Wenn der Arbeitsspeicher 100% erreicht, "friert" der PC sozusagen eine Weile ein weil der dann Speicher von der langsammeren Festplatte ausleihen muss bzw. damit schwer beschäftigt ist alten Kram zu erkennen und los zu werden und den Speicher neu zu organisieren. Also ganz, ganz schlecht!

Und mehr Speicher als die Berechnung an Variablen hat belegen macht ja auch keinen Sinn! Hat das Programm eine Million Variablen/Arrays, können da je nach Datentypen halt nur wenige Millionen Bytes an RAM verbraucht werden.

Zur CPU, da gibt es mehrere Gründe, warum da nur wenige Prozent Auslastung ist.

Die CPU ist schneller als der RAM. braucht die CPU Anweisungen bzw. Variablendaten aus dem RAM, muss die ein paar Takte warten bis die Zugriff auf den RAM hat. Dafür gibt es den Cache, der hat aber hauptsächlich nur die Programmanweisungen parat, wird wild in Variablen herumgesprungen muss die CPU jedes mal lange auf das RAM warten. Wie schnell ein Programm also mit vielen Variablen rechnen kann hängt davon ab wie wild es in den Variablen herum springt, also wie viel mit dem leider sehr kleinen Cache gearbeitet werden kann.

Allerdings spielt das bei der Auslastungsanzeige keine Rolle, denn auch die Wartezeiten sind für das System eine Auslastung. Das wirkt sich also nur auf die Zeit aus die das Programm braucht, nicht auf die Prozentangabe!

Die 25% max die Du da angibst deutet darauf hin, dass Deine CPU 4 Kerne hat. Die Auslastanzeige sind alle Kerne zusammen, jeder Kern kann also maximal 25% ausgelastet sein.

Ob ein Programm mehrere Kerne benutzen kann hängt davon ab ob es Multi-threading kann oder nicht. Ein "normal geschriebenes" Programm kann nur einen Kern verwenden. Das liegt daran, dass Tasks unabhängig voneinander arbeiten müssen wenn die auf verschiedenen Kernen laufen sollen. Du kannst also das Programm 4× starten um 100% zu bekommen damit je eine Instanz auf einem Kern läuft.

Warum sich die Kerne nicht die Programmbvefehle teilen können, das kennt man ja aus der Grundschule! Bei der Punkt-Vor-Strich Regel kann man eine Formel ja nicht in mehrere Teile zerschneiden und jedem Schüler einen eigenen Teil zum bearbeiten geben. Nachfolgende Rechenschritte hängen von vorherigen Rechenschritten ab. Würde man das auf verschiedene Kerne verteilen, könnten die auch nur nacheinander arbeiten, das ist also noch langsammer als ein Kern alleine!

Der programmierer muss das Problem in mehrere, unabhängige Teile zerlegen die er dann verschiedenen Tasks zuordnet die dann auf unterschiedlichen Kernen laufen können. Bei Videoberechnungen zerschneidet man das ganze Bild in Teile und kann die dann unabhängig bearbeiten. Moderne Videocodecs sind darauf ausgelegt kein Gesamtbild zum verarbeiten haben zu müssen, bestimmte Bildbereiche haben keinen Einfluss aufeinander.

Kann man das Problem nicht in mehrere Unabhängige Teile zerlegen oder der Programmierer hat das einfach nicht gemacht, dann läuft das Programm nur auf einen einzigen Kern und beim 4-Kern Prozessor erreicht das Programm maximal genau 25%.

Die anderern Kerne kümmern sich dann um das Betriebssystem und andere Programme so dass das Programm den einen Kern den es nutzt voll auslasten kann. Also sind mindestens 2 Kerne bei so was immer noch schneller als ein Single Core Prozessor - nur nicht doppelt bzw. x-fach schneller!

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Bücher lesen :D

Besorg Dir einen Abluftschlauch mit kleinerem Durchmesser wie bei Dunstabzugshauben verwendet wird. Da klemmst/klebst/tackerst Du einen PC Lüfter drauf, versorgst den Lüfter mit einem 12V Steckernetzteil (oder Universalsteckernetzteil) und stell das Rohrende da hin wo die meiste Wärme am PC raus kommt (nicht abdichten!), so kannst Du die Wärme durch ein gekipptes Fenster nach Draußen saugen.

Allerdings zieht das auch Luft von Draußen nach, ist es draußen wärmer als im zimmer bringt das natürlich nichts.

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Eine sehr gute 9V Blockbatterie hat etwa 400mAh. Allerdings haben 9V Blockbatterien auch einen sehr hohen Innenwiderstand von 1Ω oder mehr!

Man kann also nicht viel Strom ziehen ohne dass die Ausgangsspannung stark einbricht und viel Energie in der Batterie selber verschwendet wird.

Zieht man etwa 1A, dann bricht die Spannung auf unter 8V zusammen und man kann das fast 0,4 Stunden lang machen - bei einer sehr guten Batterie!

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Einige Tools die ein ISO auf einen Stick "brennen" können, können auch ein ISO von einem Stick erzeugen.

Hier wäre z.B. das Tool "ImgBurn" geeignet.

Unter Linux - man kann auch Knoppix verwenden wenn man kein Linux auf einen PC permanent installieren möchte - gibt es auch diverse Tools, vor allem den Befehl dd oder das leichter zu bedienende dd_rescue.

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Die US Regierung verwendet überwiegend .GOV

Damals, als das Internet noch ganz neu war gab es einen "Dot-COM" Hype. Alles was .COM dran hatte war dann ganz toll, neu, aufregend und profitabel. Es dauerte nicht lange bis die "Dot-COM-Blase" an der Börse geplatzt ist.

Die Meinung, dass etwas nur gut ist wenn .COM dran steht hatte sich aber bereits in den Köpfen der Amis festgefressen, als allererstes wird immer .COM probiert bzw. gewünscht.

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In den Energieeinstellungen vom BIOS bzw. UEFI kann man einstellen was der Computer beim Einschalten der Stromversorgung machen soll. Da hat man typisch die Wahl zwischen "Off", "Last State" und "On".

"Last State" ist für Server interessant damit die nach einem Stromausfall sofort wieder hochfahren, aber nicht wenn die ordnungsgemäß herunter gefahren wurden.

Das funktioniert so weit, ist aber gefährlich weil Du ja die Steckdose auch wieder abschalten musst und wenn Du das aus Versehen machst oder zu früh würgst Du damit den PC ab und riskierst Datenverlust.

Es gibt einen viel eleganteren Weg. Dazu brauchst Du nur die MAC Adresse der Netzwerkkarte. Die findest Du leicht wenn Du Windowstaste+R drückst, da "CMD" (enter) eingibst und in die Eingabeaufforderung die dann erscheint "IPCONFIG" (Enter) eingibst. Das zusammen mit dem Namen des PC brauchst Du dann dafür:

https://www.amazon.de/Oscar-Penelo-Wake-Lan-WoL/dp/B07PGKK416

Im BISO/UEFI Deines PC stellst Du in den Energieeinstellunen "Wake on LAN" auf "ON" ein.

Jetzt kannst Du Alexa befehlen den PC einzuschalten woraufhin die ein sogenanntes "Magic Packet" mit der MAC Adresse von Deinem PC ins Netzwerk einstellt. Empfängt der PC dieses Magic Packet, fährt er dann hoch.

So kannst Du die Steckdose dann für Deine Weihnachtsdeko oder was anderes aufheben.

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Man kann theoretisch beliebig viele Grafikkarten in einen PC einbauen. Das konnte man schon ab dem alten PCI Bus, PCIe macht die Sache noch einfacher.

So weit die Theorie.

In der Praxis hat man natürlich das Problem der Stromversorgung, kann also nicht beliebig Leistungsfähige Grafikkarten einbauen.

Dazu kommt, dass ein normales Board nur einen 16x Slot hat. Sind die anderen Slots nach hinten offen, kann man auch da eine Grafikkarte einsetzen, die kann dann die Daten aber nur deutlich langsamer übertragen.

Es gibt auch Grafikkarten die nur 1x Slots brauchen und die auch sehr wenig Strom brauchen. Die sind für solche Zwecke gedacht.

Je weniger Grafikkarten man braucht, desto besser. Also Karten verwenden die bereits möglichst viele Bildschirmanschlüsse haben. Gängig sind 4 Anschlüsse, also kommt man bei 8 Bildschirmen mit zwei davon aus.

Natürlich muss auch das Betriebssystem die vielen Desktops verwalten und mit Daten versorgen. Daher braucht man dann viel Arbeitsspeicher und auch einen ordentlichen Prozessor.

B raucht man keine Grafikleistung, also z.B. man braucht das für Infobildschirme (ohne HD Videos), dann ist eine Softwarelösung sicherlich einfacher. Dazu kann man Desktops per VNC per Netzwerk übertragen. An den Bildschirmen kann man dann z.B. jeweils einen Raspberry Pi als VNC Client verwenden.

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Selbstbau würde ich nicht machen. Es gibt fertige Testgeräte.

Das günstigste ist ein "Duspol" (oder "nachbau") Spannungsprüfer mit Testtaste.

Drückt man die Taste werden die Messpitzen mit einem Widerstand untereinander verbunden. Hält man die Prüfspitzen zwischen Phase und Schutzkontakt entsteht so ein Fehlerstrom der den FI auslösen lässt.

Man könnte natürlich auch zwei Widerstände zwischen Schutzleiter und den beiden polen in einen Stecker einbauen der einen Fehlerstrom erzeugt. Nur muss man da aufpassen dass wenn der FI nicht auslöst und man den Stecker dauerhaft drin lässt, können die Widerstände überhitzen und einen Brand auslösen!

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Das hat mehrere Gründe.

Der Freie Platz auf einem Datenträger wird sehr genau berechnet. Jedes mal wenn eine Datei angelegt bzw. in der größe verändert wird werden die benötigten bzw. befreiten Blöcke gezählt. Jeder Block hat 1024 Bytes (je nach Dateisystem auch mehr). Braucht eine Datei 1025 Bytes, werden zwei Blöcke belegt, also 1023 Bytes mehr als die Datei hat. Dadurch verbrauchen Dateien praktisch immer etwas mehr Speicherplatz auf dem Datenträger als die groß sind.

Ein weiterer Grund ist, dass die Größe der Dateien selber nicht vom Dateisystem gezählt werden, nur der verbrauchte Platz. Die Anzeige wie viel Platz pro Ordner verbraucht wird kommt vom Betriebssystem. Das zählt wenn es gerade nichts besseres zu tun hat die Dateigrößen in den Ordnern zusammen. Das wird nur sporadisch gemacht und dabei werden oft benutzte Ordner bevorzugt. Viele Dateien werden so nicht mitgezählt und die Liste die das Betriebssystem macht ist immer sehr veraltet und oft stark fehlerhaft.

Dazu kommt noch, dass einige versteckte Systemdateien, insbesondere die oft riesige SWAP Datei nicht mitgezählt wird. Auch der Inhalt des Papierkorbes taucht da nicht auf!

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Da gibt es zwei naheliegende Lösungen:

  1. Steckernetzteil. Entweder kaufen (ggf auch Universalsteckernetzteil wo man die Spannung einstellen kann) oder eines von einem alten/kaputten Gerät verwenden. Externe "große" Festplatten und CD/DVD haben fast immer ein 12V Netzteil dabei.
  2. Spannungswandler. Es gibt kleine DC/DC Module die Spannungen erhöhen können. Manche können auch erhöhen und absenken. Hier kann man dann nahezu beliebige Batterien verwenden oder einen USB Stecker um überall Strom für den Lüfter zu haben.

Wenn Du gerne bastelst, dann würde ich Dir das hier empfehlen:

ASIN : B07NY7FX5R

(Bei Amazon in die Suche eingeben).

Das ist ein "Mini-Labornetzteil" für USB. Das kannst Du an jedem USB Anschluss betreiben, also auch Zigarettenanzünderadapter, Ladenetzteile und eben PC/Laptop. Man kann da eine Spannung von fast Null bis ca, 25V einstellen und es zeigt die eingestellte Spannung und den Ausgangsstrom an.

Natürlich nicht besonders hochwertig, aber um mal schnell was zu basteln und auszuprobieren absolut ideal da man ja heutzutage überall USB Strom hat. Man kann per USB2go Adapter auch mal schnell Strom zum basteln aus dem Handy holen.

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Da wird die Flüssigkeit die R-G-B leitungen direkt an den LEDs miteinander verbinden. Das kannst Du mit destiliertem Wasser abspühlen. Destiliertes Wasser bekommt manb im Baumarkt, größeren Supermärkten (für Autobatterien) aber auch aus dem heimischen Trockner wenn es sich um einen Kondenstrockner mit Schublade handelt. Für Batterien ist das Wasser aus der Schublade nicht geeignet, aber zum abspühlen von Elektronik reicht es. Auch ist dieses fast perfekt destilierte Wasser ideal zum Bügeln und zum gießen von Pflanzen!

Nach dem abspühlen einfach über Nacht trocknen lassen.

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Das kommt drauf an.

In den USA wird kaum synchronisiert. Das Problem ist vor allem die Englische Sprache die zu wenige Freiheitsgrade erlaubt. Im Deutschen kann man die Bedeutung auf viele verschiedene Wörter abbilden so dass die Anzahl und Länge der Wörter halbwegs passt. Die USA dreht die Filme dann lieber neu.

Da man in Deutschland alles ziemlich gut synchronisieren kann und auch auf eine hohe Tonqualität wert legt sind zumindest Teile des Films oft synchronisiert.

Bei "Das Boot" waren die Kameras viel zu laut (vor allem die mechanischen Gyroskope), Tonaufnahmen waren gar nicht brauchbar. Auch haben die die Wasserbomben mit Vorschlaghammer von Außen simuliert, daher zucken die Schauspieler auch alle so schön gleichzeitig zusammen und schauen in die selben Richtungen. Der Film "Das Boot" ist vollständig synchronisiert.

Aber auch bei normalen Produktionen wird oft - vor allem bei Außenaufnahmen - synchronisiert, einfach um die Tonqualität hoch zu halten. Natürlich nicht den ganzen Film sofern das möglich ist.

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Die Angabe bezieht sich auf den Frequenzzähler. Das bedeutet, dass die Anzeige auf der letzten Anzeigestelle eins zu viel oder eins zu wenig anzeigen kann.

Hat man also zwei Nachkommastellen, ist der angezeigte Wert 0,01 zu hoch oder zu niedrig.

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Generisch bedeutet, dass das Gerät irgendeinen verbreiteten Standard beherrscht und deswegen der "Generische" Treiber auf alle Geräte dieser Art passt. Also ein treiber für alles.

Beispiele sind Diagnosegeräte "OBD-2" beim Auto und alte Drucker.

Beim Auto kann der ADAC, der TÜV und die Werkstatt feststellen on Fehler im Speicher sind und welcher Art die sind. Der TÜV kann zusätzlich auch alle Abgasrelevanten Fehler auslesen. Das ist bei allen Autos weltweit gleich.

Bei alten Druckern kann man direkt ASCII Zeichen senden und die werden dann sozusagen wie auf einer Schreibmaschine getippt ausgegeben, also 80 Zeichen pro Zeile. Die meisten verstehen auch den EPSON-FX-80 Standard und können so 120 DPI Punktgrafiken ausgeben. Damit kann man die an jeden Computer anschließen und "irgendwie" zum drucken bringen. Vor Windows 3.0 musste jedes Programm seinen eigenen Druckertreiber mitbringen. Die Programme konnten dann fast immer Epson FX-80, meistens noch IBM Standard und eben auf jeden Fall "nur Text" über ASCII Codes.

Komplexe Treiber können mehr als der Standard. Also wenn das gerät neue Funktionen hat die der Standard noch nicht kennen konnte bzw. Funktionen die nicht jeder Drucker hat.

Beim Auto mit dem Diagnosegerät kann ADAC/TÜV/Werkstatt zwar sehen ob ein Fehler da ist und in welche Kategorie der gehört, aber nur die Vertragswerkstatt mit dem Hersteller-Diagnosegerät kann den genauen Fehler auslesen, also angezeigt bekommen was genau da kaputt ist bzw. nicht funktioniert.

Bei den Druckern sind das dann höhere Auflösungen, Farbdruck und ggf auch Scanner die der "Generic Driver" natürlich nicht kann. Der Druckerspezifische "komplexe" treiber kann dann alle Funktionen des Druckers nutzen.

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Bioethanol ist weniger gereinigt und enthält noch viele andere Alkohole. Dadurch kann mit weniger Rohmaterial mehr Alkohol gewonnen werden und das ist ein Teil des Grundes warum das "Bio" ist.

Das kann man auch deutlich riechen wenn man das Bio Ethanol verbrennt. Reines Ethanol verbrennt geruchsfrei, Bio-Ethanol stinkt ziemlich stark.

Man kann Bio-Ethanol zum reinigen verwenden, genau so wie man mit dreckigem Wasser putzen kann. Wenn man also nur vorreinigen möchte und hinterher mit sauberer Flüssigkeit reinigt, dann ist das OK.

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Solarzellen sind wie Dioden. Tatsächlich kann man die umgepolt an Strom auch im Infrarotbereich leuchten lassen und mit einer Digitalkamera gucken wie viel Fläche einer Solarzelle noch gut ist.

Zum Stromerzeugen ist diese Diode in Sperrichtichtung betrieben. Vereinfacht gesagt "prügelt" das Licht die Elektronen durch die Sperrschicht durch.

Die kleinere Fläche bedeutet, dass weniger Elektronen fließen können. Damit begrenzt die kleinste Solarzelle den gesamten Strom. Die anderen Solarzellen arbeiten dann alle genau so stark wie die kleinste in der Reihe.

Wesentlich besser als mehr Zellen die zu klein sind anzufügen ist ein DC/DC Wandler. Nimmt man einen der Push und Pull kann, also absenken und anheben der Spannung, kann man die Batterie noch langsam laden wenn wenig Licht da ist.

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Für den sicheren betrieb entscheidend sind die anzahl der Steckkontakte die man hintereinander schaltet und die Kabellänge und deren Querschnitt.

Es gibt einen wahren Dschungel aus Vorschriften und Normen zu dem Thema. Zusammengefasst läuft das aber auf folgendes hinaus:

  1. Drei Steckverbindungen hintereinander sind in Ordnung, Wanddose zählt aber mit!
  2. Ab 1000 Watt (Leistungsangaben der Verbraucher zusammenzählen) darf man eine Steckdose nicht mehr unter Last ein- und ausstecken.
  3. Die Dauerlast darf 2000 Watt nicht überschreiten, "kurzzeitig" darf man bis ca. 3600 Watt belasten.

Zu 1):

Zwei Mehrfachstecker bzw. Verlängerungen hintereinander sind OK. Man sollte wenn man viele Steckplätze braucht das ganze Sternförmig anordnen. Also auf keinen Fall eine lange Kette bilden sondern einen Mehrfachstecker in die Wanddose stecken und alle anderen nur da rein stecken. Also lieber einen Mehrfachstecker mit vielen Streckplätzen kaufen in den man dann seine vorhandenen 3-er rein stecken kann.

Zu 2)

Alle besonders starken Geräte müssen einen Schalter haben den man vor dem Ein- und Ausstecken abschalten muss. Das Problem ist, wenn man mehrere Geräte über Mehrfachstecker hat deren Leistung sich auf über 1000W aufaddiert. Die müssen dann entweder einzeln ausgesteckt oder abgeschaltet werden oder der Mehrfachstecker hat einen Schalter den man benutzen kann bevor man den aussteckt.

Zu 3)

Die "Sicherung" erlaubt 16A, das macht bei 230V also (230V mal 16A = ) 3680 Watt. Aber die Sicherung ist ein "LEITUNGSschutzschalter", die schützt nur die Leitungen in den Wänden, nicht die Steckdosen selber und schon gar nicht was daran angeschlossen ist. Nur wenn es für die Leitungen in der Wand gefährlich wird, wird abgeschaltet. Also kann man problemlos ca. 3600 Watt aus einer Steckdose ziehen, aber das bekommt der nicht Dauerhaft. Starke Geräte wie Waschmaschine und vor allem Trockner laufen nicht sehr lange und ziehen ihre Maximalleistung nur beim aufheizen. Damit ist die hohe Last immer nur kür kurze Zeit mit langen Pausen dazwischen da. Das ist der Grund, warum Heizlüfter mit Schukostecker nur maximal 2kW haben. Auf keinen Fall mehrere zusammen stecken, zwar könnte man da zusammen 3kW laufen lassen, da die aber Dauerhaft so hohe Leistungen ziehen ist das nicht zulässig und kann die (Wand-)Steckdose beschädigen.

Tatsächlich brauchen die Leitungen in den Wänden bei Überlastung eine Weile bis die heiß laufen. Daher erlaubt ein gewöhnlicher 16A Automat mit "B Schaltverhalten" die doppelte Last für bis zu 20 Minuten! Dadurch ist es sehr leicht eine Steckdose extrem zu überlasten. Die dadurch entstehenden Schäden in der Steckdose können "sofort" oder auch viel später einen Brand auslösen.

Zusammengefasst:

Zwei Mehrfachstecker bzw. Verlängerungskabel/-trommeln hintereinander sind OK. Aufpassen, dass der erste Verteiler auch die ganze Leistung aushält. Am besten beim Kauf drauf achten, dass die für 16A bzw. 3600W ausgelegt sind. Nicht alles zusammen an der Wandsteckdose ein- und ausstecken, vorher Mehrfachstecker abschalten oder nacheinander die einzelnen Geräte raus ziehen.

Und besonders aufpassen:

Billige Mehrfachstecker können oft nur 2300W (10A)! Auf dem Stecker steht dann meistens 16A drauf, das bezieht sich aber nur auf den Stecker, nicht auf die Leiste bzw. das Kabel. Auch steht dann oft 10A/16A oder (10A)16A drauf. Dann beziehen sich die 16A auf Gleichstrom, bei Wechselstrom (also Steckdose) darf man dann nur 10A!

Lieber schwarze Mehrfachstecker kaufen. Weisses Plastik zersetzt sich unter UV-Licht Einwirkung. Liegt die Leiste in der Sonne, kann sich das Plastik in wenigen Jahren zersetzen. Es bricht viel leichter so dass beim hantieren oder drauftreten Stromschlaggefahr besteht. Fasst man eine Mehrfachleiste mit beiden Händen und verdreht die Hände gegeneinander hört man bei UV geschädigten Plastik ein Knirschen. Dann sollte man das Teil entsorgen! Auch kann man an den Kanten mit dem Fingernagel ein "Pulver" abkratzen. Das gilt übrigens für alle Elektrogeräte, vor allem Ventilatoren stellt man gerne ans Fenster in die Sonne!

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Das ist besser als der PC da die Hardware immer 100% gleich ist, beim PC ist alles modular und vieles proprietär.

Wenn man richtig Hardwarenahe programmieren will, dann ist der Arduino viel besser geeignet, denn da gibt es kein Betriebssystem das verhindert, dass man direkt auf Hardware zugreifen kann. Auch der Raspberry Pi Piko ist wie ein Arduino, hat technisch gesehen mit den anderen Raspberrys nichts zu tun.

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Die Fackel ist ein einfacher Inverter, die Schaltgeschwindigkeit würde "unendlich schnell" werden. Damit würde die gesamte Rechenleistung für die Fackel drauf gehen. Zwar hat man das mittlerweile anderweitig verhindert, aber die Originale Maßname das zu verhindern ist immer noch drin, die Fackel brennt durch.

Möchte man einen möglichst schnellen Tackt haben, dann nimmt man heutzutage zwei "Observer" die man Gesicht an Gesicht stellt. Der eine sieht wie der andere sein update macht und bekommt dadurch selber ein Update was wiederum der andere sieht und so weiter.

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Ist es der Leitungsschutzschalter, im Volksmund "Sicherung" oder "Sicherungsautomat" genannt, dann scheint das eine Überlastung zu sein. Der im Haushalt übliche Automat mit "B-Charakteristik" lässt für ungefähr 20 Minuten den doppelten Strom zu bevor er auslöst. Das macht der weil bei Überlast die Leitungen die er schützt (daher LEITUNGS Schutzschalter) Zeit brauchen warm zu werden.

Während der Aufheitzphase wird sehr lange Strom gebraucht, ein mal aufgeheizt wird die Heizung immer nur kurz eingeschaltet. Zieht der Ofen also etwa doppelt so viel Strom wie vom leitungsschutzschalter vorgesehen, kommt es zu dem beschriebenen Effekt. Dann ist entweder Leitungsschutzschalter (vermutlich auch die Leitungen) zu schwach für den Ofen oder der Leistungsschutzschalter ist durch Alterung empfindlicher geworden und löst bei etwa halben Betriebsstrom des Ofens aus.

Beim FI bzw. RCD handelt es sich um einen Fehlerstrom. Der FI/RCD misst die Summe aller Ströme. Kommt weniger Strom zurück als raus geht, dann löst der aus. Es fließt also ein Strom nicht über den normalen Weg zurück sondern über "die Erde", also den Schutzleiter (oder anfassende Person) zurück. Der Strom der auf einem nicht vorhergesehenen Weg fließt nennt man Fehlerstrom.

Jedes starke Heizelement hat Bauart bedingt einen Fehlerstrom der mit dem Alter immer höher wird. Deswegen löst ein FI/RCD nicht sofort aus sondern erlaubt einen bestimmten Strom (steht auf dem FI/RCD drauf). Die Summe aller Geräte die am FI/RCD angeschlossen sind teilen sich diesen erlaubten Fehlerstrom. Der Fehlerstrom eines Heizelementes hängt von Feuchtigkeit und Temperatur ab. Zwar trocknet das Heizelement wenn es mehr als 100°C erreicht, der natürliche Fehlerstrom der nicht durch Feuchtigkeit erzeugt wird steigt aber mit der Temperatur.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten warum der FI/RCD jetzt auslöst:

  1. Der Fehlerstrom der Heizelemente im Often ist durch Alterung so hoch geworden, dass die Schaltschwelle im FI/RCD überschritten wird.
  2. Ein anderes Gerät ist defekt und "spannt den FI/RCD vor", so dass der normale Fehlerstrom des Ofens den über die Schaltschwelle bringt.

Ein Elektriker kann mit einer Stromzange messen wo die Fehlerströme herkommen und wie hoch die sind. Aber Du kannst auch ausschließen ob andere Geräte den FI/RCD vorbelasten. Dazu alle Sicherungen bis auf die vom Ofen abschalten. Hält der Ofen durch, dann ist nicht der Ofen das Hauptproblem. Der kann einen erhöhten Fehlerstrom haben, aber dann ist da definitiv noch was anderes kaputt.

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