BAföG + Nebenjob; Eltern Hartz IV

6 Antworten

Da du ja zuhause wohnst, bildet ihr eine Bedarfsgemeinschaft. Dieser steht im Monat eine bestimmte Summe zu, darum wird dein Zuverdienst abgezogen anteilmässig. Also kommt eure Bedarfsgemeinschaft in finanzielle Schwierigkeiten, nicht nur die Eltern.
Wenn du ausziehst aus dieser Wohnung würdest du sozusagen den gesamten Zuverdienst behalten können.

zuhause wohnen muß nicht zwingend eine BG bedeuten, das hätten die gerne so. Eine BG ist an bestimmte Bedingungen gebunden, zb. gegenseitiges Füreinander einstehen. Wenn jede/r für sich wirtschaftet und auch sonst so alle (familiären) Beziehungen erloschen sind weil es nur noch Streit ums Geld gibt, da kann man von einer Bedarfs- und Einstehensgemeinschaft nicht mehr wirklich reden das gilt es dann durchzusetzen. mfg,

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@thomaszg2872

Du meinst also eine Familie sollte nicht Füreinander einstehen?
Hast du was gegen deine Eltern oder warum denkst du so? Und warum sollte man dann überhaupt noch zusammen wohnen.

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Wenn ich ausziehe, wird das Kindergeld nicht mehr als Einkommen bei meinen Eltern angerechnet?

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@lnsider

Da du ja zuhause wohnst, bildet ihr eine Bedarfsgemeinschaft. Dieser steht im Monat eine bestimmte Summe zu, darum wird dein Zuverdienst abgezogen anteilmässig

Kinder über 25 (oder unter 25 mit bedarfsdeckendem Einkommen , wie hier beim Frager) gehören nicht mehr zur elterlichen Bedarfsgemeinschaft. Und ihr Einkommen wird immer nur auf ihren eigenen Bedarf angerechnet. Einzige Ausnahme ist der Kindergeldübertrag auf die Eltern.. um den es hier geht.

(Die Verantwortungs-und Einstehens-BG bezieht sich auf unverheiratete Paare... nicht auf Verwandte.)

Wenn ich ausziehe, wird das Kindergeld nicht mehr als Einkommen bei meinen Eltern angerechnet?

Dann hast du mit ihrem ALG2-Bezug nichts mehr zu tun.

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@Larah10

Das Alter der Bewohner spielt da erstmal garkeine Rolle.

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Viele Möglichkeiten gibts da nicht. Entweder ziehst Du aus, wirst 25 Jahre alt oder arbeitest halt so viel, daß vernünftig viel Geld hängen bleibt. Was anderes fiele mir dazu nicht ein.

Wenn ich ausziehe, kann dann das Amt meinen Eltern sagen, dass die Wohnung für sie zu groß sei und das sie auch ausziehen müssen? (meine Schwester lebt auch bei den Eltern, sie arbeitet und ist über 25J.)

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@lnsider

Dann seid Ihr derzeit vier Personen in dieser Wohnung ? Mutter und Vater bilden dabei eine 2-Pers.-Bedarfsgemeinschaft. Da du deinen Bedarf mit eigenem Einkommen deckst, gehörst du nicht mehr zu ihrer Bedarfsgemeinschaft (und deine Schwester gehört mit ü25 automatisch auch nicht mehr dazu). Das heisst , für deine Eltern gelten bezüglich ihrer Unterkunft die örtlichen Angemessenheitskriterien für eine 2-Pers.-BG . Ihre (anteilige) Wohnfläche und ihre (anteiligen) Wohnkosten müssen innerhalb dieses angemessenen Rahmens für 2 Personen bleiben (angemessene Wohnfläche für eine 2er- BG: je nach Bundesland 60-65 qm http://hartz.info/index.php?topic=5597.0 ).

Im Falle deines Auszugs käme es vorrangig darauf an, ob und inwieweit sich dadurch die anteiligen Wohnkosten deiner Eltern erhöhen und ob sie damit insgesamt noch im angemessenen Rahmen liegen.

Falls deine Schwester auch (aufstockend) ALG2 bezieht, bildet sie (ü25) eine eigene Bedarfsgemeinschaft und hat für ihren "Anteil" an der Wohnung denselben Anspruch, den sie auch für eine eigene Single-Wohnung hätte (= die örtlich angemessenen Wohnkosten für 1 Person / je nach Bundesland 45-50 qm Wohnfläche).

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naja wir haben es so gelöst: Ein Sohn von einer Bekannten hatte nach der Lehre Alg-1, und das haben sie den Eltern abgezogen da haben sie gemeinschaft lich gegenüber der ARGE erklärt, daß sie gegenseitig nicht mehr für sich sorgen und sich gegenseitig nicht mehr unterstützen, das hat auchso gestimmt, denn es gab nur noch Streit ums Geld. Sie haben gegenüber dem Amt die Auflösung der Bedarfsgemeinschaft erklärt, weil die Gründe für eine BG in Wegfall geraten seien, und haben einen Untermietvertrag mit dem Kind für sein Zimmer abgeschlossen., und haben erklärt, daß sie nicht mehr gemeinsam wirtschaften, denn im Prinzip wird eine BG ja unterstellt, da muß man dann den Gegenbeweis antreten und darf sich auch nicht scheuen. Das kostet ein wenig Kampfgeist, nichts fällt vom Himmel. Das hat das jobcenter dann akzeptiert, ansonsten wären sie mit einem Anwalt (mit Beratungshilfeschein) gegen die, ggfs. widerrechtliche, Zusammenrechnung vorgegangen. Manchmal muß man schon ein bischen kämpfen. mfg,

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Vielen Dank schonmal für die Antworten!

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