Wie lange darf mein Hund bleiben, um als Besuch anerkannt zu werden?

9 Antworten

Ich wohne seit März bei meinem Partner mit in seiner Mietwohnung. Ich habe einen Hund, der allerdings nie hier ist. Laut der Vermieter ist mein Hund als Besuch nicht gestattet. Im März hieß es, es wäre kein Problem.  Dann hieß es aufeinmal gar nicht mehr, obwohl weder bellen noch andere Dinge vorgefallen sind. 

Besuch mit Hund darf nicht verboten werden, aber Hund alleine darf der Vermieter verbieten.

Im Mietvertrag ist zur Tierhaltung selbst nicht geregelt. 

Trotzdem muss man sich die Erlaubnis holen , der Vermieter muss dabei die Interessen aller Parteien berücksichtigen.

Allerdings haben sie selbst einen Hund und laden sich auch Freunde mit Hunden ein. 

Bedeutet nicht automatisch, das man das dann auch darf.

Aufgrund dieser Tatsache ist mein Hund nun das erste mal seit Monaten mit als Besuch (ich stehe nicht im Mietvertrag).  bei uns 

Du stehst zwar nicht im Mietvertrag, bist aber eingezogen somit kann Dein Hund also nicht unter Besuch mit Hund fallen.

Wie lange darf mein Hund bleiben, um als Besuch anerkannt zu werden? Er wäre wenn überhaupt nur alle 2-3 Wochenenden bei uns. 

Ein Hund zu Besuch gar nicht!

Sorry, so sind die Fakten.

MfG

johnnymcmuff

Ich habe gerade heute von einem aktuellen Gerichtsurteil gelesen, in dem es um das grundsätzliche Verbot der Hundehaltung in Mietobjekten geht. 

Eine Vermieterin hatte gegen die Mieterin geklagt, die sich trotz vertraglichem Verbot einen Hund angeschafft hatte.

Soweit ich mich erinnere, haben die Richter nicht nur den Fall behandelt (Klage abgelehnt), sondern grundsätzlich festgestellt, dass Hundehaltung nicht verboten werden kann, wenn keine Störungen auftreten. Was nicht verboten ist, kann demnach grundsätzlich nicht genehmigungspflichtig sein.

Auf Deinen Fall übertragen bedeutet das, dass es keine Einschränkungen gibt. 

Ich weiß nicht, ob das Urteil schon rechtskräftig ist, aber es wurde in dem Artikel ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Richter eine allgemein gültige Aussage tragen. Vielleicht findest Du bei google mehr.

Hallo

schwierige Situation.... was der Vermieter macht, liegt in seinem persönlichen Ermessen. Für Euch gilt allein, was im Mietvertrag steht. Ist die Hundehaltung nicht explizit erlaubt, dann.... tja.... andere Wohnung suchen?!

Zwar darf ein Mieter trotz Hundehaltungsverbot Besuch empfangen, der einen Hund mitbringt, informierte der Deutsche Mieterbund. Unzulässig sei es aber zum Beispiel, wenn der Besucher einen Hund in häufigen Abständen regelmäßig mitbringt oder das Tier nachts in der Wohnung bleibt oder sich das Tier – wie hier – regelmäßig den ganzen Tag über in der Wohnung befindet. Das sei kein „vorübergehender Aufenthalt“ eines Hundes, das entspreche von den Auswirkungen her einer Hundehaltung und könne verboten werden

Quelle und mehr: http://www.mieterbund.de/index.php?id=435

"liegt in seinem persönlichen Ermessen."

Dem ist zum Glück nicht (mehr) so.

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Wieviel in % ist eine Zimmertür nach 20 Jahren noch wert?

Der Hund einer Mieterin hat 20 Jahre alte Zimmertüren es sind 4 Türen!!) zerstört. Diese 4 Türen wurden für ca. 2,8T€ erneuert. Wie hoch ist der Anteil, den die Mieterin tragen muß? Ohne Schaden hätten die Türen, eanau wie alle anderen Türen in der Wohnung, sicher noch viele Jahre ihren Dienst getan. Ich als Eigentümer gehe von 100% Schadenersatz aus. Die Haftpflicht der Mieterin (HUK) hat eine Regulierung abgelehnt. Die "Tierlibhaberin" hatte über Jahre den Hund während ihrer Arbeitszeit in dem kleinen Flur eingesperrt. Siehe auch Schäden (Löcher) in der Wand.

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Kann ein zweiter Hund "grundlos" verboten werden?

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Zu dem ist eine Sondervereinbarung festgelegt 2. Tierhaltung Hunde- Katzen- und Reptilienhaltung  ist nur mit Genehmigung gestattet.

Wir haben also bei der Hausverwaltung nachgefragt und folgende Antwort bekommen: "einen Zweithund können wir nicht genehmigen. Der Erste Hund war ein Entgegenkommen von uns." Auf Nachfrage der Begründung warum ein Zweithund nicht genehmigt werden kann würde uns geschrieben: "normalerweise wird keine Hundehaltung in den Wohnungen erlaubt, bei Ihnen haben wir bei Einzug eine Ausnahme gemacht."

Zu dem wurde uns mündlich von den Vormietern gesagt Tiere seien generell erlaubt, und die Hausverwaltung teilte uns damals mündlich mit, dass die Vermieterin lediglich ein Problem damit hat wenn es sich um sehr große oder Kampfhunde handelt.

Ist das Verbot somit rechtens?  

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Dürfen mini Chihuahuas verboten werden in Mietswohnung?

In 9 Tagen würde ein Mini Chihuahua bei uns einziehen im Mietvertrag steht das nur keine großen Hunde erlaubt sind..heute kam die Vermieterin an und meinte es seihen keine Hunde erlaubt.Wir haben noch 2 Katzen und unser Mini Chihuahua wäre kleiner wie unsere Katzen dürfte dies uns überhaupt verboten werden?Ich habe sogar teilweise gelesen das diese art von Hunden eigentlich schon fast als Kleintiere bezeichnet werden ich bin gerade am verzweifeln 😩

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Liebe gutefrage-Gemeinde. Vor nicht ganz einem Jahr bezogen wir - mein Freund und ich - eine richtig schöne Wohnung, die uns inzwischen wirklich ans Herz gewachsen ist. Zu diesem Zeitpunkt waren wir einfach ganz froh, endlich etwas gefunden zu haben und unterschrieben eine Klausel im Mietvertrag, die uns untersagt, Tiere in der Wohnung zu halten.

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Aber natürlich würden wir viel lieber versuchen, unseren Vermieter und die stellvertretende Verwaltung von einem Hund zu überzeugen.

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Darüber hinaus lese ich inzwischen immer wieder, dass es auch nicht rechtswirksam ist, die Hundehaltung komplett zu verbieten, vor allem dann nicht, wenn der Vermieter keine Begründung nennt.

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Danke schon mal!

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Meine Nachbarin hat mehrmals im Monat einen Hund zu Besuch. Dieser Hund bleibt dann oft bis zu 3- 4 Tagen manchmal auch eine Woche bei der Nachbarin. Der Hund bellt, winzelt und kläfft tagsüber und nachts, früh morgens und erledigt häufig seine Geschäft in unserem Hof. Die Nachbarin meint sie hätte den Vermieter gefragt, ob sie den Hund zu Besuch haben dürfte und dieser hätte angeblich zugestimmt. Das glaube ich jedoch nicht ganz, da bei meinem Einzug ausdrücklich gesagt wurde, dass Tier nicht gehalten werden dürfen und auch in der Wohnungsannonce stand Tierhaltung: Nein. Im Mietvertrag steht: "Tierhaltung in Mieträumen ist ohne vorherige Zustimmung des Vermieters nicht gestattet. Der Vermieter kann die Zustimmung verweigern oder eine erteilte Zustimmung widerrufen, wenn konkrete Belange und berechtigte Interessen des Vermieters, den übrigen Bewohner des Hauses oder der Nachbarn entgegenstehen und das Interesse des Mieters an der Tierhaltung überwiegen"

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