BIlanzen Bilanzkonton Eröffnungsbilanzkonto Schlussbilanzkonto?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zunächst EBK: Ich habe mal den ironischen Satz gelesen, dass das EBK die Erfindung eines Menschen sei, der nicht ertragen konnte, dass nicht jeder Sollbuchung eine gleichgroße Habenbuchung gegenüberstehe.

Nimm an, du eröffnest das Konto Kasse am 01.01.1017. In der Kasse seien 1000 €. Das hat die Inventur Ende 2016 ergeben und das steht auch in der Schlussbilanz 2016.  Wenn du also Konto Kasse eröffnest, stehen im Soll des Kontos Kasse 1000 € und du buchst Kasse an.......Nun muss ein Gegenkonto her, das ist EBK. Also Kasse an EBK 1000. Wenn du das mit allen Bestandskonten am 01.01.17 machst, siehst du, dass das EBK ein Spiegelbild der Eröffnungsbilanz ist. In der Eröffnungsbilanz steht das aktive Bestandskonto Kasse natürlich auf der Aktivseite, also der linken. Wenn du Verbindlichkeiten eröffnest, heißt der Buchungssatz EBK an Verbindlichkeiten. Also glattes Spiegelbild. In der Eröffnungsbilanz steht das Vermögen auf der Aktivseite, das Kapital (Eigen-, Fremdkapital) auf der Passivseite, in EBK ist es umgekehrt.

SBK. Das SBK wird beim Abschluss der  Bestandskonten genommen. Wenn du Kasse abschließt, buchst du SBK an Kasse. Hier kannst du dann die Werte des SBK in die Schlussbilanz übernehmen, hier gilt das Spiegelbildliche nicht.

13

Dankeschön für deine Erklärung die Erklärung war wirklich sehr sehr hilfreich ich habe es jetzt Gott sei dank verstanden!

0

Hallo

Eine Bilanz ist immer eine Zeitpunktaufnahme des Eigenkapitals. Bei der Eröffnungsbilanz sieht man also das Eigenkapital das man zu diesem Zeitpunkt hat. Bei der Schlussbilanz ist es das Gleiche, nur das man hier das Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres/Geschäftsfalles sehen kann.

Mfg AlfonsDerCoole

Buchungsreihenfolge?

Hallo erstmal :)

Und zwar habe ich ein Problem, ich schreibe in ein paar Tagen eine Arbeit übers Buchen. Jedoch verwirren mich die verschiedenen Konten und Zusammenhänge und mir ist keine richtige Reihenfolge bekannt.

Bisher hatten wir Bestandskonten, Erfolgskonten (bestehen aus Ertrags- und Aufwandskonten?), Gewinn- und Verlustkonto, SBK und EBK.

Soweit ich es jetzt meiner Meinung nach verstanden habe besteht das Erfolgskonto aus Aufwands- und Ertragskonto, deren Salden werden in das GuV Konto gebucht und der daraus entstehende Gewinn bzw. Verlust wird ins Eigenkapitalkonto verbucht? Passiert danach noch etwas? Bzw bin ich hiermit überhaupt auf dem richtigen Weg?

Ich bin grad etwas am verzweifeln, deswegen hoffe ich dass Ihr mir helfen könnt und nicht allzu hart zu mir seid, wenn ich etwas nicht verstehe ;) Zudem verstehe ich auch nicht was für Zusammenhänge die Konten haben bzw. ob die Reihenfolge immer gleich ist oder abhängig von der Fragestellung?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?