Billighundefutter/Stiftung Warentest

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Man muß generell bei Tests genau aufpassen - egal ob es sich nun um Futtertests oder Reifentests oder sonstige Tests handelt.

Immer schauen - was würde getestet.

Bei dem Futtertest wurde nur getestet, ob das drin ist, was auf der Packung steht. Gäbe es ein Futter mit Gift und es würde drauf stehen, wäre das auch als gut getestet worden - weil die Angaben stimmen.

Oft wird auch nur getestet, ob z. B. im Billigfutter was ähnliches wie im Markenfutter. Und wenn man nun Aldi Futter sowie Bosch Futter testet, dann stellt man fest, daß es im Grunde gleich ist - kommt auch vom gleichem Hersteller. Wenn man Royal Canin, Hill´s und ein Billigfutter testet, wird man auch feststellen, daß es sehr ähnlich ist - weil Royal Canin und Hill´s ebenfalls Müllfutter sind - nur halt mit Namen und sehr teuer.

Ob man nun Royal, Hill´s oder ein Billigfutter von Aldi & Co. nicht, ist im Grunde egal - denn das ist alles echter Müll - da sehr viel Getreide enthalten ist und das kann ein Hund gar nicht verwerten. Hunde sind Fleischfresser und haben einen viel kürzeren Darm als wir Menschen und sind somit mit uns nicht vergleichbar.

Natürlich gibt es auch Fertigfutter, das gesündern und artgerechter ist als eben der Müll - wie z. B. Platinum, Orijen, Best Futter etc. Allerdings ist am gesündesten und artgerechtestem das Barfen. Gutes Futter kostet auch richtig Geld, denn Fleisch ist nun mal teurer als Getreide. Wer also seinen Hund gesund ernähren will, der muß halt auch zahlen. Allerdings ist das Barfen relativ günstig, wenn man es mit guten Fertigfutter vergleicht.

Hallo, ich hatte schon vor längerer Zeit mal diesen Tipp eingestellt: http://www.gutefrage.net/tipp/was-muss-ich-bei-der-suche-nach-einem-guten-fertigfutter-fuer-meinen-hund-beachten und zitiere mich daraus mal selbst: Noch ein Wort zum Thema Stiftung Warentest und Aldi-Futter: ich persönlich werfe der Stiftung vor, mit diesem Test Anstiftung zur Tierquälerei zu betreiben. erstens ist der Test längst veraltet (was ihn zusätzlich disqualifiziert), und zweitens ist das schlechte Testergebnis teilweise wirklich hochwertiger Sorten u.a. der aus Warentest-Sicht mangelhaften Deklaration geschuldet. Dass aber ein Futtermittel, welches möglichst naturnah ist, eine etwas schwankende Zusammensetzung hat, ist für mich eher ein Qualitätszeichen, zumal in der Natur die Nahrung auch nicht immer 100%ig gleich ist. Und dass die Discounter sich immer gerade so an gesetzliche Vorgaben halten und somit die total bürokratischen Testvorschriften erfüllen, ist logisch. Der Test hat keinerlei Aussagekraft über die wirkliche Qualität des Futters. Stiftung Warentest sollte sich auf Sachen konzentrieren, bei denen eine objektive Bewertung anhand von Kennzahlen möglich ist, also Fernseher, Staubsauger und Bügeleisen. Von mir aus auch noch Shampoo oder Waschmittel. Aber bei Futtermitteln hörts auf, da sollte man Fachleute und vor allem ein geeignetes Labor ranlassen (was aus Kostengründen natürlich illusorisch ist).

Ergänzung: das mit dem veraltet stimmt mittlerweile nicht mehr. Der Test wurde wiederholt, aber mit den gleichen unsinnigen Kriterien und demzufolge mit dem gleichen unsinnigen Ergebnis. Gruß, Kerstin

Ich habe den Test nicht gelesen, weil ich auch keinen Hund habe. Ich denke aber, dass die Zusammensetzung des Futters eine entscheidende Rolle gespielt hat. Dabei geht es wohl- wie auch bei uns Menschen- nicht allein um die Menge Fleisch, die wir pro Tag essen. Auch wir benötigen Vitamine, Balllaststoffe usw. Möglicherweise ist davon in diesen Hundefuttersorten mehr als in anderen Marken. Das müsste sich aber aus den Testberichten ergeben.

leider ist genauso wenig fleisch drin. das ist ja der witz!

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Ja was meinst Du denn, woher Aldi, Lidl & Co die Produkte herbekommen?

Vor Markenherstellern. Nur andere Verpackung mit anderem Namen.

Genau so ist es. Bei Markenprodukten zahlt man nur selten für die Qualität, fast immer nur für den Namen (Werbung). Wobei die Tatsache, dass etwas im selben Werk gefertigt wird, nicht unbedingt bedeutet, dass auch die selben Zutaten (Qualität) benutzt werden. Meistens ist es aber so, bei den Markenprodukten spart man ja auch schon, wo es nur geht.

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Das ist aber nicht der Punkt, warum dieses Futter schlecht ist aber ein gutes Urteil bekam!

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Hallo, unabhängig davon, ob das nun bei Aldi-Futter stimmt... bei den Produkten, bei denen das so gemacht wird, ist nicht nur die Verpackung eine andere, sondern auch die Inhaltsstoffe. Oder glaubst du ernsthaft, dass ein Markenhersteller mit der gleichen teureren Rezeptur einen Discounter bestückt? Da werden schon mal in ein Pesto statt teurer Pistazien billige Nüsse reingerührt, da ist die 'Fruchtmischung' im Joghurt noch schrottiger als sie es ohnehin schon im Markenjoghurt ist usw. Warum sollte das dann bei Tierfutter anders sein? Gruß, Kerstin

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@bignose

@bignose Ehrlich gesagt glaube ich das schon, ja. Allerdings eher in diese Richtung, dass die Zutaten in den teueren Markenprodukten meistens auch nicht viel besser sind als in den billigen Produkten. Der einzige Unterschied ist meistens, dass man beim Markenprodukt noch die Werbekosten und den Markennamen mitbezahlt.

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Es ist auch der "letzte Rotz", weil das Futter nicht artgerecht und somit nicht gesund ist. Schau dir mal an, was die von Stiftung Warentest da überhaupt getestet haben! Zum Beispiel, in wie weit die Deklaration stimmt. Wenn die auf die Packung schreiben, dass in dem Futter 99% Getreide drin sind und die Analyse ergeben hat, dass das stimmt, gab es dafür schonmal volle Punktzahl. Dass das für einen Hund alles andere als gesund ist, blieb dabei unberücksichtigt. Desweiteren wurde die Verpackung und die Schwermetallbelastung getestet. Das spricht ja schon dafür, dass dieser Test für den Endverbraucher wenig aussagekräftig ist.

P.s.: Man kann den geringen Fleischanteil theoretisch mit Fleisch ausgleichen. Dann kann man aber besser gleich barfen - ist deutlich gesünder und eine Wechselfütterung von Trockenfutter und rohem Fleisch ist alles andere als gut für die Verdauung. Beides wird volkommen anders verdaut und irritiert den Margen-Darm-Trakt auf Dauer.

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@TygerLylly

die beifütterung von fleisch verhindert aber nicht, dass der hund wertloses und für ihn schädliches getreide und anderen kram frisst, von dem er krank werden kann.

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@taigafee

Deswegen habe ich geschrieben, dass man dann besser gleich barfen kann ;)

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@TygerLylly

Wenn getreide usw aber so schlimm und schlecht ist, wieso fressen Hunde dann Gras auf der Wiese und Getreide von sich aus ohne dass es als Futter angeboten wird?

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@Sumse1990

Gras fressen Hunde nur, wenn der Körper übersäuert ist. Und Getreide fressen sie so nicht. Ich jedenfalls habe meine Hunde noch nicht im Getreidefeld fressen sehen...

Verarbeites, erhitztes Getreide entwickelt zudem Toxine, die bei Hunden zu Allergien führen können. Und es ist einfach nur ein billiger Füllstoff im Futter - außer, dass es den Körper des Hundes belastet hat er nichts davon.

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@Sumse1990

Gras ist kein Getreide. Es ist wenn dann eher wie Salat oder Kräuter zu betrachten.

Davon abesehen tun das Hunde nur, um den Magen zu säubern.

Natürlich essen viele Hunde freiwillig Nudeln, wenn man diese anbietet oder auch Abfall der auf der Straße rumliegt - das heißt aber dennoch nicht, das das gesund ist.

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