem Zusammenhang keinen Sinn, denn das kopiert ja nur eine Textdatei in eine andere, macht aber viel Sinn wenn man irgendwas als Liste in einer Datei weiter bearbeiten will.

ls > directory.txt

erzeugt dann eine Datei in der alle Dateien aus dem aktuellen Verzeichnis aufgelistet werden. Das kann man jemanden dann per Email schicken.

Das mit dem & kann DOS nicht, DOS ist SINGLEtasking, SINGLEuser. Bei Unix/Linux braucht man aber was um mehrere Dinge an der Konsole starten zu können und nicht warten mus bis das Programm fertig ist bevor man das nächste starten kann.

ProgrammXYZ&

heißt das programm zu starten und dann sofort auf der Konsole weiter machen zu können, also weitere Aufgaben bzw. programme starten.

Das && ist dafür da eine Liste an Anweisungen abarbeiten zu können. Das ist wie eine Batchdatei im DOS, nur eben einfach so mal eingetippt ohne eine Datei zu editieren. Beliebter Klassiker ist:

programmXYZ && beep

Wenn das Programm abgelaufen ist, "mach beep", dann kann man in Ruhe aus dem Fenster gucken und seinen Kaffee schlürfen und kriegt mit sobald das Programm fertig ist da der Computer piepst.

Und die TAB- taste ist wichtig! Man tippt die ersten paar Buchstaben und drückt dann TAB. Ist der Befehl bereits eindeutig, so wird der vervollständigt, man muß also nicht alles tippen. Ist er nicht eindeutig, dann zeigt ein doppel-TAB eine Liste was alles mit diesen Zeichen anfängt. So kann man auch Befehle fehlerfrei schreiben von denen man nicht mehr weiß wie die eigentlich geschrieben werden. Das geht auch mit Dateinamen, gerade hier ist durch Groß- und Kleinschreibung, Sonderzeichen usw. viel Fleiß beim Tippen erforderlich - oder man kennt den Tab Trick!

Aber genug davon, schau Dir einfach Linux Konsolen Tutorials auf Youtube an oder eBooks wie "Konsolen Kung-Fu"

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Wenn Dein Videorekorder noch gut ist, für etwa €30 bekommst Du einen "Framegrabber" (auch "Video-Konverter", "TV-In" o.ä, genannt). Den stöpselst Du dann an Deinen Videorekorder an und kannst dann das Videosignal auf Deiner Festplatte aufzeichnen.

Die Dinger waren früher unheimlich teuer und die Qualität nicht wirklich gut ohne den PC zu überfordern. Moderne PCs sind aber (seit ca. 10 jahren) mehr als schnell genug diese Aufgabe gut durchzuführen. Also reicht ein halbwegs aktueller PC um das selber zu machen und das für wenig Geld.

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Nein kann man nicht

Das ist alles Gerede von "alten Menschen" die Angst vor neuer Technik haben, die erfinden dann solche Sprüche um anderen Menschen den Gebrauch des "Schwarzen Magiezeugs" madig zu machen.

"Vom fernsehen kriegt man viereckige Augen" hieß es immer. Heutzutage gibt es Menschen, die ihr ganzes Leben vor dem Bildschirm verbracht haben, Zuhause vor dem Fernseher, Beruflich vor dem Computermonitor. Und deren Augen sind genau so gut bzw. schlecht wie gleichaltrige Menschen die nur Zeitung und Bücher lesen oder sogar das noch nicht mal.

Was stimmt ist, dass das ständige gucken im Nahbereich sozusagen die Linse im Auge ausleiert. Das passiert aber durch lesen von Büchern genau so wie durch anschauen vom Smartphone und Tablet. Monitore/Fernseher sind hier sogar "gesünder" da der Abstand im Gegensatz zum Buch lesen größer ist. Deswegen benutzt man heutzutage am Bildschirmarbeitsplatz bevorzugt riesige Monitore und stellt die dann weiter weg. Ich kenne Sysadmins die haben einen Riesenfernseher als Monitor der dann meterweit weg vom Schreibtisch an der Wand hängt. Das ist dann ideal für die Augen.

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Nach Vorschriften ist das nicht zulässig - in der Praxis wird da aber viel gepfuscht. Musst Du wissen, gefährlich ist es nicht, kann aber Reparaturen und Erweiterungen viel schwieriger und teurer machen, denn nach 10, 20 Jahren weiß das keiner mehr.

Am besten ist es einen Steckdosenrahmen zu verwenden der einen Platz mehr hat und auf der Verteilerdose einen Blinddeckel zu installieren. So kommt man dann auch ohne Tapete aufreißen da jederzeit dran.

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Sicherungen reagieren normalerweise nur auf zu hohe Ströme.

In einem PC Netzteil sollte die eigentlich nicht ansprechen. Wird das netzteil überlastet, schaltet es sich selbst ab ohne zu viel Strom durch die Sicherung zu ziehen. Normalerweise geht die nur dann kaputt, wenn irgendwas im Netzteil kaputt gegangen ist und dadurch viel zu viel Strom gezogen wird.

Sicherungen die im Grenzbereich betrieben werden "altern" aber, werden immer empfindlicher bis die dann auch bei oder unter Nennstrom irgendwann durchbrennen. Das kann "Übervorsicht" sein, in dem Fall ist die Sicherung leicht zu wechseln (Halter in Frontplatte o.ä.), oder das ist "geplante Obsoleszens", relativ kurz nach Garantieablauf brennt die Sicherung ohne echten Grund durch und man muss was neues kaufen.

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Als Kind erscheint einen vieles "Unfair" was Erwachsene von einem verlangen. In leider vielen Fällen ist das auch falsch und schädlich was einige Eltern machen.

Aber hier sehe ich da kein Problem, denn auch wenn Ferien sind, eine Regelmäßigkeit wird hier nicht schaden, im Gegenteil. Ich wünschte meine Eltern wären damals so gewesen, aber beide waren Berufstätig und haben mich und meine Schwester mehr oder weniger die meiste Zeit alleine gelassen. Heute bin ich mitte 40 und habe immer noch Probleme ein regelmäßiges Leben zu führen was auch stark Nachteile im Beruf hat. Und meine Schwester hat gerade ihre zweite Scheidung hinter sich, auch wegen Problemen die durch unsere mangelnde Erziehung als Kinder zurückzuführen ist.

Als Kind hast Du natürlich viel was ungerecht oder schlimm erscheint. Aber vieles davon - natürlich nicht alles - ist zu Deinem Vorteil. Merken wirst Du es hoffentlich nie, man merkt später nur die damaligen Versäumnisse und weiß meistens auch noch nicht mal woher das kommt. Ich wünsche Dir ein möglichst unbeschwertes Erwachsenenleben, das dauert ja auch nicht mehr so lange, in spätestens 10 Jahren wirst Du traurig sein vieles nicht mehr so einfach zu haben wie jetzt. Dafür gibt es aber auch viele andere Dinge auf die Du Dich freuen kannst - falls Du Dir das nicht versaust.

Wünsch Dir einen Raspberry Pi zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Das ist ein "einfacher" und sehr preisgünstiger Computer an dem man richtig herumbasten kann und viel von lernen kann. Und ein guter Ersatz zum Handy während der Zeit in der Du das nicht nutzen darfst. Das Ding wurde von der Universität Cambridge Entwickelt um Grundlagen von Computern und Digitalelektronik zu lernen.

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Die Daten auf den SD karten sind natürlich weg.

Falls Du den internen Speicher der Kamera meinst, dann kann man den per USB Kabel auslesen - oder eine leere SD-Karte einstecken und die Bilder da drauf kopieren.

Der interne Speicher der Kamera wird nur benutzt, wenn die SD-Karte nicht eingelegt ist oder voll ist. Fotografiert man mit SD-Karte, dann bleibt auf der Kamera selber nichts zurück.

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Die einfachste Methode die jeder Zuhause nachmachen kann ist das scannen des Speichers.

Man hat z.B. 1000 Gold, tippt dann "1000" in das Scanprogramm ein. Das sucht dann alle Speicherzellen die in verschiedenen Darstellungen (u.a. Fließkomma oder Ganzzahl, 8-bit, 32-bit, 64-bit) diesen Wert haben. Dann geht man einfach im Spiel hin und kauft etwas, tippt dann den neuen Wert ein. Je nachdem muß man das ein paar mal wiederholen bis man eindeutig die Speicherzellen kennt in der der Wert liegt. Dann kann man da einen anderen Wert, z.B. 16,7 Millionen eintragen.

Unter Linux gibt es das konsolenprogramm "scanmem" das man per Smartphone, zweitem Bildschirm oder umschalten auf textkonsole bedienen kann. Wärend des Scans friert das Spiel natürlich ein.

Manche Spiele schützen sich dagegen. Zwar findet der Scanner leicht doppelte Merkstellen des Wertes, der programmierer kann aber auch eine Plausibilitätsprüfung einbauen wie z.B. sich die Hälfte merken und schauen, ob der originalwert etwa das doppelte ist (±0,5). Das findet der Scanner dann natürlich nicht!

Die Game-Genie, Game-Shark usw. Codes die man von Spielekonsolen kennt wo man ein Modul zwischen Konsole und Spielekassette steckt arbeiten anders. Hier hat jemand im Programmcode nach der Stelle gesucht die einem z.B. ein Leben abzieht. Der Code sagt dem Modul an welcher Programmadresse er welchen Befehl überschreiben soll. Statt "DEC" (Decrement Wert, also "Eins abziehen") kann mann dann "NOP" (No OPeration) benutzen. Dann kann man kein Leben mehr verlieren weil die Konsole nichts macht statt den Lebenszähler um eins herunterzuzählen.

Auf dem PC kann man dazu "Patches" verwenden die dann den programmcode auf der Festplatte verändern und dann das selbe machen wie der Game-Genie.

Im Multiplayer ist es auch möglich, die Datenströme anzuzapfen zwischen Client und Server. Da kann man dann z.B. die Meldung "Ich habe gerade 1000 Gold aufgehoben" oder "Ich habe mich um 100 health geheilt" senden.

Und dann kann man auch noch Hilfsprogramme auf dem PC laufen lassen, die z.B. die Blickrichtung und damit das Zielkreutz auf die Koordinaten des Gegerns einrasten lassen.

Auch möglich - und sehr beliebt - ist es der Grafikkarte zu sagen, dass bestimmte Texturen durchsichtig sind bzw. die Texturen ganz aus dem Speicher der Grafikkarte zu löschen. Bei Minecraft braucht man das nur für Erde und Stein machen und schon kann man in seiner Mine durch die Wände durchgucken und sehen wo Erze liegen, sich Monster und Mitspieler befinden usw.

Es gibt also unzähliche Möglichkeiten zu schummeln und bei Onlinespielen wird viel Aufwand getrieben solche Manipulationen zu erkennen und durch einen "kick" zu belohnen.

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Das Problem ist, dass Bluetooth und WLAN auf ähnlichen Frequenzen arbeiten. Je mehr Personen WLAN nutzen, desto schlechter wird die BT Verbindung auch wenn das stärkere WLAN noch problemlos zu laufen scheint.

Dazu kommt noch, dass die 2,4GHz für BT/WLAN eigentlich "Unbrauchbar" sind. Damals als man festgelegt hat wer auf welcher Frequenz wie stark senden darf hat man bereits erkannt, dass diese Frequenz durch natürliche Quellen (u.a. Sonne, ionosphäre) mit starkem Rauschen belegt ist und die Luft dieses Signal stark dämpft. Daher hat man diese frequenz nicht für Funkdienste verwendet und sogar erlaubt, dass Geräte auf dieser Frequenz stark abstrahlen dürfen. Ein mikrowellenofen benutzt auch diese frequenzen, eben weil der da mit weniger teurer Abschirmung drauf laufen darf. Die Mikrowelle darf genau so viel senden wie Dein Router, kann also einige Kanäle "plattmachen" wenn sie läuft.

Und weil eben diese Frequenz so schlecht zum nutzen ist, hat man die für Jedermann Datenfunk freigegeben. Dein BT/WLAN kämpft also ständig gegen Naturgewalten, Haushaltsgeräten, Deine Nachbarn und sogar sich selber (BT←→WLAN).

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Du musst bedenken, dass die Angabe im Datenblatt für Sinus gilt, schalten ist rechteck. Damit eine saubere Flanke in den Rechtecksignalen entsteht, braucht man ein vielfaches an Bandbreite. Damit ist Dein transistor als digitalschalter schon recht tief im MHz Bereich.

Schlimmer wird es durch parallelschalten der Transistoren, jeder hat eine Kapazität. Hinzu kommen noch die Impedanzen der Verkabelung.

Die Zuse Z25 ist einer der ersten "volltransistorisierten" Großrechner und wurde als "in MHz Technik" beworben. Die Transistoren konnten tatsächlich einige "zig MHz" verarbeiten - aber eben nur Sinus. Und weil sehr viele Basen parallel geschaltet sind und viele Logikstufen hintereinander kam das Ding auf gerade mal auf 180kHz was 1962 eine absolute Sensation war. Da Du deine Homebrew CPU kaum kompakter machen kannst, wirst Du mit den viel besseren Transistoren sicherlich die MHz Grenze knacken, aber viel mehr wirst Du da kaum schaffen können. Zwar beginnt "die Schwarze Magie der EMV" erst ab ca. 100MHz, aber durch Laufzeitprobleme in der Logik und das problem die Impulse "kantig" zu halten wirst Du weit darunter an die Grenzen des möglichen stoßen.

Auch musst Du bedenken, dass die transistoren in einem 1980er Jahre CMOS chip sehr klein sind und damit auch GHz Grenzfrequenzen haben - aber damals liefen die Dinger auch nur auf 1MHz oder weniger. Zur Zeit des C64 gab es praktisch die selbe CPU auch mit 5MHz, die war aber viel teurer da die absolut "perfekt" gefertigt werden musste. Bezahlbar ware gerade mal eine 2MHz Variante die den Preis des Brotkastens mehr als verdoppelt hätte. und ein Homebrew aus Einzeltransistoren ist auf jeden Fall deutlich weniger Ideal als ein winziger, präziser CMOS Schaltkreis.

Also plane als Taktgeber direkt einen Funktionsgenerator mit TTL-Ausgang ein den Du stufenlos hochdrehen kannst. An dem punkt wo es sofort zu Versagen kommt nimmst Du dann die hälfte als Taktfrequenz von der man ausgehen kann, dass die CPU monate Fehlerfrei damit arbeiten kann. Deswegen kann man PCs ja auch so wunderbar übertakten. Bei der Herstellung werden 10 Monate als durchschnittliche Zeit zwischen zwei Fehlfunktionen angesetzt, tatsächlich schafft die CPU dann aber das doppelte - nur eben mit Täglichen Fehlfunktionen.

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Das Hauptproblem ist das WLAN. Verschlüsseln und Entschlüsseln braucht Zeit, dazu kann immer nur einer Senden und Daten immer nur in eine Richtung übertragen.

Je länger die Ver- bzw. Entschlüsselung dauert, desto mehr Pause gibt es nach Empfang bevor ein neues Datenpaket angefordert wird. Je moderner die Chips im WLAN Modul des Sticks oder der Karte, desto kleiner die Pausen (Latenzzeit) und desto mehr Nettodaten bekommt man.

Das iPad arbeitet ganz anders, hier ist die Verschlüsselung im Betriebssystem integriert, läuft also über den sehr starken Hauptprozessor anstatt dem kleinen Mikrocontroller auf einem USB-Stick. Dazu wendet das iPad auch ein paar tricks an um schneller zu sein, das geht allerdings zu Lasten von anderen Teilnehmern im Funknetz. Das ist so wie vordrängeln in einer Warteschlange, nicht fein aber für einen selber sehr effektiv.

Am besten ist immer noch Kabel, da kriegt man die höchsten Datenraten durch den Router und hat Vorteile bei Onlinespielen, per WLAN spielt man immer sozusagen in der Vergangenheit.

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Das Return ist die einfachste Möglichkeit eine Information aus einem Unterprogramm zurück an die aufrufende Stelle zu übertragen.

Der gesamte Funktionsaufruf bekommt dann den Wert, der an der Return Stelle angegeben wird. Das wird vor allem für Fehlererkennung und Behandlung eingesetzt. Hier ein Beispiel:

if (StarteWlanFunktion("SSID","Passwort"))

{ //Fehlermeldung und Behandlung hier einfügen}

Am Ende der Funktion steht das return, das bekommt eine 0 wenn die Funktion Erfolg hatte, also hier sich am WLAN Netz anmelden konnte. Wenn nicht, dann bekommt das return einen Fehlercode. Ein IF prüft immer auf "nicht-Null", also löst alles was keine 0 ist den Code hinter dem IF aus (eine 0 nur das ELSE falls vorhanden).

So kann man in einer Zeile nicht nur die Funktion aufrufen sondern auch gleich überwachen ob die Funktion fehlerfrei beendet wurde (return 0).

Auch Mathematische Funktionen kann man so vereinfachen. Man hat zum Beispiel eine Variabel in Fahrenheit, möchte aber in einer Formel Celsius benutzen. Dann "bastelt" man sich eine Funktion FtoC(), die dann die Umrechnung macht. Den Aufruf kann man dann in die Formel packen:

a = 123 * FtoC(Temp_in_F) / 10;

So hat man die ganze Formel in einer Zeile und muß keine extra Variable erzeugen und Pflegen um Celsius in der Formel nutzen zu können. Der Ausdruck FtoC( ... ) wird dann wie eine Variable die man vorher ausgerechnet hätte verwendet. Das programm rechnet also direkt an der Stelle wo die Formel steht um.

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"Webcam" steht sozusagen für "Billige, einfache Kamera für den einfachen Gebrauch". Mit den Leistungsdaten gibt es so was natürlich (noch) nicht!

Hier braucht man dann eine "richtige" Kamera, also eine eigenständige Digitalkamera und davon natürlich auch nicht "die billigste". Die meisten Digitalkameras kann man per USB an einen PC anschließen so dass die sich wie eine Webcam verhalten, bieten dann natürlich eine wesentlich höhere Qualität, mehr Auflösung und fps.

Eine Kamera die ordentliche 4k Aufnahmen macht und dann auch noch direkt an den PC senden kann ist sehr teuer. Das Problem ist hier vor allem USB, viel zu langsam um Rohdaten schnell genug in den PC zu kriegen. Das ist der Grund, warum es so lange gedauert hat bis HDMI auf den Markt kam, HDMI ist zigfach schneller als USB, nur so gelingt es HDTV ohne Aussetzer zu übertragen. Die Kamera braucht einen starken prozessor um die Videodaten sofort stark zu komprimieren, nur so passt das über USB3.0. und es ist halt nicht billig.

Delbst die Raspi Cam HQ die einen speziellen hochgeschwindigkeitsanschluß zur GPU besitzt schafft keine 4k als Video, nur als Einzelfotos wegen der langen Übertragungszeit von jedem Bild.

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Ja und Nein,

Technisch gesehen ist das egal. Das Problem ist aber, dass billige Netzteile beim kaputt gehen Überspannung, manche sogar 230V(!) in das Gerät jagen.

Benutzt Du ein anderes Netzteil und die Switch geht kaputt, kann Nintendo den Ersatz auf Garantie verweigern. Die können leicht feststellen, dass da Überspannung im Spiel war und verlangen das original netzteil zu sehen, dann wissen die, dass der Garantieanspruch erloschen ist und die nichts ersetzen müssen.

Also: SAFE = nur original, MIN RISIKO = Markengerät, VOLLES RISIKO = Billigheimer.

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Ja und Nein. 90W brauchen etwa 10A aus dem Bordnetz. Normal kein Problem. Kommen aber noch andere Verbraucher hinzu, dann kann die maximalleistung der Lichtmaschine überschritten werden. Und dann liefert die Batterie was fehlt.

Schaltet man im Winter Sitzheizung, Lenkradheizung, Licht, Heckscheibenheizung und Spiegelheizung ein, dann kann es bei Leerlaufdrehzahl schon Eng werden oder das Auto läuft sogar bereits zum Teil auf der Batterie. Der Wandler macht das natürlich nicht besser! Früher bis in die 1970er war es normal, dass ein Auto bei eingeschaltetem Licht bereits zu wenig Strom bei Leerlaufdrehzahl erzeugte. Früher wusste man, dass man das Licht aus machen musste wenn man länger im Stau stand. Da wurde man sogar freundlich angeblinkt wenn man bei Tage mit Licht fuhr damit man sich die Batterie nicht leer fährt.

Moderne Autos sind anders, die haben viel stärkere Lichtmaschinen die auch bereits im Leerlauf ordentlich Strom erzeugen können. Eben wegen der ganzen Elektronik und E-Heizungen.

Sagen wir es mal so. Wenn Du die ~40A Hechscheibenheizung nicht an machst, dann sollte das Auto die ~10A vom Wandler problemlos verkraften können!

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Habs gerade erst gesehen. Vielleicht hilft es ja noch irgendwie.

Der Zeitzeichensender erzeugt jede Sekunde einen Impuls. Damit ist klar, wann genau jede Sekunde anfängt. Die Länge des Impulses ist verschieden, je nachdem ob der Sender eine logische Eins oder eine logische Null überträgt.

Jedes sogenannte "Zeittelegramm" ist genau 60 Zeichen - also Sekunden - lang. In dem telegramm ist das Datum und die Zeit codiert, dazu ob Sommer- oder Winterzeit ist.

Damit der Empfänger weiß wann das Telegramm los geht, fehlt ein Impuls und zwar der jeweils 60. D.H. die Sekunde 59 bekommt keinen Impuls. Wartet der Empfänger also länger als eine Sekunde auf den nächsten Impuls weiß er, dass gleich ein neues Zeitzeichentelegramm anfängt.

Was die einzelnen Bits des Zeitzeichentelegramms bedeuten., das ist auf einer Tabelle auf Wikipedia zu sehen. Die Ziffern sind natürlich binär codiert.

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Es gibt Steckverbinder für diese Streifen. Damit kann man zwei Streifen direkt miteinander verbinden, entweder gerade oder im 90° Winkel. Dazu gibt es Steckverbinder die auf Schraubklemmen gehen wodurch man dann Teile des Weges durch Drähte ersetzen kann. Diese verbinder musst Du dann aber passend zu Deinem projekt bestellen. Man kann aber auch schwarzes Klebeband benutzen um einen Teil dunkel zu machen, der Streifen ist ja sehr dünn, warum gegen Drähte ersetzen? Ich lege lieber ein leuchtendes Band die Wand lang als ein hässliches Kabel. ;)

Ich habe letzte Woche das hier verwendet: B07ZQDTHGB (bei Amazon in die Suche eingeben, ist die ASIN, eine eindeutige Identifizierungsnummer des Angebotes).

Doppelt so hell wie "normale" Streifen (2x so viele LEDs pro Lichtfarbe), umstellbar Warm/Kalt (in 10 Stufen), dimmbar (10 Stufen), 12m lang und Fernbedienung + Netzteil dabei.

Keine Angst, die FB brauchst Du nicht, das Ding merkt sich die letzte Einstellung, Du kannst also per Schalter oder Stecker ziehen bedienen. Einziger Haken ist, dass das Ding etwas länger braucht um an zu gehen wenn man den Strom einsteckt.

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Dafür gibt es "Ladegeräte". Entweder fix und fertig aufgebaut oder man kann die selber bauen. Der selbstbau ist aber meistens teurer und je nach den Möglichkeiten die man hat zeitaufwändig bzw. schlechter (keine Platine).

Such bei eBay, Amazon oder Elektronikzulieferern nach "Solar Laderegler". Natürlich muss der zum Akku passen, also Blei, NiCD/NimH oder Lithium. Achte auf die korrekte Spannung! Passende Module aus China bekommt man schon für wenige Euro!

Der Regler begrenzt den Ladestrom um ein "Kochen" der Batterie zu verhindern und riegelt bei der sogenannten Ladeschlusspannung ab. Sinkt die Spannung der Batterie ab durch Selbstentladung oder Verbrauch, wird wieder Strom geliefert zum Nachladen.

Bei Bleiakkus wird in der Regel ständig geladen, nach Erreichen der Ladeschlusspannung wird der Strom stark reduziert und es fließt nur noch ein sehr kleiner Erhaltungsladestrom um den Akku fit zu halten.

Es gibt auch ausgefeilte Batteriemanagementsysteme wo man verschiedene Quellen und Verbraucher anschließen kann. So kann dann z.B. ein Wohnmobil Akku sowohl über die Solarzelle als auch vom Motor geladen werden und zwar so, dass die Starterbatterie am Motor nicht entladen wird bzw. im Notfall nur etwas und ggf die Starterbatterie des Motors ebenfalls nachgeladen werden kann bzw. sich das Wohnmobil selber Starthilfe geben kann. Diese Dinger sind natürlich erheblich teurer, bieten aber allen Komfort.

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Eine Globale Variable deklariert man in dem die AUSSERHALB aller Funktionen steht. Also normalerweise macht man das direkt nach den #include(s).

Eine Variablendeklaration ist nur innerhalb der geschweiften Klammern gültig, die kann auch mitten in einer Funktion stehen.

in diesem Fall hier hast Du a und d überhaupt nicht deklariert, diese kommen von "extern" und werden der main() von Außen übergeben. Und die sind dann nur rein im main() gültig, die anderen Funktionen können die nicht sehen.

Funktionsaufrufe funktionieren so:

variableX = Funktionsaufruf (Parameter);

Die Parameter werden dann hintereinander in den Stack gelegt. Die Funktion muß so deklariert sein, dass diese Parameter sinnvoll zugeordnet werden können, im idealfall hat der Aufruf die gleichen Datentypen und Anzahl wie die Deklaration.

Die aufgerufene Funktion deklariert man dann mit

variablentyp Funktionsname (Parameter) { }

Wurde sie aufgerufen, dann werden die Parameter vom Stack geholt und in Variablen gemäß der Deklaration kopiert. Der Befehl return(var); legt dnn den Inhalt der var auf den Stack. Wird die Funktion beendet, dann kann dieser Wert auf dem Stack (hier) der variableX zugeordnet werden. Das kann man benutzen um Ergebnisse in einer Funktion zurück zu geben oder um fehlercodes (0=kein Fehler) zurück zu geben.

in das main() gehören nur Parameter, wenn man dem Programm irgendwas beim Start mitgeben möchte. Das kann man von der Befehlszeile aus machen, also z.B. "programmname abc x y z". Hier bekommt man dann genau zwei Variablen in das main hinein, zuerst die Anzahl der Parameter die mitgegeben wurden und dann einen Pointer auf ein Array in dem diese parameter aufgelistet wurden. Möchte man das nicht (oder im Falle eines Mikrocontrollers ist nichts da zum mitgeben in das Programm) schreibt man main(void). Viele sagen, man sollte unbedingt void main(...) schreiben. Auf Linux/Unix systemen verwendet man aber am liebsten int main(...), denn man möchte gerne in den Logs nachlesen können ob ein Programm erfolgreich gelaufen ist oder nicht. Hier gibt man eine 0 (Null) zurück wenn das programm normal beendet wurde und eine -1 für einen Allgemeinen Fehler oder eine beliebige Zahl die dann den Fehlercode entspricht.

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Was ist mit den Fußleisten? Bei Altbauten sind die oft dick genug um bis zu 3 Kabel problemlos da rein zu kriegen. Hier einfach die Leisten abbauen, vom Schreiner über die Kreissäge ziehen lassen so dass die von hinten ausgehöhlt werden. Kabel rein und wieder anbringen. Von der Leiste ist dann nur noch ein kurzer vertikalter Schlitz nötig.

Bei moderen "minimalistischen" Leisten kann man die austauschen, hier gibt es spezielle Leisten für Kabel, sogar mit getrennten Kammern für Daten und Strom.

ist eine Steckdose in der Nähe, kann man auch ein Kabel legen und eine Dose mit integriertem Switch verwenden. Der braucht dann nur ein Kabel und eben Strom von der Steckdose.

Alternativ "Fiber to the Desk". Glasfaserkabel sind viel dünner, da reichen auch flache Schlitze. Aufpassen muss man nur darauf, dass keine 90° Knicke möglich sind. Hier gibt es Vorkonfektionierte Kabel mit Steckern an beiden Enden. Dazu ist hier auch wieder möglich einen Switch in Dosenform zu verwenden. Der kriegt die Glasfaser als Eingang und hat dann 4 bis 6 Kupfer-LAN ports.

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Wie unlocker schon schrieb kann man das bei Wikipedia nachlesen.

Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Hohe Energiedichte

Die Batterie ist klein und leicht und kann trotzdem erhebliche Mengen an Energie zur Verfügung stellen

  • Geringe Selbstentladung

Die Batterie verliert kaum Energie über die zeit. Batterien entladen sich von selber, auch bei Nichtgebrauch verlieren die ständig Energie. Ein Bleiakku entlädt sich am schnellsten, eine Autobatterie ist nach einem Jahr praktisch leer ohne dass Energie abgerufen wurde. Oft reicht die Energie nach dem Winter bereits nicht mehr zum Starten was bei Oldtimern (Winterschlaf) oder Rasenmähertraktoren ein häufig auftretendes Problem ist. Die Lithiumknopfzelle auf dem Mainboard des PC läuft mindestens 10 Jahre und treibt dabei die ganze Zeit die Echtzeituhr an.

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Wenn die Funkanlage selber legal ist, dann ist such der Rest der Anlage legal. Also nur zertifizierte fertig aufgebaute Funkmodule benutzen. Die gibt es für das 433MHz Band und sogar WLAN und Bluetooth.

Auf jeden Fall sollte das Signal codiert sein und zwar so, dass zufällige Störsignale nichts auslösen können. Also am besten Mikrocontroller verwenden (Arduino) und da einen richtig langen Sicherheitsschlüssel übertragen.

Was allerdings illegal ist, das ist die Benutzung. Frei verkäufliches Feuerwerk hat immer die Auflage wie es angezündet wird. Das steht in der Anleitung. Das vorsätzliche herbeiführen einer Explosion - egal welcher Art - ist strafbar. Ausgenommen sind zugelassene Feuerwerkskörper wenn die den Herstellervorgaben entsprechend benutzt werden. Und das benutzen einer selbstgebauten Zündanlage steht da sicher nicht in der Anleitung.

Tatsächlich verstoßen die meisten Menschen gegen die Herstellervorgaben, denn z.B. darf das meiste Zeug nur mit dem beiliegenden Anzünder benutzt werden, fast jeder benutzt aber ein Feuerzeug.

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Zufall wird das nicht sein.

Wenn Du Glück hast, hat sich das Steuergerät nur "verschluckt" als Du die Batterie angeschlossen hast. Klemm die Batterie für eine halbe Stunde ab und schließ sie wieder an.

Ist der Fehler noch da kann auch das Steuergerät kaputt gegangen sein als der Strom wieder kam. Gerade gealterte Kondensatoren und andere Bauteile können beim einschalten kaputt gehen da das einschalten meistens mehr "Streß" bedeutet als der Betrieb. Wäre irgendwann dann sowiso ausgefallen, wurde nur durch das einschalten beschleunigt.

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Ja, aber beim blinken spricht man nicht von Wechselspannung, höchstens von Pulsierender Spannung. Wechselspannung fängt da an wo so schnell gewechselt wird, dass das Auge kein richtiges blinken mehr sieht sondern höchstens nur noch ein flimmern. Eine genaue Frequenz gibt es da aber nicht,

Bei 12V bietet sich der NE555 an, der ist für Kfz Elektronik in den späten 1960ern erfunden worden. Der sollte ursprünglich Startautomatiken und Blinker bedienen (Zeitverzögerung, Blinkschaltung). . Und das macht der sehr gut. Das Netz ist voll von Schaltungen rund um den NE555, vor allem Blinkschaltungen findest Du da "ohne Ende".

Ansonnsten kannst Du Astabile Kippstufen verwenden, die lassen sich aus einem IC (40xx Reihe) oder zwei einzeltransoistoren leicht zusammenbauen.

Soll das Blinken nicht gezielt sein (also beliebige Frequenz), dann kanst Du auch eine Blink LED fertig kaufen. Die hat Strombregrenzung und Blinkgeber direkt eingebaut und die Dinger funktionieren zwischen 4V und 15V. Bei 12V kannst Du da auch noch ein paar normale LEDs iN Reihe schalten, die Blink-LED regelt dann den Strom für alle und wenn die Blink-LED aus ist, ist auch kein Strom für die anderen da, die blinken also synchron mit. So kann man dann z.B. zwei/vier Blinker für Modellfahrzeuge synchron blinken lassen.

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Die wird gebraucht wenn das Modul keinen Strom vom Gameboy bekommt um die Spieledaten zu behalten.

Damals gab es keine Flash-Speicher, also SSDs und USB-Sticks. Daten konnte man nur mechanisch oder magnetisch speichern. Bei vollelektronischen Speichern waren die Daten dann weg wenn der Strom weg war. Dafür ist die Batterie im Modul, die sorgt dafür, dass immer Strom da ist auch wenn der Gameboy aus ist oder das Modul herumliegt so dass die Spielstände erhalten bleiben.

Wärend des Spielens wird die Batterie nicht belastet. Allerdings ist die Selbstentladungsrate der Batterie viel höher als der Stromverbrauch des Speichers. Also egal ob Dauerzocken oder nicht, die Lebensdauer der Batterie ändert sich kaum.

Die Batterie ist ausgelegt für mindestens 5 Jahre, normal hält die weit über 10 Jahre.

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Ja, die wird nicht von der Solarzelle aufgeladen. Neben dem Eigenverbrauch des Taschenrechners bei wenig Licht entlädt die sich auch noch von selber.

Ist die Batterie leer, dann braucht der Taschenrechner ziemlich viel Licht damit er noch funktioniert. Die minimale Lichtmenge an Arbeitsplätzen und in Schulen ist vorgeschrieben, bei einer Klassenarbeit kann man sich darauf berufen, dass genug Licht vorhanden sein muß. Denn bei Dunkelheit kann nicht nur der Taschenrechner versagen, auch das Gehirn hat es schwieriger die Aufgaben zu lesen und damit weniger Leistung übrig die zu bearbeiten.

Normal hält die Batterie eines TI mindestens 5 Jahre, oft länger als 10.

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Du musst prüfen ob die Lüfter nicht zu viel Strom ziehen. Da der Port an einer Fritzbox nur für Geräte gedacht ist die sich selber versorgen (Drucker, Externe Festplatten mit eigenem Netzteil) oder für USB-Sticks die wenig Strom brauchen kann es sein, dass der Port nicht viel aushält.

Jedes USB Gerät darf ungefragt zu jeder Zeit 100mA haben. Bei USB 1.x und 2.0 darf das Gerät nach Anmeldung und Erteilung der Erlaubnis des Hosts bis zu 500mA haben. Bei USB3.0 fast das doppelte und USB3.1 kann je nach Version (Farbcodiert) bis zu 120W liefern (aber dann mehr als 5V).

Viele Geräte nehmen sich den höheren Strom einfach ungefragt, ist aber nach USB Spezifikation nicht erlaubt.

Einfache Hosts wie Deine Fritzbox haben keine Möglichkeit Überlast abzuschalten und sind oft nur für 200mA bis 300mA ausgelegt da ein USB Stick normalerweise nicht mehr braucht. Das sollte dann aber in den Technischen Daten des Gerätes stehen. Zieht man mehr läuft das Netzteil drinnen oft richtig heiß und fällt nach wenigen Tagen bis Monaten aus.

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Bei Spannungsquellen ist die Stromangabe die Belastbarkeit.

Kann man sich vorstellen wie eine Brücke. Wenn die für 500kg oder für 2000kg ausgelegt ist macht das einen Riesenunterschied wenn das Fahrzeug ("Verbraucher") 1000kg wiegt.

Mit schneller oder langsammer laden hat das direkt  nichts zu tun. Ist die Quelle zu schwach kann die kaputt gehen. Ist sie stärker als gebraucht wird nicht schneller geladen sondern es funktioniert alles wie es soll und nichts geht kaputt.

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Da gibt es mehrere Möglichkeiten, es kommt drauf an wie "sicher" das sein soll.

In den USA gibt es keine Sicherheitsfassungen für Lampen. In DE müssen alle Fassungen die an Stecker angeschlossen werden allpolig trennen wenn die Birne nicht ganz hineingedreht wird. Bei festinstallierten Fassungen muß der Neutralleiter auf das Gewinde so dass das Gewinde wenn es "halb" herausgeschraubt ist nicht unter Spannung (gegen Erde) stehen kann. Mit Stecker dran kann man das nicht gewährleisten. Also sitzen in einer Sicherheitsfassung zwei Kontakte unten, das Schraubgewinde der Fassung ist nicht angeschlossen. Ist die Birne ein kleines Stück herausgedreht ist das Gewinde das man beim schrauben berühren könnte passiv, kann gefahrlos berührt werden. In den USA gibt es das nicht, hier ist der N-Pol des Steckers breiter, der Stecker passt also nur so in die Steckdose, dass auch N auf dem Gewinde landet.

Das gibt es in der EU auch als CEE Kupplung. Die blaue ist dreipolig (L+N+PE) und kann genau wie die rote (L1, L2, L3, N, PE) nur auf eine Weise gesteckt werden. Ist die CEE Dose korrekt verkabelt, dann ist auch die polung der ANschlußleitung gewährleistet.

Die Adapter Schukostecker auf CEE Kupplung die man gerne für Wohnmobile verwendet ist eigentlich nicht zulässig. Also ist dieses System nur dann sicher, wenn man da nicht "Hinz und Kunz" dran lässt die sich irgendwelche Adapter selber basteln.

Ist ein PE vorhanden, dann kann man ein Relais einsetzen das umpolt wenn der falsche Draht bezug zum PE hat, also das Relais mit Strom versorgt. Das allerdings belastet einen FI mit Fehlerstrom, der könnte dann auslösen. Diese Methode ist relativ sicher, da falsch gepolt nur ganz kurz auftreten kann und im Zweifel knallt der FI durch wenn vorhanden.

100% Sicher ist hier nur der Einsatz eines Trenntrafos dessen Ausgang man dann beliebig einseitig auf PE (also als N definiert) legen kann. Abgesehen vom EInsatz des CEE Stecksystems wenn man gewährleisten kann, dass die Dose aus der der Strom kommt richtig verkabelt ist und keiner irgendwelche selbstgebastelten Adapter verwendet.

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Du kannst (z.B. über eBay) auch per Paypal bezahlen. Vor einiger Zeit hatte ich mir Rainbow LEDs (mit 3 Eingängen und gemeinsammer Annode = 4 Pins) bestellt. 100 Stück zu €25, bezahlt per Paypal und war nach 3 Wochen da.

Ich hab dann aber in der Zwischenzeit was anderes genommen, denn es gibt seit einiger Zeit LEDs mit eingebautem WS2812 Controller. Und die gibt es jetzt auch günstig als flexiblen Streifen zu einem guten Preis.

Die LEDs mit WS2812 bekommen jeweis Strom und haben einen Daten Ein- und Ausgang. Das funktioniert dann ganz einfach. Jede LED nimmt 24 bits aus dem Datenstrom der rein kommt und gibt dann brav alles weitere auf dem Ausgang raus. Die 3x8-bit stellen dann die Farbe der LED ein und zwar wie der "True Color" Mode einer Grafikkarte. Damit sind 16,7 Millionen verschiedene Farben möglich - und jede LED völlig getrennt ansteuerbar ohne viel Verdrahtung. Die Dinger sind auch noch "sauschnell" und da jede LED die Daten verstärkt kann man alle hintereinander hängen. Die sind so schnell, dass man sich daraus einen 720x576 LED großen Riesenfernseher basteln könnte der 25 Bilder pro Sekunde schafft (Standard-TV!)

Als fertige Streifen mit 30 LEDs pro Meter kosten die in etwa €12 bis €15 pro Meter bei deutschen Händlern (innerhalb einer Woche da). Die einfach in den Schlauch fädeln und alles das der Mikrocontroller machen muß ist Daten senden, dazu braucht der nur einen PIN und über die eingebaute U(S)ART ist das auch nicht schwer zu programmieren.

Du wirst nur Probleme mit dem Speicher kriegen, denn jede LED will 3 Byte haben, eines für jede Farbe. Da ist bei einem normalen Mikrocontroller bei 50 LEDs schluß. Also entweder die Farben über Formeln berechnen für Effekte oder Du arbeitest mit einer Farbtabelle. Wie früher die Heimcomputer aus den 80ern und die ersten PCs. Die hatten eine "Palette", standard VGA war 256 Farben frei aus 16,7 Millionen wählbar. So braucht dann jede LED nur 1 Byte und man kann damit also 256 verschiedene beliebige Farben erzeugen. Einfache Animationen wie fließendes Wasser wurden durch das durchschalten von verschiedenen Paletten erzeugt. So brauchte der PC nicht das Bild aufwändig ändern sondern nur die Farben schnell umdefinieren. So kannst Du dann über 4-bit oder 8-bit pro LED ein Helligkeitsmuster erzeugen und über die Plalette die Farbe des Musters beliebig verändern.

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Was meinst Du mit PDC? Professional Darts Corporation? Oder Pennsylvania Dutch?

Oder sprichst Du Denglisch und meinst einen Parkabstandssensor? Und was das für einer ist, das verschweigst Du ja auch gründlich.

Ist die Zündung an, ist auf dem Bordnetz eines modernen Autos viel los. Viele Schaltspannungswandler die das Netz verseuchen und viele Radiowellen einspeisen. Arbeitet das Gerät mit Radiowellen, misst es die Störungen auf dem Bordnetz gleich mit.

Wenn Du einen Parkabstandssensor meinst, klemm den am besten an den Rückfahrleuchten an, die schalten sich zufällig immer dann ein, wenn Du rückwärts fährst ;-)

Um die EMV (ElektroMagnetische Verträglichkeit) Probleme zu lösen musst Du die Versorgungsspannung filtern. Dazu kaufst Du einfach einen Netzentstörfilter in einem Elektronikladen. Die sind zwar für 230V gedacht, filtern aber auch auf 12V effektiv fast alle Störungen heraus die den Sensor stören können.

Gut erhältlich und am billigsten sind Kaltgeräteeinbaubuchsen mit integriertem Netzentstörfilter. Die kriegt man für unter €5.

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Die Ur-PC Tastatur hatte keine Pfeiltasten wie man sie heute kennt und nutzt. Hier musste man den Ziffernblock umschalten.

Aus Kompatiblität haben die modernen Tastaturen diese Funktion immer noch. Normal startet der PC mit aktiviertem Nummernblock da man ja die heute "normalen" Pfeiltasten hat.

Das Umschalten geht mit der "Num Lock" taste, eine normale Tastatur hat dafür auch ein Lämpchen (meistens das Linke der drei oben rechts) das anzeigt, dass der Nummernblock an ist. Die Umschalttaste dafür ist auf einer normalen Tastatur immer die linke in der obersten Reihe des Ziffernblocks.

Bei Laptops ohne Zifffernblock (wenn es kein supergroßer ist mit vollwertiger Tastatur) werden ein Teil der Buchstaben als Nummernblock benutzt, daher ist Num-Lock in der Regel da ausgeschaltet.

Und damit Laptopbesitzer oder Desktopbesitzer sich nicht immer ärgern müssen weil sie umschalten müssen bei jedem Neustart merkt sich das Betriebssytem was man beim herunterfahren eingestellt hatte. Deswegen ist bei Dir der Block plötzlich auch nach dem starten funktionslos. Wenn Du den ein mal angeschaltet hast, bleibt der an bis Du ihn wieder (gewollt oder nicht) abschaltest und runter fährst.

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Mit einem Framegrabber wie er zum digitalisieren von Videokassetten benutzt wird. Die gibt es ab €20 mit USB. Das was Du sagst seperat aufnehmen oder die Soundkarte des PC statt die Toneingänge des Framegrabbers verwenden. Da line-in und mic in der Lautstärke kontrolle mischen. "Profis" verwenden meistens einen DVD rekorder der zwischen Konsole und PC geschaltet wird und nehmen sich dazu mit einer avideokamera auf. Die DVD wird dann "gerippt" und mit dem kameravideo zusammengeschnitten.  So hat man dann gesprochenen ton, Spielemusik, spielbild und Spielerbild zum beliebigen zusammenmischen.

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Bei Internetadressen gibt es Bereiche die nicht im Internet geroutet werden können. Alle Netzwerkkarten, Hubs und Switche können alle Nummern verarbeiten und weiter leiten, nur Router (für Internet) ignorieren ein paar Adressbereiche. Diese Bereiche nennt man dann "Private IP Adresse", da sie nicht durch das Internet durch kommen können.

Diese sind:

Alles was mit 10.xxx.xxx.xxx anfängt,

Alles zwischen 172.16.xxx.xxx bis 172.31.xxx.xxx

Alles was mit 192.168.xxx.xxx anfängt (die meisten Häuslichen Router sind darauf voreingestellt, die stellen alle Teilnehmer im Haus auf diesen Bereich ein)

Dann gibt es noch die 127.xxx.xxx.xxx die nicht im Internet geroutet werden kann, aber die kann auch nicht von normalen Computern aus benutzt werden da die nur für Interne Zwecke im Computer selber benutzt werden. Ein normaler Computer leitet die nicht aus seiner Netzwerkkarte heraus.

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Im Zweifel den gleichen Typ verwenden. Natürlich kann man auch was ¨besseres¨ verwenden, nur was besser ist hängt davon ab was der Kondensator da in der Schaltung macht.Spannungsfestigkeit natürlich gleich oder größer, Kapazität gleich. Allerdings dürfte der kondensator nicht das Problem sein. Es gibt eigtentlich nmur einen Grund, warum einkondensatopr heiß läuft und zwar, wenn er ëlektrisch Misshandelt¨ wird. Meistens ist dann irgendwo eine Diode kaputt so dass anstelle von Gleichstrom ein Wechselstrom auf den kondensator wirkt. Der Kondensator wird dann ständig brutal auf- und entladen und wird ggf zwischendurch auch verpolt. Dann wird er heiß und das bloße Austauschen bringt nichts, der neue wird auch heiß werden und das Gerät immer noch nicht funktionieren.

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Da gibt es keinen Standard wie da was angeschlossen ist. Vor allem auch die Farben der Kabel sind frei gewählt. Da kann man nichts mehr direkt zuordnen auch wenn das alte Teil noch da ist. Da muß man wissen wie die Dinger beschaltet sind und überall nachgucken an welche Drähte die anderen Teile der anlage wie angeschlossen sind.

Ich hatte bei mir im Haus das selbe Problem. Einem Mieter gefiel das Ding ncht und hat es abgeschraubt. Aus der Wand kam ein 18 poliges Kabel, kein Hinweis was wo dran gehört. Ich habe alleine einen Tag (min 6h) gebraucht um heraus zu finden wo die Kabel im Haus überall lang laufen und wo wie Klemmkästen sind. Dann 2 Tage (~12h) um einen Plan zu machen was überall womit verbunden ist. Auch wenn ein Kabel sozusagen 1:1 durch einen Verteiler durch lief änderten sich darin die Farben der Adern. Und am Hauptverteiler wo u.A. die Ruftasten auf die Summer der entsprechenden Geräte zusammen liefen hat das ewig gedauert heraus zu finden welcher Draht mit welchen anderen zusammen geklemmt ist. Dann einen Tag um die Innereien der Telefone zu studieren, auch gleich aussehende Geräte waren da nicht identisch. Aber dann konnte ich den Apparat in 5 Minuten anschließen, dann wusste ich ja genau welche Ader in der Wand was macht und auf welche Klemme die auf den Aparat gehört.

Als dann Jahre später ein anderer Mieter eines der Telefone weggeworfen hatte habe ich dann, es war da schon 1998, einfach eine neue Anlage in Zweidrahttechnik gekauft und hatte genug Adern um das in 3 Stunden (mit Bohren zum AUfhängen der neuen Sprechstellen) einzubauen. Und das neue System ist nicht nur besser, es basiert auf einem Standard wo man immer wieder was nach kaufen kann.

Heutzutage gibt es die Dinger auch mit Video (ebenfalls 2-Draht) und sogar RFID Türöffner an der Außenstelle für unter €150 (2 Teilnehmer).

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Das hat nichts mit Popularität zu tun, das ist eine Sache des Preises.

Ein Farbfernseher braucht mehr Elektronik und die muß stärker sein. Ein Farbfernseher (mit Bildröhre) braucht mehr als 10x so viel Leistung. Also ist alleine der Mehraufwand im Fernseher schon mal richtig viel teurer.

Auch die Bildröhre ist viel teurer. Bei S/W schreibt ein Elektronenstrahl das Bild auf einen mit weißem Phosphor beschichteten Schirm. Das war's!

Bei Farbe braucht man 3 Elektronenstrahlen die aufeinander abgestimmt sind, eine Schattenmaske die immer nur einen der Strahlen auf eine Sorte Phosphor scheinen lässt und natürlich 3 verschiedene Sorten phosphor.

Die Amis wollten preisgünstiges Farbfernsehen sofort haben. Der Preis ist keine Fehlerkorrektur der Farbe und "billiger Phosphor" der keine reinen RGB Farben darstellen kann. Das Ergebnis sind ehr Pastellfarben die dann auch noch ständig falsch übertragen werden. Da hat der Nachrichtensprecher oft ein Grünliches oder Purpurrotes Gesicht bis man dann an dem gründen Knopf vorne am Fernseher dreht bis das Bild richtig zu sein scheint. Das hält dann in der Regel nur für 20 Minuten. Das Farbübertragunsgverfahren nennt sich NTSC was scherzhaft als "Never The Same Color" bezeichnet wird. Erst Mitte der 1980er war die Technik so weit, dass die Fernseher ihre Farbverfälschungen computergesteuert ausgleichen konnten.

In Deutschland kommt PAL zum Einsatz. Hier werden die Farbinformationen für jede zweite Zeile gespiegelt übertragen. Fehler wirken sich so abwechselnd positiv und negativ aus. Der Fernseher nimmt die Farbe der aktuellen Bildzeile und mischt die mit der Farbe der vorhergehenden Zeile. Das reduziert die Farbauflösung zwar um die Hälfte, das Menschliche Auge hat aber bezogen auf die Helligkeitsauflösung sowiso nur 1/3 der Farbauflösung, das merkt man also nicht. Aber dazu muß sich der Fernseher die alte Zeile merken. Das ging anfangs nur mit einer Verzögerungsstrecke. Schnelle preisgünstige Zwischenspeicher kamen erst Ende der 1980er auf. Zurerst kam eine Ultraschall Kristallverzögerungsstrecke zum Einsatz. Und der Kristall war da ein echtes Juwel, das Material zwar nicht so teuer wie ein echter Edelstein, dafür aber der Schliff ein vielfaches Präziser als man das bei Diamanten machen muß. Das Herzstück von PAL kostete Anfangs DM 20.000,-!!! Dafür konnte man sich mehr als 3 Autos kaufen!

Erst Ende der 1970er wurde ein Farbfernseher erschwinglich für den gehobenen Mittelstand, vorher konnten sich nur die wirklich Reichen einen Farbfernseher leisten. Anfang der 1980er kamen dann Preisgünstige Alternativen für PAL so dass ein Farbfernseher nur noch etwa das 3-fache eines S/W Gerätes kostete. Zusammen mit dem allgemeinen Preisverfall bei Transistortechnik konnte sich dann jeder Mittelständler durch eisernes Sparen einen Farbfernseher leisten. Erst mitte der 1980er war dann ein Farbfernseher für das Wohnzimmer Mindeststandard da nicht viel zu teuer. Zweitgeräte oder insbesondere Tragbare Geräte (Batteriebetrieben, leicht) waren immer noch oft S/W. Erst so in den 1990ern verschwanden die S/W Fernseher vom Markt, keiner wollte die mehr haben, auch Zweitgeräte waren dann in Farbe, nicht zuletzt auch wegen den Spielekonsolen (Kinder). 

In den 1980ern gab es den schönen Witz:

Kunde: "Guten Tag, ich hätte gerne einen Farbfernseher"

Verkäufer: "Sehr gerne, welche Farbe soll es denn sein?"

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Du musst erst mal lernen was Programmiersprachen sind und vor allem wie Computer eigentlich funktionieren.

Eine Programmiersprache ist eine Abstrakte Darstellung von Programmen die im Idealfall ein Mensch besser versteht als die Maschinensprache die dahinter steckt oder hinterher heraus kommt.

Eine Hochsprache kann aus einfachen für den Menschen verständlichen Worten und Konstruktionen aus Worten und Zahlen Maschinensprache erzeugen die der Mensch nur sehr schwer versteht, aber die Maschine braucht um damit zu arbeiten.

Maschinensprache ist das, was tatsächlich in einem Computer verarbeitet wird. Das ist eine Folge von Binären Zahlen die vom Prozessor abgearbeitet werden können. Wie die abgearbeitet werden, das hängt von dem verwendeten Prozessor ab, von seiner sogenannten "Architektur". Da gibt es mehrere, die wichtigsten sind "Von Neumann", in heutigen Zeiten eher veraltet, aber der PC arbeitet immer noch damit und "Harvard Architektur" wie sie die viele derzeit auf dem Markt befindlichen Mikrocontroller und andere Computersysteme verwenden. Dann gibt es noch andere, "modernere" Architekturen, vor allem mehr flexible wie sie in modernen Handys (und dem Raspberry Pi) verwendet werden.

Ein Prozessor holt sich nacheinander den Inhalt von Speicherzellen aus dem Programmspeicher und schaltet dann seine internen Schaltkreise entsprechend dem "Befehl" und macht dann je nach Befehl verschiedene Dinge. So kann dann die nächste Speicherzelle als Daten gelesen werden um den Befehl auszuführen oder wenn der Befehl keine Parameter braucht ist die nächste Zahl wieder der nächste Befehl. Ein Mensch kann das nicht mehr verstehen, denn wenn er irgendwo in den Code rein guckt, weiß er nicht ob da gerade ein Befehl oder ein Parameter für einen Befehl drin steht.

Dafür gibt es Assembler, diese Sprache übersetzt die Folgen von Zahlen in einen Text und sortiert Befehle und Parameter. Befehle werden in ein Kürzel aus Buchstaben übersetzt die den Befehl repräsentieren, dazughörige Parameter werden dann dann als Zahlen dahinter geschrieben. Assembler ist keine Hochsprache sondern nur eine direkte Übersetzung zwischen einer menschlich lesbareren Darstellung und der eigentlichen Maschinensprache als Folge von Zahlen.

Man kann alles in Assembler schreiben oder umgekehrt wieder lesbar machen. Nur ist Assembler ein direktes Abbild der Maschinensprache und nur sehr umständlich zu lesen. Um das Programm nachzuvollziehen muß man genaue Kenntnisse über das Computersystem haben auf dem das läuft.

Eine Hochsprache nimmt einem die Not den genauen Aufbau eines Computersystems zu kennen, der Compiler kümmert sich darum wie ein Hochsprachenbefehl umgesetzt wird. Dafür funktioniert das nur in eine Richtung, man kann aus Maschinensprache das tatsächliche Programm nicht mehr rekonstruieren. Sogenannte Decompiler erzeugen zwar einen Hochsprachencode der funktioniert, aber nicht mehr einfach lesbar ist da ein sogenannter "Spagetticode" raus kommt.

In einer Hochsprache sagt man z.B. "Schreibe das-und-das auf den Bildschirm". In BASIC zum Beispiel PRINT "HALLO". Der Compiler übersetzt das dann in Maschinensprache. Daraus werden dann ganz viele Befehle für die Maschine. Beim PC (in Pseudocode), hier als Beispiel im DOS Modus wenn die Grafikkarte auf VGA Textmodus eingestellt ist:

  • Nimm den Inhalt der nächsten Speicherzelle und merke ihn Dir
  • H
  • Nimm das gemerkte und schreibe das an die Adresse B800h der Grafikkarte
  • Nimm den Inhalt der nächsten Speicherzelle und merke ihn Dir
  • A
  • Nimm das gemerkte und schreibe das an die Adresse B801h der Grafikkarte
  • Nimm den Inhalt der nächsten Speicherzelle und merke ihn Dir
  • L
  • Nimm das gemerkte und schreibe das an die Adresse B802h der Grafikkarte

In einer Grafischen Umgebung ist das natürlich alles noch viel komplizierter, selbst im DOS Textmodus, denn der Text soll ja nicht immer ab dem Anfang der ersten Zeile erscheinen sondern dahin wo der Cursor gerade steht. Hier muß dann die Position des Cursers abgefragt und verwaltet werden und die Adressen wohin die Buchstaben kopiert werden sollen umgerechnet. In Assembler würde man (wenn man vorgefertigte Unterprogramme des Betriebssystems oder des BIOS nicht nutzt) locker einige hundert Zeilen Code schreiben müssen um ein simples "Hallo" korrekt auf den Bildschirm zu kriegen. In einer Hochsprache ist das eine Kleinigkeit.

Welche Hochsprache geeignet ist für Treiber und compiler oder ob man direkt Assembler schreibt ist egal. Die ersten Compiler wurden natürlich direkt in Assembler bzw. Maschinensprache geschrieben. Moderne Compiler natürlich in einer Hochsprache, also von einem anderen Compiler übersetzt. Bei Windows und Linux kommt dafür derzeit immer noch C/C++ zum Einsatz. Man kann aber auch (Visual)BASIC, Python, Pascal oder was anderes verwenden. Es wäre auch möglich einen Compiler oder Treiber in "Brainfuck" http://de.wikipedia.org/wiki/Brainfuck zu schreiben. Es gibt nicht DIE Programmiersprache dafür wo nur die dafür geeignet ist.

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Eintransistor kann nicht nur ¨schalten¨, der kann auch Ströme gezielt steuern. Dazu verhält er sich sozusagen wie ein automatisch verstellender Widerstand. Sein ohmscher Wert passt sich immer so an, dass der durch den Basisstrom gesteuerte Kollektorstrom fließt.

Einen NPN Transistor schaltet man in der Regel mit dem Emitter auf ein festes Bezugspotential, denn er Steuerstrom fließt ja in die Basis hinein und durch den Emitter wieder ab. Würde man den Kollektor an ein festes Bezugspotebntial anschließen, dann würde der Transistor nicht mehr nur denarbeitsstromkreis steuern sondern auch gleich den Steuerstromkreis gleich mit. Also hat der Emitter dann ein festes Potential (meistens Masse) und der Kollektor der in Reihe zumverbraucher liegt ändert sein potential, je nachdem ob er dem Verbraucher Strom gibt (Kollektor nahe Masse) oder absperrt (Kollektor nahe Versorgungsspannung des Verbrauchers, Verbraucher kriegt keine oder nur wenig Potentialdifferenz also Spannung).

Tatsächlich braucht man manchmal einen Emitterwiderstand der dafür sorgt, dass es den ganzen Transistor durch den Arbeitsstromkreis im potentiall anhebt. Denn dann hebt es auch die Basis was den Steuerstrom verringert. Typische Emitterwiderstände haben da unter 1 Ohm. Der Sinn ist, dass Transistoren bei Erwärmung stärker leiten. Leitet der Transistor stärker weil er sich durch den Arbeitsstrom erhitzt, hebt es das Potential des ganzen Transistors was dann den Basisstrom senkt. Dadurch bremst sich ein warm werdender Transistor selber und hält eher (aber niemals perfekt) seinen Arbeitspunkt. So was wurde früher oft gemacht als Schaltungen nochmit wenigen Transistoren auskommen mussten aber trotzdem so stabil wie möglich sein mussten. Heutzutage nimmt man hier lieber Operationsverstärker oder andere Spezielle Bauteile die solche Effekte durch ihre Funktionsweise automatisch ausregeln. Das war bis Mitte der 1980er Jahre oft undenkbar da teuer. Heutzutage kostet ein einzelner  Transistor praktisch so viel wie ein Operationsverstärker und dank SMD nimmt der auch kaum mehr Platz weg.

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Bei alrten Getrieben muß das System erst überlegen ob es gerade schalten kann und wie es das möglichst schonend anstellt. Also wie stark es den Motor drosseln muß (falls das bei dem Auto schon möglich iist) und wie schnell der Gang ruas genommen wird und wann und wie schnell der neue Gang eingelegt werden muß.

Im Automatzikmodus sind die Schaltpunkte vorgegeben, da muß das Getriebe am wenigsten überlegen. Bei Handsteuerung die ja jederzeit ausgelöst werden kann muß das Getriebe am längsten nachdenken. Zur Jahrhundertwende konnte man bei vielen Autos bis 3 zählen bevor was passierte. Da war Vollautomatik viel besser wenn man gelernt hat durch ¨zucken¨ mit dem Gasfuß das Getriebe zu annimieren jetzt zu schalten. Denn hebt man den Gasfuß ist es einfacher den Gang zu wechselnabweichungen vom optimum erzeugen da weniger Schaden. Wer geschickt war konnte das Getriebe dann bis zu zwei Gänge um schalten wann er wollte und so schneller beschleunigen als einfach ¨Bleifuߨ. Aber auch bei modernen Getrieben gibt es ungünstige Bedingungen wo das Getriebe dann ein bischen wartet bis Drerhzahl und Drehmoment günstiger ist um sauber und verschleißärmer zu schalten.Und dann wartet das eben kurz was besonders beim Handschalten auffällt.

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Das ist nicht mehr so schlimm wie bei den "alten" SSD Festplatten.

Flash Speicher basiert darauf, dass elektrische Ladungen in Transistoren "für immer" einzusperren. Die sogenannten Feldeffekttransistoren werden über elektrische Felder gesteuert (daher der Name). Lädt man den Transistor auf, so fängt er an zu leiten. Normal muß man dazu über eine Leitung eine Spannung anlegen. Bei FLASH Speicher sorgt man einfach dafür, dass eine ein mal angelegte Spannung, also die "aufladung" des Transistors eingesperrt bleibt. Damit leitet ein ein mal eingeschalteter Transistor "für immer".

Die ersten "permanenten" Speicherbausteine die man mit Daten programmieren konnte waren die PROM Bausteine (ROM = Read Only Memory), das P steht hier für programmierbar. Innen drin sitzt eine Matrix aus Dioden die erst mal alle Strom leiten (logische "1"). Um Daten da rein zu schreiben legte man Strom an eine Spalte der Matrix und aus der Zeile kam dann für jede Diode die ein Bit darstellt Strom raus. Um Daten da rein zu programmieren schloss man dann mit einem speziellen Programmiergerät die Ausgänge kurz die eine "0" bekommen sollten. Der Kurzschluß ließ dann die Diode durchbrennen. Alle nicht kurzgeschlossenen Dioden liefern also eine "1" wenn man Strom an die Spalte legt, die geschossenen keinen Strom, also eine "0".

Wollte man Daten ändern, musste man den alten PROM wegwerfen und einen neuen einbauen. Das wurde durch EPROMs verbessert, das "E" steht für "erasable", also "löschbar". Hier kam zum ersten mal die Sache mit dem aufladen von Transistoren zum Einsatz, die Ladungen wurden in die Transistoren die die Dioden des PROM ersetzen eingesperrt. Löschen konnte man das nicht mehr durch anlegen von neuen Daten. Man konnte aber den Baustein ausbauen und in das Fenster auf der Oberseite UV-Licht drauf geben. Halbleiter reagieren auf Licht und werden Leitfähig (nutzt jeder Lichtsensor und auch elektronische Kameras). Durch das bescheinen von Licht flossen dann die Ladungen ab, der Baustein wurde gelöscht und man kann den neu programmieren. 

Damit ein Computer (oder ein beliebiges elektronisches Gerät) sich Daten speichern kann die es dann auch mal ändern kann (Konfiguration in einem Router z.B.), wurden die EEPROMs erfunden. Das erste E steht hier dann für "electrical", zusammen also ein "Elektrisch löschbarer programmierbarer nur-lese-speicher". Die Dinger können durch ein elektrisches Feld das selbe machen was die EPROMs durch Lichteinwirkung machten. Dieser Vorgang schädigt den Baustein aber, da das leitfähig machen der Speicherzellen eher "brutal" erfolgt und den Kristall schädigt. Die ersten Versionen konnte man bis zu 10x neu schreiben, als die in den 1990ern immer öfter genutzt wurden konnte man das dann irgendwann bis zu 100x machen. Auch heute noch sind EEPROMs nur maximal 1000x löschbar.

Mit einer anderen Technik die aber auf der selben Grundlage basiert sind FLASH SPeicher ausgestattet. Die ersten Generationen konnte man schon mindestens 1000x löschen bevor die kaputt gingen. Derzeit sind 10.000x Standard und gerade bei den SSD kann man bis 100.000x löschen bevor der Kristall zu kaputt ist um weiterhin sicher Daten zu behalten.

Im FLASH Speicher sind erst mal alle Transistoren entladen (Logische "0"). Um Daten da rein zu schreiben lädt man dann die Transistoren die eine "1" haben sollen auf. Zum lesen legt man jetzt Strom an die Transistoren die man lesen will und schaut ob die diesen Strom durchlassen ("1") oder nicht ("0"). Der Ladevorgang verursacht keinen Schaden, aber wenn man alte Daten löschen muß, also eine Speicherzelle neu beschreiben muß, dann wird der Speicher geschädigt. Bei FLASH Speicher wird nicht wie beim EEPROM jede Speicherzelle einzelnd gelöscht sondern immer eine ganze Gruppe, ein ganzer Sektor (512 Bytes oder 1kB, je nach Aufbau der SSD). Möchte man in einem Sektor nur ein Byte verändern muß ein ganzer Sektor gelöscht und neu geschrieben werden.

Je nach Dateisystem wird jeder Schreibvorgang erst mal im Inhaltsverzeichnis angemeldet und nach dem schreiben wieder abgemeldet. So wird jedes mal wenn eine Datei verändert oder erzeugt wird die selben Speicherzellen in denen das Inhaltsverzeichnis drin ist gelöscht und damit geschädigt. Da das Inhaltsverzeichnis immer an der selben Stelle liegt (FAT16/32 oder andere alte Systeme), wird diese Stelle also jedes mal gelöscht auch wenn die eigentlichen Daten immer an anderen Stellen sitzen. Und irgendwann ist dann diese Stelle der SSD "durchgescheuert" (Umgangssprachlich ausgedrückt).

Moderne Dateisysteme wie Ext4 und eingeschränkt auch NTFS können die Verzeichnisdaten dynamisch über die Festplatte verteilen.  Damit verteilt sich der Schaden über die ganze Platte und ist nicht mehr so schlimm.

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Was verstehst Du unter "Daten". Digitale Daten werden normalerweise in Byte gemessen. Mit einem Byte kann man also ein Byte übertragen.

Da kannst Du gleich fragen wie lang ein Zentimeter ist. Ein Zentimeter ist ein Zentimeter lang.

Genau wie ein Byte 8 Bits lang ist.

Ein Bit kann genau zwei Zustände annehmen, AN und AUS.

Hat man zwei Bit, hat man vier Zustände:

0 = AUS - AUS

1 = AUS - AN

2 = AN - AUS

3 = AN - AN

Da die "0" ja auch ein Zustand ist den man mit zählen muß hat man also 4 Zustände die man im Dezimalsystem (Menschliche Zählweise) mit den Zahlen 0 bis 3 darstellen kann.

Jedes weitere Bit verdoppelt die Anzahl der möglichen Zustände, denn man hat ja die Möglichkeiten mit dem neuen Bit AUS und dann noch mal mit dem neuen Bit an. Damit steigt die Anzahl der Möglichkeiten rasant an:

2 - 4 - 8 - 16 - 32 - 64 - 128 - 256 - 512 - 1024 - 2048 ...

Mit 8 Bit hat man 256 verschiedene Möglichkeiten, mit 16 Bit 65536,  mit 32 Bit über 4 Milliarden und mit 64 Bit hat man über 18 Trillionen Möglichkeiten.

Die Anzahl der Bits bei einem Prozessor bestimmt wie große Zahlen er auf ein mal bearbeiten kann. Zwar braucht man sehr selten Zahlen die größer sind als 4 Milliarden, aber man kann ja auch ein Komma setzen. Je mehr Bits ein Prozessor hat, desto mehr Nachkommastellen kann er sofort ohne mathematische Umwege mit berechnen, damit kann man also ohne Aufwand viel genauer rechnen. Das vor allem wichtig bei 3D Grafik weswegen moderne 3D Grafikkarten bereits mit mindestens 128 Bit arbeiten.

Wie viele Bits man braucht um Daten darzustellen, das hängt davon ab was das für Daten sind.

Dezimalstellen eines Taschenrechners wurden früher mit 4 Bit dargestellt. Dabei hat man einen Zahlenraum von 0 bis 15, benutzt werden aber nur 0 bis 10, also die Ziffern 0 bis 9 und die 10 dient da als "Überlauf", also das was man beim Kopfrechnen als "Übertrag" bezeichnet.

Fernschreiber (Anfang 20. Jahrhundert, lange bevor Computer erfunden wiurden) arbeiteten mit 5 Bit, also 32 verschiedene Möglichkeiten. Auf den ersten Blick ist es nicht möglich 26 Buchstaben (A-Z) und alle Ziffern (0-9) übertragen zu können, denn mit 5 Bit hat man ja nur 32 Möglichkeiten. Hier bediente man sich eines einfachen Tricks, der Fernschreiber ist ja wie eine Mechanische Schreibmaschine. Um Groß/Kleinschreibung umzuschalten gibt es die Shift Taste, die verschiebt die Position der Typen (die Hebel die hochkommen und durch das Fqarbband auf das Papier schlagen), deswegen heißt die Taste auch "Shift" (=Verschieben) Taste. Beim Fernschreiber gibt es keine Groß und Kleinschreibung, hier haben die Typen Buchstaben und auf der anderen (shift) Ebene Ziffern und Satzzeichen. Zwei der übertragbaren Codes schalten einfach Shift ein oder aus.

Bei Computern nimmt man lieber 6 Bits für Buchstaben und Ziffern, denn mit 64 Moglichkeiten kriegt man alle Buchstaben, Ziffern und notwendigen Satzzeichen unter. Für Groß und Kleinschreibung nimmt man dann ein weiteres Bit, kommt also so auf 7. Das ist der ASCII Code, der standartisiert 128 verschiedene Zeichen, Buchtsben, Ziffern, Satzzeichen, weitere Symbole (@§$%&/...) und ein paar Steuerzeuchen (z.B. Return, Zeilenvorschub, Seitenvorschub, usw.).

Moderne Computer (mit "modern" ist hier ab Anfang der 1970er Jahre gemeint) basieren aber auf 4-Bit Taschenrechner Rechenwerken die immer paarweise geschaltet wurden. So konnte man 4-bit mit Ziffern rechnen und 8-bit mit höheren Funktionen arbeiten. Deswegen ist ein Byte dann 8 bit.

Das ist also 1-bit mehr als man für ASCII braucht. Deswegen hat man dann Länderspezifische Erweiterungen eingebaut, eine zweite Zeichentabelle die man dann "Extended ASCII" nennt. Die war dann von Land zu land unterschiedlich. Aber auch im selben Land nicht eindeutig. Hier in Deutschland nutzte man entweder die Codepage 437 die neben Deutschen Umlauten auch Wissenschaftliche Zeichen enthält oder 850 in der alle Westeuropäischen Zeichen (vor allem Frankreich und Schweden) zusammengefasst wurden, dafür fehlten dann Wissenschaftliche Zeichen wie Ω. Also musste man sich wenn immer möglich mit den reinen internationalen ASCII Zeichen auskommen.

Also kann man Text mit einem Byte darstellen, hat aber meistens noch 1 Bit "zuviel".

Damit man wenn man ein Programm nutzte was eine andere Codepage brauchte (vor allem wissenschaftliche Programme) nicht immer den Rechner mit einer anderen Codeseite neu booten musste wurde "vor Kurzem", also vor etwa 15 Jahren UTF-8 und UTF-16 bzw. die ISO-Varianten davon eingeführt. Entweder hat man bei allem was nicht "plain ASCII" ist ein Umschaltsymbol wie es der Fernschreiber hatte und die nächsten beiden Byte spezifizieren dann das Sonderzeichen (UTF-8) oder man codiert gleich alles in 16-bit (UTF-16). Damit braucht vor allem im Internet jedes Zeichen entweder

- meinstens 1 Byte, zwischendurch mal 3 (UTF-8)

oder

- Immer 2 Byte

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Alles. Es handelt sich dabei nur um eine hintereinander liegende Folge von 8-bit speicherzellen bei der ein Pointer auf die erste Zelle zeigt. Rein schreiben kann man da alles, jede Zelle kann 256 verschiedene Zustände annehmen. Man muss nur beachten. ,dass die meisten Stringroutinen eine "echte Null" (nicht das ASCII-Zeichen) als Stringende erwarten. Also so lange weiter den String abklappern bis eine Null gefunden wurde.

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Ohne Datenblatt (Strom und SPannungsangabe) kann man auch bei normalen LEDs nicht sagen wie groß der Widerstand sein soll.

Und Rainbow LEDs kann man sowiso nicht in Reihe schalten. Entweder haben die 3 bis 4 Eingänge für die einzelnen Lichtfarben und einen einzigen, gemeinsammen AUsgang.

Und die mit automatischem Farbwechsel geht das auch nicht, denn jede Farbe erzeugt einen anderen Stromverbrauch. Sagen wir mal, jede der drei Farben innen drin braucht bis zu 10mA. Eine LED die weiß erzeugen will braucht also 30mA. Ist die aber in Reihe zu einer, die nur "halb Rot" zeigen will, braucht die nur 5mA. Damit kann die andere auch nicht mehr STrom kriegen um was helleres anzeigen zu können. Rainbow LEDs brauchen keinen Vorwiderstand, die wollen ja ihre Ströme selber regeln, ein fester Widerstand funktioniert da nicht. Deswegen haben die ihre eigenen Stromregler eingebaut.

Du kannst die also nur parallel schalten und wenn die 9V vertragen (die meisten bis 12V), kannst Du beide direkt parallel an die Batterie anschließen.

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Wärme. Die Strahlung ist für das entstehen von nuklearer Zerwallswärme unerlässlich aber auch genau so unerwünscht. Das ersetzt einfach nur einen Brennstoff.

Ein Peltieelement erzeugt Strom wenn es einem Wärmegefälle ausgesetzt ist, also auf einer Seite heiß ist und auf der anderen Seiote kalt. Man kann eine Seite also Kühlen oder was viel einfacher ist heizen. Dann kommt Strom raus.

Der radioaktive Zerfall sorgt einfach nur dafür, dass eine Seite immer gegenüber der Umgebung heißer ist und so kann man also ohne ständige Zufuhr vonbrennstoff und Luft Strom machen. Sehr ineffizient und schwach, dafür aber absolut Wartungsfrei, funktioniert im Weltraum und es funktioniert Jahrzehnte. Inrußland stehen Leuchttürme in Gegenden wo man kaum hin kommt. Da sind knapp tausend Kilo ¨Atommüll¨ in Fässern im Keller die dann die ca. 100W Birne im Leuchtturm antreiben. Die Linse bündelt das Licht zu einem sehr scharfen Strahl den man dann viele Kilometer weit sehen kann. Elektroautos kann man mit so was also nicht antreiben, ein durchschnittsauto braucht zum fahren zig Kilowatt, eine handliche Radionuklidbatterie bringt gerade mal 10 Watt. Um eine Stunde zu fahren müsste man also 1000 Stunden Strom sammeln.

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Das hst definitiv was mit Hochfrequenz zu tun. 

Reflektorspannungen findet man in der Röhrentechnik und insbesondere bei Resonatoren, also Röhren die selber eine bauartbedingte Frequenz erzeugen. Kyratron und Magnetron sind zwei typische Vertreter, werden z.B. in Radar- und in Mikrowellensendern (auch Ofen) eingesetzt. Überall da wo genaue, feste und nicht schwankende Frequenzen mit hoher Leistung benötigt werden.  

Die Frequenz ist zwar bauartbedingt, unterliegt aber Fertigungstoleranzen. Innen drin sitzt ein Reflektor. Das ist ein "Gitter" das negativ geladen wird und so darauf zu fliegende Elektronen zurück wirft. Mit der Spannung kann man einstellen wie stark und damit die Wirkung näher oder weiter weg vom eigentlichem Gitter einstellen. Und die dimensionen bestimmen die Frequenz. Mit der Reflektorspannung kann man also die Frequenz leicht verstellen.

Das "Ding" ist wahrscheinlich für versuche mit RADAR oder andere Mikrowellen Experimente gedacht.

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1. MNoderne Autobatterien nehmen bei unter 10V bereits schweren Schaden. Unter 6V entladen kann man die nur noch wegwerfen, die haben dann nur noch einen Bruchteil ihrer Originalkapazität.

2. Eine Innenbeleuchtung hat etwa 10W pro Leuchte, auch wenn die funzelig scheint. Das bedeutet fast 1A, da ist eine normale Batterie innerhalb von 48h gefährlich leer, starten kann man schon nicht mehr.

3. Türkontakte können so kaputt gehen, dass das Licht an geht. Auch wenn die Tür nur in der 1. Raste hängt, also bereits abgeschlossen ist kann das Licht an bleiben. Gerade die alten VW Türkontaktschalter um 1990 schalten etwa in der 1. Raste, nach schließen der Tür ist das Licht aus, so lange bis einauto vorbei fährt und die Tür sich etwas bewegt, dann geht das an. Fehlt der Gummiüberzieher der Schalter ist der Nippel zu kurz, kannauch bei völlig geschlossener Tür noch an gehenwenn die Tür leicht verzogen ist oder der Plastiknippel verschlissen.

4. Ist feuchtigkeit in den Türschaltern, kann so viel Strom fließen, dass die Batterie nach 3 bis 4 Tagen schlapp macht, aber auch im Dunkeln ist kein Leuchten der Lampen zu sehen. Gerade bei den alten Passats leckt gerne der Spritzschlauch des Wischers und flutet das Schloß mit Scheibenreiniger der hervorragend leitet hier reicht dann ein verlängertes Wochenende zuverlässig um die Batterie kaputt zu machen. Auch E-Schiebedächer ziehen gerne viel Strom wenn die Elektrik bei Undichtigkeit naß wird.

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Das ist einfach. In fast jedem Baumarkt gibt es auch Messingröhrchen da wo die Gewindestangen stehen. Einfach auf den Schlauch stecken Messing schwimmt nicht in dem Fluid. Da solltest Du etwa die letzten 5 cm oder die komplette Kanisterhöhe nehmen. Wenn Du noch mit einer Dreiecksfeile Kerben ins Ende machst, kann sich das Rohr auch nicht am Boden fest saugen.

Modellbauer benutzen so was gerne für Tanks. Der Schlauch geht da vomflaschenhals aus in eine liegende Flasche und egal wie man die dreht, das Rohr fällt immer mit seinem Ende nach unten. Nur so stottern Rennwagen nicht in der Kurve und Flugzeuge können auch auf dem Kopf fliegen.

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Ja, kein Problem. In einigen Baumärkten kannst Du aber auch direkt (2x) 6V "Laternenbatterien" kaufen. Oder eben 8 Monozellen selber zusammenfummeln. Ist nur eine Frage ob das lange genug hält.

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Bei Kästen für die öffentliche Stromversorgung habe ich das noch nie gesehen.

In der Industrie ist das aber durchaus üblich. Sind im Kasten Blitzschutzeinrichtungen, dann haben die eine Warnlampe.

Kommt es zur Überspannung, dann schließen diese Geräte den Strom kurz um die Überspannung zu bekämpfen. Dabei brennen dann die Sicherungen durch und unterbrechen den Strom.

Es gibt hier die Möglichkeit Sicherungen zu verwenden, die nur kurz abschalten und dann wieder automatisch einschalten, dann feht der Strom nur wenige Sekunden.

Da aber der Blitzschutzautomat viel Leistung kurz schließen muß, wird er dadurch beschädigt und muß ausgewechselt werden. Hat er mal ausgelöst, leuchtet eine Glimmlampe (neonorange) um zu sagen "ich muß ausgewechselt werden".

Normal sieht man das wenn man die Sicherungen daneben wieder einschaltet und weiß bescheid. Bei den selbst rückstellenden Sicherungen ist es ülich diese Warnlampe außerhalb des Kastens anzubringen damit man das so schnell wie möglich mitkriegt, dass da ein Automat ausgewechselt werden will. Denn wenn der Strom ja sofort wieder da ist guckt ja keiner in die Kästen rein.

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Das ist vermutlich ein EMV Problem.

Die USB Adapter für den Zigarettenanzünder sind Schaltspannungswandler. Die takten die 12V mit hoher Frequenz durch eine Spule um so die Spannung zu wandeln. Dabei entstehen viele hohe Frequenzen mit teilweise recht hoher Leistung. Hat der Adapter keine Filter, werden diese Frequenzen in das Bordnetz abgegeben. Moderne Autos haben viel ELektronik die über Datenbusse verbunden sind. Gelangt Hochfrequenz auf diese Datenbusse, so werden die gestört.

Da der Zigarettenanzünder in der Nähe des Armaturenbrettes ist, und die Masse des Zigarettenanzünders meistens mit am Massepunkt des Armaturenbrett angeschlossen ist, sind die Instrumente am stärksten betroffen. Können die nicht mehr richtig mit dem Rest des Fahrzeuges "reden", dann "frieren die ein" oder schalten in einen bestimmten Zustand. Warnlampen gehen an wenn die Verbindung gestört ist weil die nur dann aus sein sollen, wenn es auch kein Problem gibt.

Mein Auto ist so alt, dass es nur Elektronik im Radio und für die Einspritzung hat. Mit den meisten billigen USB Adaptern kriege ich nur noch die starken WDR Sender in meiner Nähe, alle anderen sind verrauscht oder gar nicht mehr zu empfangen. Auf Mittelwelle quietscht es nur noch. Ich hatte mal einen Adapter, da schaltete das Radio auf "secure" weil es nicht mehr mit dem Steuergerät der Einspritzung reden konnte (Fragt Fahrgestellnummer ab) und der Motor hatte zwischendurch sogar Aussetzer. Da bei dem Ding das Radio sofort komplett tot war, habe ich direkt gemerkt woran das lag. Und so was wird ungestraft verkauft, ich denke da an den Airbag der davon auch betroffen sein kann.

Ich habe mir jetzt ordentliche USB EInbaubuchsen gekauft und ein extra Kabel an den Massepunkt der Lüftung rechts im Beifahrerfußraum gelegt. Jetzt kann ich Navi und Handy mit Strom versorgen und alle Radiosender empfangen.

Nicht umsonst sind die USB Adapter für Navis von Markenherstellern so "unverschämt" teuer und klobig. Die haben Entstörfilter eingebaut und die brauchen Platz und kosten Geld.

Wenn Du ein altes Netzteil von einem Navi hast, da gibt es Adapter von den Mini-USB auf iPhone oder Micro USB. Damit funktioniert das Störungsfrei.

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Die leerlaufspannung sagt nichts über die Leistungsfähigkeit der Solarzelle aus.     

Durch schlurfen über einen Wollteppich kannst Du leicht 10000V ansammeln. Da keinstrom fließt spricht man hier ja auch von ¨statischer¨ladung. Ein Stromkreis ist aber dynamisch, hioer fließt was. Fasst Du eine Türklinke an, fließt die Ladung praktisch sofort ab, es fließt wenig Strom für sehr kurze Zeit. Auch wenn sehr viel Spannung da ist, die Leistung ist aber Spannung mal Strom und wenn der Strom extrem winzig ist, ist auch die Leistung klein. Energie ist Leistung mal Zeit, da die Zeit ebenfalls winzig ist, ist auch die Energiemenge die Du vom Teppich bekommen hast und an der Türklinke wieder abgibst extrem gering.

So ist das auch bei Solarzellen. Leistung ist Leerlaufspannung mal fließender Strom.

Scheint Licht auf den Solarzellenkristall, schlagen die Photonen Elektronen durch. Die Solarzelle ist eine Diode. Durch Licht lassen sich Elektronen durch diese Diode in Richtung Rückseite schlagen, diese können aber nicht mehr zurückkehren weil die Diode Strom nur in eine Richtung durchlassen kann.

Also baut sich eine Spannung auf. Photonen haben immer eine gewisse Energiemenge, Die Lichtstärke ist nur die Anzahl der Photonen die auf eine bestimmte Fläche pro Zeit prasseln. Jedes Photon hat dabei aber immer die gleiche Kraft. Die hängt von der Farbe des Lichtes ab

Hat sich eine bestimmte Menge an Ladung in der Zelle gesammelt, ist die Kraft die die Elektronen zurücktreibt (Spannung) irgendwann so hoch, dass keine weiteren elektronen mehr vom Licht dagegen durchgeschlagen werden können.

Die gespeicherte Ladung kann wie gesagt nicht mehr durch die Zelle zurück, aber durch die Anschlüsse durch einen Verbraucher. Zieht man Strom ab, dann geht die Spannung mit abnehmender Ladung in der Solarzelle zurück. Wenn weiter Licht drauf fällt, können neue Elektronen nachgelegt werden, die Ladung also erneuert werden.

Zieht man weniger Ladung ab als durch Licht erneuert werden kann, dann kann man endlos weiter elektrische Energie bekommen und nutzen.

Zieht man zu schnell Ladung ab, geht die Spannung runter.

Je nach verwendeten Materialien und Lichtstärke ist die maximal möglcihe Spannung bei Leerlauf, also wenn kein Stroim abgezogen wird ein bestimmter Wert. Die leerlaufspannung einer Solarzelle wird bei voller Lichtstärke angegeben. Hier wird meistens 1kW pro Quadratmeter an Lichtleistung genommen, das entspricht auch in etwa 12 Uhr Mittags an einem wolkenlosen Julitag. Das sind in etwa 2 bis 3V die eine Zelle maximal liefert bevor die erzeugte Spannung weiteren Ertrag aus demlicht verhindert.

Deqswegen fasst man mehrere Zellen zu einem Solarmodul zusammen. Ein 6V modul hat zwei oder drei Zellen in reihe geschaltet.

Billigehobbymodule bestehen aus Bruchstücken die bei der Herstellung von großen Solarzellen anfallen. Diese sind dann in einem Modul zusammen gepuzzelt, daher sehen die billigen Module auch so komisch aus. Der ¨Kamm¨ der den Strom von der Oberfläche abnimmt, also die Stromleitenden Drähte die die Solarenergie von der eigentlichen Zelle absammeln ist normal ein regelmäßiges Gitter. Bei zusammengepuzzelten Modulen sieht man unterschiedliche Kammgrößen und Winkel.

Da die Leistung von der Lichtstärke und Fläche abhängt, ist es egal ob man eine große Zelle (z.B. 2V), zwei halb so große in parallelschaltung (Bruchstücke, auch 2V) oder zwei halb so große in Reihenschaltung (4V, dafür nur halber Strom) nimmt.

Die Leistung die man abrufen kann hat also nichts mit der Leerlaufspannung die Du da gemessen hast zu tun. Miss auch mal den Kurzschlußstrom. Bei gleicher Fläche und gleichem Licht wird dieser Strom bei der Zelle die mehr Spannung abwirft kleiner sein.und Leistung ist ja Strom mal Spannung. Die Maximalleistung die man in etwa abrufen könnte errechnet sich aus halber Leerlaufspannung mal halben kurzschlußstrom.

Natürlich gibt es auch zwischen gleich großenb Einzelzellen Unterschiede. Es gibt sehr starke Unterschiede beim Wirkungsgrad.

Das physikalische Prinziep erlaubt 50% Wirkungsgrad. Es ist also unmöglich mehr als die Hälfte des Lichtes nutzen zu können.

Normale Solarzellen erreichen gerade mal 6% Wirkungsgrad. Also wird noch nicht mal 1/10 des Lichtes verwertet. Gute, teure Zellen erreichen bis zu 20%. Ab 23% ist es viel billiger einfach doppelt so viele Zellen zu verwenden, daher stellen 23% derzeit in etwa die Grenze dar mit der man noch wirtschaftlich arbeiten kann. Imlabor mit ungeheuren Kosten und unter idealbedingungen bekommt man derzeit bis zu 43% zuverlässig hin. Für den Preis einer dieser Zellen bekommt man aber bis zu 100 konventionelle Zellen mit 10% kann also für das selbe Geld viel mehr Sonnenenergie verwerten. Zellen über 20% machen nur in Sonderfällen Sinn, also nur da wo eine begrenzte Fläche ist, z.B. bei mobilen Geräten.

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Der Erntefaktor gillt nur für Energiequellener andere produzierenden Dinge.

Das kommt aus der Landwirtschaft. Wie viel mehr Korn man aus der Saat kriegt oder umgekehrt, wie viel muß man von der Ernte behalten um nächstes Jahr wieder sähen zu können. 

In der Technik wird das etwas anders gehandhabt. Im einfachsten Fall rechnet man aus wie viel der von einem Braunkohlekraftwerk erzeugten Strommenge braucht man um die Braunkohlebagger zu betreiben die Nachschub liefern. Also wie viel Energie das System ¨Tagebau mit Kraftwerk¨ für den Eigenbedarf vom Ertrag abzieht.                

 Man benutzt den Erntefaktor aber meistens für wirtschaftliche Berechnungen. Hier recvhnet man Baukosten gegen den Gewinn aus dem Stromverkauf. Über den erntefaktor kann man dann die Armotrisierung ausrechnen, also nach wie viel Jahren hat sich das Kraftwerk bezahlt hat. Das zieht man von der Lebensdauer ab und die restliche Zeit mal Ertrag aus Stromverkauf ist dann der Gewinn für die Investoren, die wollen ja wissen ob ubnd wie viel mehr Geld die durch das Kraftwerk verdienen.

 Also lässt sich ein Erntefaktor nicht auf einen Energiespeicher anwenden. Der vermehrt ja nicht die Energie, der speichert die ja nur. Man kann ihn ja nicht von einem Teil der Energie die man entnuimmt wieder komplett aufladen. Hier gibt es nichts zu ernten!

Nur aus wirtschaftlicher Sicht könnte man einen Erntefaktor berechnen, dazu muß man aber wissen was der Strom den man kauft kostet und für wie viel man den wieder verkaufen kann. Also wenn man einen Überschuß an Strom zum halben Preis kriegt und den bei Mangel zum doppelten Preis verkaufen könnte, dann hätte man eine Art Erntefaktor. Das Problem ist aber, wie oft macht man das? Man kann ja nicht vorhersehen wann man einen Überschuß bekommt und wann man bei einem Mangel teuer verkaufen kann. Bei Getreide passiert das ja genau ein mal pro Jahr. Auch ein Kohlekraftwerk hat eine gewisse Kapazität und drum herum ist eine gewisse Anzahl an Verbrauchern mit Durchschnittsverbrauch. Aber bei der Batterie weiß man nicht wie oft man Einkaufen und verkaufen kann, also gibt es da auch aus wirtschaftlicher Sicht keinen zu bestimmenden Erntefaktor und damit auch keine Armortisierung die man ausrechnen kann.

Und das ist genau der Grund warum wir so wenigspeicherkraftwerke haben, man kann nicht ausrechnen ob man das Geld je wieder kriegt. Investoren mögen keine Aussagen wie ¨Vielleicht kriegen sie irgendwann mal eine unbestimmte Menge Geld zurück!¨

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1. Telefonieren und Internet haben nichts miteinander zu tun. Zwar findet der Datenverkehr über Sender und Empfänger vom Handy und vom Handymast statt, wird aber "logisch" getrennt. Schon in der Elektronik werden die beiden Arten der Daten recht früh physikalisch getrennt und im Handy bzw. Handymast getrennt weiter verarbeitet. Die Telefonnummer hat gar nichts mit der IP zu tun, man bekommt ständig eine neue, bei jeder Anmeldung am Internet und spätestens nach 24 Stunden. Ein Smartphone trennt die Verbindungen immer recht schnell da der Neuaufbau praktisch keine Zeit kostet, daher kann man sozusagen im Minutentakt eine andere IP haben. Nur der Provider speichert Listen bei denen jeder Datenaustausch, egal ob Internet oder Telefon, dem Kunden zugeordnet ist. Diese Daten darf der Provider nur für interne Zwecke (Abrechnung) nutzen und darf die Daten nur mit richterlichen Beschluß raus geben.

2. Normal tauscht man nur Daten mit dem Chatserver aus. Das Chattprogramm kann ja nicht wissen welche IP mit einem chatten will. Das macht der Server. Damit kommuniziert man nur mit der Server-IP. AUch hier wird der ganze Verkehr erst einmal gespeichert, ist aber wie Telefondaten nicht für jeden zugänglich.

Anders sieht es aus wenn man eine Datei überträgt oder einen "Privaten Chat" startet. Hier tauschen sich dann beide beteiligten ihre IP Adressen über den Chatserver aus und starten dann eine direkte Verbindung miteinander. Hier kann man dann nicht nur vom Chatprogramm erfahren welche IP der andere hat, auch das bloße Abhören der Daten (leicht bei WLAN im öffentlichen Hotspot) reicht, denn jedes IP Paket hat nicht nur eine Empfängeradresse sondern da drin steht ja auch die Absenderadresse. Die muß drin stehen, zum einen damit ein Webserver weiß wohin er die Antwort (Inhalt der Webseite) schicken muß, aber auch damit ein Haushaltsrouter weiß, dass es eine AnNtwort auf irgendwas ist und nur so erlaubt er das Paket und leitet es an den entsprechenden Rechner im privaten, nicht öffentlichen Hausnetzwerk weiter. Ohne Absender bzw. "ungefragt" lässt der ja nichts rein.

Bei einer Email steht übrigens im Protokoll auf welchem Computer (IP) die angefertigt wurde und alle IP Adressen der Zwischenstationen. Das ist der sogenannte "Header" den man sich in den meisten emailprogrammen auf Wunsch anzeigen lassen kann. Damit kann man auch betrügerische Emials entlarfen. Kommt einem was komisch vor, dann den Header angucken, da findet man die Provider-IP des emaildienstes oder des "Postfachs" in dem die EMail erzeugt wurde. Hat man eine komische email von Amazon bekommen, muß im Header auch Amazon.com im Ursprung stehen, die haben ihren eigenen Emailserver. Bei den Betrugsmails stehen da fast immer komische Namen mit ausländischen Länderkennungen drin. Dann braucht man sich gar keine Gedanken mehr machen ob da irgendwas dran sein könnte.

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Die Gegnet müssen kollidieren. Wie im richtigen Leben knallt es wenn man gegen eine Wand rennt.

Du schteibdt eine Kollisionsroutine fur Spielbare und nicht spielbare Figuren. Also eine für alles. Der gibt man die aktuelle Position und die Zugrichtung. Dann schaut die nach ob an den Koordinaten plus einen Schritt weitet eine Wand ist oder nicht. Ist eine Wand im Weg gibt die Funktion true zurück, meldet aldo eine bevorstehende Kollision.Bei der Spielfigur macht man also eine Schleife in der zuerst mit der Kollisionsfunktion die durch Tasten vorgegebene Richtung grtedtet wird, bei False wird die Position nicht mehr verändert, nur bei True geht die Figur einen Schritt weiter. 

 

  Bri Computergegnern gibt es keine Tasten. Hier nimmt man eine Variable für die Richtung. Die Figur rennt ewig in der ein mal vorgegebenen Richtung. Meldet die Kollisionsabfrage true. Schaltet man die Richtung um.Das macht man in einerr Schleife.

 

Bevor also eine Computergesteuerte Figur an eine Wand knallt, dreht die sich dann nach Links. Geht das auch nicht, dreht sie sich noch mal nach Links, läuft dann also zurück.

Verfeinern kann man das, in dem die sich bei der ersten Kollision der Schleife nach links dreht, bei der zweiten um 180° (rechts) und bei der dritten nach rechts. So läuft die bevorzugt nach links, geht das nicht nach rechts und wenn das auch nicht geht (Sackgasse) wieder zurück.

Bei einem richtigen Labyrinth gibt es eine garantierte Möglichkeit von einem Ende zum andern zu gelangen. Bei jeder Abzweigung immer links halten. Dazu einfach eine zweite Routine schreiben die Abzweigungen erkennt und nach Möglichkeit links abbiegt. So findet der Computer garantiert durch das Labyrinth.

Das kann man auch wieder verfeinern. Bei jedem Versuch Position und Richtung merken. Hat man die alte Position wieder erreicht, war der weg irreführend und ein anderer muß ausprobiert werden. Das kann man in einer Schleife machen zwischen den Spielzügen. So weiß der Computer, dass der mögliche Weg nichts bringt und ein anderer probiert werden muß. Führt der zumausgang macht die Figur dann einen Schriott in diese Richtung und man macht das Ganze beim nächsten Spielzug erneut. So geht die Figur zielstrebig zumAusgang. Ein gegner würde statt Ausgang dann die Position des Heldens zum Ziel nehmen

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Das kann alles mögliche sein, jedes elektrische Bauteil da drin und dran kommt in Frage.

Das kann der Generator selber sein, die Regelung, die Verkabelung und/oder die Schutzeinrichtungen.

Zuerst muß man feststellen ob die Motordrehzahl stimmt. Frei geschaltet wird der Strom nur, wenn der Motor 3000U/min (±10%) drauf hat, also die Frequenz die der Generator erzeugt im erlaubten Bereich liegt. Bei Generatoren mit Frequenzumwandler ist das anders, hier darf der Motor sich der Leistung anpassen, dafür hat man viel mehr "Zeugs" das kaputt sein könnte drin. Die Drehzahl kann man mit speziellen Motortestgeräten messen. Dazu werden die Impulse an der Zündung oder die Motorvibrationen ausgewertet.

Stimmt die Drehzahl, dann muß man alle Sicherheitseinrichtungen prüfen. Oft sind neben den normalen "Ein/AUS" Schaltern auch andere Sicherheitsschalter verbaut und dazu noch ein oder zwei Sicherungen. Ein Sicherheitsschalter sitzt z.B. am Choke, der darf nicht an sein wenn Strom produziert wird.

Wenn das alles in Ordnung ist, misst man die Erregerspannung des Generators. Ist keine vorhanden, ist der Spannungsregler defekt.

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Das Verfahren der Verschlüsselung braucht eine bestimmte Schlüssellänge. Der Schlüssel kommt aus einem Schlüsselgenerator. Bei Systemen mit hoher Sicherheit meistens aus einem USB Stick, denn wenn man den raus zieht ist das wie abschließen. In so einem USB-Sicherheitsschlüssel ist ein kleiner Computer der sich die Schlüssel ausdenkt und verwaltet.

Ohne Hardware nimmt man dann ein Passwort. Das dient dann als Vorlage zur Erzeugung des Schlüssels. Die paar Zahlen eines kurzen (vom Menschen merkbarem) Wort werden dann in eine "komplizierte" Zahl umgerechnet. Der Trick ist, dass auch wenn das Verfahren bekannt ist, es kostet Zeit. Nicht viel, aber bei Millionen von Möglichkeiten die probiert werden müssen kommt dennoch einiges zusammen. Und Zeit kostet Geld. Kostet das knacken dem Dieb also viel Rechenzeit wird der dss nur dann tun wenn die geklauten Daten auch viel mehr Geld einbringen. Deswegen die USB Dinger im Profibereich, da kostet das knacken mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Vermögen!

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Da hadt Du recht. Physisch ist vorhanden, virtuell tut nur so als wäre er vorhanden. Moderne Betriebssysteme können auch andere Speicherarten als Arbeitsspeicher ausgeben. Geht der physische Speicher aus, schaut das Betriebssystem was da drin nicht oft benutzt wird und kopiert das dann auf die Festplatte um mehr speicher wieder frei zu kriegen. Werden die ausgelagerten Daten gebraucht, müssen die daten erst mal wieder zurückgeholt werden und ggf andere dafür weggeräumt werden. Da die Festplatte verglichen mit RAM  sehr langsamm ist, dauert das natürlich ewig. Mehr echter Speicher ist also besser. Zu wenig für normale Aufgaben ist sehr schlecht.Jedes Programm das man unter Windows startet kriegt 2GB zugesichert. Nur was das Programm davon tatsächlich beansprucht kommt dann tatsächlich aus RAM  oder der Festplatte. Deswegen nennt man das virtuellen Speicher, der muss gar nicht in irgendeiner Form existieren.

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Das sind keine normalen Leuchtstoffröhren. Man nennt sie "Kaltkathodenröhren" da sie im Gegensatz zu den Haushalts Leuchtstoffröhren keine Elektrodenheizung besitzen.

Leuchten tun die genau so, ein mal leitend sausst ein Strom durch das Niederdruck gas (Quecksilberdampf und andere Gase), die durch das dünne (durch niederdruck) saussenden Elektronen kollidieren mit Gasatomen. Das kickt Elektronen in den Atomen in eine höhere Umlaufbahn. Das selbe passiert auch durch Kollisionen zwischen Atomen durch Wärmeeinwirkung. Haben die Elektronen eine zu hohe Umlaufbahn erreicht, erzeugen die ein Photon durch das sie die Energie los werden. Je mehr Energie zu viel da ist, desto kurzwelliger (da energiereicher) das Photon. Deswegen leuchten ja sehr heiße Materialien mit bestimmten Farben. Bei der Leuchtröhre ist es das Gas. Da aber weißes Licht bei Gasentladung nicht geht, nimmt man Leuchtstoffröhren. Die leuchten intern mit hoher Energie (UV-Licht) und dieses Licht regt dann den Leuchtstoff an auf allen möglichen Frequenzen (weiß) zu leuchten. Daher der Name Leuchtstoffröhre.

Bei einer klassichen Leuchtstoffröhre muß man die Elektroden zum glühen bringen damit überhaupt erst mal Strom in die Röhre rein geht. Ein mal drin wird das Gas ionisiert und bleibt daraufhin leitfähig.

Ist die Röhre leitend, brennen die Röhren in Deckenlampen mit etwa 100V. Die Drossel dient hier als induktiver Vorwiderstand.

Zum Zünden kommt der Starter zum Einsatz. Der verbindet die ENden der Röhre miteinander so dass der Strom von Phase über die Drossel in das eine Röhrenende fließt, von da über das Heizwendel in den anderen ANschluß am Röhrenende in den Starter und von da aus wieder in das andere Ende, über dasHeizwendel und dann in den Neutralleiter. Dadurch glühen die Röhrenenden orange auf. Die Drossel begrenzt auch hier den Heizstrom. Jetzt unterbricht der Starter nach einer Weile plötzlich. Die Drossel wird in diesem Moment zur Zündspule, an den Röhrenenden liegen nun einige kV an Spannung an. Zündet die Röhre, wird sie niederohmig und bleibt "brennen". Wenn nicht, versucht der Starter es noch mal, daher das flackern beim einschalten.

Die Kaltkathodenröhre hat keine Heizung. Hier muß man die Zündspannung selber erzeugen und anlegen, dann die Brennspannung einhalten (durch drosseln der Stromstärke). Das ist nicht einfach. Die meisten Systeme arbeiten mit einem Mittelwellensender. Hochfrequenz ist leichter in der Röhre zu zünden, denn HF durchdringt ja auch "ungezündete" Gase wie Luft. Das nutzt man ja beim Funkverkehr aus. Der Sender ist so aufgebaut, dass er ohne Last eine sehr hohe Spannung abgibt und mit Last bei Nennleistung der Röhre auf die Brennspannung der Röhre zusammen bricht. Die Spannung ist bei kleinen Röhren dann um 50V.

So was kann man nicht einfach so mal schnell selber bauen, vor allem nicht ohne Kenntnisse der Röhreneigenschaften (Nennleistung, Nennbrennspannung usw.)

 Da hättest Du den sogenannten "Inverter" der die Röhren im Fernseher antreibt behalten müssen. Meistens laufen die auf 12V. Also 12V rein, dann das Signal "Hintergrundbelechtung ein" an den Steuereingang des Inverters anlegen und die Röhren gehen an.

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Damit genug Spannung auf Nerven wirkt um was zu spüren muss ein relativ starker Strom fließen damit durch Stromdichte genug Spannungsfall im Gewebe entsteht. Ein Nerv reagiert auf Mikrovolt, ist aber auch mikroskopisch klein. Also viel Strom oder auf kleinem Raum. Beißt man mit Amalganplombe durch Alufolie in Schokolade, entsteht weniger als 1V, das aber genau auf den Nerv im Zahn und tut mächtig weh. Auch herzschrittmacher arbeiten unter 1V, sind aber genau an Nerven im Herz angeschlossen. Die Lederhaut (Hautoberfläche) hat trocken über ein Megaohm. Um 60V bis 120V wird sie durchschlagen und das gut leitende Fleisch lässt hohe Ströme zu. Die Zunge hat keine Lederhaut, hier sind wenige Volt sehr heftig. Aber trockene gesunde Haut an den Händen hält praktisch garantiert bis 40V stand. Solange Du dich nicht piekst kannst Du nichts vom Strom spüren. Nur mit Batteriepolfett aufpassen. Das Zeug leitet und zieht durch die Haut. So kann man an einer 12V batterie bereits einen starken Reiz bekommen. Richtig weh tut das aber auch noch nicht. Und gefährlich wird das nur, wenn du mehr als 10 minuten fest hälst. Dann erst kommt es zur Vergiftung durch galvanisierung. Also wisch die Batterie mit einem Taschentuch ab wenn die fettig glänzt und fass keine Säure (weisse Kristalle oder Flüssigkeit) an, dann kann gar nichts passieren solange Du nicht dran leckst. Danach Hände mit viel Wasser waschen. Die Säure wird erst richig schlimm wenn etwas Wasser dran kommt.  wischst Du kristalle an der Hose ab, kann die in der Waschmaschine Löcher kriegen! Also immer ein Taschentuch dabei haben.

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Klar, eigentlich kannst Du das auch irgendwo durch schneiden. Nur dann kann es passieren, dass die letzten LEDs (bis zur nächsten Markierung) nicht mehr leuchten.

Außerdem gibt es die Lötaugen nur links und rechts neben den Markierungen. Da kann man Drähte anlöten oder diese speziellen "LED Streifen STecker" drauf stecken.

Beim Anstückeln mußt Du nur drauf achten, die Polung nicht umzukehren. Das kann man aber leicht am Scherensymbol erkennen. Die Griffseite der Schere gehört immer an die Griffseite des nächsten Teilstücks.

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Ja und Nein!

Gleichstrom oder "normalen" Wechselstrom kann man nicht durch die Luft Fernübertragen.

Kennt man ja vom E-Schocker, bei genügend hoher Spannung wird das Teil direkt per Lichtbogen Kurzgeschlossen. Und das will man ja, soll ja abschrecken.

Für einen Stromkreis braucht man zwei Leiter zwischen Quelle und Verbraucher (Mensch zum schocken). Luft ist aber maximal nur ein Leiter. Man kann den Boden nehmen, dann schlägt der Blitz aber direkt in den Boden ein, einfach weil der davon angezogen wird. man braucht also einerseits Verbindung zum Boden an der Quelle, muß aber andererseits Räumlich so angeordnet sein, dass das Ziel zwischen Quelle und Boden ist. Horiziontal schießen ist also unmöglich.

Es gibt Versuche bei denen man ein leitfähiges Gas als Strahl abfeuert, das ersetzt dann einen der Drähte die ein Tazer braucht. Der Boden ist dann der "andere Draht". Das reicht aber nicht weit und der Gaskanal ist schnell durch Wind verweht. Und wenn man den Druck so hoch macht, dass das Gas zuverlässig bis zum weit entfernten Ziel schießt, zerfetzt es das Ziel auch ohne Strom, rein durch die Druckschockwelle des Gases.

Was geht sind Mikrowellen. Also Radiowellen die dann Energie auf der Hautoberfläche umsetzen. Die erzeugte Wärme erzeugt dann Schmerzen. So was ist schon gegen Demonstranten im Einsatz. Wärme/Schmerz fühlt man primär sowiso nur auf der Hautoberfläche so dass die Mikrowellen bei richtiger Frequenz (keine Durchdringung, nur oberflächliche Wirkung) auch mit geringen Leistungen viel Schmerz erzeugen können. Und hier gibt es schlimmsten Fall nur eine Art Sonnenbrand, unter der Haut bleibt alles gesund.

Aber die neuste Entwicklung ist mit einer Explosion "Nebel" abzufeuern. Jeder Tropfen Wasser der da zerstäubt wird wiegt fast nichts, dafür kommen aber Milliarden davon mit Schallgeschwindigkeit an. Insgesamt etwa eine Coladose voll. Und die treffen großflächig auf das Ziel. Von der Energie und der Wucht ist das so als wenn man mit 10 Schrotflinten gleichzeitig getroffen wird, durch die extreme Streuung und zeitliche Verteilung der Tropfen erzeugt das keine schlimme Verletzung. Das wirft einen einfach um und erzeugt viel Schmerz. Wer schon mal einen "Bauchklatscher vom Dreier" gemacht hat, der kennt den Schmerz. Diese Waffe ist aber schlimmer!

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Das geht, aber das Rad muß sich recht schnell drehen um ordentlich elektrische Leistung zu erzeugen - oder man braucht ein Getriebe was das Rad sehr schwergängig macht.

Nicht umsonst sind die Windrädchen zur kommerziellen Stromgewinnung so gigantisch! Ein kleines Rad in Bodennähe bringt nicht viel.

Man braucht auch eine Elektronik zur Anpassung. Ist die Spannung die das Windrad macht kleiner als die Akkuspannung, wird der Akku nicht geladen. Dreht sich das Rad mal sehr schnell, also wäre die Spannung viel höher geht viel Energie verloren.

Man braucht einen DC/DC Wandler mit Weitbereichseingang, idealerweise "Step Up" und "Step Down". Die können die Spannung dann immer passend hoch bzw. runter transformieren um einen nahezu idealen Wirkungsgrad zu erreichen.

Ein normaler Dynamo funktioniert als Generator nicht gut. Der muß sehr schnell drehen um richtig Spannung zu liefern. Ein Nabendynamo ist besser, hier hat man auch gleich die Felge dran die man als Windrad mit nutzen kann. Da hat man alles in einem, Wetterfest und für geringe Drehzahlen geeignet. Den erzeugten Wechelstrom muß man dann erst mal gleichrichten, ist aber kein Problem. Einfach einen gewöhnlichen Gleichrichter verwenden.

Als DC/DC Wandler wäre der "OKLT1W12NC" von Reichelt interessant. Der kostet nur €3,60 und verarbeitet Eingangsspannungen zwischen 3V und 14V, hat einen Wirkungsgrad von 90% und schafft bis zu 1A. Da ein Nabendynamo für ca. 6V ausgelegt ist liegt das gut im Bereich des Dynamos.

Ausgangsseitig hat das Ding (einstellbar) am besten 5V, da kann man dann "Powerpacks" für Handys mit aufladen und da dann USB Lampen (gekauft oder selbstgebaut) mit bretreiben. Man könnte den aber auch so einstellen, dass der einen 4,5V Akku lädt und da dann LEDs anschließen.

Mehr als 1A braucht das Modul bei einem Fahrrad(Naben)dynamo nicht, denn beim Fahrrad schafft der nur 5W. Der Dynamo ist so aufgebaut, dass der zusammenbricht wenn deutlich mehr als 4W verlangt werden, so schützt der die beiden 2,5W Birnen vor dem Durchbrennen bei rasanter Bergabfahrt.

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Die einfachste Art ist wie beim CB-Funk. Wenn einer den Funkverkehr stören will, dann drückt der einfach seine Sendetaste und sagt nichts bzw. steckt sogar das Mikrofon aus.

Die Trägerwellen sind bei normalen Sendern nicht synchron, hier kommt es direkt zur Inteferenz, also teilweiser Auslöschung. Im Umkreis des sogenannten "Trägerdrückers" kann also keiner mehr den Funkverkehr hören. Auch auf relativ weite Entfernung wird der Empfang beeinträchtigt, man hört die anderen Sender leiser bzw. undeutlicher.

Genau so funktioniert auch ein Handystörsender, der muß nichts senden um zu stören.

Allerdings benutzt das Mobilfunknetz viele verschiedene Frequenzen, jeder Mast hat seine eigene damit die sich nicht Gegenseitig stören.

Hier gibt es dann zwei Möglichkeiten.

1. Man stimmt den Störsender auf die lokalen Handymasten ab so dass die Handys keine Verbindung zu diesen Masten bekommen können. Da in Ballungsgebieten die "Zellen" sich überlappen, die Handys also noch einen weiter entfernten Mast "reinkriegen" können braucht man dann mehrere Störsender, einen für jeden Mast (und Netz auf den Masten).

2. Der sender "wobbelt". Mit wobbeln bezeichnet man ein schnelles durchstimmen eines Frequenzbereiches. So wird jede Frequenz mal kurz gestört. In der DDR gab es starke Störsender die in sehr schneller Folge alle "Westfrequenzen" durchgeschaltet haben so dass man auf DDR Gebiet bei Westsendern ein Pfeifen oder schnelles, heftiges Klopfen im Radio hatte. AUch heute noch sind die Radiosender des WDR extrem stark. Die sind immer noch etwa 10x stärker als Sinn macht, UKW Rundfunk funktioniert nicht weit über den Horizont hinaus. Das eigentliche Sendegebiet könnte man also mit viel weniger Leistung abdecken. Die hohen Leistungen des WDR dienten zum einen dazu, auch an den Grenzen zur DDR den Westlern Störungsfreien Empfang zu bieten und zum anderen dazu den Ossis zumindestens in den Grenzregionen den Empfang zu erleichtern.

Da Handys dazu gedacht sind kurze Störungen wie sie z.B. durch Zündspulen von Mopeds und vielen anderen Dingen auftreten zu ignorieren, ist das Stören mit einem einfachen Störsender nicht so einfach möglich. Schaltet der Sender zu schnell die Frequenzen durch, ist die Störwirkung nicht lange genug um die Verbindung zu unterbrechen bzw. sich überhaupt bemerkbar zu machen. Ist der Sender zu langsam können immer noch Worte oder Sätze zwischen den Störeinwirkungen gewechselt werden.

Deswegen geht man bei den billigen Störsendern aus China einen anderen Weg. Der Sender sendet sehr breitbandig, stört alle möglichen Frequenzen gleichzeitig. Das geht besonders leicht in dem der Sender statt einem sauberen Träger harteNadelimpulse in schneller Folge abgibt. Alles was vom Sinus abweicht lässt sich aus einer Reihe an Sinusschwingungen unterschiedlicher Frequenz darstellen. Nadelimpulse sind "irre viele" Frequenzen, stören also direkt alles und nicht nur das Handynetz. Auch eine Atombombe setzt nur einen einzigen Impuls ab, der ist so "scharf" und Energiereich, dass der alle Radiofrequenzen mit unglaulicher Leistung abdeckt und eine der nahezu unendlichen Freqzenzen die sich daraus ableiten passt immer auf irgendeinen Leiter, egal wie kurz oder lang der ist so dass der als Antenne viel Energie einfängt. Deswegen brennen elektronische Geräte durch, jeder Draht bzw. jede Leiterbahn ist ja auch eine Antenne.

Wärend also professionelle Störsender auf die Masten der Umgebung abgestimmt werden müssen (irre teuer!) arbeiten billige Störsender gegen alles was funkt. 

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Du brauchst einen Lichtleiter. Speist man Licht in einen Lichtleiter, so spiegelt sich das Licht an den Außenseiten wo das Glas "zuende" ist und läuft so im Zickzack durch den Lichtleiter durch. So funktionieren Glasfaserkabel.

Das funktioniert aber auch in Groß, einfach mal eine Taschenlampe an das Ende eines Transparenten Plastiklineals halten.

Hier einen Acrylstab mit einem Durchmesser nehmen der einem Strohhalm ähnelt. Den Knick kannst Du leicht durch erhitzen und biegen erzeugen.

Soll Licht austreten, muß man die Oberfläche beschädigen. Ein Lichtleiter soll ja in der Regel das Licht komplett leiten. Jeder Kratzer leuchtet auf einem Lichtleiter hell auf. So funktionieren diese Schilder, die Buchstaben sind graviert, also "Riesenkratzer". Mit sehr feinem Schleifpapier (naß) die Oberfläche anrauhen und schon leuchtet die wenn man Licht einspeist.

Du kannst auch den Strohhalm verwenden und mit transparentem Kunstharz auffüllen. Sollte auch funktionieren.

Aber "hohl" funktioniert nicht, dann ist es kein Lichtleiter mehr.

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Auf jeden Fall nicht gut!

Schließt man eine volle und eine leere Batterie parallel, kommt es zum Ladungsausgleich. Theoretisch haben gleiche Batterien dann je halben Ladungszustand.

Du hast aber eine leere Batterie die etwa doppelt so viel Kapazität hat. Nach dem Ausgleich ist also deine kleine Spenderbatterie ziemlich leer!

Der laufende Motor ändert da kaum was dran, die Lichtmaschine liefert ja höchstens 100A, bei kleinen Autos wie dem Mini eher deutlich weniger.

Auch liefern kleinere Batterien weniger "Saft", gehen bei Belastung schneller in die Knie. Zieht die große also massig Strom, geht die Spannung im Mini Zwangsweise stark runter. So weit, dass sich der Motor abschalten könnte.

Dann stehst Du am Ende u.U. mit zwei leeren Batterien da!

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Die Codecs haben unterschiedliche strategien ein Video zu komprimieren und man kann da viel einstellen, auch bei gleichem Codec können starke Unterschiede auftreten.

1920x1080 sind "2 Megapixel". Bei einem Digitalfoto entstehen da unkomprimiert 6 Megabyte pro Bild! Bei 25 Bildern po Sekunde kommen da rund 52MB pro Sekunde zustande was dann ca. 3GB pro Minute und damit 180GB pro Stunde erzeugt!

Beim Fernsehen nimmt man statt 24-bit Farben (True colour) eher 16-Bit, das hat sich so als Standard entwickelt weil eine klassische analoge Videoübertragung (S-Video) noch weit weniger Farbinformationen speichern kann. Das würde aber immer noch 120GB pro Stunde erzeugen ohne irgendeine Form der Kompression.

Und jetzt kommt es darauf an wie der Codec diese Datenflut möglichst klein kriegt.

Der Fernsehstandard oder DVD/Bluray (MPEG-2 oder VC-1) geht hin und unterteilt Bildsequenzen in Gruppen, GOP (Group of Picture) genannt. Das machen die meisten Codecs so. Bei TV/DVD/Bluray beginnt jede GOP mit einem JPEG komprimierten Bild. JPEG bildet 8x8 pixel Blöcke wo jeder dieser Blöcke eine Grundfarbe hat (24-bit) und mit verschiedenen Methoden meist über Fraktalgleichungen von der Grundfarbe abweichende Muster mit die mit möglichst wenig Bits dargestellt werden überlagert. Damit wird die Datenmenge in etwa 30x kleiner mit akzeptablen Detailverlusten. Je mehr herumprobiert wird, desto mehr Details können pro gegebener Datenmenge erhalten bleiben. Deswegen werden Bilder aus einer Digitalkamera wenn man die am PC öffnet und wieder speichert in der Regel viel kleiner ohne Verluste, einfach weil der PC viel mehr Rechenleistung hat um sich stärker mit einem Bild zu beschäftigen. Der schwache Rechner in der Kamera würde Minuten brauchen nach jedem Bild bis man wieder fotografieren könnte wenn der das genau so gründlich wie ein PC machen würde.

Der Rest der GOP ist dann mit "Differenzbildern" gefüllt, da enthalten die Bilder nur die Unterschiede zum vorhergehenden Bild (und je nach Codec auch zum nächsten Bild). Da sich in einem Fernsehbild meistens nicht viel ändert, sind die Unterschiede gering, sowohl in Anzahl als auch in Stärke. Weniger stärke erlaubt geringere Zahlenräume und weniger Anzahl dann wengier von den kleineren Zahlen. Das spart extrem viel Platz.

Wenn man aber den Sender wechselt möchte man nicht lange warten bis man ein Bild kriegt, also die nächste GOP angefangen wude. Daher ist die Länge der GOP auf maximal 12 (DVD Standard) oder 10 bis 20 (TV Standard) begrenzt. Nur so dauert esnoch nicht mal eine Sekunde bis man nach dem Ein- oder Umschalten gucken kann. Das bedeutet aber wiederum viele Anfangsbilder pro Minute die richtig Daten kosten.

Die Kunst ist es, Szenenwechsel oder Explosionen wo sich das Bild extem ändert genau in den Wechsel der GOP zu setzen. So kann dieser heftige Wechsel "für Umsonst" durch das Komplettbild am Anfang der nächsten GOP komplett dargestellt werden. Damit die GOP Wechsel auch auf die Szenenwechsel passen muß das Video vorher analysiert werden, daher kriegt man viel bessere Ergebnisse wenn man den Codec auf 2-Durchläufe einstellt. Der Hauptgrund ist eben vorher heraus zu finden wie die GOPs organisiert werden um heftige Bildwechsel ohne viele Daten in den Differenzbildern darzustellen.

mkv ist der Bluraystandard, der ist sowohl Sendefähig, hat also beschränkte GOP Längen zum Umschalten und ist eher Fehlertollerant (was auch mehr Daten kostet) bietet aber eine gerade für sehr hohe Auflösungen optimierte Kompression.

mp4 ist normalerweise nicht Sendefähig, hier gibt es keine GOPs mehr! Das Anfangsbild ersetzen sogenannte "i-Frames", auch hier kommen JPEG Komprimmierte Bilder zum Einsatz. Diese i-Frames kommen nur bei heftigen Szenenwechseln und explosionen zum Einsatz. Bei Weichblenden werden die meistens nicht gebraucht. Möchte man irgendwo anfangen zu gucken, muß man entweder lange auf das nächste i-Frame warten, das kann Minuten bis Stunden dauern, oder der PC muß die Daten zurück spulen bis zum letzen i-Frame und dann im Schnelldurchgang alles von da verarbeiten. Das erfordert viel echenleistung und Rückspulen kann man beim Fernsehen nicht, Daten die das Gerät nicht empfangen hatte können nicht nachgefordert werden.

Dann besitzt MPG-4 auch eine Bewegungserkennung. Die Bildsequenzen werden nach sich bewegenden Objekten untersucht und der Bereich und dessen Bewegung wird gespeichert. Verschiebt sich ein Objekt, muß dieses Objekt selber nicht mehr in die Differenzbilder rein, außer es ändert dabei etwas seine Form oder Farbe. In den Differenzbildern ist dann für das Objekt fast nur Daten drin, die was das Objekt vorher verdeckt hat im Bild ergänzen.

Und es gibt noch weitere Tricks wie eine Dynamische Farbraumgröße und das wegrechnen von Details die das menschliche Gehirn sowiso nicht erfassen würde oder automatisch wieder ergänzt. Das macht das MP4 bei gleichem gefühlten Qualitätseindruck viel kleiner, setzt aber voraus, dass das ganze Video immer komplett verfügbar ist, senden geht nicht

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Direkt geht das nicht! Lautsprecherausgänge haben Leistung, die Spannung hängt von der Leistung der Anlage ab. An 4Ω Lautsprechern liefert eine 100W Anlage bis zu ±40V.

Ein "Norm-Eingang" erwartet aber maximal ±1V. Selbst wenn nichts kaputt geht, richtige Musik kann man so nicht hören da der Verstärker übersteuert.

Hier muß man die Spannung anpassen. Das könnte man über einen Transformator oder Spannungsteiler machen, muß aber die alten Lautsprecher mit anschließen als Last. Denn ohne Last kann ein verstärker kein sauberes Signal abgeben.

Da kannst Du dann gleich Deine alte ANlage dudeln lassen, der neue Verstärker könnte da sowiso nichts "besser" machen.

Kauf Dir einfach einen einfachen DVD Player mit USB Eingang, den kannst Du dann als CD-Player und USB Player verwenden. Oder schließ gleich einen iPOd o.ä. an. Es gibt auch sehr schöne Projekte mit einem Raspberry Pi, der kann so ziemlich alles abspielen und kann u.a. über ein Smartphone gesteuert werden.

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433MHz ist eine Frequenz die für Kurzstrecken "Haushaltsfunk" frei gegeben wurde. Ursprünglich war sie auch für Medizinische Zwecke gedacht, die Medizintechnik hat aber jetzt eine eigene Frequenz.

Würde dasd Auto rein auf die Frequenz reagieren, dann wüde es ständig auf und zusperren, denn praktisch jede Funkfernbedienung und Funksensoren arbeiten auf genau dieser Frequenz! Das sind Funksteckdosen, Garagentüröffner, Thermometer mit Funk-Außenstation, Heizungsbedienteile,  Funkgeräte wie sie z.B. in kleinen Gebäuden eingesetzt werden, Spielzeuge, Funkmäuse, Funktastaturen und vieles mehr!

Benutzt wid diese Frequenz fast ausschließlich digital. Jedes Gerät sendet zuerst seine Seriennummer oder einen Code, dann was es will. Ein Funkthermometer sendet z.B. seine Seriennummer und dann die Temperatur. Nur Empfänger die auf diese Seriennummer eingestellt sind reagieren da drauf. Deswegen muß man diese Dinger auch immer "anlernen" es sei denn, die werden ab Werk schon angelernt zusammen verkauft. Bei einer Funktastatur bzw. Maus muß man immer zuerst am Empfänger den Knopf drücken und dann an Maus bzw. Tastatur damit der Empfänger lernt welcher Code akzeptiert werden soll.

Beim Auto ist das ähnlich. Man muß das Auto auf den Schlüssel erst mal anlernen. Das macht der Hersteller oder eine Werkstatt. Ein einfach so gekaufter Schlüsselsender wird nicht funktionieren! 

Beim Auto wird noch viel mehr Aufwand getrieben damit keiner das Auto aufsperren kann. Jemand könnte den Funkverkehr ja abhören und so einen gültigen Code bekommen mit dem er dann das AUto aufschließen kann wenn der Besitzer weg ist. Daher hat ein Autoschlüssel viele tausende Codes in einer Liste abgespeichert. Bei jedem drücken wird der nächste Code gesendet. Hat das Auto einen empfangen, merkt es sich welchen und reagiert ab dann nicht mehr auf den Code. So lange bis die Liste verbraucht ist und wieder von vorne angefangen werden muß. Das dauert beim Auto einige tausend mal drücken.

Um ein AUto per Fernbedienung zu betätigen, müssen die Codelisten in Schlüssel und Auto identisch sein und bereits benutzte Codes werden nicht mehr akzeptiert.

Allerdings aufpassen, es gibt einen "Trick". Man kann mit einem Störsender verhindern, das das Auto reagiert. Viele merken das nicht und lassen dann das noch offene Auto alleine. Der Dieb wartet dann nur bis der Besitzer weg ist und kann sich dann über das noch offene Auto her machen. Also immer drauf achten, ob das Auto blinkt beim zusperren!

Eine Erweiterung ist den Code gezielt zu stören, eine Zahl des Codes wird gestört, der rest des Codes wird vom Dieb und Auto empfangen. Das Auto reagiert natürlich nicht. Auch wenn der Besitzer jetzt das Auto mechanisch mit dem Schlüssel abschließt, der Dieb hat den fast vollständigen Code und kann die letzte Ziffer schnell ausprobieren um das Auto dann später aufschließen zu können.

Lässt sich das Auto auf einem öffentlichen Parkplatz plötzlich nicht mehr per Funk abschließen, am besten auf die andere Seite des Parkplatzes fahren und noch mal pobieren, nicht einfach weg gehen! Kann natürlich die Batterie des Schlüssels sein, aber zum sicher gehen woanders hin fahren und eine neue kaufen.

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Das einfachste ist den Motor auszubauen und den dann einem Elektromotor Spezialisten zu geben. Der kann nicht nur die passenen Kohlen besorgen, der kann auch den Motor prüfen und warten so dass er noch sehr lange hält. Zum beispiel sollte man den Kollektor reinigen und glätten (Drehbank) sonst brennen die alten Kohlen sehr schnell ab und der Motor hat wenig Kraft. Kann nämlich sein, dass die alten erst durch Verschmutzung und unebenheiten am Kollektor so stark abgebrannt sind.

Als Beispiel wäre da "Elektromotoren Profitlich", die haben mehrere Fillialen in Mitteldeutschland, vielleicht eine in Deiner Nähe? Eine Generalüberholung kostet bei denen auf jeden Fall viel weniger als ein neuer Motor.

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