Bilanz erstellen lassen - Kosten?

3 Antworten

Bei Deinen angaben fehlt noch die Bilanzsumme.

Nehmen wir mal an die Wäre 3.000.000,-.

Wert nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 Sterberatergebührenveraordnung ist das Mittel von Bilanzsumme und betrieblicher Jahresleistung, das wären dann 3 Mio. + 10 Mio./2= 6,5 Mio.

Der Abschluss darf dann nach Tabelle B 10-40 / 10 kosten.

2.291 wären 10/10, also wäre die Gebühr 2.291 - 9.164,- Euro. Die Mittelgebühr 5.727,50. Dazu dann 19 % Umsatzsteuer.

Die Kosten für die Steuererklärungen kämen dazu.

Es kommt ja auch auf die Schwierigkeiten an. Wird die Buchhaltung im Unternehmen gemacht? Schickt der Berater dort jemanden von den eigenen Leuten hin? Oder ist die Person dort angestellt? Wie steuerlich verlässlich ist die Buchführung?

Denn wenn jemand eine Buchhaltung macht, dass ist nach pflichtgemäßen ermessen die Richtigkeit der vorgelegten Buchungen zu prüfen. Je mehr Fehler auffallen desto genauer muss auch die Prüfung ausfallen.

Dann könnte die Rechtsform so ausgestaltet sein, dass dadurch die Bilanz und Erklärungen mehr oder weniger Komplex bzw. in der Überleitung mehr oder weniger aufwendig ist.

Dabei sorgt - wie bereits vom Kollegen Binder dargestellt - die Steuerberatergebührenverordnung für Angemessenheit. Lediglich in Extremfällen, wie der Vermittlung von Großprojekten (wenig Arbeitsaufwand/Kosten und hohe Einnahmen) für einen hohen Stundensatz. Ansonsten habe ich noch nie eine unbezahlbar hohe Rechnung gesehen.

Guten Morgen Gullup,

vielen Dank für deine Antwort. Mir ist mal wieder im frühen Morgen eine Frage im Kopf aufgetaucht, die ich dir gerne stellen möchte - es geht mal wieder um Unternehmensgründungen :)

Die Frage: Könnte man eine Real Estate gründen mit einem KFW-Kredit gründen bzw. gibt die KFW Kredite an solche Vorhaben? Das Geld bzw. der Kredit ist eigentlich sicher für die KFW, da das Geld sofort in Immobilien investiert wird. Würde es überhaupt Sinn machen? Hast Du sowas schon mal mitbekommen? Die meisten Real Estates gehen an die Börse, aber die KFW sollte doch auch helfen können - oder? :)

Vielen Dank jetzt schon und einen schönen Tag noch.

GRUß - TEO

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@teomanrock

Hi Teo,

erstes Problem - Die bei der Hausbank üblichen Sicherheiten. Da kannst Du von dreifacher Besicherung ausgehen.

  1. Immobilienwert mit einem Sicherheits-Abschlag 2. Mieteinnahmen und wegen des Ausfallrisikos 3. Eigenes Einkommen 4. Andere eigene sprich bezahlte Immobilie 5. Lebensversicherung

Das wären so die gängigen Sicherheiten. Sind die Immobilien im Ausland, da kann es sein, dass bereits die Hausbank nein sagt. Und die müsste als erstes die Bereitschaft zur Finanzierung erklären.

Dabei - Ob die Finanzierung über Förderkredit überhaupt Sinn macht ist die Frage. Die Banken bekommen gerade so günstiges Geld, da wäre eine Hypothek vielleicht sogar sinnvoller. Wenn die Immobilien im Bestand bleiben.

Sollen die gekauft werden und auf eine Erholung auf dem Immobilienmarkt gewartet werden, dann ist da sicher über einen Zeitraum von fünf Jahren zu rechnen.

Gewinne daraus wären in der Zeit sowohl bei gewerblichen Unternehmen, wie auch bei privaten Anlegern steuerpflichtig. Eine Ausnahme gilt da nur bei Eigennutzung. Oder eben privat kaufen und länger als 10 Jahre behalten.

Beim Gewerbe käme auch Gewerbesteuer unter Umständen noch oben drauf. Also auf die Ertragssteuer.

Es ist eigentlich wie immer - Ohne Geld Geld zu verdienen ist unmöglich, wenn man an die großen Beträge denkt. Daraus haben einige in den USA ein Geschäftsmodell gemacht. Die kaufen Häuser in Ortschaften/Stadtteilen die aufgewertet werden sollen. Renovieren dort ein Haus und wenn sie fertig sind, dann suchen sie Käufer und Kaufen dann die nächste Kiste. Häufig leben sie dann auch noch in dieser Baustelle.

Ob das Geschäftsmodell nach dem Immobilien-Crash, der ja von drüben kam, habe ich keine Kenntnisse. Hier machen das übrigens auch einige Unternehmer.

Zu Deiner Ausgangsfrage zurück, ich würde davon ausgehen, dass mindestens eine selbständige Filiale hier sein muss. Wenn ich mich nicht irre, dann ist an Ltd.s Geld verliehen worden.

Auf der anderen Seite, da ich ja immer viel selber ausprobiere, bevor andere überhaupt was mitbekommen, die Kosten einer Auslandsfirma sind relativ hoch. Man braucht ja wenigstens einen Briefkasten, wo das Unternehmen zu erreichen ist. Dazu noch jemanden der dort in der Regel wenigstens formal die Stellung halten muss. Dann bezahlt man noch für jeden Brief, der dort eingeht und einem zugeschickt wird. Das kann mal ganz schön eng werden, wenn ausländische Behörden kurze Fristen haben.

Steuerliche Vorteile zieht man nur, wenn die Entscheidungen für das Unternehmen auch dort getroffen werden. Das mach mal glaubhaft.

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gehen wir mal davon aus damit das Unternehmen einen Buchhalter / in beschäftigt dann die Lohnkosten der Person. ist es ausgelagert , an einen Steuerberater dann gibt es da Vereinbarungen. da diese frei verhandelbar ist wird das von Fall zu Fall unterschiedlich sein. eine genaue Summe gibt es da nicht. LG Alex

Frei verhandelbar? Rechtlich sind Steuerberater, anders als Rechtsanwälte nicht auf die Steuerberatergebührenverordnung verpflichtet. Richtig.

Nur - Ich habe noch nie für einen Berater gearbeitet oder mit einem zusammengearbeitet, der das macht. Auch Mandanten die gewechselt haben, hatten keine "Pauschal-Rechnungen" in den Unterlagen.

Stellt sich die Frage: Welcher Berater lässt sich auf so etwas ein? Schließlich hat die Leistung einen Wert.

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@Dirk-D. Hansmann

sicherlich hat jede Leistung einen Preis. und ja , es geht nicht mit 100 € ab. entweder wird nach benötigten Stunden abgerechnet oder nach Umsatz. für beides kannst du ein Angebot einholen. Auch Stundensätze sind verhandelbar. da der Aufwand von Unternehmen zu unternehmen verschieden ist ist auch der zu zahlende Betrag unterschiedlich.

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