Bin ich ein unterschichtler?

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7 Antworten

Diese Frage hast du schon mal gestellt, wenn ich mich nicht irre.

Die Ständeordnung bestand im Mittelalter, heutzutage aber in der Form nicht mehr!

Gewiss ist das Einkommen unterschiedlich, je nach beruflicher Qualifikation. Trotzdem kann es sein, dass jemand, der studiert hat, nach Abschluss seiner akademischen Ausbildung keine Anstellung findet und dann Sozialhilfe vom Staat beziehen muss. Du gehst zwar auf eine Hauptschule, aber das muss nicht zwingend deine Zukunft determinieren. Schaffst du deinen Abschluss, so kannst du immer noch die Mittlere Reife machen, um deine Chancen auf eine Ausbildungsplatz zu erhöhen. Bekanntlich wird diese Qualifikation ja immer mehr vom Ausbilder bzw. künftigen Arbeitgeber verlangt. Du solltest dir selbst nicht etwas prophezeien, was dann in der Zukunft eintreten könnte. Strenge dich lieber konsequent an, um deine Ziele zu erreichen. Faulheit oder auch Langeweile können Gründe dafür sein, dass jemand, der eigentlich hinreichend intelligent ist, um ein Gymnasium zu besuchen, trotzdem nur sein Minimalziel erreicht. Natürlich ist es aber auch so, dass viele einfach nicht schlau genug sind.

Die Aussage, du würdest zur zukünftigen Arbeiterschicht gehören, halte ich dennoch nicht angemessen, da das sehr negativ behaftet ist. Die Gesellschaft braucht jede Art von Arbeit, sowohl körperliche als auch geistige, sonst würde sie nicht funktionieren.

Lg

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Kommentar von frecherschueler
01.11.2015, 09:13

Also nicht peinlich Hauptschüler zu sein? 

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Kommentar von becks2594
01.11.2015, 09:16

Nein, natürlich nicht. Andere mögen es vielleicht peinlich finden, aber was letztlich zählt, ist, wie du damit umgehst. Wenn du dich dort wohl fühlst und gute Freunde hast, ist doch alles in Ordnung.

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Kommentar von alphonso
01.11.2015, 09:24

Richtig! Gute Freunde werden dich niemals anhand der besuchten Schulformen in "Schichten" einordnen.

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Damit meinen sie einfach, dass du nicht so weit kommst wie sie.

Auf einer Hauptschule machst du ja lange nicht das, was du auf dem Gymnasium machst. Das Gymnasium ist viel viel höher angesehen.

Schon wenn ein Chef Bewerbungen ließt und auch nur sieht, dass du auf einer Hauptschule bist, verweigern viele schon. 

Wenn ich mich nicht täusche, kannst du auf der Hauptschule ja nicht einmal das Abitur machen, ohne Umwege wie eine Berufsschule zu gehen.

Deswegen sehen dich die Gymnasiasten deutlich weiter unten mit deiner Hauptschule. Das Gymnasium ist das höchste was es bei uns gibt. Die Hauptschule ist weit weit unten, wenn nicht das unterste.

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Kommentar von frecherschueler
01.11.2015, 08:53

Also stimmt das das ich zur Arbeiterschicht gehöre? Ja hauptschule ist die unterste Form...

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Das ist die typische Überheblichkeit von Gymnasiasten. Früher war das Gymnasium wirklich die Schmiede der Eliten. Heute tummeln sich dort sehr viele orientierungslose Faulenzer, die 30 Jahre alt werden, bis sie ihr erstes Geld verdienen. Bis dahin kann ein guter Hauptschüler 10 Jahre Berufserfahrung vorweisen, seinen Meisterbrief oder Techniker in der Tasche haben und sehr gutes Geld verdienen. Ich als Arbeitgeber beschäftige sehr gerne gute Hauptschüler oder bilde sie aus. Ein Bekannter von mir sitzt mit seinem Hauptschulabschluss heute im oberen Management des Oetker-Konzerns.

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Kommentar von frecherschueler
01.11.2015, 09:10

Was sind denn gute Berufe für Hauptschüler und wie sollte ich mich verhalten um einen Ausbildungsplatz zu bekommen? 

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Kommentar von alphonso
01.11.2015, 09:22

Ich halte JEDEN handwerklichen Beruf für einen guten - egal ob Schreiner, Maurer oder Schweißer. Gefragt sind fast alle Handwerker. Ich achte bei Bewerbern auf gute Noten in Mathe. Ein guter Elektriker muss weder Gedichte interpretieren können noch ein Überflieger in Religion sein. Gute Noten in Verhalten, Mitarbeit und Sozialkompetenz sind auch wichtig. Unentschuldigte Fehlzeiten gehen gar nicht. Nutze die Ferien um verschiedene Praktika zu absolvieren.

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Also ehrlich gesagt halte ich das schon für eine zynische Betrachtung...Das deutsche Schulsystem ist eben so strukturiert, das jeder Schüler in die bestimmte Schulrichtung geführt wird, entsprechend seiner Leistungen und persönlicher Perspektive. Nur weil jemand ,,nur" auf der Hauptschule ist, bedeutet das nicht gleich das er Minderwertiger ist als jemand der eine höhere Schule besucht. Die Unterteilung Oberschicht/Unterschicht bezieht sich auch eher auf wirtschaftliche Attribute. Und eigentlich sind die europäischen Schulsysteme sowieso schon überholt und entstammen noch aus der Zeit der damaligen Industrialisierung obwohl die Anfordungen an Kinder und Jugendliche sich deutlich verändert haben und es viel intensivere Möglichkeiten gäbe,individuell jeden Schüler nach seinen direkten Stärken und Schwächen zu betreuen.

Und wenn jemand eben auf eine Hauptschule geht, dann kann es auch sein, das er einfach zu faul ist, oder Lernschwierigkeiten besitzt oder eben auch als Ausländer Schwierigkeiten hat, wegen Sprache und Mentalität hier in Deutschen Schulen uneingeschränkt voran zu kommen. Aber das niemals ein Rückschluss auf die Intelligenz sein kann und auch nie korrekt feststellbar ist. Selbst IQ-Tests prüfen nur das Gedächtnis aber nicht die Intelligenz

Es gibt ja Solche, die lieber ohne zu lernen eine 3 schreiben als jemand der ziemlich lange für eine Eins büffeln musste/wollte. Und es kommt immer drauf an,wie weit jeder seine Möglichkeiten nutzt. Und selbst auf Realschulen und Gymnasien gibt es schlechte Schüler wie es eben auch sehr gute Schüler auf Hauptschulen geben kann.

Und eine qualifizierte Ausbildung durch Schule/Studium schützt einen nicht vor existenziellen Misserfolgen, das geht nur durch die persönliche Motivation. Es gibt ja auch sehr viele arbeitslose Akademiker oder intellektuelle Leute,die ihr Leben trotzdem nicht geregelt kriegen.

Und nur 35 % aller Milliardäre weltweit haben einen höheren Abschluss. Also man sollte sich nicht gleich abstempeln lassen und eben das eigene Leben verfolgen und nicht auf andere hören.

Wissen muss man nutzen und nicht nur besitzen.

Im Übrigen gibt es nebst Hauptschulen auch Sonderschulen und integrative Einrichtungen, aber da sollen sich Andere über zusammenhängende Hierarchie streiten, fraglich nur ob man dadurch bessere Noten bekommt *huhahaha* 

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Kommentar von frecherschueler
01.11.2015, 09:45

Also nicht peinlich Hauptschüler zu sein? 

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Wahrscheinlich sagen die das, weil die Arbeiterschicht früher zu den unteren Schichten gehörte. Auf die musst du gar nicht hören, die Schulform, die du besuchst bestimmt ja nicht (vollständig), welchen Beruf du später ausüben wirst :) 

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Kommentar von frecherschueler
01.11.2015, 08:54

Gehöre ich denn zur hauptschulschicht? 

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Nein bist du nicht. Nach der Schule kannst du noch alles schaffen und auch irgendwann was höheres werden. Gruß

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Kommentar von frecherschueler
01.11.2015, 09:11

Gehöre ich dann zur hauptschulschicht? 

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Das soll vermutlich heißen, dass du niemals chef odee arbeitgeber wirst

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Kommentar von Malibu14
01.11.2015, 08:54

ich hab dir nur gesagt was sie damit meinen. kommt nicht von mir persönlich. vermutlich wegen den üblichen Vorurteilen gegen Hauptschüler

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