Bettelbriefe zum Jahresende

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Ich finde diese Briefe auch eher kontraproduktiv. Tatsächlich möchte ich gar nicht wissen, wieviel Anteil am Etat der jeweiligen Organisation diese Bettelbriefe haben!

Ich spende auch, gerne sogar:

  • an Organisationen wie Misereor und Brot für die Welt

  • an örtliche Organisationen, bei denen ich sehe, was mit dem Geld passiert

Es gibt Untersuchungen darüber, welche Bettelbriefe am besten um Spenden werben: das sind die, denen noch ein kleines Geschenk beiliegt. So etwas wie Strohsterne oder kleine Glücksanhänger rangieren dabei vor Postkarten. Der angebliche Sammelgrund ist ziemlich nachrangig. Das sollte wohl zu denken geben.

Bei den zertifizierten Hilfswerken wird der Sammelaufwand kontrolliert.

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Dass Hilfswerke müssen Sammelbriefe versenden, um ihre Arbeit zu finanzieren.

Allein zur Aufdatierung der eigenen Adressen müssen 4 Versände pro Jahr erfolgen.

Mindestens 1 Versand muss auch an neue Adressen gerichtet sein, damit die Adressverluste ausgeglichen werden können.

Spende mehrmals im Jahr zwei zertifizierten Hilfswerken, die du gut kennst, und refüsiere die übrigen Sammelbriefe.

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Ich habe einen Grundsatz: Wer bettelt, bekommt gar nichts.

Ich spende durchaus regelmäßig, aber bei Organisationen, die ich mir nach reiflicher Überlegung ausgesucht habe. Die schicken auch keine Bettelbriefe.

So würde die Mittelbeschaffung zusammenbrechen.

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Diese Werbung sollte man sich sparen und es gleich an die Bedürftigen geben. Die meisten fühlen sich genervt, die Briefe wandern bei mir in die Papiertonne. Spenden tue ich, aber wenn mir danach ist, und nicht, wenn ich aufgefordert werde.

Ich persönlich spende nicht mehr. Du hast Recht, gerade in der Vorweihnachtszeit geht es immer richtig los. Letztendlich sollte es jeder für sich entscheiden.

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