Befristete Arbeitsvertäge: 6 Monate - 12 Monate - 6 Monate zulässig?

6 Antworten

Auch wenn ich Dich jetzt enttäuschen muss, Dein Arbeitgeber kann das so machen. Das ist durchaus legitim.

Im § 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz ist geregelt dass kalendermäßige Befristungen ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes bis zur Dauer von zwei Jahren zulässig sind. Innerhalb dieser zwei Jahre kann die Befristung bis zu dreimal verlängert werden.

Du hattest zuerst eine Befristung über sechs Monate, dann die erste Verlängerung mit 12 Monaten und nun soll die zweite Verlängerung mit 6 Monaten folgen. Alles nach Recht und Gesetz.

Es kommt drauf an: Grundlose Befristung? Befristung mit Sachgrund? Welche Branche bzw kennst Du die Rechtsgrundlage für die Befristung?

Eine denkbare Rechtsgrundlage könnte ein Tarifvertrag sein. Ohne Sachgrund und ohne anwendbaren Tarifvertrag könnte es eng werden mit der Wirksamkeit der Befristung, da nach TzBfG Höchstdauer 2 Jahre. Etwa aus Tarifverträgegen im Bereich Sicherheitsdienste (in Teilen allgemeinverbindlich) ergeben sich längere Befrsitungsmöglichkeiten.

ohne anwendbaren Tarifvertrag könnte es eng werden mit der Wirksamkeit der Befristung, da nach TzBfG Höchstdauer 2 Jahre,

Eben! Und mit Einzelbefristungen von 6, 12 und wieder 6 Monaten wären die erlaubten 2 Jahre (nach dem Gesetz) erreicht.

So hat das Vorgehen des Arbeitgebers seine völlige Rechtmäßigkeit!

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@Familiengerd

mea culpa, habe 6 + 12+12 gelesen....so ist es eben ohne lesebrille am pc...aber danke für den erneuten hinweis

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Irgendwie fühle ich mich leicht an der Nase herum geführt - ist das denn rechtens mir den dritten befristeten vertrag mit einer kürzeren Laufzeit anzubieten?

Du kannst ja ablehnen wenn Du ein besseres Angebot hast. Es ist ja nicht verboten sich trotz Arbeit nebenher anderweitig umzuschauen und zu bewerben / vorzustellen.

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