Bezieht sich Nießbrauch auch auf einen Anbau an bestehende Immobilie?

3 Antworten

Kleiner zusätzlicher Hinweis: wenn ein Nießbrauchrecht an der Immobilie vorbehalten wurde, dann hat die 10-Jahres-Frist noch nicht einmal begonnen, da die Rechtsprechung in solchen Fällen davon ausgeht, dass die Schenkung dann noch nicht komplett vollzogen wurde

Das denke ich nicht, deine Eltern haben einen Nießbrauch an der angegebenen Immobilie. Der Anbau wurde aus deinen Mitteln gebaut und durchgängig von dir benutzt. Ein Nießbrauch hier wurde nie eingeräumt. Da kommt das Amt auch nicht darüber weg.......

Wenn Ihr Anbau und die Haushälfte, für die das Nießbrauchsrecht eingetragen ist, in einem Grundbuchblatt unter einer einheitlichen Nummer im Bestandsverzeichnis stehen, besteht die "Gefahr", dass das Nießbrauchsrecht sich auf beide Häuser erstreckt. Suchen Sie am besten den Notar auf, der szt. den Verftrag protokolliert hat und lassen sich von ihm beraten. Es könnte u. U. notwendig werden, eine Grundstückstrennung herbeizuführen und die notarielle Bewilligung Ihrer Eltern einzhuholen, den Nießbrauch auf dem abzutrennenden Grundstücksteil uzu löschen. Aber das kann wie gesagt nur der Notar verbinclich sagen.

Enterbung durch Schenkung an den Bruder

Hallo,

wie sieht das mit dem Pflichtteil aus, wenn die Eltern 1. durch vorweggenommene Schenkung einer Immobilie (mit Nießbrauchsrecht und Mieteinnahme) vor zwei Jahren eine Enterbung meinerseits bewirkt haben und wenn 2. jetzt die Immobilie von meinem Bruder verkauft wird. Entfällt mein Pflichtteil dann gänzlich?

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Anbau bis an die Grundstücksgrenze/Doppelhaushälfte

Hallo zusammen,

das ist meine erste gutefrage.net Frage.

Meine Frau und ich wollen in die Doppelhaushälfte ihrer Eltern einziehen, müssten hierfür einen größeren Anbau (Grundfläche 50m2) errichten lassen. Dieser Anbau würde an der Grundstücksgrenze zur anderen Doppelhaushälfte liegen. Der Nachbar hat hier bereits einen eingeschossigen Anbau, welcher an der Grundstücksgrenze verläuft.

Meine Fragen lauten hierzu:

  1. Muss ich den Nachbarn um Erlaubnis fragen, ob wir ebenfalls einen Anbau errichten können? Unser Anbau soll zweigeschossig (+ Keller) werden.
  2. Kann ich hier Probleme mit der Baugenehmigung bekommen aufgrund der Bestimmungen zum Bau auf/an Grundstücksgrenzen?

Ich freue mich auf Eure Antworten! Vielen Dank im Voraus.

Beste Grüße, Peter

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Schenkung schriftlich?

Muß eine Schenkung schriftlich festgehalten werden oder sogar notariell? Da meine Mutter den Anbau an meinem Haus bezahlt hat, den sie mietfrei bewohnt. Der Anbau läuft aber namentlich auf mich. Wenn sie mir nun den Anbau geschenkt hat und das ganze 10 jahre her ist ist es doch verjährt oder kann meine Schwester dann immer noch die hälfte bekommen? Wird der anbau dann geschätzt?

Sie wohnt schon 15 jahre darin, hat es noch sinn einen schenkungsvertrag zu machen da dieser ja nochmal 10 jahre laufen müßte oder reicht etwas handschríftliches wenn sie stirbt?

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Kann ich meinen Pflichtteil einfordern trotz übertragener Immobilie mit Nießbrauch?

Hallo, mein Vater ist letzten Monat (09/2014) verstorben. Im Testament steht: Wir (Vater und Mutter) setzen uns als Alleinerben ein. Schlusserbe wird unser Enkelsohn. Wir gehen davon aus, dass mit der Übertragung des Hauses im Jahre 1995 an unsere Tochter, dem Pflichtteil genüge getan ist.

Übertragung des Hauses mit uneingeschränkten Nießbrauch für beide Elternteile im Jahr 1995. Grundbucheintragung: Eigentümer Tochter; uneingeschränktes Nießbrauchrecht Vater, löschbar bei Tod; uneingeschränktes Nießbrauchrecht Mutter, löschbar bei Tod.

Nießbrauchvertrag beinhaltet eine Klausel: Der Nießbrauch darf vom Eigentümer nicht beliehen, verschenkt oder veräußert werden. Ansonsten muss die Schenkung rückgängig gemacht werden.

Nun meine Fragen: Kann ich einen Pflichtteil einfordern? Wird der Verkehrswert des Hauses mit in den Pflichtteil gerechnet, oder ist das Haus nicht einzubeziehen. Was muss ich machen um an meinen Pflichtteil zu kommen?

Über Antworten würde ich mich freuen und sage schon mal im Voraus vielen Dank dafür.

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Ist Verzicht auf Nießbrauchrecht gegen den Willen des Eigentümers möglich?

Folgende Situation: Meine Freundin hat von ihrem Ex-Mann testamentarisch das lebenslange Nießbrauchrecht an einer Immobilie übertragen bekommen. Alleinerbe und damit Eigentümer des Hauses ist der gemeinsame Sohn. Inzwischen ist die Unterhaltung der Immobilie so kostspielig geworden, dass sich meine Freundin nicht weiter leisten kann, dort zu wohnen. Aus gesundheitlichen Gründen kommt eine Vermietung mit dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand ebenfalls nicht in Frage. Sie hat ihrem Sohn angeboten, auf das Nießbrauchrecht gegen Zahlung einer (sehr moderaten) Summe zu verzichten. Der Sohn hat dies abgelehnt mit der Begründung, er könne warten ... Bis dahin soll meine Freundin das Haus weiter in Schuss halten. Der Sohn verlangt nun sogar, dass sie größere Reparaturen (neues Dach, neue Heizungsanlage) übernimmt. Meine Freundin hat keine Rechtschutzversicherung und ist mittlerweile sehr verzweifelt, weil sie nicht mehr über die Runden kommt. Kann uns jemand einen Rat geben, wie wir vorgehen können? Wäre eine notarielle Verzichtserklärung - notfalls ohne Gegenleistung - sinnvoll? Herzlichen Dank vorab!

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Hausverkauf.....vorzeitiges Erbe?

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