Bin ich verpflichtet, bei einer Mieterselbstauskunft angeben, dass ich vorbestraft bin?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei Betrug etc und auch so bekommst Du dann die Wohnung nicht. Wenn Du unterschreibst dass Du rein bist kann es Schwierigkeiten geben. Hängt alles vom Vermieter ab. 

Wenn Du einen Fragebogen vorgelegt bekommst kannst Du natürlich ablehnen gewisse Fragen zu beantworten. Solltest Du sie aber nicht wahrheitsgemäß beantworten kann dies zur Folge haben, dass der Vermieter dies herausbekommt und dann Betrug unterstellen kann.

Denn am Ende der Fragebogen unterzeichnet man ja, dass man alles wahrheitsgemäß beantwortet hat und dass der Mietvertrag jederzeit vom Vermieter aufgelöst werden kann, sollte ein Betrug nachweisbar sein.

Bei unzulässigen Fragen darf man auch lügen, ohne dass das den eventuellen Mietvertarg beeinträchtigt.

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Grundsätzlich nein. Ausnahmsweise aber dann ja, wenn die Vorstrafe in einem Zusammenhang mit einem vorherigen Mietverhältnis steht (z.B. Mietbetrug oder Sachbeschädigung an der Mietsache). Der Vermieter hat nur ein berechtigtes Interesse an Informationen, aus denen sich direkte Rückschlüsse für seine schützenswerten Belange ergeben.

Neuer Mieter und Mieterselbstauskunft - Schwangerschaft mitteilen?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich möchten eine Wohnung mieten und müssen eine Mieterselbstauskunft vorlegen. Einer der Punkte lautet


Es bestehen keinerlei Absichten oder Gründe, weitere Personen in die Wohnung aufzunehmen oder eine Wohngemeinschaft zu gründen.

Meine Frau ist im 5. Monat schwanger, allerdings würde ich das nur ungern mitteilen, da man ja auch vorlegen muss, wo und wie man arbeitet. Bei einer Geburt bedeutet es, dass meine Frau in Elternurlaub geht und damit weniger bekommt.

Der Vermieter kann uns grundsätzlich fristlos kündigen, wenn die Selbstauskunft auf falschen Tatsachen beruht.

Weiß jemand, ob man eine Schwangerschaft in diesem Falle mitteilen muss?

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Aufwandsentschädigung für Vermieter, wenn dieser einen Mieter ablehnt?!

Ich frage hier für eine Bekannte. Diese hat sich heute mit ihrem Mann eine Wohnung angesehen ( zum mieten ) .Die Besichtigung lief gut, den beiden gefiel die Wohnung, brauchen aber noch Bedenkzeit. Der Vermieter war überaus freundlich und gab beiden eine "Mieterselbstauskunft". Auch soweit i.Ordnung, jedoch soll auch die persönliche Bankverbindung angegeben werden, obwohl noch gar nicht klar ist, dass sie die Wohnung nehmen. Erstens: Ist dies normal ? und meine zweite Frage ist: Der Vermieter hat ganz unten eine ganz kurze Klausel versteckt. In der steht, das selbst wenn sie die Mieterselbstauskunft dann ausfüllen und an den Vermieter senden, dieser jedoch beide einfach ablehnt, eine sogenannte "Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro verlangt. Ist das überhaupt rechtens ?

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Mit SchuFa- Einträgen eine Wohnung mieten?

Ich habe momentan folgendes Problem: Mein Lebensgefährte und ich sind derzeit auf der Suche nach einer Wohnung. Bei ihm ist auch alles ok mit SchuFa, Zahlungsverhalten etc, bei mir aber leider nicht. Bis vor ca. 1 Jahr hatte ich ganz viele Schulden und musste auch eine Vermögensauskunft abgeben.

Seit 1 Jahr bin ich aber wieder fest in der Arbeitswelt, zahle meine Schulden regelmäßig ab und habe bereits einen Antrag auf Löschung der Vermögensauskunft im Schuldnerverzeichnks beantragt.

Nun das aktuelle Problem: Wir haben bereits eine Wohnung gefunden und uns auch mit den Vermietern geeinigt. Diese wollen aber jetzt von uns BEIDEN eine Mieterselbstauskunft :/.

Sollte ich gleich mit offenen Karten spielen? Gibt es evtl eine andere Möglichkeit, zum Beispiel Mietvorauszahlung oder eine Bürgschaft?

Ich bin echt verzweifelt :(.

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Habe ich im Namen meines Mannes die Mieterselbstauskunft unterschrieben?

Hallo,

unsere neue Vermieterin schrieb mir dies:

"Die Meinung Ihres Mannes, er persönlich habe nicht unterschrieben, dass auf Wunsch des Vermieters eine Schufa-Auskunft vorzulegen ist, kann nur als Unverständnis der Rechtslage gewertet werden, da Sie in seinem Namen die Mieterselbstauskunft unterschrieben haben. Somit sind Sie verantwortlich für das Beibringen der fehlenden Unterlagen. Für die Einholung der erforderlichen Schufa-Auskunft räume ich Ihrem Mann eine Nachfrist bis zum xx.xx.2015 ein."

Es war so, die Vermieterin wollte auf einmal doch meinen Mann mit in den Mietvertrag nehmen (er war verhindert und war nicht dabei), obwohl eigentlich abgemacht war, dass nur ich Mieterin werde. Dann habe ich noch schnell die Mieterselbstauskunft ausgefüllt, ein paar Daten von meinem Mann mit reingeschrieben und die Auskunft unterschrieben und der Vermieterin gegeben. Da hat sie noch gesagt, dass sie die Schufa-Auskunft meines Mannes trotzdem nicht braucht, auch wenn er mit in den Mietvertrag kommt. Eine Woche später ruft sie an und verlangt doch eine.

Hat sie jetzt ein Recht auf die Schufa-Auskunft meines Mannes?

Danke schonmal im Voraus!

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