Bewerbungsschreiben Empfangsmitarbeiterin, brauche Hilfe!?

2 Antworten

Bewerbung auf Ihr Stellenangebot als Empfangsmitarbeiterin
(besser: Bewerbung als Empfangsmitarbeiterin - Stellenangebot 124n34 www.ihrehomepage.de)

 Sehr geehrte(r) xxx,

durch Ihre Stellenausschreibung auf Ihrer Internetseite xxx habe ich von diesem Stellenangebot erfahren und bewerbe mich somit auf diese interessante Stelle.
(dass es eine Bewerbung ist, sieht man schon im Betreff. Der Satz kann ersatzlos gestrichen werden)

Derzeit befinde ich mich in einem Beschäftigungsverhältnis als Sachbearbeiterin für das Dokumentenmanagement in der Firma xxx in xxx.

Zu meinen Aufgaben gehören das Aufrechterhalten des Managementsystems, die Pflege der Dokumente, die Planung und Teilnahme an Audits.

Mit den aktuellen Versionen von Word, Excel und Outlook bin ich bestens vertraut. (Das ist alles ok, klingt aber auch wenig engagiert. Dazu komme ich aber noch später)

Zu meinen Persönlichkeitsmerkmalen zählen Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und große Sorgfalt. Ich arbeite konzentriert, gewissenhaft, teamorientiert und selbstständig.Im Umgang mit Besuchern zeichne ich mich durch Eigeninitiative und Serviceorientierung aus.
(Hier fängt es an, völlig belanglos zu werden. Das zählt jeder auf und passt auf fast jeden Beruf und für jede Stelle. Nach dem Lesen einer Bewerbung sollte etwas hängenbleiben. Das ist nicht überzeugend, weil solche Aufzählungen langweilig und nichtssagend sind. Zudem sind Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit(!) Selbstverständlichkeiten! Wenn man damit schon werben muss, dann - so wird dann gemutmaßt - hat der Bewerber sonst nichts anderes auf dem Kasten. Das geht leider gar nicht! Also: Was bedeutet für dich "Eigeninitiative und Serviceorientierung"? Wie kannst *du* das umsetzen? Wie füllst du diese Schlagworte? Diese Fragen gilt es, in der Bewerbung zu beantworten - und zwar individuell und nicht so, dass es jeder von sich schreiben oder behaupten könnte)

Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass ich mich sehr schnell in ihrem Unternehmen zurechtfinden und einbringen kann.
(Das ist schön, dass du das denkst - interessiert den Arbeitgeber aber nicht)

Gern arbeite ich mich schnell und engagiert in neue Aufgabengebiete und Anwenderprogramme ein. Zudem bin ich bereit, an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. 
(Wieder blabla...)

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.
(Kein Konjunktiv! Du freust dich. Punkt).

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Fazit:
Das ist eine normale 08/15-Bewerbung, die man als Massenbewerbung an alle möglichen Stellen schicken kann.

Aber nach dem Lesen bleibt nichts hängen. Viele Selbstverständlichkeiten sind herausgestellt. Ehrlichkeit? Ernsthaft?

Die Bewerbung geht an *keiner Stelle* auf das Unternehmen bzw. die Aufgaben ein. Was reizt dich am Kundenkontakt am Empfang? Was wird konkret dafür benötigt? Was bringst du noch mit? Wie wollen Kunden empfangen werden? Was für ein Unternehmen ist es? Bringst du da fachliche Kenntnisse mit?
Das fehlt alles komplett!

Dazu sind die ganzen Aufzählungen völlig fehl am Platz. Nimm das, was dich wirklich auszeichnet und bringe das mit dem Stellenangebot in Verbindung. Begründe deine Stärken.

So würde ich es nicht wegschicken, das gehört deutlich personalisiert - auf dich als Bewerberin und auf die Firma als Ansprechpartner.

Danke für deine ehrliche Meinung.

Was Bewerbungsschreiben angeht habe ich sehr meine Probleme wie du sicherlich lesen kannst!

Meine Frage an Dich: Könntest du mir etwas helfen?

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@sindyy88

Ich lese gerne gegen und gebe einige Tipps und Vorschläge - wie ich es hier auch getan habe. Schreiben kann und will ich es nicht für dich und auch nicht jeden Satz 1:1 durchgehen - dazu ist diese Plattform hier auch nicht geeignet.
Dazu müsste eine professionelle und individuelle Beratung durchgeführt werden.

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Schon der Betreff ist nicht gut und richtig.

Bewerbung als Empfangsmitarbeiterin in Ihrem Unternehmen.

Geh als erstes darauf ein, was dir am den Unternhemen und dem Arbeitsplatz gefällt, dich interessiert.. Wo sie ihre Anzeige geschaltet haben, wissen sie selbst,. das musst du nicht wiederholen.

Und würde, hätte und könnte gehören nicht ins Anschreiben.

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