Betriebskostenabrechnung Schornsteinfeger

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Bei mir gibt es auch keine Brennstelle, lediglich in der Küche E-Herd und im Bad Abluftkanal. Schornsteinfeger kommt zweimal im Jahr zum Kehren. Umlage nach WOHNFLÄCHE ! (eigentlich paradox, aber lt. BKV zulässig. Bei dir musst du im MV nachschaun, ob überhaupt die Umlage SCHORNSTEINFEGER vereinbart wurde. Wenn nicht, brauchst di Kosten nicht zu tragen.

Vielen Dank für die Antwort(en)! Das komische ist ja, das die Schornsteinfegerkosten erst nach dem Ausbau der Gastherme angefallen sind. Vorher gab es die nicht. Seit vorigem Jahr will der Schornsteinfeger auch noch das Abzugsgitter und den dahinter liegenden Teil des Schachtes Reinigen.

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@werle0815

In meiner letzten Wohnung wurde auch von GAS-DE auf Elektro-DE umgestellt. Aber vorher und hinterher kam der Schornsteinfeger um zu kehren und die Öffnungen einschl. Gitter zu reinigen. Bei Gas kam noch die Abgasmessung hinzu und eine technische Prüfung der sicherheitsrelevanten Funktionen. Für dich ist jetzt entscheidend, ob diese Betriebskostenart mietvertraglich zur Umlage vereinbart wurde. Wenn nicht, ist dafür auch nicht zu zahlen.

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Die Schornsteine müssen auf jeden Fall jährlich überprüft werden, und die Gebühren sind umlagefähig.

Danke für deine Antwort! Aber wo kann ich denn die entsprechenden Vorschriften darüber finden? Laut KÜO ist es keine Schornstein, sondern ein stillgelegter Abgasschacht und der ist von der Kehrplicht ausgenommen.?

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Hallo werle0815,

diese Fragen werden hier ja oft in verschiedenen Varianten gestellt. Wenn keine Zentralheizung oder Warmwassertherme, kein Ofen oder Holzkessel sowie in einigen Bundesländern Abluftleitungen oder Ableitungen von Dunstabzügen vorhanden sind, gibt es auch keine Rechnung vom Schornsteinfeger. Lassen Sie sich eine Kopie der Rechnungen geben, die diesen Nebenkostenpunkt rechtfertigen. Sie haben, glaube ich ein Recht darauf. Fragen Sie andere Mieter, ob denen dieser Punkt schon aufgefallen ist. Erheben Sie schriftlich Einspruch. Zum Schluss gibt es noch Mieterbund oder Rechtsanwalt.

MfG.

Storteper

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Hallo, die Arge verlangt als Beweis der Betriebskostenabrechnung die Belege(Ölrechnung, Schornsteinfeger etc.) vom Vermieter. Ist das rechtens, sollte die BK-Abrechnung als Berechnungsgrundlage nicht ausreichen? Hat das schonmal jemand so erlebt? Wer kann helfen? Was passiert, wenn diese nicht eingereicht werden, hat da Kosequenzen für den ALGII Empfänger?

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Hallo, ich hoffe, dass mir jemand helfen kann. Und zwar habe ich folgendes Problem:

Vor ein paar Monaten (ca. Oktober 2014) stand die Haustüre öfter mal offen, weswegen ich dachte, dass das Schloss kaputt wäre (habe mich mit anderen Mietern des Hauses unterhalten, die dies auch bestätigten). Dies habe ich dem Vermieter gemeldet, welcher daraufhin etwas erbost reagierte und meinte, dass jemand die Tür falsch schließen würde. Kurz darauf stellte ich fest, dass die Haustüre immer wieder abgeschlossen war. Eine Nachbarin sagte mir dann, dass der Vermieter die Tür abschließen würde, da ich mich ja beschwert hätte, dass sie häufiger offen stehen würde. Info am Rande. Der Vermieter wohnt hinter dem Mietshaus. Nun habe ich mich im Internet etwas informiert, und dort auch Gesetzestexte gefunden, die darauf hinweisen, dass eine Haustür niemals verschlossen sein darf, da diese als Fluchtweg zählt und im Falle eines Brandes niemals abgeschlossen sein darf, da damit gerechnet werden muss, dass Mieter im Schockzustand nicht unbedingt daran denken, den Schlüssel mitzunehmen (Fluchtinstinkt halt).

Ich habe auch Verweise auf das Bauaufsichtsamt gefunden. Habe dort mit der zuständigen Person telefoniert, die mir sagte, dass Mieter ja einen Schlüssel haben und im Falle eines Brandes mit diesem Schlüssel die Haustüre aufschließen könnten. Dort konnte man mir jedenfalls nicht weiterhelfen. Sie meinte, dass ich mich mit dem Vermieter einigen oder dieses privatrechtlich klären müsste.

Der Vermieter ist absolut uneinsichtig und schließt seit Monaten mehrmals täglich (ich führe seit geraumer Zeit eine Liste mit Datum und Uhrzeit) die Haustüre ab.

Zusätzlich kommen noch mehrere andere Probleme zwischen dem Vermieter und mir dazu, z. B. das ich immer noch keine Betriebskostenabrechnung von 2013 erhalten habe, der Wasserdruck nicht in Ordnung ist, die Abflüsse immer wieder verstopfen (trotz Haarsieb), usw. Am Telefon meinte der Vermieter auch, dass es komisch wäre, weil seit ich hier wohnen würde, wäre alles komisch...als wenn ich an allem schuld wäre, was definitiv nicht der Fall ist. Was hätte ich denn auch davon...Zu letzteren Fällen wurden bereits 3 Schreiben vom Mieterschutzbund an ihn gerichtet - jedoch ohne eine Änderung.

Auf jeden Fall bin ich jetzt etwas durcheinander und weiß absolut nicht, was ich machen, bzw. wie ich weiter vorgehen soll.

Bitte nur ernstgemeinte Antworten und keine Pöbeleien oder ähnliches. Dankeschön.

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Wann gilt ein Einschreiben als zugestellt, wenn man es von der Post abholen musste?

Unser Vermieter hat uns unsere Betriebskostenabrechnung für 2007 per Einschreiben geschickt. Da am 29.12.2008 niemand zu Hause war , hatten wir eine Postbenachrichtigung im Briefkasten. Abgeholt haben wir den Brief dann am 2.1.2009. Da ja die Betriebskostenabrechnung innerhalb von 12 Monaten nach Abrechnungszeitraum zugestellt werden muss, ist für uns nun interessant, ob das Einschreiben schon am 29.12.2008 als zugestellt galt oder erst am 2.1.2009 als wir es tatsächlich in den Händen hielten. Was sagt das Gesetz dazu? Danke fürs Antworten. Mit freundlichen Grüßen.

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Hallo!

Habe folgendes Problem.

Am 16.8.2010 stellte der Schornsteinfeger fest, dass bei meiner Gastherme (befindet sich in der Küche und ist für Heizung und Warmwasser) ein erhöhter CO-Ausstoß erfolgt. Daraufhin meinte er, ich dürfe die Therme nur bei geöffnetem Fenster betreiben und nach 2 Tagen wurde der Schornstein gereinigt und ein zusätzliches Teil auf dem Schornstein angebracht. Das Abgaslevel ist jedoch weiterhin unverändert hoch (man kann es riechen und bekommst sehr schnell Kopfschmerzen!.). Der Schornsteinfeger meinte, dass die Therme ausgewechselt werden müsse oder ein zusätzlicher Abluftschacht gebaut werden müsse. Als ich mich deswegen beim Vermieter meldete meinte er, dass sich die Firme der Gastherme bei mir melden würden. Nach 3 Wochen war nix passiert! Ich schrieb daraufhin erneut den Vermieter an und drohte mit Mietminderung. Daraufhin bekam ich als Antwort eine Ablehnung, da angeblich sofort nach Feststellung des Mängels die Ausbesserung beauftragt wurde. Es hieß weiterhin in der Email, dass das Gerät in den nächsten Tagen eingebaut werde. Diese Email ist nun auch schon wieder einige Tage alt und noch immer ist nichts geschehen. Inzwischen sind über 4 Wochen seit Feststellung des Mängels vorbei.

Was kann ich jetzt tun?

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